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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Die Geek-Clock (Uhr fuer Geeks) mit LED-Matrix

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Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 00:22
Dateianhang: geek_clock.png (15,5 KB, 1922 Downloads)
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Hallo Forum,

ich plane mir eine etwas abgefahrene Uhr zu bauen, welche ihre Ausgabe
mit LEDs bewerkstelligt. Hierzu brauche ich insg. 32 LEDs (etwas weniger
waeren
auch OK gewesen aber mehr sind kein Problem). Ich will immo nicht zu
sehr auf die Funktionsweise der Uhr eingehen. Im Anhang ist mein erster
Schaltplanentwurf mit einem gemultiplexten LED-Array.

Ist die Sache so in Ordnung oder habe ich da noch einen groesseren
Fehler drinnen? Vor allem: sind die Widerstaende so OK? Im Tutorial sind
die Widerstaende ja zeilenweise verwendet allerdings hat dort eine Zeile
auch nur 4 Spalten. Ich hab jetzt 4 Zeilen mit 8 Spalten und daher die
Widerstaende wie im Schaltplan geschalten -- muesste alles OK sein aber
ich wollte lieber nochmal nachfragen bevor ich mich ans Layout mache.

Hoffentlich reisst mir jetzt keiner den Kopf ab weil's ja schon etliche
Artikel zu dem Thema gibt. Allerdings: Wenn sich jemand mehr fuer diese
Uhr interessiert... kann er gerne fragen ;) Ich hab sowas mal in nem
Shop gesehen aber da musste man im Amiland bestellen und natuerlich war
dann nur Kreditkartenzahlung moeglich. Ich bau mir das jetzt nach.

In diesem Zusammenhang gaebe es auch noch bissel was mathematisches zu
klaeren und die Frage, wie man am Besten Zufallszahlen mit nem muC
erzeugt, also mit Hardware? Evt. verwend ich auch einfach ein Polynom
mit Restklassenring und irgendeinen Counter aber vllt. is das ja einfach
zu machen, Vorschlaege nehme ich gerne entgegen.


Gruesse,
Michael
Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
Datum: 07.09.2007 00:34

Hey, endlich mal einer, der auch mit Eagle halbwegs übersichtliche
Schaltpläne zeichnet (und nicht wie viele andere Leitungen kreuz und
quer durch die Bauteile zieht).

- Hat es einen besonderen Grund, warum Du NPN Transistoren als
Emitterfolger verwendest und nicht PNPs in Kollektorschaltung?
- Und 'nen ISP-Stecker siehst Du doch auch noch vor - oder?
- Wenn Du noch einen der ADC Eingänge freischaufelst, dort einen
Spannungsteiler aus 10K Metallfilmwiderstand (nach Vcc) und 10K NTC
dranmachst und AREF noch einen 100nf KerKo nach Masse spendierst, dann
kann Deine Uhr sogar wahlweise auch die Zimmertemperatur anzeigen.
- Was kommt an VinBatt dran? Doch hoffentlich kein Akku ohne Schutz- und
Ladeschaltung?
- Sieh mal sicherheitshalber noch 'nen Kondi zwischen Resert und Masse
vor (falls Du ein Layout machst).

Frage: Wozu braucht Du 3 Reset-Taster??  ;-))
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 00:54

Hi Stefan!

Thx... und ich hab schon auf Scholte gewartet hehe. Thx.

> - Hat es einen besonderen Grund, warum Du NPN Transistoren als
> Emitterfolger verwendest und nicht PNPs in Kollektorschaltung?

Es hat keinen besonderen Grund, spricht etwas dagegen? Habe es halt so
in nem Artikel hier gesehen.


> - Und 'nen ISP-Stecker siehst Du doch auch noch vor - oder?

Wenn Du mir noch sagst was das fuer nen Stecker ist, vllt. ;)

> - Wenn Du noch einen der ADC Eingänge freischaufelst, dort einen
> Spannungsteiler aus 10K Metallfilmwiderstand (nach Vcc) und 10K NTC
> dranmachst und AREF noch einen 100nf KerKo nach Masse spendierst, dann
> kann Deine Uhr sogar wahlweise auch die Zimmertemperatur anzeigen.

Hmm... das ist eine nette idee aber im Prinzip brauch ich's nicht ;) Ich
denk mal drueber nach.

> - Was kommt an VinBatt dran? Doch hoffentlich kein Akku ohne Schutz- und
> Ladeschaltung?

Nach Moeglichkeit soll da garnichts hinkommen ich hab das mal vorgesehen
dass ich da evt. mal was anklemmen kann falls ich es brauche, der
Festpannungswandler ist ja bekanntlich nicht so energieeffizient. Wenn
Du einen Vorschlag hast wie man das mit ner Batterie am besten speisen
koennte (ausser nem 9V-Block an VIN), lass ruhig hoeren.

> - Sieh mal sicherheitshalber noch 'nen Kondi zwischen Resert und Masse
> vor (falls Du ein Layout machst).

OK.

