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Forum: PC Hard- und Software Bandlaufwerke Streamer


Autor: jochen (Gast)
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Hallo,

ich soll für einen bekannten ein PC System zusammenstellen.
In dem alten ist ein Streamer (Bandlaufwerk) zur Datensicherung 
eingebaut.
Da die Teile sehr teuer sind (400 Euro) möchte ich von Anfang an richtig 
bestellen. Allerdings habe ich mich mit diesen Dingern noch nie 
beschäftigt.
Gibt es mehrere Arten von Bandlaufwerken oder ist das ein Standart ? 
(also gibt es kleine und große Datenträger, damit meine ich verschiedene 
Bauformen) oder kann ich sichergehenn, dass das Medium reinapsst, wenn 
ich eins bestelle?

Ich danke Euch!

Autor: Gast (Gast)
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Schau am besten erst mal nach, ob es sich um einen aktuellen bzw. alten 
Streamer (hatte mitte der 90´er auch einen im Rechner, QIC80XL 
Bandlauferk von Colorado). Sollte es sich um einen solch alten Streamer 
handeln, dann ist dieser nicht mehr zeitgemäß und sollte durch einen 
DVD-Brenner bzw. Wechselplatte ersetzt werden (Kosten <100Euro). Selbst 
DAT Streamer sind meines Erachtens nicht mehr zeitgemäß und auch nur 
noch schwer erhältlich. Daher sollte der Streamer in einem aktuellen PC 
nicht mehr erforderlich sein. Prüf auch, ob moderene Betriebssysteme 
diesen überhaupt noch unterstützen.

Autor: Axel (Gast)
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Stimmt, DAT Streamer sind nicht mehr zeitgemäss.

Aber einen DVD Brenner zur Datensicherung vorzuschlagen grenzt ja an 
Körperverletzung. Gerade DVDs neigen zu Gedächnisslücken.

Das Problem ist ausserdem, dass die alten Bänder vermutlich noch gelesen 
werden sollen.

Gruss
Axel

Autor: jochen (Gast)
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Wenn kein DVD Brenner, was dann?
Doch ein Bandlaufwerk?

Unterscheiden die Bänder sich denn, d.h. kann ich sicher sein, dass man 
das Band mit einem aktuellen Streamer lesen kann?

DVD -Ram sticht mir zur Sicherung noch ins Auge.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Was man heute immer in Betracht ziehen sollte: USB-Festplatten. Kosten 
ungefähr so viel, wie 1-2 Bandmedien ähnlicher Kapazität und sind 
einigermassen schnell. Nachteil: Je nach Umgang und Lagerplatz hohes 
Risiko dass so ein Teil nicht mehr wiedergefunden werden kann (lies: 
geklaut wurde).

Autor: Andreas K. (a-k)
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> Gibt es mehrere Arten von Bandlaufwerken oder ist das ein Standart ?

Es gibt etliche Typen. Von Datensenke mit gewisser Chance zur 
Wiederherstellung (DAT&Co) bis zu professionellen Datenträgern in allen 
Grössen, Farben und Bauformen.

> Bauformen) oder kann ich sichergehenn, dass das Medium reinapsst, wenn
> ich eins bestelle?

Nein.

Je nach Typ (welcher?) des alten Gerätes kann man zwar vielleicht neuere 
Modelle kriegen, die die alten Bänder lesen können, aber damit bindet 
man sich an einen Medientyp der möglicherweise nicht mehr sinnvoll ist.

Tip: Altes Laufwerk oder auch den ganzen Rechner für Altdaten aufheben 
und für neue Sicherung ein neues inkompatibles Sicherungssystem 
verwenden.

