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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Akku-mehrfach-Lader mal anders


Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Hallo Leute,

hier geht´s nicht um einen High Tech Lader mit 20 Typen und 30 
Programmen.
Den habe ich schon.
Nein, auch nicht um einen Outdor Lader der die Akkus in 10 Min 
vollprügelt.
Aber ich habe immer wieder das Problem, daß ich Freitag oder Samstag 
Abend Lust bekomme am nächsten Tag mit den Booten am Wasser zu spielen.
Nur wie lade ich in 12 Std 3, 4 oder 6 Akkupacks möglichst schonend 
auf????
Mein stationärer Lader kann immer nur einen nach dem anderen....
Also muß ein Mehrfachlader her. Ohne unnötigen Ballast.
Mehrere einstellbare Stromquellen, einen Timer und das wars.
Mein Freund Peter erinnerte sich mit A2030 mal ne Motorsteuerung gebaut 
zu haben und meinte das würde hierfür auch gehen.
Nach einiger Suche im Netz landete ich bei LED-Treiber.de welcher den 
TDA2050 nahm. Also kam noch nen dig. Poti und ne Anzeige dazu und raus 
kam das hier.

Die A2030 (TDA2030 ) bilden eine steuerbare Stromquelle.
Der Ladestrom erzeugt über dem Widerstand in Reihe mit dem Akku eine 
Spannung die dem invertierenden Eingang des OPV zugeführt wird. Der 
nichtinvertierende wird mit einer Steuerspannung belegt. Dadurch 
stabilisiert sich der Ausgangsstrom. Der Spannungsabfall am 
Ladewiderstand wird über einen 4:1 Analogschalter auf einen OPV gegeben 
welcher in 4 fach verstärkt und dem A/D Wandler zuführt.
Dieser mißt damit indirekt den Ladestrom. Der uC zeigt alle 4 Ströme an 
und läßt einen einstellbaren Timer laufen. Am Ende der Zeit wird die 
Spannungsversorgung der Ladestufen abgeschaltet und ein Pieper meldet 
das Ende.
Ich habe ganz bewusst auf eine Entladung der Akkus verzichtet.
Einstellbar ist ein Ladestrom von 0 - 500 mA.
Damit sind in 14 Std selbst 5Ah Akkus geladen.

Was haltet Ihr davon ??? Was würdet Ihr anders machen ???
Anregung und Kritik sind erwünscht.

Vielen Dank

Gruß Stephan

Autor: E. B. (roquema) Benutzerseite
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Jetzt kommen bestimmt einige und sagen, mit einem AVR geht das 
einfacher,da kann man sich die digitalen Potis und ADC sparen, der hat 
das alles integriert.
Für meinen Geschmack sind 500mA Ladestrom etwas wenig, wenn man wirklich 
man schnell die Akkus vollpowern will, sollten es schon einige Ampere 
sein.
Auf eine Ladespannungsmessung /-Abschaltung hast du wohl bewusst 
verzichtet?
Ansonsten eine nette Schaltung.
Man könnte auch den LTC1093 verwenden, der hat einen Multiplexer für 4 
Kanäle schon eingebaut. Würd den Aufbau vereinfachen. Zeig doch man ein 
Foto deines Gerätes.

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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wie gesagt, zum vollpowern habe ich alles da.
Es ging um schonendes Laden mehrerer Akkus zB. über Nacht.
Ich habe noch LTC1093. Kann sein das ich 6 Kanäle baue, dann würde ich 
den nehmen und der Analogschalter würde wegfallen können.
Für 4 Kanäle ist er mir zu schade.

Autor: Pieter (Gast)
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moin Stephan,

wenn ich das so sehe muß ich Dir wohl mal ein par MAX186A zukommen 
lassen.
In der Schaltung, die Dioden vom Ausgang A2030(Anode) auf den Stecker 
von Akku schalten. Sonst zerschießt ein  falsch gepolter Akku Deine 
Schaltung...und Akkus können Strom liefern!!!

Bis später
Pieter

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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jo mache ich. wie kommen die nur da rein ?? :-((

Autor: 12:00 (Gast)
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die normalen potis würde ich mit digitale ersetzen.mit
X9C103

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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@Gast,
der AD5204 ist ein dig. Poti....steht auch im Text.

Autor: Franz (Gast)
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Akkus sollten ja so geladen werden, wie sie dann auch 
eingesetzt/entladen werden. D.h. wenn diese im Betrieb in kurzer Zeit 
viel Strom liefern sollen, tut es den Akkus gut, wenn man sie mit hohem 
Strom lädt.
Kurzum, ich würde für die genannte Anwendung einfach die einzelnen 
Akkupacks mit hohem Strom im Zeitmultiplex laden (n-FETs als 
Auswahl-Schalter). Dann ist im Mittel der Strom pro Pack zwar auch 
relativ klein (z.B. C/10), die  Zellen werden aber wieder munter und das 
"Kristallzüchten" aufgrund des niedrigen Konstantstrom wird vorgebeugt.

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