> Frage: Wozu braucht Du 3 Reset-Taster??  ;-))

Ups... danke fuer den Hinweis, einer reicht. Is glaub ich Zeit ins Bett
zu gehen ;) Danke fuer die AW,

Michael
Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
Datum: 07.09.2007 01:24

Michael G. wrote:

>> - Hat es einen besonderen Grund, warum Du NPN Transistoren als
>> Emitterfolger verwendest und nicht PNPs in Kollektorschaltung?
>
> Es hat keinen besonderen Grund, spricht etwas dagegen? Habe es halt so
> in nem Artikel hier gesehen.

Nun ja: Beim Emitterfolger-NPN kannst Du den Transi nicht in die
Sättigung treiben, sondern hast immer die Ube von min 0,7 als
Spannungsabfall. Das verheizt unnötig Leistung im Transistor (ca. 250mW
je Transi, wenn alle 8 LEDs einer Zeile an sind, das macht bei einem
RthJA von 200K/W beim TO92 Gehäuse eine Erwärmung um immerhin ~50°!)

>> - Und 'nen ISP-Stecker siehst Du doch auch noch vor - oder?
>
> Wenn Du mir noch sagst was das fuer nen Stecker ist, vllt. ;)

Ich probier's mal auf Deutsch ;-))  - den Programmierstecker für den
AVR! (Reset, MISO, MOSI, SCK, GND, Vcc)

>>...kann Deine Uhr sogar wahlweise auch die Zimmertemperatur anzeigen.
>
> Hmm... das ist eine nette idee aber im Prinzip brauch ich's nicht ;) Ich
> denk mal drueber nach.

Ist wie mit Deinem VinBatt-Stecker: Kann man vorsehen (kost' ja nix/kaum
was) und man muss es ja nicht benutzen :-)   Aber eine Uhr für Geeks
muss ja auch ein Gimmick haben...

>> - Was kommt an VinBatt dran?...
>
> Nach Moeglichkeit soll da garnichts hinkommen

Gut. Bei dem voraussichlichen Strombedarf der LED-Matrix würde da für
einigermassen taugliche Überbrückungszeiten eh' nur ein Bleiakku mit
mehreren Ah Sinn machen, aber den gibt's nicht in 5V.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 07.09.2007 08:56

@ Stefan Wimmer (wswbln)

>Nun ja: Beim Emitterfolger-NPN kannst Du den Transi nicht in die
>Sättigung treiben, sondern hast immer die Ube von min 0,7 als
>Spannungsabfall.

Das hat JEDER Transistor, egal in welcher Schaltung. ;-)
Du meinst UCE.

> Das verheizt unnötig Leistung im Transistor (ca. 250mW

???
Nicht ganz, ich komme auch ca. 190mW PEAK Leistung, bei 1:4 MUX macht
das ~50mW effektiv. Kein Thema!
Aber die Basisvorwiderstände R11-R14 sind FALSCH. Ein Emitterfolgr hat
keinen Basisvorwiderstand!

>einigermassen taugliche Überbrückungszeiten eh' nur ein Bleiakku mit
>mehreren Ah Sinn machen, aber den gibt's nicht in 5V.

Aber in 6V. Und mit einer Diode ioder einem Low Drop Linearregler
bekommt man die Spannung auf ungefähr 5V. Aber der Spaungsregler mag es
gar nicht, wenn jemand an seinem Ausgang Strom einspeist. Also die
Batterie besser am EINGANG des Spannungsreglers anklemmen. Oder noch
besser, per Stecker das Ganze umschaltbar machen.

MFG
Falk
Autor: Hans-Christian (Gast)
Datum: 07.09.2007 09:06

Und wieso gibt es drei unterschiedlich benannte Reset-Taster? Ein
gemeinsamer Pull-Up-Widerstand für drei Taster geht leider nicht, da
musst Du schon jeweils einen spendieren.
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum: 07.09.2007 09:09

Stefan Wimmer wrote:

> - Hat es einen besonderen Grund, warum Du NPN Transistoren als
> Emitterfolger verwendest und nicht PNPs in Kollektorschaltung?

Weil ein PNP in Kollektorschaltung hier nicht funktionieren würde.

Emitterfolger = Kollektorschaltung !

Emitterfolger (Kollektorschaltung) hat den Vorteil, daß kein
Nachleuchten erfolgt bzw. keine extra Totzeiten programmiert werden
müssen.

Ob die 0,7V am Transistor oder an den Vorwiderständen abfallen ist
völlig schnurz, Hauptsache es bleibt noch genug für die LEDs übrig.


Peter
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 07.09.2007 09:10

@ Hans-Christian (Gast)

>gemeinsamer Pull-Up-Widerstand für drei Taster geht leider nicht, da

Stimmt.

>musst Du schon jeweils einen spendieren.

Brauch er nicht, der AVR hat intern zuschaltbare. Wobei die Taste am
Reset wenig Sinn hat. Häng die lieber an ein normales IO Pin.

MfG
Falk
Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
Datum: 07.09.2007 09:55

Ups, Peter hat recht, ich meinte natürlich Emitterschaltung (war wohl
auch für mich schon zu spät, als ich die erste Antwort schrieb) ;-)

@Hans-Christian: Guten Morgen!
Autor: Ingo (Gast)
Datum: 07.09.2007 09:55

Hi!

für die zufallszahlen würde ich evtl. einen ADC freiklemmen und damit
Rauschen o.Ä. messen, evtl. das Rauschen einer Diodenstrecke mit einem
OP verstärken, im schlimmsten Fall einfach einen Spannungsteiler mit
Phototransistor dran.
Dann einfach ein paar Messungen machen, die sollen sich wohl nicht so
schnell wiederholen ;)

Gruss, Ingo.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 07.09.2007 10:02

@ Peter Dannegger (peda)

>Emitterfolger (Kollektorschaltung) hat den Vorteil, daß kein
>Nachleuchten erfolgt bzw. keine extra Totzeiten programmiert werden
>müssen.

