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Forum: PC Hard- und Software Welche Linux Distribution nehmen?


Autor: Philipp Kälin (philippk) Benutzerseite
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Hallo

könnt ihr mir helfen bei der Entscheidung für eine Linux Distribution?
Für mich sind folgende Punkte wichtig

- 64bit (AMD Turion 64 X2 unterstüzung)
- KDE als Desktop
- Einfache Administration des Systems
- VMWare oder VirtualBox muss laufen
- Einfache Paketinstallation
- nicht 100 Programme für eine Aufgabe
- Deutsch

Ich schwanke da zwischen verschiedenen Distributionen:

openSuse
   + einfach, deutsch
   - langsam, zu viele Programme

Fedora Core
   + weit verbreitet
   - KDE nicht als Standard

Mandriva
   + gute Paketwahl
   - schnell

Kubuntu
   + schnell, schlank
   - noch nicht 100% 64bit

Kann mir da jemand bei der Enscheidung helfen oder kennt ihr noch 
bessere Distributionen?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Wozu brauchst du 64 bit-Unterstützung? Hast du mehr als 4 GB Speicher?

Autor: Philipp Kälin (philippk) Benutzerseite
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Ich meinte damit, dass ich einen 64bit Prozessor habe, und den auch 
ausnutzen möchte.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Die Vorteile von einem 64 Bit-System sind marginal (Benchmarks darfst du 
dir selber ergoogeln), dafür hat man immer noch gelegentlich mit 
Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen. Davon würde ich die Entscheidung 
für eine Distribution also nicht abhängig machen.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Ich arbeite seit 20 Jahren mit Unix.
Zuerst war's AT&T, dann SCO und dann der Wechsel zu Linux mit Suse.
Seit 2 Jahren bin ich bei Ubuntu gelandet und bin sehr zufrieden damit.

Autor: Bobby (Gast)
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Ich benutze OpenSuse 10.2 (64Bit) auf einem Intel Dual Core.
Keine Probleme: für Software, die es nicht als 64-Bit-Version
gibt, existiert die 32-Bit-Laufzeitumgebung.

Ich habe vorher auf derselben Hardware die 32-Bit-Version
benutzt. Ging genausogut. Ich bin nur umgestiegen,
weil ich 64-Bit-Binaries erzeugen (und auch gleich testen)
muss.

Autor: Clifford (Gast)
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>- 64bit (AMD Turion 64 X2 unterstüzung)
Würde ich nicht als KO Kriterium nehmen. Bringt IMHO wenige Vorteile

>- KDE als Desktop
Muß es KDE sein? Ich dachte auch lange Zeit Suse sei die für mich beste 
Linux Distri, aber seit ich Ubuntu (Gnome) ausprobiert hab finde ich KDE 
eher lästig. Vor allem hab ich unter KDE häufiger mal Probleme mit 
hängenden Programmen, unter Gnome hatte ich das bisher in dem Ausmaß 
nicht. Aber ist Geschmackssache

>- Einfache Administration des Systems
Ubuntu läßt sich einfach administrieren. Ich hab mich sofort 
zurechtgefunden, obwohl ich Windows-verseucht bin ;)

>- VMWare oder VirtualBox muss laufen
Hab es noch nicht ausprobiert, aber ich gehe davon aus das es überall 
läuft

>- Einfache Paketinstallation
bei (K)Ubuntu läßt sich einfach ein neues Paket installieren, bei Suse 
ist es ähnlich einfach.

>- nicht 100 Programme für eine Aufgabe
Damit wirst du bei jeder Distri rechnen müssen ;)

>- Deutsch
Welches Linux hat nicht dutzende von Sprachen?

Autor: K. Potter (Gast)
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Wenn du ein Problem damit hast, dass Suse zu viele Pakete bietet, und 
daß Mandrive zu schnell ist, bleibt dir nur LFS. Da kannst du alle 
benötigten Programme entfernen und problemlos den Code modifizieren, bis 
es selbst für nen Opa nicht mehr zu schnell ist. Ideal für Profis für 
dich.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Ich meinte damit, dass ich einen 64bit Prozessor habe, und den auch
> ausnutzen möchte.

