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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Klingelanlage erweitern


Autor: Andreas (Gast)
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Hier im Haus gibt es drei Etagen mit separater Klingel, welche jedoch 
alle von einem Trafo gespeist werden. Damit ich auch im Keller 
mitbekomme, wenn jemand klingelt, habe ich die Anschlüsse der Taster 
abgegriffen und in den Keller gezogen. Wenn die Taster nicht gedrückt 
sind, dann lassen sich über den Tastern jeweils etwa 10V~ messen. Wird 
ein Taster gedrückt, so ist demzufolge keine Spannung mehr messbar.
Darauf aufbauend habe dich die Schaltung im Anhang aufgebaut, jedoch 
scheint da irgendwas nicht zu passen, d.h. die Dioden werden nach 
einiger Zeit ziemlich heiß und gehen wohl auch kaputt.

Wo liegt denn mein Denkfehler, bzw. wie kann man es besser lösen?
Ich bin für jede konstruktive Antwort dankbar!

Andi

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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Warum invertierst du denn die Signale gemäß deiner Beschaltung?

wen das die ganze Zeit bestromt ist, dann ist das irgendwie sinnlos in 
Wärme umgesetzte Energie.

"geberseitig": Taster (von mir aus auch 2 Taster Parallel) --> Klingel.

"Verbraucherseitig":
Parallel zur Klingel die Brücke (vermutlich hätte schon 1 Diode 
gereicht), Kondensator, dann Vorwiderstand und LED des Optokpplers.


Das ganze halt 3 mal für alle 3 Etagen

Autor: Andreas (Gast)
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Du hast schon in sofern recht, dass das den Stromverbrauch senkt. 
Trotzdem bin ich noch etwas verwirrt, dass mir die Dioden so heiß werden 
und auch kaputt gehen. Die Dioden in den Optokopplern ziehen ja jeweils 
nur um die 10mA.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Andreas wrote:
> Du hast schon in sofern recht, dass das den Stromverbrauch senkt.
> Trotzdem bin ich noch etwas verwirrt, dass mir die Dioden so heiß werden
> und auch kaputt gehen. Die Dioden in den Optokopplern ziehen ja jeweils
> nur um die 10mA.

Wenn die Dinger heiß werden und letztendlich sterben, hast du die Dioden 
entweder nicht so beschaltet, wie in deinem Schaltplan geplant, oder es 
fliesst sekundär einfach ein zu hoher Strom (R zu niedrig).

Gruß,
Magnetus

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Eine 1N4148 macht 250mW ohne Gefahr. Laut Schaltplan sind es etwa 100mW. 
Hast Du die Ströme auch mal gemessen, die da fließen?

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Wenn das Ganze exakt nach Schaltplan verschaltet ist, muß das auch 
funktionieren. Ohne Heißwerden. 1N4148 hält 100mA und 50V aus, daran 
sollte es bei 8Veff nicht scheitern. Bliebe noch die Frage: Werden die 
Dioden erst heiß, nachdem mehrfach geklingelt wurde oder reicht 
Dranhängen schon zum Abrauchen aus? Ist ersteres der Fall, werden die 
Dioden durch die Selbstinduktion der Klingelspulen zerschossen, dann 
reicht es, die 1N4148 durch 1N4004 oder höher zu ersetzen. Da können 
schon Impulse von mehreren 100V entstehen. Ist letzteres der Fall, ist 
in der Verschaltung etwas nicht in Ordnung.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>1N4148 hält 100mA und 50V aus...

Ja, aber entweder, oder. Nicht 500mA bei 50V, das wärend dann nämlich 
25 Watt... puff! ;-)

Autor: Andreas (Gast)
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So, ich habe jetzt die zwölf 1N4148 durch 1N4004 ersetzt. Größere habe 
ich leider nicht in ausreichender Menge da.
Vier von den 1N4148 sind hin. Diese stammen aus den Brücken der oberen 
beiden Stockwerke. Im unteren Stockwerk wird nur sehr selten geklingelt.
Ich werde das ganze jetzt mal beobachten und in den nächsten Tagen mal 
berichten.

Danke an alle für die Antworten. Die Idee von Jadeclaw, dass es durch 
Selbstinduktion (Gegeninduktion?) der Klingelspulen zu Impulen von 
mehreren 100V kommen kann, klingt für mich sehr plausibel.

Andi

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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du koenntest vor den Geichrichtern noch widerstaende zur Strombegrenzung 
einfügen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Das bringt nichts. Wenn, dann Suppressordioden vor die ganze Schaltung 
oder Varistoren. Aber dicke Dioden mit genug Spannungsfestigkeit tun es 
auch.

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