Das muss man bei einer richtg dimensionierten Emitterschaltung (tm) auch
nicht. Aber das hatten wir schon mal. ;-)

>Ob die 0,7V am Transistor oder an den Vorwiderständen abfallen ist
>völlig schnurz, Hauptsache es bleibt noch genug für die LEDs übrig.

<Haarspalterei>
Nicht ganz, denn so bleibt weniger Spannung über dem Vorwiderstand, der
muss demzufolge kleiner sein und dadurch sinkt der Widerstand der
Stromquelle, was ein schlechteres Regelverhalten bewirkt (grössere
Stromänderung bei Veränderung der Flusspannung der LED durch
Bauteilstreuung und Temperatur)
</Haarspalterei>

Ich hör ja schon auf. ;-)

MFG
Falk
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 10:09

Hallo,

ok mit den Transistoren hab ich jetzt x unterschiedliche Aussagen
gehoert.

> Aber die Basisvorwiderstände R11-R14 sind FALSCH. Ein Emitterfolgr hat
> keinen Basisvorwiderstand!

Kann ich jetzt davon ausgehen, dass, wenn ich die Basiswiderstaende
entferne, die Sache korrekt ist? So habe ich das zumindest aufgefasst.

> Ich probier's mal auf Deutsch ;-))  - den Programmierstecker für den
> AVR! (Reset, MISO, MOSI, SCK, GND, Vcc)

Kann man dran machen... warum nicht, der AVR wird aber auf jeden Fall
gesockelt.

> Ist wie mit Deinem VinBatt-Stecker: Kann man vorsehen (kost' ja nix/kaum
> was) und man muss es ja nicht benutzen :-)   Aber eine Uhr für Geeks
> muss ja auch ein Gimmick haben...

Falsch, weil Gimmicks nicht geek-like sind hehe. Naja diese Uhr ist ein
einziges Gimmik. Ich glaube wenn sie fertig ist und ich stell hier mal
einen Link zu nem Video rein werdet ihr verstehen ;)

> Also die Batterie besser am EINGANG des Spannungsreglers anklemmen. Oder > noch
besser, per Stecker das Ganze umschaltbar machen.

Ich glaub ich nehm den Stecker wieder raus... dacht mir sowieso dass das
zuviel Saft braucht fuer eine Batteriespeisung.

> Und wieso gibt es drei unterschiedlich benannte Reset-Taster? Ein
> gemeinsamer Pull-Up-Widerstand für drei Taster geht leider nicht, da
> musst Du schon jeweils einen spendieren.

Den Fehler hab ich bereits erkannt, wurde korrigiert. Im Prinzip braucht
man aber doch ueberhaupt keine Pullups, weil der AVR ja schon interne
hat. Wenn ich das Datenblatt richtig interpretiert habe, werden die
automatisch aktiviert, wenn der Portpin als Eingang konfiguriert wird?

So long,
Michael

P.S. Hab auch noch ne kleine DIP-Bruecke vergessen zwecks Konfiguration
der Update-Zeit. Werde heute abend eine korrigierte Fassung vom
Schaltplan einstellen.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 07.09.2007 10:23

@ Michael G. (linuxgeek)

>Kann ich jetzt davon ausgehen, dass, wenn ich die Basiswiderstaende
>entferne, die Sache korrekt ist? So habe ich das zumindest aufgefasst.

Ja.

>hat. Wenn ich das Datenblatt richtig interpretiert habe, werden die
>automatisch aktiviert, wenn der Portpin als Eingang konfiguriert wird?

Nein. Der interne Pull-Up wird aktiviert, wenn man das Pin auf Eingang
konfiguriert (ist nach dem Reset automatisch der Fall) UND in das
jeweile Bit des PORTx Registers eine 1 schreibt.

MFG
Falk
Autor: F. Kriewitz (freddy436)
Datum: 07.09.2007 10:36

Michael G. wrote:
> In diesem Zusammenhang gaebe es auch noch bissel was mathematisches zu
> klaeren und die Frage, wie man am Besten Zufallszahlen mit nem muC
> erzeugt, also mit Hardware?

Dazu gibt es hier schon einige Threads. kommt natürlich auf deine
genauen Anforderungen an.

Ich brauchte es auch mal für ein Projekt, bei mir lief es auf einem
Pseudo Zufallsgenerator heraus. Der Startwert wurde beim Programmieren
zufällig festgelegt. Alternativ dazu hatte ich mir noch überlegt den
Startwert beim ersten mal einschalten (z.B. über eine längere Messung
eines ADC Pins) zu erzeugen.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 11:25

> Der Startwert wurde beim Programmieren zufällig festgelegt.
Und wie hast Du das gemacht ohne Zufall? Kann ja nich ganz klappen ;)

Naja ich bau ja keinen Kryptochip da muss das mit dem Zufall jetzt nicht
so 1000% klopffest sein, mir faellt sicher was dazu ein. Werde es
wahrscheinlich auch mit Software machen.

