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Forum: Haus & Smart Home Empfehlung Netzteil (Hutschiene)


Autor: Hardy (Gast)
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Hallo Zusammen,

neben der Ganzen Hardware die man sich für einen Hausbus selbst und 
individuell zusammenbaut, benötigt man am Schluß doch noch ein gutes, 
sicheres und geprüftes Netzteil um wirklich nur an der Kleinspannung 
rumzufummeln.

Ich bin jetzt auf der Suche nach solch einem Netzteil, was für die 
Hutschiene geeignet ist mit 12V bzw 24V (DC), geprüft (VDE oder so) und 
auch kurzschlußfest!

Was verwendet ihr da und wo bekommt man das als Privatperson her?
Was haben diese NT für einen Eigenstromverbrauch?

Für Hinweise wäre ich dankbar!

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Die üblichen Verdächtigen: Reichelt,Conrad haben beide Netzteile für 
Schienenmontage im Angebot.

MfG Spess

Autor: Hardy (Gast)
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Ja, da hab ich auch schon geschaut!

Aber mich interessieren eure Erfahrungen mit einem speziellen Typen.
Ausserdem baue ich ein sehr stromsparendes Bussystem.
Ich will ja nicht an der Klimakatastrophe Schuld sein ;-)

Und deshalb benötige ich ein Netzteil (SNT oder Trafo) welches einen 
hohen Wirkungsgrad und nur einen sehr geringen Eigenstrombedarf  hat.
Darf auch ruhig etwas teurer sein.

Also falls da jemand ein gutes Netzteil kennt, dann bitte Info!

Autor: Vorschlag (Gast)
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Autor: Gast (Gast)
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www.elpro.org hat die auch zu ganz guten Preisen und große Auswahl.
Hab zahlreiche im Einsatz, bisher keine Ausfälle

Autor: Jürgen (Gast)
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Ich habe bei mir zwei dieser Hutschienennetzteile in der Verteilung 
sitzen und nutze sie zur redundanten Versorgung meines gesamten 
Hausbussystems.

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=66876

Die Netzteile gibt es in 5V, 12V und 24V Ausführung und kosten recht 
wenig.
Bei mir sind sie schon zwei Jahr eim Einsatz und haben keinerlei 
Schwierigkeiten bereitet. Sehr geringe Eigenerwärmung und absolute 
Kurschlußfestigkeit! Bei Kurzschluß gehen diese Netzteile in die 
Strombegrenzung.

Grüße -- Jürgen

Autor: Jörg H. (idc-dragon)
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Ich habe 2 Netzteile von der Siemens Logo im Einsatz, war ein Tipp von 
meinem Elektriker. Bisher keine Probleme. Ich habe sie in 2 
verschiedenen Stärken für 24V, ein schwächeres für den Hausbus und ein 
größeres für Velux-Rolläden und Heizungsventile. Es gibt sie glaubich 
auch in 12V.

Autor: EIBler (Gast)
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Ich habe Netzteile der DSP-Serie von Lambda bei mir in den Verteilungen:
http://www.lambda-germany.com/germany/index.htm

Aufpassen musst Du bei der Bautiefe, Standard-Schaltschrank-Netzteile 
sind im Allgemeinen höher als die für Verteiler. Im Verteiler dürfen die 
nur ca. 55mm tief sein, damit das mit den Blenden passt.

Autor: Hardy (Gast)
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Danke für die vielen Anworten - da ist doch schon mal was dabei!

@EIBler:
Liefert Lambda auch an Privatpersonen?
Konnte ich jetzt auf die schnelle auf der Webseite nicht erkennen.
Aber du hast ja sicher dort bestellt, oder?

@Jörg Hohensohn
Wieso läuft dein Bus mit 24 V?
Du hast ja sicher auf deinen Busankopplern einen Längsregler.
Ich arbeite mit 5V-Längsregler und da habe ich bei 24V einfach unnötig 
hohe Verluste im Vergleich zu 12V. Letztendlich wird ja die nicht 
benötigte Spannung bei Längsreglern in Wärme umgesetzt. Und das sind 
dann bei 24V und Beispielsweise 10mA auf den 5V eine Verlustleistung von 
Pv=10mA * 24V = 240 mW (+ Eigenverbrauch Längsregler)! Bei 12V gerade 
mal die Hälfte!

Oder gibt es andere Gründe dafür?
Gerade weil du ja auch die Bus- und die Restspannung (Rolläden) durch 2 
Netzteile trennst!

Autor: Jörg H. (idc-dragon)
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@Hardy: (etwas OT)
Mein Bus läuft mit 24V, "weil das bei PHC so gemacht wird". Die meisten 
meiner Module haben Schaltregler, genau genommen alle Eingangsmodule mit 
Pullups. Sonst würde bei geschlossenem Kontakt in der Tat an einem 
Längsregler eine Menge verbraten.

