Wie entwirft man einen Bootloader (AVR Studio)

Gast #622716
Hallo Leute.
Ich mal wieder...
Da ich mir jetzt schon Tage den Wolf suche und nichts Passendes gefunden 
habe, frage ich mal zaghaft hier nach.
Ich möchte einen eigenen Bootloader für ATMEGAs ab MEGA32 aufwärts 
schreiben. Fertige Loader kommen leider nicht in Frage, da ich bestimmte 
Funktionen brauche, die es fertig nicht gibt. Also selbst machen ist 
angesagt.

Wie ist hier beim AVR-Studio die prinzipielle Vorgehensweise zum 
Schreiben eines Bootloaders?

- Neues C-Projekt erstellen und dann? Sind irgendwelche besonderen 
Einstellungen (gegenüber einem "normalen" Programm) zu setzen oder so?

- Code für den Bootloader schreiben und kompilieren. Was gibt es hier zu 
beachten?

- Bootloader flashen mit Burn-O-Mat und AVRDUDE? Geht das damit 
überhaupt und wie?

- Fuses setzen nach Größe der HEX-Datei. ?

...und nach dem Flashen des Bootloaders muss die eigentliche, schon 
bestehende Anwendung in den Controller. Müssen hier jetzt irgendwelche 
Adressen/Vektoren "verbogen" werden oder so?
Geht das Flashen der Anwendung jetzt nur noch per Bootloader oder kann 
man sie auch noch per ISP flashen ohne den Bootloader zu zerstören?

Gibt es vielleicht schon eine fertige Anleitung, wie man mit AVRStudio 
eigene Bootloader erstellt und korrekt mit Burn-O-Mat flasht?

VIELEN VIELEN DANK im Voraus für eure Antworten.
Beste Grüße,
Erik
Erik wrote:

> Ich möchte einen eigenen Bootloader für ATMEGAs ab MEGA32 aufwärts
> schreiben. Fertige Loader kommen leider nicht in Frage, da ich bestimmte
> Funktionen brauche, die es fertig nicht gibt. Also selbst machen ist
> angesagt.

Wenn Du unbedingt alles selber machen willst, schnapp Dir das 
Datenblatt, da steht alles nötige drin (hab ich ja auch so gemacht).


Ansonsten siehe Ernst: Schnapp Dir nen fertigen Bootloader, vollziehe 
ihn nach und mache dann Deine Änderungen.


Peter
Gast
> Ansonsten siehe Ernst: Schnapp Dir nen fertigen Bootloader

Du bist der Autor eines Bootloaders, oder? Feature-Request: einfache 
Verschlüsselung (nicht das aufwändige AES oder DES aus den 
Atmel-Bootloader-Appnotes).

Mögliche Realisierung: der Bootloader erhält eine kleine, 
User-spezifische Tabelle (z.B. 62 Zufalls-Bytes), mit der das 
aufzuspielende Programm Byte-für-Byte verknüpft ist (EOR oder ähnliches) 
ist.

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