> Nein. Der interne Pull-Up wird aktiviert, wenn man das Pin auf Eingang
> konfiguriert (ist nach dem Reset automatisch der Fall) UND in das
> jeweile Bit des PORTx Registers eine 1 schreibt.

Gut zu wissen, danke.
Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 11:36

Verstehe jetzt nur nicht, warum eine Uhr Zufallszahlen braucht...
Autor: F. Kriewitz (freddy436)
Datum: 07.09.2007 11:41

Michael G. wrote:
>> Der Startwert wurde beim Programmieren zufällig festgelegt.
> Und wie hast Du das gemacht ohne Zufall? Kann ja nich ganz klappen ;)

Wo ist das Problem, mit einem PC kann man ohne weiteres eine anständige
Zufallszahl generieren.
/dev/random z.B.
Wem das nicht reicht, gibt sicherlich auch genügend Internetseiten über
die man echte Zufallszahlen generieren lassen kann.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 11:41

Weil fuer die Darstellungen von Zahlen bei dieser Uhr kein bijektiver
Code zum Einsatz kommt (sondern in surjektiver um genau zu sein) ;)) Der
Zufall wird benoetigt, um eine Darstellungsform auszuwaehlen. In
einstellbaren Intervallen wird diese Darstellung dann geupdated, z.B.
alle 5 sekunden lang. Damit ist diese Uhr quasi staendig "in Bewegung"
(=

> Wo ist das Problem, mit einem PC kann man ohne weiteres eine anständige
> Zufallszahl generieren.

Du hast evt. was verpasst: Wir programmieren hier einen Mikrocontroller
und keinen PC.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 12:30

F. Kriewitz wrote:

> Wo ist das Problem, mit einem PC kann man ohne weiteres eine anständige
> Zufallszahl generieren.
> /dev/random z.B.

Genau.  Wofür brauche ich Kernkraftwerke, bei mir kommt der Strom aus
der Steckdose.

Hast du dir jemals überlegt, was denn hinter /dev/random steht?
Erstmal Software, und diese macht genau das, was hier auch im Thread
beschrieben ist: Zufall einsammeln.  Echter Zufall kann nur auf der
Auswertung zufälliger physikalischer Effekte beruhen.

Ich habe mal eine Z-Diode an den Diff-Eingang (mit maximaler
Verstärkung) des ADC eines AVRs geklemmt, hier war das Ergebnis:

Beitrag "wie erzeugt man eine zufallszahl"

Sollte zumindest genug Entropie sein, um einen PRNG (also die Funktion
random()) hinreichend anzufüttern.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 13:07
Dateianhang: geekuhr.gif (5,1 KB, 353 Downloads)
preview image for geekuhr.gif

Joerg, danke fuer den Hinweis ich schau's mir mal an. Aber so ne kleine
Iterationsformel in nem Restklassenring is auch ganz nett... allerdings
bei den Bitbreiten des Controllers etwas kleine Periodizitaet.

Ah hier uebrigens der Design-Vorschlag von Jens fuer die Ausgabe:
ich mach das jetzt so wie im dritten Teilbild unten. Kommt dann noch
eine Spalte weg aus der LED-Matrix (sind zuviele LEDs) ;)
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 13:19

Also, bevor jetzt die Fragen kommen, moechte ich das Geheimnis um diese
misterioese Uhr mal lueften:

Wie man sieht ist das Anzeigefeld in 4 Abschnitte unterteilt (farbliche
Unterscheidung zur verdeutlichung). Der erste Abschnitt hat 5, der
zweite 9, der dritte 6 und der vierte 9 LEDS, das macht insg. 29 LEDs.

Die Anzeige der eigentlichen Uhrzeit funktioniert nun so, dass im ersten
Abschnitt die Stunden-Zehnerstelle, im zweiten die Stunden-Einerstelle
im dritten die Minuten-Zehner- und im vierten die Minuten-Einerstelle
angezeigt wird dahingehend dass die Anzahl der leuchtenden LEDs der
dezimal codierten Stelle entspricht, also um 12:36 wuerden im ersten 1,
im zweiten 2 im dritten 3 und im vierten 6 LEDS leuchten.

Und vllt. wird jetzt auch klar wozu der Zufall: Der Code ist nicht
ein-eindeutig (bijektiv). Zu einer Zahl, z.B. der 3, gibt es eine
gewisse Anzahl an Mustern auf der Ausgabe, aus der ausgewaehlt wird. Die
Rueckuebersetzung ist allerdings eindeutig, 3 leuchtpunkte fuehrt immer
auf die Zahl 3, daher ist ein eindeutiges Ablesen moeglich. In
regelmaeszigen Abstaenden wird nun diese Anzeige mal "gewuerfelt" und
somit aendert sich dann i.d.R. jede Stelle obwohl die Zeit sich noch
nicht geaendert hat.

