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Forum: PC Hard- und Software gebrauchtes Business-Notebook oder neues Billignotebook?

Autor: Tim (Gast)
Datum: 01.09.2007 01:35

Hallo

was haltet ihr für sinnvoller:
Ein gebrauchtes Business-Notebook oder ein neues Billignotebook zum
(fast) gleichen Preis? Einsatzzweck sollen nur private Anwendungen sein.
Von Officeanwendungen bis zu Programmierung von Mikrocontrollern und für
Amateurfunk. Mechanische Robustheit ist nicht absolut wichtig, ich bin
in der Lage, mit meinen Geräten sorgsam umzugehen. Ein gebrauchtes Gerät
würde ich mir von einem Händler der Gebrauchtware anbietet besorgen.
Oder von privat via ebay.
Somit hätte ich ein Restrisiko bei Gebrauchtkauf. Auch das Display und
der Akku ist bei gebrauchten wohl nicht mehr so gut. Den Akku könnte man
natürlich später austauschen, beim Display ist das nicht akzeptabel.
Autor: dave (Gast)
Datum: 01.09.2007 04:31

Kommt drauf an, was du ausgeben willst.
Mit ein Bisschen Suchen bekommt man ein neues Thinkpad für ~500€.
Ich weiss ja nicht, was dein billig-Notebook kosten soll.

Bei den gebrauchten Kisten würde ich mir um das Display weniger Sorgen
machen, aber die Akkus haben i.d.R. eine Lebensdauer von 12-24 Monaten.
Für einen neuen Akku müsste man -- je nach Modell -- ~150€ einplanen.
Wenn man denn unbedingt einen Akku braucht . . .

Das billig-Notebook würde ich vorher, wenn möglich, wenigstens mal
anfassen.
Es gibt da ein paar Geräte, die sind einfach nur wabbelig. Damit macht
Arbeiten keinen Spaß.

Es sind letzte Woche mehrere Thinkpads aus der T-Serie mit 1,8 GHz,
512MB Ram und 14.1 er Display bei Ebay für 329€ Sofort-Kauf weggegangen.
Sowas würde ich persönlich jeder billig-Gurke vorziehen.
Autor: AKW Brunsbüttel (Gast)
Datum: 01.09.2007 08:35

>Ein gebrauchtes Gerät würde ich mir von einem Händler der
>Gebrauchtware anbietet besorgen.

Ich hatte mir sowas auch mal hier bei einem Händler angesehen. Das Gerät
war vier Jahre alt und es hätte 300 Euro gekostet; war auch so eine
IBM-Kiste. Von der Rechenleistung her voll ausreichend nur der Händler
meinte gleich, dass der Akku zwar dabei ist, man aber nicht mehr sehr
viel von dem erwarten könne. Ein neuer kostet, wie schon erwähnt, ca.
150 Euro. Naja und 450 Euro für ein gebrauchtes vier Jahre altes Gerät
ist Quatsch, auch wenn es ein Markenprodukt ist. Für 150 Euro mehr
bekommt man ein aktuelles Gerät z. B. von Toshiba mit
Garantie/Gewährleistung, das würde ich auf jeden Fall vorziehen.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 02.09.2007 01:44

> Es sind letzte Woche mehrere Thinkpads aus der T-Serie mit 1,8 GHz,
> 512MB Ram und 14.1 er Display bei Ebay für 329€ Sofort-Kauf weggegangen.
> Sowas würde ich persönlich jeder billig-Gurke vorziehen.

Das ist interessant. Die Frage ist halt, in welchem Zustand die Geräte
waren. Zu bedenken ist auch, dass eine neue billig-Gurke besser
ausgestattet ist, d.h schnellere CPU, DVD-Brenner, frischer Akku.
Autor: Linuxuser (Gast)
Datum: 02.09.2007 02:18

> Es sind letzte Woche mehrere Thinkpads aus der T-Serie mit 1,8 GHz,
> 512MB Ram und 14.1 er Display bei Ebay für 329€ Sofort-Kauf weggegangen.
> Sowas würde ich persönlich jeder billig-Gurke vorziehen.