Für Module die praktisch nur einen Mikrocontroller enthalten ist das 
egal, der braucht eh keine Leistung, da kann man sparen und wieder einen 
Längsregler nehmen. Dominierend ist da die Leistungsaufname des Reglers 
selbst. Ein oller 7805 braucht 6 mA, wenn ich recht erinnere. Der uC 
vielleicht 10% davon.

Die 24V sind ganz nützlich für Module mit Relais, da bleibt der Strom 
niedriger. Insgesamt kommen schnell 100 Relais zusammen. EIB arbeitet 
sogar mit 30V. Die haben aus anderen Gründen aber trotzdem Probleme, 
darüber Relais zu versorgen. Die Stromaufname der Module darf nicht 
schnell schwanken, denn so werden die Daten übertragen, auf der gleichen 
Leitung.

Den Bus versorge ich nur aus Sicherheitsdenken mit einem separaten 24V 
Netzteil, potentialfrei. Ginge auch ohne. Aber so habe ich die 
Velux-Rolläden und die Heizventile davon getrennt, bei einer 
Fehlfunktion dort legt es mir nicht das Haus lahm.
Habe auch mal drüber nachgedacht dieses zweite Netzteil abzuschalten, 
wenn kein Rolladen fährt und kein Heizkreis was will.

Autor: Newby (Gast)
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@Jörg

Danke für die schnelle Anwort!
Was bedeutet
>(etwas OT)
?

Mein Buskonzept sieht etwas anderst aus, deshalb lege ich sehr viel Wert 
auf die Stromaufnahme.
Die Busmodule schlafen alle solange es nichts zu tun gibt. Ich habe 
einen ereignisorientiertes CAN-BUS-Protokoll aufgebaut. Wird ein 
Schalter gedrückt, sendet der Knoten erst ein Weckkommando und dann den 
eigentlichen Befehl.
Gibt es dann keine weiteren Anforderungen, legen sich alle Busmodule 
wieder schlafen. Hilft also auch gegen E-SMOG!

Im Betriebsmodi benötige ich pro Knoten 10mA;
Im Ruhe-Mode dagegen nur ca. 180uA!

Vielleicht verstehst du jetzt warum ich sehr viel Wert auf ein gutes 
Netzteil lege. Was bringt mir die Ersparnis, wenn das NT alles wieder 
verbrät.
Ich versorge aber meine Module mit 12V (aus oben beschriebenen Gründen) 
und die Relais selber mit 24V - wie du selber angemerkt hast wegen dem 
niedrigeren Strom und wegen Störungen durch die Relais selbst.

Autor: Jörg H. (idc-dragon)
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@Hardy/Newby:

OT bedeutet off topic, womit ich freiwillig mein Abdriften in die 
technische Realisierung ankündigen wollte, statt weiter konkrete 
Netzteil-Tipps zu geben.

Die CPUs meiner Module schlafen auch, so programmiert man das ja 
"normalerweise". Ein Interrupt weckt sie wieder auf, das kann ein 
eingehendes Telegramm oder ein Timer sein. Wenn (wie fast immer) nichts 
los ist, dann ist auch Ruhe auf dem Bus. Die genauen Stromverbräuche 
habe ich nicht im Kopf, aber mal gemessen. Mit meinem ATmega8 komme ich 
nicht so weit runter wie z.B. mit einem MSP430-Familienmitglied. Was für 
eine CPU hast du gewählt, und was für Spannungsregler?

Meine relais-losen Module kommen auch mit deutlich weniger als 24V aus, 
aber nicht alle Komponenten mögen das. Mit den Schaltreglern auf den 
Modulen ist die Eingangsspannung nicht so entscheidend, der entnimmt 
eine (fast) konstante Leistung, nicht einen konstanten Strom. Zugegeben 
ist der Wirkungsgrad umso besser, je näher sich Ein- und 
Ausgangsspannung sind.

Für die Relaisansteuerung habe ich einen guten Spartrick, siehe hier:
http://openhc.wiki.sourceforge.net/Ausgangsmodul+8...

Um auf das Netzteil zurückzukommen:
Zur Logikversorgung kann man prima solche kleinen 
Stecker(schalt)netzteile von Handys verwenden, habe ich neulich 
rausgefunden. Die haben zwar auch keine berauschenden Wirkungsgrade, 
aber das ist multipliziert mit ein paar Milliwatt Ausgangsleistung fast 
egal. Wichtiger ist, das sie eine Ruhestromaufname von fast Null haben, 
wie ich zu meinem Erstaunen festgestellt habe. Prima Standby-Netzteile 
also. Ich weiß auch nicht, wodurch sie sich das erkaufen, zumindest 
scheint die Welligkeit recht hoch zu sein.
Die niedrige Ausgangsspannung von ca. 5V könnte für deine Anwendung ein 
Problem sein.

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