Das macht das Besondere an dieser Uhr aus... und die Leute werden sich
wahrscheinlich alt und bucklig raten wie es funktioniert, weil sie immer
nach irgendwelchen erkennbaren Mustern suchen, die es hier faktisch
nicht gibt, da die Codierung eben nicht in der Anordnung zu finden
ist... :D Somit hebt sich diese Version der geek clock doch positiv von
der "einfachen" version ab wo eine einfache (und recht schnell zu
erkennende) Digitalausgabe verwendet wird - wuerfeln ist dann natuerlich
auch nicht moeglich und beim hochzaehlen sieht jeder sofort wo der Hase
lang laeuft.


lg,
Michael
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 07.09.2007 13:26

@ Michael G. (linuxgeek)

>wahrscheinlich alt und bucklig raten wie es funktioniert, weil sie immer
>nach irgendwelchen erkennbaren Mustern suchen, die es hier faktisch
>nicht gibt, da die Codierung eben nicht in der Anordnung zu finden
>ist... :D

Bahhh, nur die Kiddies der Neuzeit werden das tun. Deine Oma, die noch
mit dem Abakus gerechnet hat, wird das in Null-Komma-Nix durchschauen.
;-)

MfG
Falk
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 13:28

OK OK ich moecht ja nicht sagen dass es "unknackbar" ist... aber ich
wuerde sagen nen bissel Grips braucht man schon dazu - der Mensch
funktioniert ziemlich optisch, das ist eine psychologische Wirkung ;)
Aber wer das sofort oder nach ein paar Minuten gerafft hat hat sicher
meinen Respekt verdient.

Da faellt mir ein hei ich hab in der ersten Klasse auch noch nen Abbakus
verwendet bin ich schon so alt? Bzw. verwendet man das heute nicht mehr?
In der ersten Klasse schon nen Taschenrechner oder wie darf man das
verstehen?
Autor: Rahul Der trollige (rahul)
Datum: 07.09.2007 13:37

Die Berliner Mengenlehren-Uhr lässt grüssen...
Autor: Εrnst B✶ (ernst)
Datum: 07.09.2007 17:10

Als nächstes baust du dann die Version für Fortgeschrittene, die
"Nerd-Clock".
Braucht (zumindest die nächsten Jahre) nur 32 LEDs, und zeigt direkt den
Unix-Timestamp binär an... :)

/Ernst
Autor: yalu (Gast)
Datum: 07.09.2007 18:06

> Braucht (zumindest die nächsten Jahre) nur 32 LEDs, und zeigt direkt
> den Unix-Timestamp binär an... :)

Auch eine Kombination der Geek- und der Nerd-Clock, die

   GEEK-NERD-CLOCK

wäre denkbar:

Von 2^32 LEDs werden als Zufallsmuster so viele eingeschaltet, wie es
dem Timestamp entspricht. Das Muster wird, um die volle Zeitauflösung
zu erreichen, natürlich mindestens einmal je Sekunde aktualisiert :D

Eine designtechnisch schöne Umsetzung wäre die Anordnung der LEDs in
Form eines 32-dimensionalen Würfels. Der hat bei dichtester Bestückung
die Kantenlänge von 2 LEDs und passt damit locker in jede Hosentasche.
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 18:20

yalu wrote:
> Eine designtechnisch schöne Umsetzung wäre die Anordnung der LEDs in
> Form eines 32-dimensionalen Würfels. Der hat bei dichtester Bestückung
> die Kantenlänge von 2 LEDs und passt damit locker in jede Hosentasche.

Moment, ähm..... *Räusper? 36-Dimensional.. Ja, damit ließe sich sicher
so einiges Verkleinern ;)
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 18:55

Jau Leute spinnt nur rum :D
Also ich zumindest kann spontan im Kopf aus dem UNIX-Timestamp nich die
lokale Zeit berechnen... aber ihr koennt Euch ja ne eigene Version
bauen. ABer mehr als nen langweiliger Binaerzaehler waer das dann auch
nich... ;)
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 19:32
Dateianhang: geek_clock2.png (16,8 KB, 469 Downloads)
preview image for geek_clock2.png

Sodali... das ist jetzt die korrigierte/verbesserte Version. Ich werde
jetzt auch gleich ans Layout gehen... falls jemand aber noch Fehler
findet oder kleine Verbesserungen vorschlagen will keine Sache.

Michael
Autor: 42 (Gast)
Datum: 07.09.2007 19:38

Autor: Gast (Gast)
Datum: 07.09.2007 19:48

hmm ich frag mich gerade ob die überhaupt gleich hell werden die
einzelnen LEDS...

weil ja durch deine Widerstand unten an den Spalten müssen ja, bei 1 LED
weniger Strom als bei 2 LEDs oder nicht?
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 19:52

C6 ist ein 100n! Hab ich korrigiert...
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 19:55

> weil ja durch deine Widerstand unten an den Spalten müssen ja, bei 1 LED
> weniger Strom als bei 2 LEDs oder nicht?

Wie meinen?

> Ist doch nichts Neues !?

Habe ich das behauptet? Ich habe eher weiter oben erwaehnt dass das ein
Nachbau ist, oder? Das ist ein Uebungsprojekt. Es kann mir kaum darum
gehen, nur vollkommen neues zu entwickeln, das duerfte heute bald
unmoeglich sein. Das ist ein Uebungsprojekt, nicht mehr, nicht weniger.