Du meinst diese T30?
Naja für einen alten Pentium IV ist das so billig nicht. Außerdem nur
USB1.1
Autor: Philip S. (phs)
Datum: 02.09.2007 11:21

Linuxuser wrote:
>> Es sind letzte Woche mehrere Thinkpads aus der T-Serie mit 1,8 GHz,
>> 512MB Ram und 14.1 er Display bei Ebay für 329€ Sofort-Kauf weggegangen.
>> Sowas würde ich persönlich jeder billig-Gurke vorziehen.
>
> Du meinst diese T30?
> Naja für einen alten Pentium IV ist das so billig nicht. Außerdem nur
> USB1.1

Ausserdem ist das T30 eines der weniger guten Thinkpads... laut,
schlechte Akkulaufzeit, etc.

Aber um die eigentliche Frage zu beantworten: Ich persönlich würde ein
evtl. gebrauchtes (Marken- oder Business-)Notebook immer einem neuen
Billignotebook vorziehen.

Für Markengeräte, gerade wenn diese für den Businessbereich konzipiert
sind, gibt es in den allermeisten Fällen auch noch nach Jahren
Ersatzteile wie Akkus, Displays, Tastaturen, Laufwerke oder Mainboards.
Ausserdem bekommt man oft Dockingstations o.ä., so dass das Notebook
vielleicht irgendwann mit ordentlicher Tastatur, Maus und an einem
großen Display betrieben werden kann.

Gerade die Thinkpads sind in den o.g. Punkten recht gut. Ein T30 würde
ich persönlich jetzt nicht mehr wollen, aber ein T42 ist heute immer
noch mehr als ausreichend.
Autor: Jupp (Gast)
Datum: 02.09.2007 11:46

Woran erkennt man denn, ob ein Gerät für den "Businessbereich"
konzipiert wurden? Am Preis?
Autor: Tim (Gast)
Datum: 02.09.2007 12:35

Was haltet ich von gebrauchten Dell Latitude D600 (D610 ist kein
nennenswerter Unterschied nur teurer)? Die haben eine bessere
Ausstattung als die Thinkpads T41 und sind billiger. Vorallem haben die
D600 eine RS232-Schnittstelle und schnellere Grafik. Man bekommt auch
billiger einen DVD-Brenner.
Autor: Philip S. (phs)
Datum: 02.09.2007 12:44

Jupp wrote:
> Woran erkennt man denn, ob ein Gerät für den "Businessbereich"
> konzipiert wurden? Am Preis?

Die großen Hersteller haben verschiedene Produktlinien für Privat- und
Businessbereich. Meist sind die Businessnotebooks etwas teurer, bieten
aber, wie schon erwähnt, einige Vorteile wie ich finde.
Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum: 02.09.2007 13:10

>gebrauchtes Business-Notebook oder neues Billignotebook?

Weder noch. Ein ordentliches Neues und fertig ;-)
Autor: Paul (Gast)
Datum: 02.09.2007 15:53

>Woran erkennt man denn, ob ein Gerät für den "Businessbereich"
>konzipiert wurden? Am Preis?

Ja, vorallem am Preis. Und auch am Support. Ich möchte aber
ehrlichgesagt kein Notebook, das so schlecht ist, dass man Support
braucht.

Wer glaubt Notebooks (auch Businessmodelle) könnte man aufrüsten, der
sollte sich das schnell aus dem Kopf schlagen, weil sich das nicht
lohnt.
Ich kaufe lieber ein neues Billignotebook: Da habe ich aktuelle Technik.
Lieber öfter mal ein Billignotebook kaufen, als seltener ein teures
Markennotebook und dann jahrelang veraltete Technik nutzen.
Autor: egal (Gast)
Datum: 02.09.2007 18:15

Autor: Frank (Gast)
Datum: 02.09.2007 19:07

Wenn man sich die Neupreise anschaut, wird ein gebrauchtes Notebook
irgendwie uninteressant. Insbesondere wären hier die HPs zu nenen (um
450 Ören). Auch Spitzengeräte von Samsung und co sind ab und an für
unter 800 zu haben. Habe selber ein HP nx6325 mit Turion X2 und
1400x1050, damals für 800 Euro gekauft. Qualität ist ganz ok, allerdings
einen Hauch schlechter als Samsung oder die älteren IBMs (von den neuen
hört man nicht so viel gutes). Absolut abraten kann ich von Fujitsu
Siemens. Die Amilo-Serie biegt sich wie ein Blatt Papier, die Lifebooks
sind Qualitativ auch nicht der Hit und dazu noch teuer. Ich bereue den
Neukauf keineswegs.
Autor: Matthias (Gast)
Datum: 03.09.2007 10:21

Kann sich jemand die hohen Preise für gebrauchte Notebooks erklären ?