Ich habe einen Core2Duo. Der kann eigentlich auch 64 Bit, aber ich habe 
bisher nicht den Drang verspürt, ein 64-Bit-System zu installieren. Was 
bringt mir das? 64-Bit-Operationen werden nicht so oft benötigt, daß 
daraus ein signifikanter Geschwindigkeitsvorteil entstehen würde. 
Prozesse, die mehr als 4GB RAM brauchen, habe ich auch selten. Da ich eh 
insgesamt nur 2GB hab, wären die sowieso ziemlich lahm.
Ein 64-Bit-Programm hat dafür dann einen höheren Speicherverbrauch, weil 
z.B. sämtliche Zeiger doppelt so groß sind. Dazu kommen dann die 
Kompatibilitätsprobleme, und ich muß alle möglichen Libraries doppelt 
installiert haben, damit auch mal ein 32-Bit-Programm tut.
64 Bits auf dem heimischen Desktop gibt's im Moment nur, weil irgendein 
Businesskasper ausgerechnet hat, daß man damit mehr Prozessoren 
verkaufen kann.

Autor: Philipp Kälin (philippk) Benutzerseite
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Das Mandriva sehr schnell ist, ist natürlich kein Nachteil (Fehler von 
mir). Wegen dem 64bit habt ihr mich überzeugt, das lass ich als 
Kriterium mal weg.

Aber Gnome möchte ich nicht. Wer findet Gnome sei besser, der sollte 
sich mal die Vorabversion von KDE4 ansehen (Hab mir gerade die Live-CD 
von Suse gesaugt) und der neue Desktop ist wirklich der Hammer!!!

Was meint ihr eigentlich zu den verschiedenen Paketmanager? Welcher ist 
der beste? Auf dem besagten Notebook hab ich leider kein Internet.

Autor: Clifford (Gast)
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Hab KDE4 schon gesehen.

...bunt...

Außerdem ist KDE4 noch lange nicht fertig

Autor: keksladen (Gast)
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Also ich persoenlich habe mir Debian angefangen. Zwischendurch bin ich 
dann immer mal wieder auf andere Versionen gewechselt, der Neugier 
wegen. Habe zeitweise mal mit Suse, Slaxware, Ubuntu und Kubuntu 
gearbeitet, bin aber immer wieder auf das reine Debian zurueckgekommen, 
da es mir einfach am meisten zusagt. Es hat einen tollen Paketmanager, 
kommt als sehr leichte Version (ich fange immer von der 
Netzinstallationsversion an zu installieren, da diese nur das reine 
System beinhaltet und ich mir dann nachtraeglich einen Desktopmanager 
installieren kann ohne viel Schwierigkeiten.), hat eine grosse Community 
und ist fuer Anfanger ebenso leicht bedienbar wie fuer Profis.
Fuer mich ist Debian der Mittelweg zwischen 
alles-in-den-Allerwertesten-geschoben-bekommen und alles-selber-machen. 
Suse trift da eher auf ersteres zu, waerend du bei Slaxware alles selber 
in der Hand hast. Ubuntu etc liegt ebenfalls da zwischen, aber 
tendierend zur linken Seite, da bereits alles vorhanden ist. (mir 
persoenlich auch viel zu ueberladen)

Autor: Tom (Gast)
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>und der neue Desktop ist wirklich der Hammer!!!

Findest du? Also ich finde das "Start-Menu" eine einzige Katastrophe, 
aber ist halt Geschmackssache.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Wer findet Gnome sei besser, der sollte sich mal die Vorabversion von
> KDE4 ansehen (Hab mir gerade die Live-CD von Suse gesaugt) und der neue
> Desktop ist wirklich der Hammer!!!

Da gab's einige Einschränkungen gegenüber der 3er-Version, daür aber 
einen Haufen rechenzeitfressende Animationen, die anscheinend nicht 
abschaltbar sind. Auf meinem PC macht mir das nicht viel aus, aber es 
soll ja auch noch langsamere Rechner geben. Ob der Desktop bunt und 
animiert ist, ist nicht das Wichtigste.

> Was meint ihr eigentlich zu den verschiedenen Paketmanager?

apt hat laut eigener Aussage Superkuh-Kräfte. Ich hab aus letzter Zeit 
keinen Vergleich mit anderen, aber das Debian-Paketmanagement ist sehr 
gut.

> Außerdem ist KDE4 noch lange nicht fertig

Das muß ich bestätigen. Ich hab die neue Beta ausprobiert, und die 
scheint noch ziemlich Beta zu sein.

Autor: SiO2 (Gast)
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Ob KDE nun standardmäßig bei ist, ist doch eigentlich egal, kann man ja 
nachinstallieren, bzw. während der Installation auswählen.

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