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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik µC mit RS-232, USB und IP


Autor: Daniel Pfefferkorn (seraphim) Benutzerseite
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Moinsen!

Kennt jemand einen Mikrocontroller der RS-232, USB und IP nativ 
unterstützt.

Ich möchte auf keinen Fall einen der Stacks selbst implementieren 
müssen.

Danke für Eure Hilfe.

Autor: Daniel W. (danie)
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also rs232  sollten alle können.
wobei ich mich da frage was für einen stack?

usb?
da ist die frage: device oder host?
und obs einen stack in hardware gibt? kann ich mir nicht vorstellen.
aber man lernt nie aus...

ip:
meinst du tcp/ip ?
also ethernet können einige aber tcp/ip als hw-stack?
->siehe usb!

falls du das suchst:
rsr232, ethernet und usb-slave als hardware, dann sieh dir den sam7x von 
atmel an.
aber da brauchts auch noch ein gutes stück software um diese 
schnittstellen anzusprechen!

grüße danie

Autor: Daniel Pfefferkorn (seraphim) Benutzerseite
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Danke für die schnelle Antwort.

Ja, es war TCP/IP gemeint, denn es soll ein Multi-Schnittstellen-Board 
werden mittels dessen Schrittmotoren gesteuert werden.

Allerdings im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit und deswegen muss eine 
Software-Implementation von USB und IP entfallen.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Daniel Pfefferkorn wrote:
> Allerdings im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit und deswegen muss eine
> Software-Implementation von USB und IP entfallen.

Versteh ich nicht so ganz. Wenns nur darum geht, dass du ihn nicht 
selber bauen willst, kannst du doch sicher auf fertige Produkte 
zurückgreifen. Oder nicht?

Autor: mthomas (Gast)
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Um die Sache in Bezug auf Software einfach zu halten:
- für USB einen fertigen USB-seriell-IC nehmen (z.B. von ICs von FTDI). 
USB-Device reicht wohl für die Anwendung
- TCP/IP Ethernet mittels fertigem Modul ("Ethernet zu UART") z.B. 
Lantronix Embedded Device-Server
- Controller mit >=3 UARTs für "RS232", USB-seriell-Wandler, 
"Ethernet-seriell-Wandler" (z.B. ATmega1280 in der großen 
Gehäusebauform). Zur Not einen Controller mit einem UART und "umjumpern" 
oder per Multiplexer und Schaltern.

Materialkosten sind aber Vergleich zu Geräten auf Basis von z.B. 
AT91SAM7X oder LPC23xx höher. Man muss auch nicht den gesammten USB- und 
TCP/IP-Stack selbst implementieren. Es gibt einiges an fertiger 
Software, die man wiederverwenden kann.

Vielleicht als Ausblick:
Recht beeindruckend sind die von Atmel bereitgestellten Libraries und 
Beispiele für die AVR32UC3. Vieles ist dort gut vorgekaut und erscheint 
einfach wiederverwendbar. Ähnlich umfangreiche frei verfügbare Sammlung 
habe ich bisher noch für keinen anderen "mittelgrossen" Controller 
gesehen. Ansatzweise bei Luminary aber deren zur Zeit gelisteten 
Controller verfügen meines Wissens nicht über USB-Hardware und deren die 
Ethernet Cortex-M3 sind wohl noch nicht zu kaufen. Kenne allerdings nur 
die UC3-Library Quellcodes, bisher keine eigene "hands on"-Erfahrung mit 
AVR32.

Martin Thomas

Autor: Daniel Pfefferkorn (seraphim) Benutzerseite
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Es geht um den Zeitfaktor. Da ich in 2 Monaten das komplette Board 
designen, herstellen und schlussendlich auch den µC programmieren muss, 
möchte ich möglichst auf die eierlegende Wollmilchsau von µC 
zurückgreifen, die von Haus aus schon USB und Ethernet unterstützt.

Das das viel verlangt ist, ist mir durchaus bewusst ;)

Autor: Daniel Pfefferkorn (seraphim) Benutzerseite
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Hat vielleicht noch jemand andere Vorschläge?

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

es gibt z.B. von Atmel für ihre SAM7 ein USB Framework das schon einige 
fertige USB-Devices implementiert. Dann noch z.B. lwip oder uip als 
TCP/IP Implementierung. Sollte alles in allem in vier Wochen 
hinzubekommen sein.