Billige Notebooks für 600 Euro gab es vor drei-vier Jahren schon, die
Dinger müßten doch gebraucht bestenfalls noch 300 Euro kosten, eher 200.
Komischerweise gibt es keine gebrauchten für unter ca. 350 Euro ????
(irgendein gebrauchtes Billigding könnte ich prima als Ersatz für den
DVD-Player benutzen)
Autor: fgh (Gast)
Datum: 03.09.2007 10:28

naja, ich würde mir ein neues kaufen! - nicht zuletzt weil dann auch der
Akku noch neu ist! - HDD ist ja eigentlich auch ein Verschleißteil!

Und für den Privatgebraucht bemerkt man beim arbeiten keinen Unterschied
zwischen 1000.- (neupreis) und 500.-

Nur würde ich darauf achten ein Markengerät zu kaufen, auch Acer stellt
günstige Geräte her!
Autor: Hellboy (Gast)
Datum: 03.09.2007 15:40

FINGER WEG von acer .... ich hatte mir vor 3 jahren nen acer gekauft neu
....1500€ ..... ich hatte nur stress mit der kiste nach dem 7mal inner
reparatur haben sie die kiste gegen ein anderes modell ausgetauscht nun
hab ich ruhe .... aber kaufen tue ich von denen nichts mehr ..
Autor: blub (Gast)
Datum: 03.09.2007 17:48

Bei gebrauchten Notebooks sind vielleicht noch witzige Sachen vom
Vorgänger auf der Festplatte drauf. Soll alles schon vorgekommen sein:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/95380
Autor: Chris D. (myfairtux)
Datum: 03.09.2007 22:58

Ich hab hier einen gebrauchten Thinkpad 600X (PIII, 600MHz, 192 MB RAM,
DVD, 1024x768 TFT, 20GB Platte)
Vor drei Jahren für 300 Euro beim Händler gekauft, neuer Akku für 35
Euro, Standzeit etwa 2h.
Jetzt ist der Akku platt und ich benötige mal wieder einen neuen.
80GB-Platte hab ich letztes Jahr nachgerüstet, Lithiumzelle fürs BIOS
auch schon getauscht.

Hier läuft Debian mit allem, was das Herz begehrt: OO, Iceweasel,
avrdude usw. und man damit wirklich gut arbeiten.

600X gibt es jetzt schon für unter 150 EUR, ist sehr schön klein und
wirklich unkaputtbar :-)

Ich hab meine Entscheidung bisher nicht bereut (und viel Geld für
weitere Anschaffungen für mein Unternehmen gespart).

Meine Meinung: gebrauchte Top-Notebooks. USB2.0 kann man ja bei Bedarf
als PCMCIA nachrüsten.

Chris
Autor: lars (Gast)
Datum: 04.09.2007 09:51

> Ich hab hier einen gebrauchten Thinkpad 600X (PIII, 600MHz, 192 MB RAM,

nicht nur zum Filmegucken ziemlich schwach und kostet heute noch fast
200EUR. Für diese Leistung zu teuer.

> Hier läuft Debian mit allem, was das Herz begehrt: OO, Iceweasel
> und man damit wirklich gut arbeiten.

OOo und Iceweasel mit nur 192MB? Geht sicher ist aber doch jenseits von
"wirklich gut arbeiten".

> USB2.0 kann man ja bei Bedarf als PCMCIA nachrüsten.

PCMCIA ist ganz schnell anderweitig belegt.
Autor: Bobby (Gast)
Datum: 04.09.2007 15:13

Seit wann ist Filmegucken denn Arbeiten ?
(Nur so nebenbei)
Autor: ... (Gast)
Datum: 04.09.2007 15:56

Also ein Notebook mit 600MHz und 192MB RAM war selbst vor 3 Jahren schon
Elektronikschrott. Kauf dir lieber ein neues günstiges Notebook. (Aber
nicht von Dell. Die sind groß und schwer und gehen schnell kaputt.)
Autor: Chris D. (myfairtux)
Datum: 04.09.2007 21:03

... wrote:
> Also ein Notebook mit 600MHz und 192MB RAM war selbst vor 3 Jahren schon
> Elektronikschrott.

