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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf arbeiten in der schweiz


Autor: Lukas P. (heller)
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ich bin zurzeit in der ausbildung und suche ne neue arbeitsstlle auch in 
der schweiz was könnte ich dort später mal als gelernter elektroniker 
machen..wie stehen die chancen für.. was sind die voraussetzungen um in 
der schweiz arbeiten zu können.. welche firmen brauchen 
elektrofachkräfte.. vorallem berich schaffhausen..

kann mir jemand erklären wie es da so läuft ..danke

Autor: ek (Gast)
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im bereich schaffhausen fällt mir so spontan marquardt ein.

Autor: Patrick (Gast)
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www.ostjob.ch

Autor: David (Gast)
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Billigarbeiter aus Deutschland braucht die Schweiz...
Nichts gegen die deutschen, aber kenne z.b. persönlich jemanden der 
anfangs jahr, als er sich über die ausbleibende lohnerhöhung 
informierte, vorgehalten bekam das wenns nicht passt, ein billigerer 
deutscher geholt wird...

P.S. nichts gegen die Deutschen, aber verkauf dich nicht zu billig (was 
viele deutsche machen, wohl hauptsächlich weil sie ungenügend informiert 
sind...), in der schweiz ist alles etwas teurer, daher auch die löhne 
etwas höher..

Autor: Schweizermacher (Gast)
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>ein billigerer deutscher geholt wird...

Diesen Effekt gibt es aber nur in Arbeitsbereichen, wo in Deutschland 
Überhang besteht und es in der Schweiz einen besonderen Bedarf hat.

Für IT-Fachkräfte und Elektronikingenieure ist der Voeteil eigentlich 
gering oder schlicht nicht vorhanden: Die Gehälter sind in der Schweiz 
eher geringer. Man schon Kaderfunktionen haben oder Spezialist sein, 
damit der Arbeitgbeber bereits ist, Deutsches Niveau zu bezahlen.

Beispiel 1: Projektleiter mit Führungsaufgabe 75.000 in Deutschland, 
bekommt in der Schweiz 140.000 Franken. Lohnt sich.

Beispiel 2: Entwickler für Spezialprojekte ohne Führungsaufgabe 70.000 
in Deutschland, bekommt in der Schweiz 110.000 Franken. Lohnt sich 
nicht.

Beispiel 3: Entwickler für einfache Projekte ohne Führungsaufgabe 60.000 
in Deutschland, bekommt in der Schweiz 90.000 Franken. Lohnt sich nicht.

Beispiel 4: Jungingenieur in der Entwicklung 50.000 in Deutschland, 
bekommt in der Schweiz 98.000 Franken. Lohnt sich gfs.

Autor: Schweizermacher (Gast)
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Vertipp: 80.000 Franken für den Beginner wollte ich schreiben

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Zwar ist das OP schon alt, aber das Thema wohl noch immer interessant. 
Hoffe ich zumindest ,-)


Auch die geringere Besteuerung in der Schweiz ist angenehm.
Das Netto sollte man dann aber sorgfältig anlegen, denn 
Krankenversicherung, Rentenversicherung etc dort privat. Nur eine 
elementare Basis ist staatlich abgesichert. Für alles andere: Bitte 
selber verantworten.
Was aber mit dem erhöhtne Netto gegenüber D auch machbar bleibt.


Mein Fazit: Immer wieder JA zur Entscheidung in CH zu arbeiten.

Autor: Gast (Gast)
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Hat wer noch ein paar konkrete Beispiele, wieivel er in der Schweiz 
bekomt  bekam und was er vorher nachher in Deutschland hatte?

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Gast wrote:
> Hat wer noch ein paar konkrete Beispiele, wieivel er in der Schweiz
> bekomt  bekam und was er vorher nachher in Deutschland hatte?

Moin,

vorher: 65k € (Deutschland)
Angebot: 100k SFR (Schweiz), nicht angenommen
nachher: 65k € (Deutschland)

Alle Zahlen aus 2007.
Branche: HW-Entwicklung, µC, FPGA.
Die Firma in der Schweiz war sehr groooss.

Autor: Gast (Gast)
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100k SFr entsprechen ja so ziemlich dem Wechselkurs. Wenn man in der 
Schweiz weniger Abzüge hat, wären es ja doch einiges mehr gewesen. Hast 
Du es Dir mal ausgerechnet, ob in der Schweiz - bei allen Mehrkosten - 
dasselbe über bliebe?