Michael
Autor: yalu (Gast)
Datum: 07.09.2007 20:05

@Gast:

> hmm ich frag mich gerade ob die überhaupt gleich hell werden die
> einzelnen LEDS...
>
> weil ja durch deine Widerstand unten an den Spalten müssen ja, bei 1
> LED weniger Strom als bei 2 LEDs oder nicht?

Das ist schon ok so. Es leuchten nie zwei LEDs derselben Spalte, da
das Multiplexen zeilenweise erfolgt.
Autor: yalu (Gast)
Datum: 07.09.2007 20:07

Es leuchten nie zwei LEDs derselben Spalte gleichzeitig ...
                                           ^^^^^^^^^^^^
sollte das heißen
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 20:52

so isses... ;)
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 21:04

Ich glaub, das bau ich mal nach :-)
Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
Datum: 07.09.2007 21:14

...schalte mal in die Leitung zwischen 100µ Elko und dem AVR/ISP-Stecker
noch einen 1K Widerstand (oder eine Diode, Kathode zum Elko), sonst hat
ein Programmer arge Probleme hier irgendwelche vernünftige Flanken (die
den Namen verdienen) zu produzieren.

Wenn kurze Spannungsausfälle einen Reset auslösen sollen, soltest Du
auch noch eine Diode parallel zum Ladewiderstand (Kathode an Vcc)
schalten.

Um allen Problemen aus dem Weg zu gehen wäre natürlich ein
"vernünftiger" Resetbaustein (ggf. wieder mit Entkopplungswiderstand zum
ISP) das Mittel der Wahl.

Einer Deiner ersten Schaltungsentwürfe mit µC? ;-)
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 21:43

Ich schaetze mal Du meinst den 100n-Kondensator? Das mit den 100u war
ein Copy&Paste-Fehler ;)

Kannst kurz ne Skizze machen, handschriftlich? Ich bin grad am Layout...

> Einer Deiner ersten Schaltungsentwürfe mit µC? ;-)

Ja ist es... ich bin quasi blutig ;)
Hab mich beim "Grundaufbau" bissel am Arduino orientiert...

Michael
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 23:24
Dateianhang: quarz.jpg (8,1 KB, 80 Downloads)
preview image for quarz.jpg

Hei Leute mir duenkt ich hab grad ein paar 4.194304MHz-Quarzoszillatoren
in SMD-Bauweise gefunden... trifft sich doch super :D Leider finde ich
kein aequivalentes Bauteil in Eagle, kann mir evt. jemand behilflich
sein? Bild haengt an.

Michael

P.S. Also entweder bin ich zu doof zum messen oder das Ding schwingt
tatsaechlich mit ~50Hz... hm...
Autor: Björn Wieck (bwieck)
Datum: 07.09.2007 23:37

Michael G. wrote:
> Sodali... das ist jetzt die korrigierte/verbesserte Version. Ich werde
> jetzt auch gleich ans Layout gehen... falls jemand aber noch Fehler
> findet oder kleine Verbesserungen vorschlagen will keine Sache.
>
> Michael

Vergiss nicht die Pullups für S_UP und S_ACK

Grüße
Björn
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 07.09.2007 23:45

Hm eigentlich hatte ich gedacht dass ich keine Pullups brauche aber gut
machen wir sie halt wieder rein... ;)
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 08.09.2007 00:11

Brauchst du auch nicht. Sind OnChip.
Autor: Björn Wieck (bwieck)
Datum: 08.09.2007 00:17

Simon Küppers wrote:
> Brauchst du auch nicht. Sind OnChip.

Aber nur wenn die auch so reinprogrammiert sind.

Grüße
Björn
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 08.09.2007 00:18

Oh Jungs... ;) Ihr bringt mich noch zur Verzweiflung :D
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 08.09.2007 00:36

Björn Wieck wrote:
> Simon Küppers wrote:
>> Brauchst du auch nicht. Sind OnChip.
>
> Aber nur wenn die auch so reinprogrammiert sind.
>
> Grüße
> Björn

Ja, schon klar... Ist aber doch kein Akt nen bestimmten Pullup auf nem
Pin zu aktivieren. Externe Pullups sind somit völlig unnötig.
Autor: Uwe Nagel (ulegan)
Datum: 08.09.2007 11:24

Ich würde noch C1 und C3 vertauschen. Den grossen vor, den kleinen
hinter den Regler. Wenn du dann den 100µ noch auf 470µ oder 1000µ
vergrösserst, kommst du auch mit der meist recht welligen Spannung von
Steckernetzteilen klar.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 08.09.2007 13:50

D1 ist überflüssig.
Autor: Sebastian Heyn (Gast)
Datum: 08.09.2007 13:55

den 100µ am ausgang des 7805 wird dir freude bereiten. bei ner schaltung
von mir hat das bewirkt, dass der regler heiß geworden ist. lieber nen
100nf dafür
Autor: déjà vu (Gast)
Datum: 08.09.2007 14:08

>D1 ist überflüssig.

ich wuerde sie einbauen. siehe:

"Die überlebenswichtige Rücklauf-Diode D1"
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 08.09.2007 14:24

Dass ich den Spannungswandler so "komisch" beschalten habe liegt daran:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

> Ich würde noch C1 und C3 vertauschen. Den grossen vor, den kleinen
> hinter den Regler.

