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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik mit LPT 5V 12V SMD LED schlaten ohne Relais


Autor: MacDeath (Gast)
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Hallo,
ich hoffe mir kann jemand helfen...
Ich möchte gern die 5VDC des LPT benutzen um 12V SMD Stripes 
zubetreiben.
Relaiskarten gibts ja wie Sand am Meer, aber da es sich um eine 
Lightshow handelt muss schnell geschaltet werden - Relais wären das 
Mist.
Also dachte ich an einen Transistor...jetzt steh ich aber im Wald.
Da eine LED-Stripe von 5cm 20mA aufnimmt und ich 1m habe muss durch die 
Kollektor-Emitter-Strecke mind. 400-500mA.

Frage nun: Welcher Transitor is der richtige und was muss ich beim 
verschlaten beachten?

Dazu kommt das manche Stripes mit 24V angeboten werden. externes 
Netzteil is klar.

Ich habe den BC517 in betracht gezogen.

 http://www.ortodoxism.ro/datasheets/motorola/BC517.pdf

Sehe ich das richtig, dass ich den für 12V als auch für 24V nehmen kann?
Ich versthe das Datenblatt so als könne der 1A Laststrom ab.
Und wenn ja was ist mit Vorwiderstand für die Basis brauch ich einen?

Ich würde die schlatung wie folgt aufbauen:
LPT 5V über 500 Ohm an die Basis die bekommt also 10mA im SMD LED in den 
Kollekter rein. Zwischen Kollektor und Emitter 12V und den GND vom LPT 
auch an den Emitter. Fertig funktioniert das oder hab ich da einen 
denkfehler und mir fliegt alles um die ohren?

danke schon mal für eure hilfe

Autor: Christian (Gast)
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Beachte die maximale Verlustleistung. Der BC517 kann bei 25°C 
Umgebungstemperatur maximal 625mW Verlustleistung vertragen. Da es sich 
um einen Darlington handelt, bei dem selbst in Sättigung die 
Kollektor-Emitter-Spannung noch so 1V beträgt, ist spätestens bei 625mA 
durch den Kollektor Schluss.

Ich würde einen kleinen Logik-Level-FET mit niedrigem R_ds(on) und 
ausreichender max. Verlustleistung verwenden.

Autor: MacDeath (Gast)
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hättest du da einen tipp ich weiß gar nicht wie ich beim suchen vorgehe?
wei gesagt ich steh im wald..aber mit nem basis strom von 10mA lieg ich 
richtig oder?

Autor: MacDeath (Gast)
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was haltet ihr von dem hier
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1...
wenn ich den richtig interpretiere kann ich doch hier ohne bedenken 
einfach 5V bei IN drauf, auf GND1/2 den GND vom LPT und 12V 
betriebsspannung bei Vbb. und  bei gleichzeitigem betrieb immer noch 1A 
pro channel?
is das so richtig dann hätte ich mit einem 4 von 8 kanälen erschlagen.

Autor: Christian (Gast)
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Was den FET angeht: Ich habe sowas ähnliches mal mit einem IRLU3410 
realisiert, weil ich ihn gerade da hatte. Es gibt sicherlich noch 
etliche andere Typen, die geeignet sind. Bei einem FET brauchst Du 
keinen Gate-Vorwiderstand, höchstens einen hochohmigen Widerstand 
zwischen Gate und Source, damit sich das Gate nicht statisch aufladen 
kann.

Der IC ist natürlich die Luxus-Lösung, ich kenne ihn nicht, aber vom 
reinen Überfliegen des Datenblatts her dürfte das so funktionieren, wie 
Du es beschreibst. Beachte aber, dass ein besonderes Platinenlayout 
(Datenblatt S. 15) nötig ist, damit der IC die Verlustleistung abführen 
kann, die im Datenblatt angegeben ist und damit auch die angegebenen 
Ströme verträgt.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Wir arbeiten mit den ProFETs - das ist der richtige Relais-Ersatz.

Und sogar kurzschlußsicher, überhitzungssicher, blablabla....
Nimm die !
(Wenn Du heute diese Bauteile suchst, dann versuche auch mal einen 
ITSxxx statt BTSxxx suche suchen, wegen ROHS haben die die Bezeichnungen 
geändert.)

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