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Forum: Offtopic Öl speichert Strahlung?


Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

ihr kennt doch bestimmt diese Aufkleber und sonstigen 
Plastikgegenstände, die sich bei Tageslicht aufladen und in der Nacht, 
wenn es dunkel ist leuchten sie dann. Ich habe gehört (und gelesen), 
dass andere Stoffe z. B. bestimmte Öle in der Lage sind auch sehr 
langwellige elektromagnetische Strahlung zu speichern, und zwar im 
NF-Bereich bei einigen kHz! Dieser Effekt soll angeblich bei 
Öltransformatoren und Ölkondensatoren sowie einigen 
Kunststofffolienkondensatoren (nur bestimmte Kunststoffe) auftreten. 
Nach dem ein Elektrogerät mit solch einem Bauteil mehrere Stunden in 
Betrieb war, sollen angeblich bestimmte Bauteile noch Tage oder Wochen 
danach diese Strahlung abgeben, aber die Intensität soll wohl extrem 
schwach sein, dass man das Vorhandensein dieser Strahlung nur mit sehr 
teurer Highend-Messtechnik nachweisen kann.

Hat jemand von euch diesen Effekt schon einmal beobachtet?
Wo kann man nähere Informationen darüber finden?

Autor: Michael Waiblinger (wiebel42)
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Das klingt sehr stark nach Voodoo, so leid es mir tut. Diese 
"Lichtspeicher" basieren meines Wissens nach alle darauf das Elektronen 
auf Orbitale mit höherem Potential gehoben werden und irgendwann dann 
wieder runterfallen und dabei ein Lichtquant absondern. Sowas kann auf 
gar keinen Fall im niederfrequenten Bereich funktionieren, ich vermute 
irgendwo im Infraroten Bereich ist damit Schluss. -wiebel

Autor: Et Ölkännsche (Gast)
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Ich habe vor vielen hundert Jahren mal Elektrotechnik studiert, aber 
dass man mit Öl elektromagnetische Wellen im Hertz-Bereich (ein Trafo 
mach 50) das ist dann doch heftig. Vielleicht mag das in irgendeinem 
femto-Watt-Bereich stimmen, das wäre dann eine Frage für die 
Theoretischen Physiker, aber im Alltagsbetrieb kannst Du das vergessen.

Was vorkommt, sind Verluste, aber die sind - wie der Name es schon sagt 
- weg und kommen nicht wieder, zumindest nicht als elektromagnetische 
Welle.

Glaubs nicht!

Eine andere Frage: von wem hast Du das denn gehört? Vom Schwager eines 
Vetters Deiner Tante, der schon 1950 ein eigenes Radio hatte? Oder etwas 
Nachprüfbares.

Wenn Du nämlich Recht hättest, würde mich das schon interessieren, 
solange vertraue ich meinen alten Profs und glaube nicht an das 
Speichern elektromagnetischer Wellen in Trafoöl.

Ciao

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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In diesem Trafoöl bestimmt nicht, aber ich habe das von meinem Arzt 
gehört, der hat einen Bicom 2000 gekauft. Der hat 50.000 € gekostet. 
Damit kann er die heilende Wirkung von Medikamenten auf Ölhaltige 
Arzneimittel "aufspielen". Das geht aber nur wenn nicht direkt der im 
Medikament enthaltene Stoff gebraucht wird, z. B. bei 
Eisenmangel/Vitaminmangel oder so, sondern ist nur bei bestimmten 
(wenigen) Krankheiten anwendbar.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Et Ölkännsche wrote:
> Ich habe vor vielen hundert Jahren mal Elektrotechnik studiert, aber
> dass man mit Öl elektromagnetische Wellen im Hertz-Bereich (ein Trafo
> mach 50) das ist dann doch heftig.

Moment, bitte was?!

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Stefan Helmert wrote:
> In diesem Trafoöl bestimmt nicht, aber ich habe das von meinem Arzt
> gehört, der hat einen Bicom 2000 gekauft. Der hat 50.000 € gekostet.
> Damit kann er die heilende Wirkung von Medikamenten auf Ölhaltige
> Arzneimittel "aufspielen". Das geht aber nur wenn nicht direkt der im
> Medikament enthaltene Stoff gebraucht wird, z. B. bei
> Eisenmangel/Vitaminmangel oder so, sondern ist nur bei bestimmten
> (wenigen) Krankheiten anwendbar.