Autor: macht keine BackUps (Gast)
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also streamer sind schon längst überholt und es wäre schon fast eine 
Beleidigung für einen modernen Rechner, wenn er noch einen Streamer 
verpasst bekommen würde! ;)

Wenn es wirklich sicher sein muss empfehle ich keine Wechselplatte 
sondern etwas wie ein MO- oder ein REV-Drive!  - Extra für den 
BackUp-Berreich gibt es unzählige Speichermöglichkeiten die allesamt 
besser als HDD oder DVD sind (ZIP, JAZZ, MD, MO, Rev...)



Optimal für BackUp-dinge finde ich persönlich das Rev-Laufwerk, schnell, 
sehr sicher, und platzsparend bei gigantischen Speichervolumen (Ein 
rev-Datenträger hat 70GB bei gerade mal 5x5cm!)
Deswegen mein Tipp: Rev-Drive! alles andere ist eignetlich schonwieder 
veraltet (MO, MD, Jazz, ZIP...)

schau Dich mal auf der Homepage von Iomega um - das sind die, von dennen 
auch das ZIP-Laufwerk ist, das wurde in den 90er als BackUp-Lösung 
verwendet (als damals schon der streamer verwaltet war ;)  )

Im übrigen wäre mir eine USB-Wechselplatte für wirklich wichtige Dinge 
zu Stossempfindlich - die fällt einmal vom Tisch und ist defekt - das 
sie portabel ist und nicht fest im Rechner eingebaut ist, erhöht das 
Risiko nochmal zusätzlich! - DVD wäre mir zu langsam und deutlich zu 
unsicher! - und eine zweite Platte im Rechner nützt sowieso nichts - 
wenn das Netzteil z.B. kaputt geht und Überspannung hat sind alle im 
Rechner eingebauten Platten defekt!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Optimal für BackUp-dinge finde ich persönlich das Rev-Laufwerk,
> schnell, sehr sicher, und platzsparend bei gigantischen
> Speichervolumen (Ein rev-Datenträger hat 70GB bei gerade
> mal 5x5cm!)
> Deswegen mein Tipp: Rev-Drive!

Rev ist teuer und nicht zuverlässiger als 2.5"-Festplatten - denn nichts 
anderes sind Rev-Laufwerke als 2.5"-Festplatten ohne integrierte 
Elektronik.

Und der Preis ist jenseits, wirklich fern jenseits von gut und böse.

Daß Du ZIP-Laufwerke als Datensicherungsmedium ernsthaft zu erwähnen 
wagst, ist mutig ... der "click of death" sollte Dir als Anwender der 
Teile bekannt sein.

Autor: Andreas K. (a-k)
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> Im übrigen wäre mir eine USB-Wechselplatte für wirklich wichtige Dinge
> zu Stossempfindlich - die fällt einmal vom Tisch und ist defekt

Dann ist der Backup weg, nicht die Originale. Ausserdem entspricht das 
dem Fall eines Backup-Gerätes mit einem einzigen Medium, was genauso 
Unfug ist. Sollte man selbstredend mehrere davon verwenden.

Spezielle Gerätschaften wie REVs, MOs usw haben den gleichen Nachteil 
wie Streamer: Eben dass sie speziell sind. Ist das Grundgerät hopps, 
sind die gespeicherten Daten erst einmal unerreichbar. Alle. Bis zur 
Neubeschaffung. Was bei hochproprietären Dingen wie den Iomegas dann 
u.U. nur noch gebraucht möglich sein dürfte.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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... und gebrauchte Backupmedien sind nicht wirklich vertrauenswürdig.

Autor: Andreas K. (a-k)
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> ... und gebrauchte Backupmedien sind nicht wirklich vertrauenswürdig.

Ich meinte da nicht die Medien, sondern das für Zugriff auf die Medien 
erforderliche Basisgerät. Ein Backup-Medium mit direktem USB-Anschluss 
kriegt man hingegen auch in 10 Jahren noch an den Rechern dran.

