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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik einfache Oder-Verknüpfung für Mikrocontroller


Autor: Frank (Gast)
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Hallo

Ich möchte an einem Mikrocontroller, der noch einen digitalen Eingang 
frei hat drei Fehlerflags abfragen. Von welcher Quelle der Fehler stammt 
ist wichtig. Man könnt hier ja z.B ein 74LS32 Oder-Glied verwenden oder 
Transistoren nehmen. Die Schaltung sollte aber möchlist einfach sein.

Was haltet ihr von Variante I mit Widerständen?
Was haltet ihr von Variante II mit Dioden?

Wo liegen die Vor- und Nachteile aus Eurer Sicht?

Grüsse

Frank



Autor: Frank (Gast)
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und hier noch Variante II, mit Dioden...

Autor: aaa (Gast)
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widerstände gehen garnicht-spannungsteiler

Autor: Frank (Gast)
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Der Eingangswiderstand des Mikrocontrollers ist aber sehr gross... => 
kleiner Stom => kaum Spannungsabfall... oder nicht?

Autor: M80 (Gast)
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Ein AD-Wandler Pin noch frei?

Autor: Power (Gast)
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Wenn es wichtig ist die Quelle (den Pin) zu lokalisieren, dann schalte 
vor die Dioden jeweils ein RC-Glied (R nach Masse, C in Richtung Diode) 
mit unterschiedlichen Zeitkonstanten, damit kannst du über die 
Impulslänge den verursachenden Eingang detektieren. Geht natürlich nur, 
wenn nur ein Eingang kommt.

Autor: aaa (Gast)
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stell dir vor der input_controller ist auf masse
und ein error auf eins -dann rechne mal schön mit Mr ohm

Autor: Walter (Gast)
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da fehlt ein Widerstand auf Masse und die Eingangswiderstände müssen 
verschieden groß sein, dann kannst du die Spannung messen

Autor: Tom (Gast)
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Nimm die Schaltung mit den Dioden, und noch einen Pull-Down-Widerstand 
an den Eingang. Die Error-Flags unterscheiden kannst Du damit aber 
nicht.

Autor: Frank (Gast)
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vielen Dank für die Inputs

@aaa: Hm, wie meinst du das?  Wenn der PIN z.B. versehentlich durch den 
Programmierer:) als Ausgang geschaltet wird dann würde die Diode 
sperren. Liegt er auf Ground, dann wird es nicht gut sein, du hast 
recht.

... elso evt. ein Vorwidestand nach den Dioden?


@AD-Wandler: Sehr interessante Lösung, habe ich aber nicht frei.
@Power: Auch sehr interessant. Brauche aber s.w. auch den AD oder?

@Walter und Tom. Den Pulldown verstehe ich nicht. Welchen Nutzen sollte 
er haben?





Autor: Power (Gast)
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Den ADC brauchst du für meine Variante nicht, nur einen Timer (oder ICP, 
falls zufällig frei) um die Impulslänge zu messen.

Autor: Frank (Gast)
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@Power: Achso verstehe. Bei mir liegt dann leider ein statisches Signal 
an.

Autor: aaa (Gast)
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es ist möglich spannung über den eingebauten comperator mit einem 
widerstand und kondensator zu bestimmen.

Autor: Power (Gast)
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>Bei mir liegt dann leider ein statisches Signal an.

Drum habe ich ja vorgeschlagen RC-Glieder vor die Dioden zu bauen um 
Impulse unterschiedlicher Länge zu erzeugen => dynamisierung der 
Signale.

Autor: Frank (Gast)
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Hm, wie funktioniert das bitte?

Zu Beginn liegt an einem Error-Pin 0 Volt an. Der Kondensator ist leer. 
Nun get ein Error-Pin auf 5 Volt. Der Kondensator lädt sich über den 
Vorwiderstand auf. Die Spannung am Ausgang steigt nach einer e-Funktion. 
Ab einer bestimmten Schwelle detektiert der Einganspin des Controllers 
die Spannung. Wo ist hier aber bitte der Impuls, den man erfassen kann, 
wenn der Error-Pin auf 5 Volt bleibt?

Autor: Power (Gast)
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Ich meinte das so (für einen Eingang):

    ||
----||-----------> µC-Eingang
    ||   |
        |-|
        | |
        | |
        |-|
         |
         |
        ---
        GND

Autor: Frank (Gast)
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:), bist ein Fuchs! Super Idee! Danke

Welche Werte für R und C wären hier denn angebracht?

Autor: M80 (Gast)
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C > 1000F
HI

Autor: Power (Gast)
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T ('Tau') = R*C
Tau ist die Zeitkonstante.

Aber bei drei Eingängen einfach mal probieren, so mit 10kOhm und 10µF 
anfangen, das wären rechnerisch 100ms.
Kommt auch drauf an welche Zeiten du verwenden willst.

Autor: Frank (Gast)
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@Power: Vielen Dank für die Infos. Interessante Schalung um zu tüfteln:)

Die Schaltzeit hängt dann ja auch noch von der internen Beschaltung des 
IO-Pins und der Eingangsimpedanz ab. In meinem Fall ist ein 
Schmitt-Trigger vorgeschaltet. Mal schauen ob ich hier im Datenblatt 
etwas finde:)
Letzlich wird dann ein Kapazitätsmessgerät daraus:)

Jedenfalls nochamls vielen Dank für die kompetenten Tipps! Aber auch 
allen anderen, die für mich hier einen wertvollen Beitrag geleistet 
haben!

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