Autor: Panzer H. (panzer1)
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@Gast:
Nun ja, als grobe Faustregel gilt angeblich, das "gefühlte 
Wechselverhältnis", welches bei 2 CHF zu 1 € liegt.
Berücksichtigt grob die Preisverhältnisse...
Mehrkosten schwierig..., kommt natürlich drauf an, ob man das Geld 
vorher in München oder im Bayrischen Wald und nachher in Zürich oder in 
der schweizer Provinz verdient. --> Thema Miet-/Kaufkosten von 
Immobilien.

Autor: Kritiker (Gast)
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Ich würde mal so schätzen, dass 100k CHF noch nicht (viel) besser sein 
kann, als die deutsche Summe, da es teilweis sogar unter dem Wechselkurs 
liegt. Bei 65k hat man auch nur einen kleinen Anteil im deutschen 
Spitzensteuersatz hängen. Bei 70k oder 75k sieht es anders aus, wobei zu 
prüfen wäre, ob man dann das schweizer Equivalent bekäme. Wenn man 
mindestens vom Wechselkurs 1,6 ausgeht, müsste es 112k bzw 120k Franken 
geben. Bei 120k zahlt man als Single in Zürich 14.000 Euro weniger 
Steuern, als in München. Zur Finanzierung der Mehrkosten der 
Zahnzusatz-V bei der Krankenkasse und etwas Wechselkursrisiko bleiben 
1000,- im Monat mehr. Das sollte für die teurere Wohnung und das teurere 
Essen aber wohl reichen, meine ich.

Aber, wie gesagt, ich bezweifle, dass man das linear weiterspinen kann. 
Es dürfte wophl eher so sein, daß sich auch die schweizer Gehälter nach 
Angebot und Nachfrage bemessen und da es zwischen beiden Ländern einen 
regen Austausch an Arbeitskräften gibt müsste es Jacke wie Hose sein.

Autor: Schweizerfan (Gast)
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Du vergisst den Wechselkurs. Der ist im Moment super für Deutsche, die 
in der Schweiz arbeiten und ihr Geld in Franken erhalten. Die kriegen 
zur Zeit 10-15% mehr raus, als noch vor einem Jahr. Das lohnt sich 
doppelt.
http://www.mikrocontroller.net/attachment/47467/ve...

Autor: Nam Tam (namtam)
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Was viele Deutsche gerne vergessen, wenn man die hohen Löhne sieht:
- privat zu zahlende Versicherungen (machen meist ~8% des Lohnes aus)
- je nach Arbeitsort enorm hohe Mietkosten (namentlich Region Zürich, 
desweiteren teilweise grosser Wohnungsmangel (ausser man hat natürlich 
das Geld ;))
- Steuerabrechnung im Frühjahr -.-

Als Elektroniker sind aber die Stellenaussichten nicht unbedingt rosig. 
Höhere Stellen sind aber noch eher frei.

Autor: Ex-Münchner (Gast)
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Kann man das präzisieren, was da noch frei ist?

Ich würde gerne auch in die Schweiz, habe mich schon druch diese Artikel 
durchgearbeitet:

Beitrag "Arbeiten in der Schweiz"
Beitrag "Arbeiten in der Schweiz"
Beitrag "Arbeiten in der Schweiz"

Ist die Schweiz wirklich zu empfehlen?

Autor: ah (Gast)
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Nein. eigentlich nicht.

Autor: Gast (Gast)
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Gehts eigentlich bei euch nur um die Kohle ?

Dass ihr in der Schweiz weniger Urlaub, weniger Feiertage und 
üblicherweise um 42h/Woche habt,ist euch egal ?

Oder die Elternzeit ?

Oder Kündigungschutz ?

Autor: Whiteing (Gast)
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>Gehts eigentlich bei euch nur um die Kohle ?
>
>Dass ihr in der Schweiz weniger Urlaub, weniger Feiertage und
>üblicherweise um 42h/Woche habt,ist euch egal ?
>
>Oder die Elternzeit ?
>
>Oder Kündigungschutz ?

Relikte aus der linksextremen Vergangenheit.
Gibts bald alles nicht mehr.
'Hier ist Deutschland'

WI

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Also, was ich so sehe, hat sich das Gehaltsniveau (was die aktuellen 
Angebote an Deutsche anbelangt) in der Schweiz so ziemlich eingepegelt. 
Die Firmen zahlen halt dort auch soviel, dass sie einen kriegen und wenn 
irgendwo die Lebenshaltungskosten höher sind oder die Steuern, muss mehr 
gezahlt werden und umgekehrt.

Da in der Schweiz fast alle Kosten deutlich höher sind, sind die Löhne 
auch generell deutlich nach oben geschoben. Da aber die Steuern geringer 
sind, gibt es für die höheren Gehaltsregionen im Mittel wieder weniger 
Brutto, als hier. Das Ganze verhält sich, wie eine Gerade mit geringerer 
Steigung und höherem Offset nach oben. Trotzdem bleibt vor allem für die 
Spitzenverdiener noch mehr übrig, was mir Kollegen bestätigen, die dahin 
gegangen sind. Man muss eben genau rechnen.