Insgesamt aber nur zwei Monate ist dann doch etwas knapp. Also doch 
XPort + FTDI USB Chip. RS232 ist primitiv.

Aber warum hast du nur zwei Monate für eine Bachalorarbeit. Ich dachte 
immer die geht vier Monate.

Matthias

Autor: Daniel Pfefferkorn (seraphim) Benutzerseite
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Ja, die SAM-Serie habe ich mir inzwischen schon angesehen.

Die Frage ist doch, wie schnell man einen Einstieg in deren 
Programmierung findet. Falls die Basis festgelegt ist, ist das Festlegen 
der Peripherie auf dem Board nicht mehr so schwer, sowie dessen 
Herstellung. Allerdings soll es dann möglichst schnell programmiert 
werden können.

Da ich ja von Anfang der 2 Monate nicht bereits das fertige Board habe, 
muss die Programmierung der Schrittmotorsteuerung in weniger als einem 
Monat vollziehbar sein. Mit anderen Worten: Es wird mir nicht möglich 
sein viel Zeit aufzuwenden um mich in ein beispielsweise kompliziertes 
Programmieren des Controllers einzuarbeiten.

Ich möchte es ja nicht nur irgendwie schaffen, sondern auch möglichst 
sehr gut.

Zwei Monate sind leider nicht so viel Zeit :(

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

Du kannst z.B. die Zeit zwischen "Layout fertig" und "bestückte 
Platinen" da mit einem Evalboard überbrücken auf dem du schonmal RS232, 
USB und Ethernet in Betrieb nimmst. Aber zwei Monate ist eigentlich für 
ein solches Projekt (wenn ich richtig verstanden habe: 
Schrittmotorsteuerung mit RS232, TCP/IP und USB Schnittstelle) für 
jemanden der sich in mehr als eine der Techniken einarbeiten muss doch 
sehr (eher sogar zu) knapp.

Matthias

Autor: rage (Gast)
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Mir fallen dazu der eZ80 und der Rabbit ein, wer schonmal Z80 gemacht 
hat, ist schnell zu Hause, beide können TCP von Hause aus und USB ist 
mit dem FTDI232RL ganz schnell angebunden. Geht beides "problemlos", 
naja die üblichen Schwierigkeiten.

Autor: Daniel Pfefferkorn (seraphim) Benutzerseite
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Matthias Weißer wrote:
> Hi
>
> Du kannst z.B. die Zeit zwischen "Layout fertig" und "bestückte
> Platinen" da mit einem Evalboard überbrücken auf dem du schonmal RS232,
> USB und Ethernet in Betrieb nimmst.

Daran hatte ich auch schon gedacht, bzw. das sogar fest eingeplant.

> Aber zwei Monate ist eigentlich für ein solches Projekt (wenn ich richtig
> verstanden habe: Schrittmotorsteuerung mit RS232, TCP/IP und USB
> Schnittstelle) für jemanden der sich in mehr als eine der Techniken
> einarbeiten muss doch sehr (eher sogar zu) knapp.

Die Befürchtung habe ich ja eben auch und deswegen würde ich gern eine 
möglichst effiziente Form der Implementierung erreichen wollen.
Wobei man den Aufwand ja durch den XPort schon erheblich reduzieren 
kann.

Zur Not darf ich Ethernet auch ad Acta legen, aber ich hätte es gern mit 
dabei, denn ich versuche immer mit meiner Arbeit "zufrieden" zu sein.

Autor: t.danielzik (Gast)
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Der Beck IPC SC13 mit Evolution Board
zu finden unter www.beck-ipc.com

hat alles was du brauchst.
2 x serielle Schnittstellen
1 x TCP/IP Schnittstelle
1 x CF-Kartenleser Slot
1 x 8-Bit digital Ausgang
1 x 8-Bit digital Eingang
1 x Erweiterungstecker

MfG
Torsten

Autor: Michael Waiblinger (wiebel42)
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Ich werf mal noch den etherape auf den Markt, hat zwar noch kein usb, 
aber das ist ja das kleinste problem, via via FTDI.
Das hat sogar gleich einen Webserver, IR, und wenn man mag auch RS485 
(welches ich durch den FTDI ersetzen würde) und noch weiteren Krams.

http://www.lochraster.org/etherrape/

- wiebel

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