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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PWM glätten


Autor: Andi (Gast)
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Hallo, ich wollte über ein PWM-Signal vom AVR einen OPV steuern, der 
widerum einen Transistor steuern soll. Wie kann ich das PWM-Signal vom 
AVR glätten ?

Danke !!!

Autor: Gast (Gast)
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Schon mal was von einem Tiefpass gehört?

Wieso überhaupt so umständlich? Was willst Du denn genau machen?

Autor: Michael Waiblinger (wiebel42)
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Eine berechtigte Frage von Gast, behalte die PWM solange du kannst 99% 
der Verbraucher (Motor, Lautsprecher ...) haben ohnehin eine starke 
Tiefpasscharakteristik, viele nehmen es einem nicht mal übel wenn man 
sie ganz ohne jede Filterung (Glättung) befeuert, und eben das ist ja 
der Vorteil der PWM, am Ende Mächtige MosFETs oder auch mal IGBT (bei 
sehr hohen Spannungen) und fertig ist das Gedöns, OPAMP am Ende hätte 
grade eben mal für Messtechnische Sachen Sinn, dann aber auf keinen fall 
mit kruden Transistoren am Ausgang. Sorry für die deutliche Worte. Aber 
erkläre dich näher dann ergibt alles vielleicht mehr Sinn.

Einfachte Form der Glättung wäre ein RC glied (R in reihe C nach Masse) 
wenn's um Leistung geht (vor OPA unwahrscheinlich) ein RL Glied.

Autor: Andi (Gast)
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Ich möchte mittels PWM,OPV und Leistungstransistor eine Spannung regeln.

Autor: Matthias (Gast)
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Huch! Nicht so viele Informationen auf einmal! ;-)

Wieviel Strom soll rauskommen? In welchen Bereichen soll die SPannung 
einstellbar sein? Welche Eingangsspannung ist vorhanden? Welche Last 
soll dran hängen? Oder soll es eher ein Netzteil werden?

Autor: Michael Waiblinger (wiebel42)
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Du kannst einen einfachen Integrator aufbauen (standard OPV beschaltung) 
oder besagten Tiefpass (RC, RL). Aber ernsthaft, die 
Leistungstransistoren am am Ausgang führen den ganzen PWM Gedanken ad 
absurdum. Wenn du das PWM Signal nach einer FET Treiberstufe noch 
glättest hast du eine feine Spannungsquelle ohne OPV mit mehr Leistung 
als mit bipolaren Transistoren im Triodenbereich überhaupt möglich wäre.
Wenn du auf den OPV bestehst würde ich aber lieber einen echten D/A 
Wandler nehmen. (R2R, oder wie auch immer)
Soll es richtig präzise werden such dir besser gleich einen Passenden 
OPV, dann kannst du auf die Transistoren verzichten bei TI hab ich einen 
OPV gesehen der 35A liefern kann.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Michael Waiblinger wrote:
> Aber ernsthaft, die Leistungstransistoren am Ausgang führen den ganzen PWM > 
Gedanken ad absurdum

Das ist IMHO nicht ganz so richtig. Natürlich bringt es nichts, große 
Verbraucher analog über so einen Leistungstransistors zu steuern, da 
dabei viel Wärme verbraten wird. Ich denke und hoffe, dass wir uns da 
alle im klaren sind.

Aber das ganze kann durchaus seinen Sinn haben: Hat man gerade keinen 
"richtigen" DAC zur Hand, möchte aber den Kontrast eines Displays 
regeln, kann man eine PWM mit Tiefpass und nachgeschaltetem (Okay, 
könnte man sich hier natürlich ersparen) Transistor realisieren.

Ganz so abwegig ist der Gedanke nicht..

Autor: Andi (Gast)
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Das soll der Powerteil eines Netzteil´s werden. Um eine vernünftige 
gleichspannung zu erhalten, kann ich die Transistoren doch nicht direkt 
mit dem PWM-Signal treiben, oder ?

Autor: Frank (Gast)
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Also soll das PWM-Signal nur den Sollwert vorgeben und der OP macht die 
Regelung? Dann tut es ein Tiefpass erster Ordnung aus R und C locker.

Autor: Matthias (Gast)
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Ja, das ist eine gute Möglichkeit SEHR viel Wärme zu erzeugen..

Wie wäre es mit einem Schaltnetzteil? Da kannst du die PWM (fast) direkt 
an den Transistor legen..

PS: Kannst ja mal ausrechnen, wie warm, oder besser heiß, die 
Transistoren werden, wenn du 3Ampere an 5Volt ziehst.....

Spiegelei drauf??

Autor: Frank (Gast)
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Klar, dass ein SNT einen höheren Wirkungsgrad besitzt. Wenn es aber ein 
linear geregeltes sein soll, ist es halt so. Das Thema des Threads ist 
ja nicht, welche Art Netzteil die bessere ist...

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