Das ist so natürlich schlicht falsch.
Entscheidend ist, dass ein Gerät die estellten Anforderungen erfüllt -
und das tut es bei mir hervorragend.

Der OP wollte ein Gerät, dass OO, Mikrocontrollerprogrammierung und
Amateurfunkanwendungen erlaubt - dafür reicht auch ein älteres Teil
vollkommen aus.

Und mit 192 MB lässt sich durchaus mit OO flüssig arbeiten (zumindest
unter Linux), wenn man Swap spendiert.

Wenn ein Gerät von 200 EUR die gestellten Anforderungen erfüllt, kann
man die restlichen 300 Euro für andere, sinnvollere Sachen ausgeben.

Hier laufen außer dem Thinkpad noch mehr "Elektroschrottgeräte", die für
ihre Anforderungen vollkommen ausreichend dimensioniert sind. Im
Gegensatz zu Neugeräten kann man dann nämlich auf erschwingliche
gebrauchte Industriemodelle zurückgreifen, die entsprechend solide und
langlebig sind.
(Man vergleiche nur mal die Scharniere eines Thinkpads mit heutigen
Neumodellen um die 500 Euro...)

Das gesparte Geld steckt nun in guten Fachbüchern :-)

Chris
Autor: kjgghkg (Gast)
Datum: 05.09.2007 00:31

Wer heute einen gebrauchten Computer kauft, sollte auch bedenken, dass
es in etwa 3 Jahren vermutlich keine aktuelle Software mehr geben wird,
die auf 32Bit-CPUs läuft. Auch die meisten Linuxdistributionen wird es
dann vermutlich nur in 64Bit-Version geben.
Autor: Rolf Magnus (Gast)
Datum: 05.09.2007 09:05

> Wer heute einen gebrauchten Computer kauft, sollte auch bedenken, dass
> es in etwa 3 Jahren vermutlich keine aktuelle Software mehr geben wird,
> die auf 32Bit-CPUs läuft.

Das wird sich noch zeigen. Bisher liegt der Vorteil von 64 Bit im
Consumerbereich bei ziemlich genau 0. Das wird sich erst dann ändern,
wenn ein einzelnes Programm mit 4GB Speicher nicht mehr auskommt.
Möglicherweise ist das ja schon in drei Jahren der Fall, aber ich hoffe
eigentlich immer noch, daß der Speicherverbrauch nicht ganz so rasant
wächst.

> Auch die meisten Linuxdistributionen wird es dann vermutlich nur in
> 64Bit-Version geben.

Warum?
Autor: jxfbh (Gast)
Datum: 10.09.2007 12:00

Fujitsu-Siemens Amilo Pro V3515 gibt es neu mit Garantie/Gewährleistung
schon ab 399EUR incl 512MB, DVD-Brenner.

Klar, die mechanische Qualität ist bescheiden, aber im Gegensatz zu
alten Businessnotebooks hat man wie gesagt Garantie/Gewährleistung.

Das ist für meine Verhältnisse zwar immer noch viel Geld, aber ich denke
für den Preis kann man nicht viel falsch machen.
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 10.09.2007 15:30

> Bisher liegt der Vorteil von 64 Bit im
> Consumerbereich bei ziemlich genau 0. Das wird sich erst dann ändern,
> wenn ein einzelnes Programm mit 4GB Speicher nicht mehr auskommt.

Das ist prinzipiell richtig, aber irrelevant.
Zukünftige Betriebssysteme werden 64 Bit vorraussetzen um viel Speicher
zu ermöglichen. Außerdem Bieten die 64 Bit CPUs ja noch andere Vorzüge,
breitere und mehr Register zum Rechnen, u.s.w.