>Dass ihr in der Schweiz weniger Urlaub, weniger Feiertage und
>üblicherweise um 42h/Woche habt,ist euch egal ?

Man muss natürlich die Gesamtrechung aufmachen und alle Jahresstunden 
und das komplette Jahresnettogehalt nach Steuern und Abzügen sowie 
selbst aufzubringende Leistungen vergleichen. Ich gehe schwer davon aus, 
dass meine Ingenieurskollegen rechnen können und es nicht gemacht 
hätten, wenn sich schlechter dran wären.

Die Schweiz scheint sich vor allem für gutverdienende, kinderlose 
Singles zu rechnen. Familienväter mit kaum verdienender Frau haben einen 
so geringen Steuersatz in Detuschland und gleichzeitig Vergünstigungen, 
dass es eher kontraproduktiv wäre.

Autor: hmmm (Gast)
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Ab in die Schweiz, vaterlandslose Gesellen. Tretet lieber hier ein paar 
Ärsche. Zb. bei der nächsten Wahl.

Autor: olol (Gast)
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Ist das euer Ernst? Wenns euch wirklich interessiert, dann fragt 
Wikipedia -.-

Ich denke der Lebensstandart in der Schweiz ist insgesammt höher als in 
Deutschland. Dies zeichnet sich z.B. dadurch aus, dass in der Schweiz 
fast keine alten Autos zu sehen sind, während in Deutschland durchaus 
auch ca 20 jährige Autos an der Tagesordnung sind.
Wenn ihr es euch durchrechnen wollt wieviel ihr in D / CH wirklich 
verdienen werdet, so müsst ihr beachten dass gewisse Sachen direkt vom 
Lohn abgezogen wird, während das in CH nicht der Fall ist. Und dann 
müsst ihr aber auch die Lebensunterhaltskosten berechnen, da kann man 
dann nicht einfach nur den Wechselkurd nehmen, sondern muss in Erfahrung 
bringen was wieviel Wert ist.
Meiner Meinung nach Lohnt es sich in die Schweiz zu ziehen, wenn man es 
über das ganze Betrachtet. Auch was dann Altersvorsorge, ÖV, Sicherheit 
etc. angeht. Nur für 2-3 Jahre ist es Fragwürdig ob es sich finanziell 
Lohnt, aber jede Auslanderfahrung bringt euch dann auch wieder 
persönlich weiter.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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In der Schweiz lohnt es sich nicht zu arbeiten. Magere Sozialleistungen, 
fast keine Gewerkschaften, viele Stunden, teilweise ist Ueberzeit 
sebstverstaendlich, kein Vaterschaftsurlaub, alles muss selbst bezahlt 
werden

Autor: Serieller Freund (Gast)
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> "In der Schweiz lohnt es sich nicht zu arbeiten. ......."

Wie kommt es denn, dass die Arbeitnehmerzufriedenheit in CH wesentlich 
höher ist als in D?
Gleiche Effekte findet man auch scandinavischen Ländern.

Nach meinen Erfahrungen(CH, D, USA, Scandinavien) ist die 
AN-Zufriedenheit umgekehrt propotional zu der sozialen und rechtlichen 
Absicherung der AN.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Schweden ist natuerlich etwas anderes. Dort ist Arbeit ein Teil des 
Lebens und wenn man sich zB nach dem Kind neu orientieren will, zB 
nochmals studieren, so geht das gut. Teilzeit mit Kind, alles passt.
In der Schweiz sind Hoechstleistungen gefragt, und die das nicht bringen 
sind draussen. Teilzeit mit Kind kannste vergessen. Als Mann weniger als 
100% - ist nahezu unmoeglich, man wir als Minimalist betrachtet und 
daher den Lohn nicht wert. Next. Das Leben kommt nach der Pensionierung 
oder in den Ferien.

Autor: WE (Gast)
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Die Schweiz wird eine der ersten Staaten sein die Hops gehen, gleich 
nach Irland und England.

Autor: Klaus (Gast)
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Achso, warum?

Autor: Prego (Gast)
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Ich war eine Zeit lang in Medrisio und Belinzona, da ist die Arbeit 
schon angenehm locker. Die Bezahlung aber auch :-(

Autor: Erstaunter Daheimgebliebener (Gast)
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>In der Schweiz sind Hoechstleistungen gefragt, und die das nicht bringen
>sind draussen. Als Mann weniger als 100% - ist nahezu unmoeglich,
>man wird als Minimalist betrachtet und daher den Lohn nicht wert.

