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Forum: PC-Programmierung parallelport - schnelles einlesen

Autor: tester (Gast)
Datum: 05.09.2007 20:45

hallo.
ich habe den wunsch über den parallelport ein paar logik-pegel zu
beobachten. dazu habe ich ein programm in c geschrieben, welche diese
mit einer dll (inout32.dll) einliest. problem: das ist viel zu langsam.
die abtastung sollte schon etwa im 30khz-bereich liegen. die bisherig
getesteten programme sind auch nicht das wahre: eines zum beispiel
tastet nur jede mili-sekunde oder so schnell es geht 500000 werte es ab,
ohne einstellmöglichkeit (so ein schwachsinn! kann man nur mit dem kopf
schütteln...). ein anderes bietet einstellungen, benötigt aber eine
externe beschaltung.
eventuell hat ja jmd einen "geheimtip" oder ein eigenes programm dafür
geschrieben. ansonsten muss ich wieder zum großen C fahren und rumlöten.
danke.
Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 06.09.2007 00:56

Du hast irgendwie falsche Vorstellungen, wie ein Par-Port unter Windows
angesprochen wird. Mit so einer Frickel-DLL, die Windows aushebelt und
den Par-Port liest/schreibt bekommt man keine äquidistanten Abtastungen
hin, denn Windows kann da alles mögliche zwischendurch machen...

Was lässt dich annehmen, 30kHz wären möglich?
Autor: Stefan "stefb" B. (stefan) Benutzerseite
Datum: 06.09.2007 12:48

30 kHz? Da habe ich schon höhere Claims gelesen:

A logic analyzer using the PC's parallel port.
"Sampling at up to 1 million samples per second, depending on your
hardware."
http://www.xs4all.nl/~jwasys/old/diy2.html
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 06.09.2007 13:40

Mit den zu erwartenden Problemen:

   - Run on Win95 and Win98 and ME using non-interrupted burst
acquisition.
   - Run on Win2000 NT XP with interrupted acquisition,
     using the allowio driver.

Murks halt. Der an der grottigen PC-Hardware-Architektur liegt.
Autor: Weinga-Unity (Gast)
Datum: 07.09.2007 00:43

Hallo!

Verwende für ein Projekt ebenfalls die LPT, wobei ich meine Anwendung
sowohl für LINUX als auch Windows entwickle.

Unter Windows verwende ich die inpout32.dll und schaff so etwa 300kHz
auf nem Notebook und etwa das doppelte auf nen 3GHz Rechner.

Unter Linux ist das ganze nochmal doppelt so schnell.

Unter Windows natürlich nicht äquidistant. Wie denn auch? Unter Linux
gehts z.B. mit RTAI

mfg Weinga Unity
Autor: michael (Gast)
Datum: 10.09.2007 00:00

Ich hab sowas mal unter DOS gemacht in Assembler. 1 MHz war da kein
Prob!
Das Gerät funktioniert übrigens heute noch !
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 10.09.2007 08:52

Unter DOS sieht die Welt anders aus, da ist kein Betriebssystem
anwesend, kein "protected mode", keine I/O-Privileg-Überwachung, kein
gar nichts.
Autor: mr.chip (Gast)
Datum: 11.09.2007 19:18

Falls jemand noch Software / Schaltpläne für so einen Analyzer hat, ich
wäre sehr daran interessiert!
Autor: mr.chip (Gast)
Datum: 11.09.2007 19:18

(Primär DOS meine ich)
Autor: Alexander (Gast)
Datum: 06.05.2008 10:49

Hallo,
funktioniert bei jemandem eines der folgenden Programme unter Win XP?
http://www.xs4all.nl/~jwasys/old/diy2.html - Digitrace
Portmon von Microsoft
LogicCrow / ParaLogic

Ich möchte mal eben einen einzigen Pin einlesen. Ca. 5-10kHz reichen
bestimmt aber mit meinem Analog-Oszi sehe ich nix. Der Abschlußpuls
kommt leider nur einmal.
Mit dem obigen Programmen habe ich nix erreicht. Digitrace hängt sich
auf, LogicCrow liefert 5 High Signale und ist ohne Doku, welchen Pin ich
belegen muß.
Portmon macht garnix.

Bitte um Alternativen - ich will keinen LA bauen und brauche das "mal
eben" ohne Aufwand, falls möglich.

Edit: hab gerade doch was mit Digitrace erreicht. Mal sehen, ob es
reicht.

Alex
Autor: thomas (Gast)
Datum: 06.05.2008 13:13

Portmon lauscht nur mit.
Z.B.: du hast ein serielles Gerät (messgerät oder so) und eine Software,
die das steuert, dann Portmon starten, danach programm starten und im
portmon siehst du, was über die schnittstelle geht. Daten, die vom gerät
gesendet werden, siehst du erst dann im Portmon, wenn die Software sie
von der schnittstelle abholt.

thomas

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