Ob das jetzt für gewöhnliche Anwendugsfälle notwendig ist, ist
irrelevant. Der Kunde wird es nachfragen, die Industrie wird es liefern
und der, der es nicht braucht/will muss es trotzdem nehmen, weil es fast
nichts anderes mehr geben wird. Auch Linux wird in aktuellen Versionen
nachziehen, das ist doch logisch. Natürlich wird es noch länger auch
32Bit Linuxdistris geben. Aber das werden Nischenlösungen sein, die
mangels Nutzerbasis auch wenig getestet sein werden und wofür es wenig
vorkompilierte und getestete Software geben wird. Sprich, für den
Anwender wird es unbequemer werden, 32Bit-Linux zu nutzen.

Die Situation kann durchaus in 3 Jahren schon so weit sein.
Autor: Markus (Gast)
Datum: 17.09.2007 23:23

Gute gebrauchte Businessnotebooks mit Pentium-M kosten um die 400EUR.
Mechanische Qualität hin oder her. Abnutzungserscheinungen und
Ausfallwahrscheinlichkeiten sind auch bei guten alten Geräten groß.
Darüberhinaus handelt es sich um veraltete Technik. Für mich wäre da das
Preisleistungsverhältnis zu schlecht und würde deshalb eher zu einem
neuen Billignotebook raten.
Autor: pumpkin (Gast)
Datum: 19.09.2007 09:40

Hab mir vor 1.5 Jahren ein IBM T23 (PIII ~1.2GHz) geholt. Hab sofort
noch RAM nachgeschoben, einen UltraBay-Akku (40€) und nen neuen normalen
(60€) nachgelegt (Standzeit 7h, welches Billignotebook hält da mit?) und
das Teil läuft seit diesen 1.5 Jahren 24/7 - ohne Probleme. Einzig das
Display hat jetzt einen leichten Schuss, im kalten Zustand (Hibernation)
hats nen Rotstich. Alles in allem gute 500€ bezahlt und nen super Gerät
erhalten was selbst heftige Stürze klaglos überlebt hat.
Mein Tip also: Kauf dir nen (echtes) IBM und du hast ein gutes Gerät;
vor allem mit RS232 und Parallelport was heutzutage die wenigsten haben
(sogar bei Desktops). USB2.0 ist bei den alten nicht vertreten, braucht
man aber auch nicht wirklich - 12MBit/s bei USB1.1 reichen allemal aus.

pumpkin
Autor: schnarchhahn (Gast)
Datum: 23.09.2007 19:10

Also ich habe mir vor fast drei Jahren ein gebrauchtes T23 mit echten
1.2 GHZ gekauft. Natürlich Ami-Klavier. Das aber kann ich super nutzen
beim Programmieren. Außerdem interessiert mich nicht, was auf den Tasten
steht - ich schreibe 10-Finger-Blind... OS XPPro und Linux 10.2 - läuft
wie irre...

Das einzige Manko ist USB1.1 - obwohl Everest mir USB2 anzeigt. Scheint
das DVD dranzuhängen...

Jetzt habe ich mir ein zweites A21M zugelegt. 700MHZ, 512 MB Ram. ABER:
integriertes A:! Andere Festplatte rein, W98 und W2K drauf und fertig.
Klasse Teil!

Accus in beiden waren angeblich Schrott. Ein paar mal gecycled und - hey
presto: Fast zwei Stunden bei normalem Betrieb. Musik oder Film braucht
natürlich mehr ;-)

Fazit: Jederzeit gern wieder ein generalüberholtes Leasingprodukt.
Niemals jedoch wieder ein Billig-Schleppi. Mit Gericom hatte ich nur
Ärger....
Autor: Marcel (Gast)
Datum: 29.09.2007 15:08

Nachdem ich mich einmal mit einem Yakumo-Notebook rumgeärgert habe,
kommt mir kein Billig-gerät mehr ins Haus.

Ich kann www.harlander.com empfehlen, da gibt ese Markengeräte in jeder
Preislage.