Was unterscheidet das von Deutschland? Wenn man in Deutschland 
einigermaßen verdienen will, sprich 3000 Kröten brutto pro Monat, 
brauchts in der Regel ein Studium, beste Leistungen und Bereitschaft zur 
inoffiziellen Arbeitszeit von 42 Stunden pro Woche.
Ansonsten wird man ein Hartz-Opfer oder erhält in einem Billigjob einen 
Bruttolohn von maximal 7 Euro pro Stunde.
Selbst mit einem Ingenieursstudiengang muss man heute zum oberen Drittel 
gehören, da massenweise Konkurrenz mit gleichen Qualis vorhanden ist.
Ist das in der Schweiz noch schlimmer?

Autor: J. S. (Firma: Telekomunikation Darmstadt) (juergenffm) Benutzerseite
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Was ich von den Schweizer Kollegen höre, ist es nicht anders, als in 
Deutschland. Die hatten wohl irgendwie gedacht, dass es hier ruhiger 
zuginge, als daheim. :-)

Sicher beträgt die Arbeitszeit nominell wengier Stunden, aber am Ende 
war es mit Überstunden hier dasselbe bei weniger Geld, wegen der 
Steuern. Vielen war Deutschland zu laut.

Dazu fällt mir folgende Meldung von heute ein:
"Schweiz verbietet Bau von Minaretten"

Also kein Muhezin, der morgens um 5.00 die Leute aus dem Bett schreit.

Autor: Rene (Gast)
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Es ist besser im Ausland eine gering bezahlte Ing.-Stelle anzunehmen als 
in Deutschland für ein Trinkgeld zu arbeiten.

Autor: Gast (Gast)
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Na, es wird kaum so sein, dass es in der Schweiz Geld für Tätigkeiten 
gibt, für die in D nichts bezahlt wird. Fachkraft ist man überlla oder 
nirgens.

Autor: Faustino (Gast)
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Die Schweiz, Österreich und Dänemark haben sich schon an den deutschen 
Standard angepaßt. Die Gehälter in der Schweiz liegen zwar höher als in 
Deutschland, aber durch die höheren Lebenshaltungskosten gleichen diese 
sich an oder liegen unter dem Deutschen Niveau. In Dänemark liegen die 
Gehälter ungefähr auf deutschen Niveau, bei Berücksichtigung der 
Lebenshaltungskosten darunter. Österreich schießt den Vogel ab. Bedingt 
durch die Krise und dem Zustrom von Fachpersonal, besteht ein großer 
Überhang, der zu einem geringeren Lohnniveau führt, als wir es hier in 
Deutschland haben. Langsam strömen auch von dort Fachkräfte nach D 
zurück.
Wenn dies in Europa so weiter geht, lohnt sich ein Studium in den 
MINT-Fächern nicht mehr. Man kommt dann als Handwerker besser durchs 
Leben.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Faustino schrieb:
> Die Gehälter in der Schweiz liegen zwar höher als in
> Deutschland, aber durch die höheren Lebenshaltungskosten gleichen diese
> sich an oder liegen unter dem Deutschen Niveau.

Im Leben nicht. Dann würden ja viele Schweizer nach Deutschland gehen 
zum Arbeiten. Es ist aber genau anders herum.

Autor: P. S. (Gast)
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Mark Brandis schrieb:

> Im Leben nicht. Dann würden ja viele Schweizer nach Deutschland gehen
> zum Arbeiten. Es ist aber genau anders herum.

Schonmal ueberlegt, dass es mehr als Geld gibt im Leben?

Autor: Rene H. (Gast)
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Ist schon witzig manchmal die Vorurteile und Binsenwahrheiten über die 
Schweiz zu hören.
Meine Freundin ist vor zwei Jahren zu mir gezogen (von NRW nach Luzern).

Ich versuche mal die Vor/Nachteile aufzulisten.

Vorteile:

- bessere Entlöhnung (netto hat sie da mehr wie das doppelte aus D,
  wobei ich das Deutsche Netto meine und nicht das Schw. Netto).
- tiefere Steuern
- bessere Altersvorsorge
- Sozialleistungen sind nicht schlechter wie in D
- Benzin ist billiger :-)

Neutral (oder kann ich nicht beurteilen)
- Arbeitszeit 42 h/Woche
- 5 Wochen Urlaub (gesetzlich 4, die meisten AG geben aber 5)
- Als Ing. hat man in der Regel 3 Monate Kündigungsfrist

(Kündigungsschutz gibt es hier nicht).


