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Forum: PC Hard- und Software ext2/3-treiber für WinXP


Autor: lunix (Gast)
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Hi,
weiß jemand ob es mittlerweile schon ext3-treiber für windows gibt? - 
wenn es noch keine gibt, wie sicher sind dann die ext2-treiber? muss ich 
beim schreiben mit Datenverluste rechnen? die treiber zum schreiben auf 
ntfs unter linux sind ja soweit ich weiß alle noch unstable, richtig?

geht es eigentlich auch unter win auf eine ext3-partition mit einem 
ext2-treiber zu schreiben? das journal müsste dann doch beim nächsten 
linuxboot aktualisiert werden, oder?

Die eigentliche frage ist aber glaub: welches Dateisystem ist am 
sichersten um zwischen linux und windows daten auszutauschen - bzw. was 
ist als /home bzw. für die eigenen Dateien empfehlenswert ntfs, fat32, 
ext2 oder ext3!?

ich brauche für beide system lese- und schreibmöglichkeiten auf der 
partition

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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http://sourceforge.net/projects/ext2fsd
Ext2Fsd is an open source linux ext2/ext3 file system driver for Windows 
systems (NT/2K/XP/VISTA, X86/AMD64)
der kann also auch ext3, nur kein reiserfs

Autor: lunix (Gast)
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hast Du Erfahrung damit, ist das stabil und sicher? - Datenverlust bzw. 
Beschädigungen am Dateisystem wären nit so tol1 :(

Autor: Frank (Gast)
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Ich nutze den von http://www.fs-driver.org/
Funktioniert gut, ext3 wird als ext2 eingebunden, beim Linuxstart wird 
meistens die Platte überprüft.
Allerdings bieten neuere Linuxe auch NTFS Schreibunterstützung 
stansardmäßig. Ich würde es damit versuchen, wenn ich mein System neu 
aufsetzen würde.

Autor: lunix (Gast)
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naja, das traue ich mich eben noch nicht.
Ich habe bis jetzt noch nirgends gelesen, dass die ntfs-treiber beim 
schreibzugriff wirklich sicher sind!

Autor: Shukufuku (Gast)
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Ich benutze auch den Treiber von http://www.fs-driver.org/ Der ist sehr 
stabil und sicher.

Autor: yalu (Gast)
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Ich mache Zugriffe auf Filesysteme von fremden Betriebssystemen
grundsätzlich read-only. D. h. NTFS wird unter Linux ro gemountet,
ebenso ext3 unter Windows. Damit kann ich unter Linux eine
Windowsdatei lesen. Wenn ich sie ändern möchte, speichere ich sie im
Linux-Filesystem ab und kann sie beim nächsten Windows-Boot ins
Windows-Filesystem kopieren (vorher brauche ich sie dort sowieso
nicht). Umgekehrt geht es entsprechend.

Dateien, die unter beiden Betriebssystemen ständig gelesen und
geändert werden und die ich nicht manuell kopieren möchte (z. B. die
Mailbox von Thunderbird), werden in einem VFAT-Filesystem auf einer
eigenen Partition gespeichert. Die FAT-Filesysteme sind m. W. die
einzigen, auf die bedenkenlos von fast jedem Betriebssystem
geschrieben werden kann, da sie nicht nur offen, sondern auch sehr
einfach aufgebaut sind.

Wichtig ist aber auch hier das ordentliche Abmounten bei
Nichtbenutzung. Dies geschieht bspw. nicht, wenn Windows in den
Ruhezustand versetzt und anschließend Linux gebootet wird. In diesem
Fall sind u. U. nicht alle von Windows geschriebenen Dateien lesbar.

Autor: Philip S. (phs)
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lunix wrote:
> geht es eigentlich auch unter win auf eine ext3-partition mit einem
> ext2-treiber zu schreiben? das journal müsste dann doch beim nächsten
> linuxboot aktualisiert werden, oder?
>

Wird das Journal nicht sowieso geleert, wenn das Dateisystem gesynct 
wird? Also meiner Meinung nach werden beim kontrollierten Herunterfahren 
vom Betriebssystem alle Änderungen am Dateisystem persistiert, d.h. 
tatsächlich auf Platte geschrieben. Die entsprechenden Journal-Einträge 
müssten dann doch gelöscht werden, oder nicht?

Also egal wie, ext3 unter Windows als ext2 mounten funktioniert meinen 
Erfahrungen nach ganz gut.

> Die eigentliche frage ist aber glaub: welches Dateisystem ist am
> sichersten um zwischen linux und windows daten auszutauschen - bzw. was
> ist als /home bzw. für die eigenen Dateien empfehlenswert ntfs, fat32,
> ext2 oder ext3!?
>

Also ich hatte ein wahrscheinlich ähnliches Szenario für ca. 1 Jahr im 
Einsatz. Windows XP (NTFS) und Fedora Core (/home als ext3). Ich hab 
einen der hier schon genannten ext2-Treiber für Windows XP verwendet, 
kann jetzt nicht mit Sicherheit sagen, welcher genau. Jedenfalls war 
mein Eindruck gut, die Stabilität war da, auch Datenverluste hatte ich 
keine. Allerdings war auf dem Notebook ein ziemlich dämliches Audit-Tool 
installiert, dass beim (Windows-)booten alle Platten gescannt hat. Mein 
Empfinden war, dass der Zugriff auf die ext2-Partitionen ziemlich 
langsam war. Für gelegentlichen Dateiaustausch war die Performance aber 
mehr als ausreichend.

Autor: Sascha J.K. Stahns (Gast)
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www.fs-driver.org

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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wenn du dafür sowieso ne extra partion einrichten willst/kannst, macht 
FAT wirklich am wenigsten arbeit und funktioniert sehr zuverlässig, weil 
wirklich jedes OS FAT lesen kann.

EDIT :

sascha, grab nich so altes zeug aus, es is früh morgends, da tappe ich 
in so fallen gleich hinterher. tzzz

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