Marcel
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 29.09.2007 15:36

Also ich kann auch nur bestätigen, dass man mit einem älteren
hochwertigen Modell besser bedient ist. Ich hab mir vor 2,5 Jahren ein
T20-Leasingrückläufer bei Ebay ersteigert. Preis damals so um die 300€
habe den Arbeitsspeicher und den Akku erneuert. Akku 35€ Arbeitsspeicher
45€ und hab jetzt ein gerät was zuverlässig läuft. Akkulaufzeit um die
3h. Mal abgesehen von den ganzen Schnittstellen die man bei neuen
Modellen garnicht mehr bekommt
Autor: Maik (Gast)
Datum: 29.09.2007 22:37

Wenn schon einen Neuen, dann nur ein Spitzenmodell mit 3Jahren Garantie.
Das lohnt dann ,ansonsten wie oben einen Gebrauchten Billigen.
Autor: Martin (Gast)
Datum: 01.01.2008 20:25

Hat jemand ein Dell D600? Wie ist da das Display? Schminkspiegel oder
Matt?

Wie ist die Zuverlässigkeit dieser Geräte? In welchem Zustand sind die
Gebrauchten auf ebay im allgemeinen?
Autor: xyz (Gast)
Datum: 29.03.2008 23:20

Wer keine "militärische" mechanische Robustheit erwartet, fährt mit
einem Billignotebook einfach besser. Die gebrauchten Businessteile sind
zwar in der Regel mechanisch robuster, jedoch mangelt es dort dann
wieder an CPU-Power, DVD-Brenner, teilweise WLAN und Speicherausbau,...
Dazu muss man meist einen neuen Akku einplanen und gebrauchte
Festplatten sind auch ein Risiko. Aktuelle Technik bekommt man schon für
unter 400EUR Neupreis. Bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen.
Da lohnt sich ein veraltetes Businessnotebook für den gleichen Preis
einfach nicht. Ob ein 5-10 jähriges Businessnotebook dann noch länger
hält als ein neues Billignotebook, ist auch fraglich.
Autor: xyz (Gast)
Datum: 29.03.2008 23:24

> USB2.0 ist bei den alten nicht vertreten, braucht
> man aber auch nicht wirklich - 12MBit/s bei USB1.1 reichen allemal aus.

Für externe Festplatte finde ich selbst usb2.0 zu lahm.
Autor: MyT20 (Gast)
Datum: 15.04.2008 10:40

Hallo zusammen, bin auch Besitzer eines T21 (PIII 700MHZ+ neue 80gb
Samsung). Habe dieses vor einem Jahr von einem Refurnuishing Betrieb bei
Ebay für 150€ gekauft. Akku hat bis heute noch 90minuten Standzeit habe
mir aber dann noch einen neuen 2ten besorgt, mit dem läuft es über 3
Stunden. Die Tastatur war neu an meinem Notebook und keine Glanzstellen
drauf. Habe dann noch den RAM für 20€ um 256 MB angehoben und das wars.

Hat mich also zusammen 205€ gekostet!!!

Mein Fazit:
Das T20 ist super! Win2k läuft super drauf alle Anwendungen ob Office
oder Internet läuft alles TOP. Es ist super Robust, ist schon ein paar
mal von der Tischkante gestürzt und ich habe es täglich mit auf der
Arbeit und schlepp es über all hin. Bis jetzt noch keinerlei
Ausfallerscheinungen. Kann das so ein gebrauchtes echtes IBM nur
wärmstens empfehlen!!

So long_
Autor: Sebastian (Gast)
Datum: 15.04.2008 11:10

Habe ein altes, nach etlichen Jahren intensiven Gebrauchs vom Aussehen
schon schäbiges D600 und vertrete voll und ganz die Meinung, daß es hier
auf die inneren Werte ankommt. Übrigens: das Display ist matt.
"Schminkspiegel-Displays" kamen erst später auf. Ich bin von dem Gerät
eigentlich vollkommen begeistert, in Punkto Stabilität (sowohl
mechanisch als auch vom Zusammenspiel der Komponenten und Treiber)
schlägt es jedes neuere Billig-Teil. Und ein 1.3er P4-M mit
Centrino-Chipsatz reicht für alles, wenn man nicht gerade Spieler ist.
Außerdem ist es im Vergleich zu neueren Geräten sehr leise; der Lüfter
käuft erst nach längerem Betrieb und ist auch dann kaum zu hören.

Übrigens besteht schon ein Unterscgied zwischen D600 und D610. Wenn ich
nicht völlig fehlinformiert bin, läuft das D610 im Gegensatz zum D600
schon mit DDR2-Ram und wird deswegen höher gehandelt.