Nachteile:
- höhere Lebenshaltungskosten (Miete, Essen, Strom)
- Zahnarzt muss selber bezahlt werden, kann schnell richtig teuer werden



Für einen Zuwanderer nicht ganz unwichtig. Wenn man nicht offen ist, 
findet man hier nur sehr schwer Anschluss/Freunde.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Peter Stegemann schrieb:
> Schonmal ueberlegt, dass es mehr als Geld gibt im Leben?

Ach so, die deutschen Arbeitnehmer gehen wegen der guten Luft in die 
Schweiz? :-)

Autor: Einer (Gast)
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Mark,

Nicht die höheren Lebenshaltungskosten liegen unter dem Deutschen Niveau 
:-)
Auch wenn der Netto-Lohn in der Schweiz höher ist, im vergleich zum 
Deutschen Nettolohn, legt der Schweizer davon nochmals 10% zur Seite, 
weil die Steuern jährlich bezahlt werden müssen. In Deutschland werden 
die ja gleich abgezogen, um den Nettolohn anzugeben. Und die 
Krankenversicherung geht in der Schweiz auch vom Nettolohn weg...

Und was sagt doch gleich der Big-mac-Index?
Euro-Länder: 4.62$
Schweiz: 5.98$
.. also rund 29% mehr...

Somit heisst es also nicht, dass ein Schweizer, trotz höherem Lohn am 
Ende des Monats mehr übrig hat. Deutsche Lebenshaltungskosten mit 
Schweizer Lohn kann dan schon anders aussehen...

Autor: P. S. (Gast)
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Mark Brandis schrieb:
> Peter Stegemann schrieb:
>> Schonmal ueberlegt, dass es mehr als Geld gibt im Leben?
> Ach so, die deutschen Arbeitnehmer gehen wegen der guten Luft in die
> Schweiz? :-)

Du tust mir leid...

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Peter Stegemann schrieb:
> Du tust mir leid...

Dann babbel halt kein dummes Zeug und sag mir, warum Deiner Meinung nach 
die Leute in die Schweiz gehen. Ich behaupte, dass Geld der primäre 
Grund ist. So war es jedenfalls bei einem Arzt, der mit mir zusammen 
damals das Abitur gemacht hatte.

Einer schrieb:
> Somit heisst es also nicht, dass ein Schweizer, trotz höherem Lohn am
> Ende des Monats mehr übrig hat. Deutsche Lebenshaltungskosten mit
> Schweizer Lohn kann dan schon anders aussehen...

Es gibt ja nicht ganz wenige Leute, die auf der deutschen Seite der 
Grenze wohnen und zum Arbeiten eben in die Schweiz rüberfahren.

Autor: Bastler (Gast)
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> So war es jedenfalls bei einem Arzt, der mit mir zusammen
> damals das Abitur gemacht hatte.

Warum hat der Arzt denn zweimal das Abi gemacht? :-)

Autor: Insider (Gast)
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>da mehr wie das doppelte
wenn, dann mehr, als das Doppelte :-)

Aber Rene, bitte erkläre nochmal den Satz

> wobei ich das Deutsche Netto meine und nicht das Schw. Netto
Heisst das, in Deutschland veranlagt und damit mehr raus nach dem Umzug, 
oder sie hatte zuvor in Deutschland mehr.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Bastler schrieb:
>> So war es jedenfalls bei einem Arzt, der mit mir zusammen
>> damals das Abitur gemacht hatte.
>
> Warum hat der Arzt denn zweimal das Abi gemacht? :-)

gemacht hatte = Plusquamperfekt = Vorvergangenheit :-)

Für Dich füge ich aber gerne noch einen Nebensatz ein:

"So war es jedenfalls bei einem Arzt, der mit mir zusammen
damals, als wir Schüler am Gymnasium gewesen waren, das Abitur gemacht 
hatte."

Und jetzt korrigiere: Romanes eunt domus ;-)

Autor: MaWin (Gast)
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> So war es jedenfalls bei einem Arzt, der mit mir zusammen damals das Abitur 
gemacht hatte.

Und?

Isser schon wieder zurück?

So war das jedenfalls bei "meinem", dem ein lukratives schönes Leben in 
der Schweiz versprochen wurde und der diesen Versprechungen folgte...

Autor: Juergen G. (jup)
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Sucht Euch ein Land in dem die LHK niedrig sind und arbeitet da wie Ihr 
es aus D gewoehnt seit.

Da koennt Ihr leicht das 5 fache auf die Seite legen verglichen mit D.

