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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ich suche einen Maxim IC für Inkrementalgeber


Autor: Michael Kirsten (onkel_michi)
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Guten morgen,

nachdem ich nun 4 Seiten Fundstellen der Suche durchgewälzt habe zum 
Thema "Inkrementalgeber" "Drehgeber" "Impulsgeber", ... brauche ich 
einmal eure Hilfe.

In diesem Forum zum Thema Inkrementalgeberauswerten hat jemand in einem 
Beitrag einmal einen IC des Herstellers Maxim erwähnt, der auf der einen 
Seite die 3 Spuren (A  B  Z) eines Inkrementalgebers reinbekommt und 
auf der anderen Seite die Impulse rausgibt und auf einem Ausgang die 
Drehrichtung anzeigt.

Kein Bus-IC oder so, sondern einfach nur Geber dran und auf der anderen 
Seite die TTL-Ausgänge für die Impulse und die Richtung.

Kann mir da mal jemand bitte den Typ nennen ??

Die Schreibtischunterlage, wo ich den Typ hin notiert hatte, ich leider 
unter die Räder gekommen.

Danke.

Michael

Autor: mustermann (Gast)
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LS7184 von LSI/CSI

Autor: Gast (Gast)
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Hallo Michael,

die Signale von A/B/Z sind doch eigentlich schon TTL-konform, was willst 
du denn noch? Wozu noch diesen Maximbaustein dazwischen hauen? Das 
einzige was ich noch kenne ist, das man einen SN/AM 26LS31 spendiert und 
aus A/B/Z ein differenzielles Übertragungssignal macht, folglich den 
SN/AM 26LS32 zur Rückwandlung. Ansonsten ist eigentlich nichts weiter 
notwendig.

So far, Gast

Autor: crazy horse (Gast)
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Kommt drauf an.
Wenn du mit einem MC weiterarbeitest, brauchst du das natürlich nicht. 
Anders sieht es aus, wenn es mit ordinärer Logik weitergeht oder z.B. 
ein Digitalpoti angesteuert werden soll.
Ich stand auch schon mal vor dieser Problematik und habe den Kram in 
einen Tiny12 gebacken, Dekodierung umschaltbar (Takt und Richtung oder 2 
getrennte Taktausgänge rechts/links).
Könnte mir vorstellen, dass das Dekoder-IC aufgrund mangelnder Stückzahl 
nicht gerade preiswert ist. Weiss ich aber nicht.
Normalerweise ist bei Geräten mit Encodern auch irgendwo ein 
Prozessorchen, insofern ist der Bedarf an Dekoder-Hardware klein bis 
sehr klein.

Autor: flio (Gast)
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Hallo,

wenn du das ganze in Hardware haben willst, dann back dir nen GAL der 
dir das ganze abnimmt.

Autor: Branko Golubovic (Gast)
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In Prinzip brauchst du keine speziale Bauteile. Ein D-Flip-Flop reicht 
vollkommen Drehrichtung zu
Erfassen. Folgendes Beispiel ist mit 74HC74 positive-edge triger FF:

    |-------|
A---|D     Q|---Richtung
    |       |
B-.-|T    Q\|---
  | |-------|
  |-------------Takt

Linksdrehung:
A----____----____--

B__----____----____

Q------------------


Rechtsdrehung:
A____----____----__

B__----____----____

Q__________________


Bei jede Positive Flanke an Triger-Eingang wird A-Zustand an Q-Ausgang
übertragen.

Gruß Branko

Autor: TW1963 (Gast)
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Autor: Johnny (Gast)
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Würde dringend raten das mit einem kleinen Mikrocontroller und einigen 
Zeilen Code zu lösen. Solche Spezial-IC's wie Du eines suchst werden 
laufend und immer häufiger abgekündigt, da sie nur noch wenig - meist 
für Altlasten - benötigt werden. Dann steht man plötzlich da und muss 
alles neu entwickeln.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Äh? Die beiden Signale eines Drehgebers kann man genau so verwenden: 
Einen als Richtung, den anderen als Takt. Da braucht man keinen 
speziellen Chip dazu.

Sinnvoll wäre aber zu wissen was Du machen willst und nicht wie Du 
glaubst, dass es sich lösen lässt.