Zitat: "Man sollte jedoch keine Elkos [am Eingang] verwenden, weil diese
relativ hohe Eigeninduktiviäten haben. Diese könnte den eigentlichen
Zweck stören, nämlich die Unterdrückung der Oszillationsneigung."

> den 100µ am ausgang des 7805 wird dir freude bereiten. bei ner schaltung
> von mir hat das bewirkt, dass der regler heiß geworden ist. lieber nen
> 100nf dafür

Waere nen bissel wenig wuerd ich sagen... hm. Naja ich montiere ein
Kuehlblech am Regler also ich denk mal das is schon OK ;)

> D1 ist überflüssig.

Das ist eine Ruecklaufdiode... die mag vllt. meistens ueberfluessig sein
allerdings ist sie fuer Schutzzwecke eingebaut, hab ich ebenfalls aus
dem Tutorium ;)

Edit: deja vu hat es erkannt ;)
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 08.09.2007 14:34

@ Sebastian Heyn (Gast)

>den 100µ am ausgang des 7805 wird dir freude bereiten. bei ner schaltung
>von mir hat das bewirkt, dass der regler heiß geworden ist. lieber nen

Die meisten Linearregler, auch der 7805, vertragen sehr viel
Ausgangskapazität. Schaltrgler sind was anderes.

@ déjà vu (Gast)

>>D1 ist überflüssig.

>ich wuerde sie einbauen. siehe:
>"Die überlebenswichtige Rücklauf-Diode D1"
>http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Mal in den Datenblättern gelesen was die Diode bewirken soll? Ersten
halten die meisten Linearrgler den beschriebenen Kurzschluss der
Eingangsspannung bis zu einer gewissen Ausgangskapazität aus, zweitens
kann auf grund von D3 der Eingang vom 7805 nicht kurzgeschlossen werden.

@ Michael G. (linuxgeek)

>Zitat: "Man sollte jedoch keine Elkos [am Eingang] verwenden, weil diese
>relativ hohe Eigeninduktiviäten haben. Diese könnte den eigentlichen
>Zweck stören, nämlich die Unterdrückung der Oszillationsneigung."

Bei Linearreglern hier unkritisch. LDOs sind ne andere Sache, die
brauchen bisweilen Low ESR am Ausgang. Aber nicht der 7805, das alte
Schlachtross.

>Das ist eine Ruecklaufdiode... die mag vllt. meistens ueberfluessig sein
>allerdings ist sie fuer Schutzzwecke eingebaut, hab ich ebenfalls aus
>dem Tutorium ;)

Siehe oben.

MfG
Falk
Autor: déjà vu (Gast)
Datum: 08.09.2007 14:47

>Mal in den Datenblättern gelesen was die Diode bewirken soll? Ersten
>halten die meisten Linearrgler den beschriebenen Kurzschluss der
>Eingangsspannung bis zu einer gewissen Ausgangskapazität aus, zweitens
>kann auf grund von D3 der Eingang vom 7805 nicht kurzgeschlossen werden.

aha, das el-ko luegt. lang lebe falk, der unfehlbare. alles andere
wuerde die maschine des universums zerspringen lassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Allmächtigkeitsparadoxon
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 08.09.2007 15:16

@ déjà vu (Gast)

>aha, das el-ko luegt.

Aha, das Elko ist das Orakel von Delphi, unfehlbar und gültig für alle
Zeiten. Und auch gar nicht von Menschenhand geschaffen.

> lang lebe falk, der unfehlbare. alles andere
>wuerde die maschine des universums zerspringen lassen.

jaja.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 08.09.2007 15:19

Autor: Kupfer Michi (Gast)
Datum: 08.09.2007 16:34
Dateianhang: L7805_Protection_Diode.gif (26,6 KB, 130 Downloads)
preview image for L7805_Protection_Diode.gif

Aus dem L78xx Datenblatt von STM.
Daraus geht zumindestens für mich hervor dass unter 6V (also bei einem
7805) D1 nicht notwendig ist. Zumal wegen D3 der Fall des
Eingangskurzschlusses vor dem D1 den 7805 Schützen soll nur bei sehr
mutwilligen Eingriff auftreten kann.

Im allgemeinen Fall ist D1 natürlich wie Schaerer richtig ausführt eine
gute Schatlungstechnik, aber wie immer in der Elektronik ... es kommt
auf die genauen Umstände an.

Von daher denke ich dass eine vergröbernde Argumentation wie:

>aha, das el-ko luegt. lang lebe falk, der unfehlbare. alles andere
>wuerde die maschine des universums zerspringen lassen.
>http://de.wikipedia.org/wiki/Allmächtigkeitsparadoxon

wenig zu einer sachlichen Diskussion beiträgt.
Autor: déjà vu (Gast)
Datum: 08.09.2007 16:49
Dateianhang: lm78xx.png (31,1 KB, 115 Downloads)
preview image for lm78xx.png

aus dem L78xx datenblatt von national:

daraus geht fuer mich hervor, dass man ab 10µF diese diode einbauen
sollte. andere hersteller, andere sitten.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 08.09.2007 17:02

> Aha, das Elko ist das Orakel von Delphi

Ich wusste garnicht dass Delphi so gut bei Kasse ist dass die Oracle
kaufen konnten? *jokingly