Ju

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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MaWin schrieb:
>> So war es jedenfalls bei einem Arzt, der mit mir zusammen damals das Abitur
> gemacht hatte.
>
> Und?
>
> Isser schon wieder zurück?
>
> So war das jedenfalls bei "meinem", dem ein lukratives schönes Leben in
> der Schweiz versprochen wurde und der diesen Versprechungen folgte...

Tatsächlich ist er das. Er machte dort den Facharzt für Radiologie und 
hat wohl während dieser "Ausbildungszeit" in der Tat mehr verdient, als 
er hier als Angestellter in einem Krankenhaus bekommen hätte. 
Mittlerweile lebt er allerdings in Dresden (er stammt ursprünglich aus 
Leipzsch).

Autor: Mitarbeiter bei Agilent (Gast)
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Die Schweiz hat mittlerweile genug deutsche Ingenieure und Ärzte. Die, 
die dort arbeiten, leben SEHR gut, besonders, wenn sie aus einer 
unterbezahlten Stellung kamen.

Man muss aber mit den Schweizern auskommen und ins Gespräch kommen 
können und dies erfodett das Erlernen des lokalen Schweizerdialekts.

Wer aus Laibzsch kommt und nicht mal richtig Deutsch kann, der könnte da 
Probleme bekommen.

Autor: Rene H. (Gast)
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Die Sprache ist nicht das Problem, sondern die Kulturunterschiede. Und 
es ist kaum zu glauben, aber die sind nicht klein ....

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Mitarbeiter bei Agilent schrieb:
> Man muss aber mit den Schweizern auskommen und ins Gespräch kommen
> können und dies erfodett das Erlernen des lokalen Schweizerdialekts.

Was ich nicht verstehe: Die Schweizer scheinen und Deutsche ja für sehr 
arrogant zu halten. Aber wer ist denn hier arrogant, wenn man hart 
darauf besteht, mit einem Zugereisten nur im eigenen lokalen Dialekt zu 
sprechen?

Autor: Klaus (Gast)
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Die gefühlte Arroganz hat nichts mit dem Dialekt zu tun....

Autor: P. S. (Gast)
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Mitarbeiter bei Agilent schrieb:

> Man muss aber mit den Schweizern auskommen und ins Gespräch kommen
> können

Nun, wenn man dort Leben will, wo auch andere Menschen leben, sollte man 
kein Problem mit deren Kultur haben. Und wenn man dauerhaft bleiben 
will, sollte man sie teilen. Was waere eine Gemeinschaft, ohne 
Gemeinschaftliches?

> und dies erfodett das Erlernen des lokalen Schweizerdialekts.

Verstehen: Ja. Sprechen: Optional.

Autor: P. S. (Gast)
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Mark Brandis schrieb:

> Was ich nicht verstehe: Die Schweizer scheinen und Deutsche ja für sehr
> arrogant zu halten. Aber wer ist denn hier arrogant, wenn man hart
> darauf besteht, mit einem Zugereisten nur im eigenen lokalen Dialekt zu
> sprechen?

Ich habe hier noch niemanden getroffen, der darauf bestanden haette. Im 
Gegenteil, ich finde es aergerlich, dass die Schweizer viel zu 
zuvorkommend sind und sofort auf Hochdeutsch wechseln (oder eben das, 
was so als Hochdeutsch gelehrt wird ;-).

Zwischen Deutschen und Schweizern gibt es viele Missverstaendnisse und 
da gaebe es eine Menge aufzuarbeiten. Der Deutsche Steuerimperialismus 
ist da nicht gerade ein Schritt in die richtige Richtung gewesen...

Autor: Rene H. (Gast)
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Peter Stegemann schrieb:

> Zwischen Deutschen und Schweizern gibt es viele Missverstaendnisse und
> da gaebe es eine Menge aufzuarbeiten. Der Deutsche Steuerimperialismus
> ist da nicht gerade ein Schritt in die richtige Richtung gewesen...

Klug war das nicht. Aber ich habe nicht den Eindruck hier, dass die 
Schweizer einen Deutschen Kollegen deswegen meidet oder ihm die Schuld 
"zuweist".

Autor: P. S. (Gast)
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Rene H. schrieb:

> Klug war das nicht. Aber ich habe nicht den Eindruck hier, dass die
> Schweizer einen Deutschen Kollegen deswegen meidet oder ihm die Schuld
> "zuweist".

Nein, das fuehrt eher zu Mitleid ;-) Leider nicht genug, um meinen 
Asylantrag anzunehmen :-/

Autor: R.B. (Gast)
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Die Schwizer sind eigentlich nur auf den Steinbrück sauer. In 
Wirklichkeit nutzt es ja auch uns Schweizern nichts, wenn einige Banken 
faule Kunden haben. Die investieren das Geld ja eh nicht in der Schweiz 
sondern in dubiose Geschäfte.