Habe beide Erfahrungen schon gemacht, neues Billigteil oder altes
Businessgerät und bin bei letzterem geblieben. Sicher gibt es
verhältnismäßig preiswerte Geräte auch neu, z.B. das Asus X51LR. Doch
liegen dazwischen und zwischen einem gebrauchten D600 für 200 Euro
preislich immer noch Welten.

Nebenbei gesagt, die IBMs (nur T-Serie, auf keinen Fall R-Serie kaufen,
über A kann man noch reden) sind auch schön, wenn auch meist
spartanischer ausgestattet. "Form follows function" to the extreme, wie
man so schön neudeutsch sagen würde. Wer keinen Schnickschnack mag,
liegt bei IBM immer richtig.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 15.04.2008 19:39

> liegen dazwischen und zwischen einem gebrauchten D600 für 200 Euro
> preislich immer noch Welten.

Wo bekommt man ein D600 für 200Euro?
Wohl nur mit 256MB RAM und CD-Laufwerk und unbrauchbarem Akku?
Üblicherweise kosten die doch heute noch fast 400 Euro bei akzeptabler
Ausstattung mit mindestens 512MB und DVD/CDRW

Was ist denn an neuen "Billigteilen" mit schnellere CPU, DVD-Brenner und
mehr Speicher für 400Euro schlechter? Außer einem stabileren Gehäuse.
Auch gebrauchte Markengeräte leiden unter Verschleißerscheinungen, siehe
Akku, Tastatur, Festplatte.


> Außerdem ist es im Vergleich zu neueren Geräten sehr leise;

Glaube kaum, dass da aktuelle Billignotebooks schlechter sind. Aktuelle
Celeron M ist mindestens ebenso sparsam wie ein alter Pentium M und erst
recht sparsamer als dein P4-M.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 15.04.2008 20:01

> Nebenbei gesagt, die IBMs (nur T-Serie, auf keinen Fall R-Serie kaufen,
> über A kann man noch reden) sind auch schön, wenn auch meist
> spartanischer ausgestattet.

Über Schönheit kann man natürlich streiten.

Was die Haltbarkeit betrifft:
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=306935
Autor: harvey (Gast)
Datum: 19.05.2008 22:39

Also ich würd sagen ein gebrauchtes tuts auf jeden Fall.
Hatte schon mehrere, alle bei harlander.com gekauft, und muss sagen,
bis auf den Akku ist alles fast wie bei nem neuen.
Der Preisvorteil ist halt echt gewaltig. Und was den Akku betrifft, da
findet man auf Ebay immer mal günstige Angebote um sich wieder eindecken
zu können. Bei Harlander.com gibts denk ich das beste
Preis-Leistungsverhältnis und ne sehr große Auswahl.
Autor: robin (Gast)
Datum: 20.05.2008 18:09

> Der Preisvorteil ist halt echt gewaltig.

Welcher Preisvorteil? Gebrauchte Businessnotebooks kosten soviel wie
neue Billignotebooks oder sogar noch mehr, haben aber eine schlechtere
Ausstattung und haben altersbedingt schon Verschleißerscheinungen.
Autor: hannes (Gast)
Datum: 21.05.2008 00:27

wo liegt das problem?

es gibt auch auf ebay günstige gebrauchte die was taugen für 200euro.

ich hab vor zwei wochen ein asus a6v gekauft 2,5 jahre alt.

intel centrino 1,73ghz 2mb cache
1000gb ram
80gb festplatte
atix700 mit 64mb
dvd rw
gigabit lan/wlan
akku bis 2,5h
vom händler mit einem jahr gewährleistung
für 190euro plus 9 porto

hab es seit dem im einsatz. bin voll zufrieden da sehr leise und
trotzdem genug power für alltagsanwendungen.
2 jahre alte spiele laufen prächtig, solid edge schnurrt auch

meine meinung, wer suchet der findet und wer beim kauf eilt der bezahlt
eben mehr

mfg
Autor: Ekschperde (Gast)
Datum: 21.05.2008 01:00

Ich hab hier im privaten Gebrauch ein T21 P3/850MHz/SXGA+ und ein X21
P3/700MHz.