Autor: Bernd G. (Gast)
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> die Signale von A/B/Z sind doch eigentlich schon TTL-konform, was willst
  du denn noch?

Sehr, sehr viele Drehgeber arbeiten mit HTL- oder differentiellem 
HTL-Pegel
(12 - 30 V). Also nichts mit einfach mal an den PIC oder Tiny 
anflanschen.

Simme hier mit Guido Körber überein:
> Sinnvoll wäre aber zu wissen was Du machen willst und nicht wie Du
> glaubst, dass es sich lösen lässt.

In diesem Sinne -

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Guido Körber (Gast)

>Äh? Die beiden Signale eines Drehgebers kann man genau so verwenden:
>Einen als Richtung, den anderen als Takt.

Nicht wirklich. Warum das so ist, steht im Artikel Drehgeber.

MFG
Falk

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>>@  Guido Körber (Gast)

>>Äh? Die beiden Signale eines Drehgebers kann man genau so verwenden:
>>Einen als Richtung, den anderen als Takt.

>Nicht wirklich. Warum das so ist, steht im Artikel Drehgeber.

>MFG
>Falk

Lange hat's gedauert ;-)

Autor: M. Beffa (m_beffa)
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Also ich er hat einen Quadrature Decoder gesucht.

Dann schau mal bei Farnell.. dort hab welche gesehen..

Echt super diese dinger.. Vervierfachen dir die Auflösung deines Gebers 
und übernehmen den ganzen Zählkram. Kannst dann einfach vom uC aus den 
Zähler auslesen.

DB ist hier zu finden:
http://www.avagotech.com/products/motion_control_s...

Und bevor jetzt einer fragt, Jep mit nem Geber der z.B. 1024 Impulse pro 
Umdrehung hat und diesem IC, hast du schliesslich 4096 Impule pro 
Umdrehung.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Matthias Lipinsky (lippy)

>Lange hat's gedauert ;-)

Ich werd alt ;-)

Autor: Guido Körber (Gast)
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Ich habe nicht behauptet, dass das gut wäre...

Bei Drehgebern verwende ich grundsätzlich den Quadrantenmodus.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Marco Beffa wrote:
> Echt super diese dinger.. Vervierfachen dir die Auflösung deines Gebers
> und übernehmen den ganzen Zählkram. Kannst dann einfach vom uC aus den
> Zähler auslesen.

Die vervierfachen garnichts!

Wenn Du ne Software schreibst, die immer je 4 Phasen abwartet, um einen 
Impuls zu zählen, dann ist das ganz alleine Dein Bier.
Bzw. das ist sogar sinnvoll, wenn Du nen Drehgeber hast, der nur alle 4 
Phasen einrastet. Da nützen Dir die Zwischenstellungen eh nichts.

Du kannst einfach die 4 Phasenwechsel direkt mit nem MC dekodieren und 
zählen, spart ne Menge IO-Pins. Sind etwa 10 Zeilen Code.
Etwas aufwendiger ist es, bei rastenden Gebern nur jede 2. bzw. 4. Phase 
zu zählen.


Peter

Autor: ghost (Gast)
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hctl 2022 oder hxt2032 je nachdem.. hab ich benutzt und war serh 
zufrieden!

Autor: M. Beffa (m_beffa)
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hmm.. gut kommt auf die Definition an.

Ich spreche sicherlich nicht von Drehgebern, welche zur Menüsteuerung 
etc eingesetzt werden, sondern von solchen für die Messung der Bewegung 
einer Welle.

Wenn ich einen Geber kaufe der laut Hersteller 1024 Impulse hat, und ich 
nach der decodierung des Quadrature Codes 4096 Impulse pro Umdrehung 
habe, dann verfierfacht sich für mich die Auflösung ;)

Logisch kann man die ganze Sache auch in Software lösen, hab ich nie 
anders behauptet.. Doch wer will schon nen Timer nur für das Auswerten 
eines Gebers verwenden. Ausserdem müsste man, wenn man einigermassen 
schnell drehende Wellen hat, die Samplerate so hoch einstellen, dass der 
uC sehr viel Resourcen bräuchte, nur um den Geber auszuwerten.

Da ist man mit so einem IC einfach besser bedient.

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