Also doch Voodoo...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> ich habe das von meinem Arzt gehört

Du solltest dringend den Arzt wechseln - so einem Quacksalber würde ich 
mich nicht anvertrauen.

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Eigendlich macht das der mann, dieser ärztin, weil man nicht Dr. sein 
muss um so ein gerät zu bedienen. Das normale zeug, wie medizin 
verschreiben das macht sie.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Stefan Helmert wrote:
> Eigendlich macht das der mann, dieser ärztin, weil man nicht Dr. sein
> muss um so ein gerät zu bedienen. Das normale zeug, wie medizin
> verschreiben das macht sie.

Das klingt auch nicht vertrauenerweckender...

Weitere Informationen:

http://www.regumed.com/pages_eng/therapeut/it_zuku...
http://de.wikipedia.org/wiki/Bioresonanztherapie

Wenn der Kasten das kosten würde, was er wirklich wert ist, würde
niemand auf diesen Unsinn reinfallen...

    "Mundus vult decipi. Ergo decipiatur!"

"Die Welt will betrogen sein, darum sei sie betrogen!" - das wußte schon
der alte Sebastian Brant... http://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Brant

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Kann man mit dem kasten auch schaden anrichten? - und damit meine ich 
keine fehldiagnose, sondern wenn ein gesunder mensch damit behandelt 
wird? denn bei manchen therapieprogrammen müssen ja schließlich zwei 
elektroden mit dem patienten verbunden werden, durch die ein 
wechselstrom fließt... Ich dachte da wenn man angibt man hätte 
psychische schäden von der therapie davon getragen und lässt das von 
einem nervenarzt bestätigen, dann könnte man doch regumed verklagen - 
auf schmerzensgeld und so - die müssten das dann widerlegen oder zahlen. 
Um es zu widerlegen müsste sie viele firmengeheimnisse preisgeben und 
der schwindel würde auffliegen. Wenn sie dagegen zahlen, ohne viel 
aufriss zu machen, bleiben die kunden erhalten und der wirtschaftliche 
schaden ist nicht so groß...

Wäre doch mal wert das zu probieren, oder?

Autor: Fritz Pommes (Gast)
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Natürlich kann man mit Quacksalberei Schaden anrichten.
Es hat ja schon Fälle gegeben wo Eltern ihr krebskrankes Kind einem 
Wunderheiler anvertraut haben der dann eiskalt "aufgeladenes Wasser" 
verschrieben hat bis es tot war.

Autor: Jim (Gast)
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Die werden gar keine Geheimnisse offenbaren. Die geben die 
Eingangsbeschaltung bekannt die in zwei 10 MOhm Widerständen besteht und 
die Betriebsspannung von +-9V und daraus können sie ableiten, dass kein 
schädlicher Strom fließen kann. Ende. Und zudem, wer will denn die 
beschaltung wissen? Ein Kasten mit einem abgeklemmten Netzkabel ist 
genauso sinnvoll wie derlei Geräte. Mein Tip: ein invertierender 
Verstärker mit nem Bandpass ist da drin.

Autor: Jim (Gast)
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Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Zum Brüllen:

Der Entstörstecker ist ein kleines Element zur Umleitung bzw. Absaugung 
störender und schädlicher Strahlung, die über die Kraftwerke, die 
Überlandleitungen und die Hausstromversorgung ins Haus und in die 
Wohnung gelangt. Hochspannungsleitungen sind ideale Antennen, die 
weltweit alles einfangen können. Unter Strahlung sind alle 
elektromagnetischen Wellen zu verstehen, die außer dem 
50-Hertz-Wechselstrom auf der Leitung vagabundieren: Industrie-, Funk- 
und Fernseh-Wellen jeder Art, bis in den Mega-Hertz-Bereich hinein. Die 
Wirkung des Steckers kann nur mit radiästhetischen Mitteln, also Rute 
und Pendel und dem eigenen Körper als Resonanzobjekt getestet und 
erfahren werden. Preis siehe Bestellformular.