Ich war mal bei Besuch in einer Feuerwehr-Zentrale einer Grossstadt. Hat 
der dortige EDV-Spezi ganz stolz von den künftigen neuen Gerätschaften 
erzählt. Vorher aber davon, dass Protokolle und wasweissichwas aus der 
EDV soundsoviele Jahre gespeichert werden müssen, auf irgendwelchen 
Bändern lagen. Auf meine Frage, wie man auf all diese hübschen 
Sicherungsmedien künftig ggf. zuzugreifen gedenke, fiel sichtlich die 
Kinnlade runter. Da wären dann all die Bänder schön säuberlich auf Jahre 
hinaus gestapelt worden, aber die Rechner, die als einzige damit etwas 
anfangen können, wären ausnahmslos längst auf dem Schrott gelandet.

Autor: jochen (Gast)
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Mit USB Festplatten hatte ich schon selber mal ein großes Problem. Bei 
der Sicherung einer 9 GB großen Datei machte es "Rumpsss", von da an war 
die Festplatte nicht  mehr lesbar (Head crash !?). Auf jeden Fall ist 
durch die Sicherung die alte Backup Datei gelöscht wurden, kurz bevor 
das neue Backup (das aber ,s.o, nicht vollständig beendet wurde) begann.
ALso 2 Medien sind Pflicht!
Was haltet ihr von DVD Rams?

Autor: jochen (Gast)
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... oder diese neuen NAS Festplatten, die automatisch Backups erzeugen?

Autor: Sebastian F. (tacx)
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Was soll denn eigentlich weggeschrieben werden?
Daraus ergibt sich dann die Frequenz des Backup, die möglichen Typen und 
die einsetzbaren Möglichkeiten. Soll archiviert werden oder soll der 
Schaden durch Zerstörung des Originals minimiert werden? Wie wichtig 
sind die Daten, wie stark müssen sie geschützt werden?

Fragen über fragen!

Autor: jochen (Gast)
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Die Daten dürfen auf garkeienn Fall wegkommen, ca. 3 GB müssten jeden 
Tag nach Feierabend sicher gespeichert werden, um bei Verlust der 
Originaldaten jederzeit das ursprüngliche System wiederherstellen zu 
können.

Autor: jochen (Gast)
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Es wäre sehr, sehr schlimm wenn die Daten wegkommen!

Autor: jochen (Gast)
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bieten sich Flash Speicherkarten an?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Und müssen die Daten lange aufbewahrt werden? Wenn nicht würde ich die 
Daten einfach jeden Abend auf eine DVD-RW oder besser -RAM brennen (ein 
paar Medien in Rotation).

Autor: Sebastian F. (tacx)
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jochen wrote:
> Die Daten dürfen auf garkeienn Fall wegkommen, ca. 3 GB müssten jeden
> Tag nach Feierabend sicher gespeichert werden, um bei Verlust der
> Originaldaten jederzeit das ursprüngliche System wiederherstellen zu
> können.

Das ist noch keine Vollständige Antwort!

Muss ein Archiv geführt werden?
Muss nur zum Abend vorher zurückgekehrt werden können?
Muss evl. daran gedacht werden die Datenträger örtlich getrennt vom 
System unter zu bringen?
Jetzt sind es 3 GB, wieviel sind es in 1 Jahr?
Was sind die Ausfallszenarien?

Dein Satz ist übrigens in sich unsinnig! Wenn Du nur jeden Abend 
sicherst, kannst Du !niemals! JEDERZEIT das ursprüngliche System 
wiederherstellen.

Sorry, aber bei Deiner Herangehensweise würde ich mir von Dir kein 
System zusammenbasteln lassen.

Autor: jochen (Gast)
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Wenn ich sage, dass man jeden ABend nach Feierabend sichert und sage, 
dass man jederzeit das ursprüngliche System wiederherstellen muss, dann 
meine ich natürlich (!!!!), dass man das System von der letzten 
Sicherung wiederherstellt. Das ist doch logisch, alles andere ist doch 
absurd! Dein Gedenkengang scheint unsinnig zu sein.