Autor: Master Snowman (snowman)
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unabhänig vom geld sollte sich ein geneigter Deutscher bewusst sein, 
dass er sich eher früher als später mit der schweizerischen art vertraut 
machen muss (dies ist keine option sondern ein muss) v.a. was die 
kommunikation angeht, und nicht der meinung sein: man versteht mich 
doch, also was wollt ihr denn?! andernfalls wird er freiwillig nach 
einem jahr wieder gehen.
beispiel: ein Deutscher sagt "gib mir mal xy rüber", ein Schweizer 
"könnte ich mal xy haben?". kleine aber feine unterschiede, die über 
einen tag ungewollt einen faden geschmack hinterlassen können.
geld ist nicht alles, sofern es sich wirklich auszahlt, man muss auch 
zwichenmenschlich bereit sein, seinen beitrag erbringen zu wollen ;-)

Autor: Student1 (Gast)
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Klaus schrieb:
> Autor:

>       Und wieder einmal kommt Godwins Gesetz zum Zug. Danke auch!

Und wieder einmal kommt Millers Paradoxon zum Zug.Danke auch !!

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Master Snowman schrieb:
> beispiel: ein Deutscher sagt "gib mir mal xy rüber", ein Schweizer
> "könnte ich mal xy haben?". kleine aber feine unterschiede, die über

Jo, stimmt schon.
Früher gab es mal das Zauberwort Bitte" und "Danke".
Hilft das in der Schweiz auch nicht mehr?! B-)

Ick find es immer toll: Kommt wer an die Bude: Fresse halten, "Einen 
Döner". Und weg.
Fehlt nur noch "aber zackzack".

Autor: P. S. (Gast)
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>beispiel: ein Deutscher sagt "gib mir mal xy rüber", ein Schweizer
>"könnte ich mal xy haben?". kleine aber feine unterschiede, die über
>einen tag ungewollt einen faden geschmack hinterlassen können.

Vor Allem muss man sich daran gewoehnen, dass "die Schweizer" ein klar 
umrissenes Bild von "den Deutschen" haben und stets auf auch kleine 
Ereignisse lauern, die ihr umfrangreiches Wissen ueber Deutsche 
bestaetigen.

Autor: Master Snowman (snowman)
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@Peter Stegemann: vor allem muss man sich daran gewöhnen, dass "die 
Deutschen" ein klar umrissenes bild von "den Schweizern" haben und 
stehts glauben, man würde auf ereignisse lauern, die negatives 
bestätigen.

aber mal im ernst: dem ist echt nicht so, man braucht nämlich nicht zu 
lauern ;-) oder lauerst du auf jeden grammatikfehler der 
interkulturellen sozialhilfebezüger in deinem lande um dann endlich 
wieder einmal über sie herzuziehen? das glaube ich auch nicht, denn 
darauf muss man nicht lauern. die Deutschen haben eine art, die für sie 
normal ist, aber bei den Schweizern als sehr arrogant wahrgenommen wird 
(es geht nicht darum wer richtig und wer falsch lebt) und ich denke, man 
tut sich gut daran sich im gastland nicht arrogant aufzuführen (das mass 
ist nicht das eigene sondern das des gastlandes), besonders wenn man es 
gar nicht will - und ich gehe schwer davon aus, dass Deutsche gar nicht 
arrogant sein wollen! ;-)

ps: ich war auch schon mehrmals mit nur Deutschen im urlaub, und da lag 
es an mir, mich mit der - meinem empfinden nach - "rüden" art der 
Deutschen anzufreunden und nicht um einen höflicheren ton mir gegenüber 
zu bitten ;-)

ich sagte nur, dass sich Deutsche in der Schweiz in ihrem eigenen 
interesse gut daran tun, sich mit unserer zwischenmenschlichen 
kommunikationsgepflogenheiten anzufreunden, denn andernfalls wird man es 
schlichtweg nicht aushalten, wenn man den Schweizern jeden tag im 
geschäft uf die füsse tritt und dementsprechend einem die leute 
versuchen aus dem weg zu gehen (wer läuft denn schon gerne jemandem über 
den weg, bei dem man weiss, dass er einem zu 90% anmacht als ob er mit 
dem falschen bein aufgestanden ist?). wer von den Deutschen in der 
Schweiz arbeiten will (aus welchen gründen auch immer), sollte entweder 
ein starkes egozentrisches rückgrat haben oder bereit sein sich gewisse 
umgangsformen anzueignen um auch ein kollegiales verhältnis zu 
ermöglichen - für letzteres sind auch die Schweizer sehr offen, auch 
wenn die sprache etwas anders klingt :-)

@Peter Stegemann: wie du siehst, es geht nicht darum wer recht hat und 
wer nicht, oder um sein leben auf die fehler der anderen auszurichten um 
über sie herzuziehen (das machen nur verbitterte), sondern ein 
sensibilisieren, dass kulturelle differenzen da sind, die sich mit 
willen umgehen lassen. deine verurteilende worte möchte ich mit meinem 
kommentar oben als gedankenanstoss einfach mal so stehen lassen.