Der Entstörstecker muß in eine im Haus möglichst tief sitzende Steckdose 
gesteckt werden, am besten im Keller oder wenigstens in Fußbodennähe. Er 
wirkt nur auf Geräte und Leitungen, die höher als er stehen. Er besteht 
aus einem handelüblichen Schukostecker - ohne jede Anschlußleitung - , 
in den ein breitbandiger Schwingkreis eingesetzt ist. Zu seiner Funktion 
gehört ferner, daß ständig ein sehr kleiner Strom fließt. In der 
ursprünglichen Version hat das eine Glimmlampe besorgt, wie sie in 
Nachtlichten leuchtet. Jetzt ist das ein Widerstand, der für den 
Minimalstrom (weniger als 2 mA) sorgt und nicht mehr leuchtet. Er muß in 
Steckdosen eingesetzt werden, die nicht zeitweise wie z.B. nachts durch 
Netzfreischalter abgeschaltet werden.

Der Entstörstecker ist nützlicher Bestandteil von Entstörmaßnahmen im 
Rahmen von Austestungen und Ausmessen von Wohnungen und kann bei Bedarf 
zusammen mit anderen Einheiten angewendet werden. Die unter dem Namen 
"Terradex" von W. Kullmann bekannte Stecker-Nachtlicht-Anordnung diente 
vor vielen Jahren quasi als Anregung für meine Neukonstruktion.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Jim wrote:
> muha:
> http://www.gesund-im-net.de/geraetesonst.htm

ROFL, wie geil ist das denn? Ouuuuhhaaa!

Autor: Tom (Gast)
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Auch nett:

www.nucleostop.de  zum Atomstrom filtern

Autor: Tom (Gast)
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das ist als Link http://www.nucleostop.de

Autor: elektron (Gast)
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@tom
schau mal ins Impressum.

Zitat:"Hinweis: Das Produktangebot NucleoSTOP ist satirisch gemeint, es 
werden hiermit keine kommerziellen Geschäfte getätigt"

aber lustig ist es aut jeden Fall.

Autor: Tom (Gast)
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Ja, schon klar, ich werd ja hier keine Werbung machen für so'n Zeugs.

Da gibts (oder gabs) mal eine andere Verarschungsseite, ich komm nicht 
mehr auf den Namen, zymzek oder so, der hatte auch diverses Esoterisches 
als Satire.

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Zitat:
"Fern- und direkte Übertragung einer beliebigen Information"
(http://www.gesund-im-net.de/geraetesonst.htm)

-> Das wird meine neue W-LAN-Antenne ;-)

Wobei der Entstörstecker schon nicht schlecht ist (man könnte ja auch 
einen handelsüblichen Motorentstörfilter nehmen - für 5 €) ;-)

Nun bleibt nur noch eine Frage offen:
Was ist ein "breitbandiger Schwingkreis"?
Ist das sowas wie eine Verzögerungsleitung oder sind das 1000 
verschiedene Schwingkreise mit unterschiedlichen Resonanzfrequenzen oder 
ist es totaler Quatsch?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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klar Strom fließt immer nach unten, der Schwingkreis muß an die tiefste 
Stelle

wir hatten übrigens dieselben Themen schonmal hier
Beitrag "neueste Erkenntnisse aus der Forschung"

Autor: T.M. (Gast)
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"...Kann man mit dem kasten auch schaden anrichten? - und damit meine 
ich
keine fehldiagnose, sondern wenn ein gesunder mensch damit behandelt
wird?.."

Wenn es danach geht, müsste man fast alle Medikamente der Schulmedizin 
verbieten. Oder hast du schonmal als gesunder Mensch eine Chemotherapie 
probiert? Ich sehe das bei solchen alternativen Heilmethoden ganz 
pragmatisch: wer meint, dass sie ihm helfen, kann und soll sie ruhig 
benutzen. Denn auch bei "normalen" Medikamenten ist deren Wirkung oft 
nicht wirklich nachzuweisen, und wenn dann nur statistisch, wenn über 
50% davon geheilt werden, dann ist wohl die Wirksamkeit bestätigt...

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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http://www.gesund-im-net.de/geraetesonst.htm#ozon


Mhm... ist das nicht eine gute Idee um alte Laserdrucker noch mal für 
richtig viel Kohle zu verscheuern?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die müssen dann aber schon sehr alt oder von Brother sein. Ozon wird -so 
zumindest kolportiert seit Jahren die c't- von Laserdruckern praktisch 
nicht mehr erzeugt.

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