Ein Archiv brauche ich nicht, wie ich ja schon sagte, man muss nur die 
letzte Sicherung wiederherstellen, die vorletzte interessiert nicht. 
Auch das wird aus meinem Beitrag, wenn man ihn mit Verstand liest, offen 
ersichtlich.

Autor: jochen (Gast)
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@Andreas:
 Lange aufbewart werden müssen sie nicht. Es wird ja jeden Tag ein neues 
Backup gemacht. Das Medium an sich sollte aber lange zeit halten!

Autor: Sebastian F. (tacx)
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jochen wrote:
> Wenn ich sage, dass man jeden ABend nach Feierabend sichert und sage,
> dass man jederzeit das ursprüngliche System wiederherstellen muss, dann
> meine ich natürlich (!!!!), dass man das System von der letzten
> Sicherung wiederherstellt. Das ist doch logisch, alles andere ist doch
> absurd! Dein Gedenkengang scheint unsinnig zu sein.

Sorry, aber Dein "jederzeit" ist hier einfach sinnlos! Zwischen meinen 
und geschrieben haben, ist ein großer Unterschied!
Und der Gedankengang, jederzeit zurückkehren zu können ist nicht 
unsinnig! Es gibt Systeme, die z.B. stündlich einen Snapshot der ganzen 
Datenablage ziehen. So kann ein Benutzer, der versehentlich eine Datei 
gelöscht oder zerstört hat, diese aus dem Backup wiederholen. Die 
meißten dieser Systeme reduzieren dann zwar den Bestand nach einer Woche 
auf ein tägliches Snapshot und und und.

> Ein Archiv brauche ich nicht, wie ich ja schon sagte, man muss nur die
> letzte Sicherung wiederherstellen, die vorletzte interessiert nicht.

Das ist für den Benutzer natürlich hart. Damit darf der dann keine 
Fehler machen und ein Fehler der erst Tage später bemerkt wird 
verursacht unweigerlich Schäden. Damit werden die häufigsten 
Schadensursachen nicht getroffen (Benutzer und Viren).

> Auch das wird aus meinem Beitrag, wenn man ihn mit Verstand liest, offen
> ersichtlich.
Das was aus Deinem Beitrag offensichtlich herausgeht, ist, dass Du den 
Werbetext von "ONEBUTTON DISASTER RECOVERY"- Systemen gelesen hast. 
Heisst schlicht, dass Du was brauchst um das Gewissen zu beruhigen.

Nun, die Lücken sind benannt, also kann es losgehen.

Du brauchst vor allem ein schnelles System (Arbeitszeit ist kostbar). 
Das System muss sehr sehr zuverlässig sein, da ja nur das Medium vom 
Vortag zum Einsatz kommen kann. Alle Systeme, die den Lesekopf im Gerät 
und ein wechselndes Medium haben sind also nicht die erste Wahl. Nach 
der Komplettavarie des Systems (Blitzschlag oder Putzeimer oder oder 
oder) könnte mit einem neuen Gerät (falls überhaupt verfügbar) das 
Medium evl. durch dejustierten Kopf (des havarierten Gerätes) nicht mehr 
lesbar sein (Stichwort DAT-Streamer als Datengrab).

Bleiben also noch Festplatten im Wechselrahmen oder USB-Anschluss und 
Speicherkarten. Wobei bei den Speicherkarten die Schreibgeschwindigkeit 
zu wünschen übrig lassen könnte.
Zu den Speicherkarten: Bei 5 Karten im Wechsel (Rotation im 
Wochenrhythmus)
macht jede Karte 50 Schreibzyklen im Jahr, damit kommen die Karten nicht 
an das Ende ihrer Lebensdauer in Schribzyklen. Frage ist halt die 
Lebensdauer in Jahren. Ein Problem ist halt, dass die Kapazität sehr 
begrenzt ist.
Andererseits kannst Du für die 400EUR für das Tapelaufwerk auch 5 
Festplatten und Wechselrahmen kaufen.

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