Autor: Gast2 (Gast)
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Master Snowman schrieb:
> beispiel: ein Deutscher sagt "gib mir mal xy rüber", ein Schweizer
> "könnte ich mal xy haben?". kleine aber feine unterschiede, die über

"Jo, stimmt schon.
Früher gab es mal das Zauberwort Bitte" und "Danke".
Hilft das in der Schweiz auch nicht mehr?! B-)

Ick find es immer toll: Kommt wer an die Bude: Fresse halten, "Einen
Döner". Und weg.
Fehlt nur noch "aber zackzack"."

Also ehrlich finde ich das auch hierzulande in .de absolut daneben, wenn 
die Leute diesen Befehlston an den Tag legen. Ich schalte dann sofort 
auf stur, denn ich habe eine gute Kinderstube. Ich schäme mich manchmal 
schon für die Deutschen, die sich sowohl hier in .de als auch im Ausland 
häufig gründlich daneben benehmen. Die meisten Menschen in meinem 
privaten und geschäftlichen Umfeld haben schon gute Umgangsformen, 
allerdings reichen ein paar Negativbeispiele, um alle Deutschen in ein 
schlechtes Licht zu rücken. Leider!

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Gast2 schrieb:
> Ick find es immer toll: Kommt wer an die Bude: Fresse halten, "Einen
> Döner". Und weg.
> Fehlt nur noch "aber zackzack"."
>
> Also ehrlich finde ich das auch hierzulande in .de absolut daneben, wenn
> die Leute diesen Befehlston an den Tag legen. Ich schalte dann sofort
> auf stur, denn ich habe eine gute Kinderstube. Ich schäme mich manchmal
> schon für die Deutschen, die sich sowohl hier in .de als auch im Ausland
> häufig gründlich daneben benehmen. Die meisten Menschen in meinem
> privaten und geschäftlichen Umfeld haben schon gute Umgangsformen,
> allerdings reichen ein paar Negativbeispiele, um alle Deutschen in ein
> schlechtes Licht zu rücken. Leider!

Mir ging es eigentlich um diesen Umgangston in Deutschland.
Gerade mit Bitte und Danke scheinen doch sehr viele Leute Probleme zu 
haben.

Autor: tiffy (Gast)
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Thema ist "Arbeiten in der Schweiz". In der jetzigen Situation kann man 
da auch nicht mehr hin. Dort ist das Boot auch schon voll und es werden 
keine MINT-Arbeitslose gebraucht.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Panzer H. schrieb:
> Mir ging es eigentlich um diesen Umgangston in Deutschland.
> Gerade mit Bitte und Danke scheinen doch sehr viele Leute Probleme zu
> haben.

Meine Mutter behauptet, daran seien nur die doofen 68er schuld. ;)

Autor: Gianluca Nadello (Gast)
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Hier meckern die Deutschen über das angebliche Verhalten der Schweizer, 
die Mehrheit der Deutschen dafür nicht zu mögen, weil diese angeblich 
unhöflich sind. Ich habe 7 Jahre in der italienischen und deutschen 
Schweiz gearbeitet, davor in Deutschland und Italien und seit 2 Jahren 
wieder in Deutschland: Verabschiedet euch von euren Vorurteilen und 
vermeidet es, Aussagen zu machen und anderen Tipps zu geben, wenn ihr 
keinen Durchblick habt.

In diesem Artikel steht soviel Mist, dass nicht einmal das Gegenteil 
richtig ist und man 100 Gegenreden schreiben müsste, um alles 
geradezurücken.


>Thema ist "Arbeiten in der Schweiz"
Recht hast Du, also zurück zum Thema:

"In der jetzigen Situation kann man da auch nicht mehr hin"
Das stimmt nicht ganz, es gibt schon Angebote, freilich anteilig gemäß 
der Landesgröße und Industriedichte etwa um den Faktor 20 weniger, als 
in Deutschland. Wären also 105% Jobchancen, wenn man auch die Schweiz in 
Betracht zieht. Wenn man aber in Süddeutschland sitzt, steigen die 
Optionen schon signifikant: Leute im Bereich des Bodensees, finden fast 
1/3 ihrer Jobs in der Schweiz oder in Österreich. Schauen lohnt.

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