Das T21 stand damals mit ca. DM 11000 in der IBM-Preisliste, bezahlt
hats Gott sei dank mein Chef.

Die würd ich nicht gegen Plastikbilligramsch von heute eintauschen
wollen.

Was ich mir vielleicht noch privat zulegen würde: Eins aus der X3-Serie
mit Pentibumm-M. Die aktuelle X-Serie zieht nach meinem Geschmack schon
wieder zuviel Leistung aus dem Akku.

Auch lustig anzuschaun: Das TP-701-Butterfly wo die Tastatur beim
Aufklappen des Displays auf volle Größe ausfährt.
Leider mit 486/50MHz ein wenig zu nostalgisch.

Ansonsten hat ich schon eine Menge Thinkpads zwischen den Fingern.
360, 360P, 365CS, 560X, T40 ...  to be continued...
Autor: Thimor (Gast)
Datum: 21.05.2008 03:12

Ich persönlich hab mir vor ein paar Jahren ein Samsung M40 gekauft. War
damals mir rund 1200 Euro echt nicht das günstigste,.. Aber heute habe
ich noch noch immer zwei Akkus dabei, die beide im Zustand von Neu-Akkus
sind. Keine Ahnung, wie die das gemacht haben. Aber ich bin sehr froh
darüber, keins von diesen Billig-Dingern erwischt zu haben, wo ich mir
nach 1 Jahr einen neuen kaufen darf. Und sonst? Eine Taste ist mir mal
rausgbrochen. Ok. Vielleicht lag's an der Verarbeitung, vielleicht auch
an meinem Umgang mit dem Ding. Einmal Sekundenkleber dran und seitdem
keine weiteren Probleme damit. Werde mir aber trotzdem demnächst ein
neues kaufen. Wieder ein Samsung. Diesmal aber statt 17" nur 12"...
(Samsung Q45)
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 21.05.2008 07:21

> ich hab vor zwei wochen ein asus a6v gekauft 2,5 jahre alt.
>
> intel centrino 1,73ghz 2mb cache
> 1000gb ram

Wurde das so bei eBay beworben? *1000gb ram*?!
Autor: hannes (Gast)
Datum: 21.05.2008 11:45

wer hat da ein g anstelle des m vor dem b hingemogelt??

okay ich bin kunde beim fehlerteufel an den ich meine rechtschreib-seele
verzockt hab! :-)
man verzeihs mir, es war ja auch schon spät.
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 21.05.2008 11:48

Ein m wäre allerdings auch eine technologische Meisterleistung - was
mögen Millibyte sein?
Autor: T.Stütz (Gast)
Datum: 21.05.2008 17:39

Ich geb auch noch meinen Senf dazu

Gebrauchte Notebooks und anderes gibts auch bei www.recycle-it.de
links oben auf "Second-Hand Shop"

Die letzten 2 Laptops dort gekauft. (Dell Latitude und IBM Thinkpad T23)
für ca 200 Euro.

Bisher nichts zu klagen.

mfG T.Stütz
Autor: Gast (Gast)
Datum: 20.08.2008 01:44

Die Ausstattung (nur USB 1.1, kleine verbrauchte Festplatte,
verbrauchter Akku, kein DVD-Brenner,...) gebrauchter Businessnotebooks
von IBM der 300-400 Euroklasse ist einfach sehr bescheiden und die
Leasingrückläufer der Gebrauchthändler sind doch sehr verbraucht. Bei
Dell sieht das Preisleistungsverhältnis etwas besser aus. Da bekommt man
für unter 300 Euro problemlos USB2.0 und RS232.


Da nehme ich lieber ein neues Acer Extensa 5220 für 350 Euro und
verzichte auf LPT und RS232. Das ist zwar weniger robust als ein teures
Businessnotebook aber die Haltbarkeit alter abgewetzter
Businessnotebooks ist sicher nicht länger als die vom neuen Extensa.
Darüberhinaus kann man beim Extensa auch über die Aufrüstung der CPU
oder andere Teile denken, die für ein altes Thinkpad nicht mehr passend
erhältlich sind. Wer glaubt, heutige Billigteile wären notwendigerweise
schlecht verarbeitet und fehleranfällig, der hat die letzten 10 Jahre
verpennt.

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