Quarz an async Timer schwingt nicht mehr

Gast #641785
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Hallo,

ich bin dabei eine Uhr zu Programmieren. Bei Spannungsverlust wird die 
Uhrzeit über einen Timekeeper weitergezählt. Der Timekeeper benutzt 
einen 32,768kHz Quarz. Dieser Takt wird vom µC ATmega128 für den 
asynchronen Timer 0 benutzt. Der Takt liegt dabei an TOSC1, TOSC2 bleibt 
offen. Wird der Mikrocontroller Spannungsfrei geschaltet bricht der Takt 
des Quarzes zusammen. Wie kann ich das verhindern? Werden die Eingänge 
des µC bei Spannungsverlust nicht hochohmig geschaltet? Der Timekeeper 
wird über einen GoldCap gepuffert.

Vielen Dank
Gast #641787
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Die Eingänge des uC sind nach Spannungsverlust undefiniert!! Wie will 
der uC noch etwas hochohmig schalten wenn kein Saft mehr da ist??
Abhilfe könnte evt. ein hochohmiger Widerstand bringen, vorausgesetzt, 
der Eingang des uC is im eingeschalteten Zustang genügend hochohmig.

Gruss
rayelec
#641788
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@ Michael (Gast)

>offen. Wird der Mikrocontroller Spannungsfrei geschaltet bricht der Takt
>des Quarzes zusammen.

Logisch. Der Eingang vom AVR ist zwar hochohmig, aber über die 
Schutzdioden wird das Taktsignal gegen die nun auf 0V liegende 
Betriebsspannung kurrzgeschlossen.

> Wie kann ich das verhindern?

Hmm, schwierig. Vor allem unter dem Gesichtspunkt der neidrigen 
Stromaufnahme. Versuch mal ein Gatter vom Typ 74LVC04 oder 74LVX04 
dazwiachen zu setzen. Die haben am Eingang keine Schutzdioden, da könnte 
das klappen.

MFG
Falk

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