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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche Taktabweichungen bei ATMEgas sind sinnvoll?


Autor: Der Hubert (Gast)
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Hallo Leute,

ich muss gestehen, meine Titelüberschrift ist etwas ungenau aber ich 
habe keine bessere beschreibung gefunden.

Hier nun meine genauere Frage:

Für manche Zwecke braucht man ja einen externen Taxt (wegen der 
Genauigkeit) und generell sind ja manche Frequenzen für bestimmte 
Anwenungen einfach überdimensioniert.

Ok, am könnte jetzt auch µCs nehmen, die eben passende Frequenzen 
liefern oder - aus welchen Gründen auch immer - kann man ja auch die 
darunter liegenden möglichen Frequenzen einfach einstellen oder 
niederfrequentere Quarze extern betreiben.

Habe ich irgendwelche Nachteile, wenn ich von der vorgegebenen Frequenz 
nach unten abweiche (mal vom Preis abgesehen) oder ist es sogar besser, 
wenn man höher dimensionierte µCs "niedriger" getaktet betreibt ??

Beispiel:

Ich habe eine Anwendung mit 4MHz. Nun kann ich ja einen µC mit 4MHz 
benutzen oder ich habe gerade keinen da und nehme einen 8MHz und takte 
den eben mit 4MHz.

Ist das u.U. sogar besser oder ist das egal ??

(wegen Toleranzen, Verbrauch oder Nachbars Lumpi)

Gruß

Der Hubert

Autor: Nullpointer (Gast)
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Diese Frage kann man so nicht generell beantworten. Falls 
Energieverbrauch und EMV ein Thema ist sollte die Frequenz moeglichst 
tief sein. Wenn man viel zu rechnen hat, oder der Compiler zuviele 
Taktzyklen verbloedet, sollte man einen hoeheren Takt waehlen. Baudraten 
bevorzugen ganz krumme Frequenzen. Ein Konzept mit  Zukunft ist der 
Einstellbare RC, den man mit einem 32k Quarz koppelt.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Neuere AVRs haben interne Taktteiler, die die extern angeschlossene 
Frequenz (Quarz oder Takt) recht fein aufgelöst teilen können. Damit 
kann man zur Laufzeit auf die gerade benötigte Frequenz umschalten und 
somit viel Strom sparen. Das ist ein echt gelungenes Feature. Braucht 
man Power, kitzelt man den Takt hoch, braucht man keine Power, läßt man 
den Controller so dahindümpeln oder schickt ihn sogar in den Sleep.

Autor: déjà vu (Gast)
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>Beispiel:
>Ich habe eine Anwendung mit 4MHz. Nun kann ich ja einen µC mit 4MHz
>benutzen oder ich habe gerade keinen da und nehme einen 8MHz und takte
>den eben mit 4MHz.
seit wann gibt es avrs mit fest vorgegebenen taktfrequenzen? angegeben 
ist immer nur die obere grenze. alles was dadrunter ist, kann 
verwendet werden. man kann die mit einem taster von hand einmal die 
woche einen takt weiter schalten und die arbeiten trotzdem "normal".

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Die Frequenzen sind in der Regel Maximalwerte, d.h. man kann von knapp 
über 0Hz bis zu diesem Maximalwert alles nehmen und er läuft.

Exakt 0Hz (Gleichstrom) geht natürlich nicht.

Es gibt aber auch Ausnahmen, z.B. uralte NMOS-8051 liefen erst ab 
mindestens 350kHz.

Auch haben manche MCs eine PLL, die einen bestimmten Frequenzbereich 
benötigt zum Arbeiten.


Peter

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