Ne etz streitet halt rum wegen der Diode ;) Ich hab'se jetzt
rausgenommen weilse sich als etwas laestig im Layout erwiesen hat
hehe... und Falk is dann sicher glucklich ;)
Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
Datum: 08.09.2007 18:14

Wenn man die Diode hochkant stellt ist sie nicht lästig und past perfekt
;)
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 10.09.2007 00:22

Hallo Forum,

hab jetzt layout entworfen und die Sache aufgebaut... scheint aber
leider so dass die erste Zeile nur sehr schwach leuchtet und die letzte
am staerksten :( Was habe ich falsch gemacht? Das is jetzt echt Mist...


lg,
Michael
Autor: yalu (Gast)
Datum: 10.09.2007 02:12

> Aus dem L78xx Datenblatt von STM. Daraus geht zumindestens für mich
> hervor dass unter 6V (also bei einem 7805) D1 nicht notwendig ist.

> aus dem L78xx datenblatt von national:
>
> daraus geht fuer mich hervor, dass man ab 10µF diese diode einbauen
> sollte. andere hersteller, andere sitten.

Aus Sicht von TI braucht man die Diode erst ab 7V Ausgangsspannung.

Aber ich sehe so das wie Falk und Kupfer Michi: D3 lässt die kritische
Situation eines Eingangskurzschlusses gar nicht erst aufkommen. Das
Elko hat aber trotzdem nicht gelogen, weil in den dortigen Beispielen
gar keine Eingangsdiode vorgsehen ist.

> hab jetzt layout entworfen und die Sache aufgebaut... scheint aber
> leider so dass die erste Zeile nur sehr schwach leuchtet und die
> letzte am staerksten :( Was habe ich falsch gemacht? Das is jetzt
> echt Mist...

Jetzt hast du deine Schaltung geschrottet, weil dir die Diode zu
lästig war :D :D :D

Spass beiseite:

Als erstes würde ich nachprüfen, ob die Einschaltdauer für alle vier
Zeilen gleich ist. Da wirst du die Ursache wahrscheinlich finden.
Software läuft manchmal ziemlich unrund (bestes Beispiel: Windows).

Wenn nicht, miss die Spannung an den Kollektoren von T1 bis T4 jeweils
in eingeschaltetem Zustand. Vielleicht ist einer der Transistoren oder
einer der µC-Ausgänge defekt.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 10.09.2007 10:07

> Als erstes würde ich nachprüfen, ob die Einschaltdauer für alle vier
> Zeilen gleich ist. Da wirst du die Ursache wahrscheinlich finden.
> Software läuft manchmal ziemlich unrund (bestes Beispiel: Windows).

Nicht moeglich.

> Wenn nicht, miss die Spannung an den Kollektoren von T1 bis T4 jeweils
> in eingeschaltetem Zustand. Vielleicht ist einer der Transistoren oder
> einer der µC-Ausgänge defekt.

Und wenn nun einer der Transistoren defekt ist kann ein solches
Fehlerbild entstehen? Die erste Zeile leuchtet schwach (kaum sichtbar),
die zweite etwas staerker usw., ich vermute das liegt eher an der
Schaltung. Und dass ich die Widerstaende nach den Dioden geschaltet habe
kann ja wohl auch nicht die Ursache sein wenn immer nur eine Zeile aktiv
ist?!

Echt komisch nachdem in nem Artikel hier das genauso aufgebaut wurde
(nur die Widerstaende vor den Dioden)...

Michael
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 10.09.2007 20:40

OK ich fuerchte dann muss ich das erst mal zurueckstellen... schade :/
Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
Datum: 10.09.2007 21:06

Michael G. wrote:
>> Als erstes würde ich nachprüfen, ob die Einschaltdauer für alle vier
>> Zeilen gleich ist. Da wirst du die Ursache wahrscheinlich finden.
>> Software läuft manchmal ziemlich unrund (bestes Beispiel: Windows).
>
> Nicht moeglich.

Das glaubst du nicht ernsthaft, oder?

>> Wenn nicht, miss die Spannung an den Kollektoren von T1 bis T4 jeweils
>> in eingeschaltetem Zustand. Vielleicht ist einer der Transistoren oder
>> einer der µC-Ausgänge defekt.
>
> Und wenn nun einer der Transistoren defekt ist kann ein solches
> Fehlerbild entstehen? Die erste Zeile leuchtet schwach (kaum sichtbar),
> die zweite etwas staerker usw., ich vermute das liegt eher an der
> Schaltung. Und dass ich die Widerstaende nach den Dioden geschaltet habe
> kann ja wohl auch nicht die Ursache sein wenn immer nur eine Zeile aktiv
> ist?!

Widerstände nach den Dioden? Gibt's dazu einen Schaltplan, oder ist es
der von 07.09.2007 19:32?

Gruss,
Philipp

EDIT: Alle LEDs sollen leuchten? Soll es nur so aussehen oder steuerst
du wirklich alle LEDs im Dauerbetrieb an? Dazu wäre die Matrix dann ja
doch nicht ausgelegt... Oder sind die Helligkeitsunterschiede auch so,
wenn du alle Zeilen/Spalten einzeln ansteuerst?
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 10.09.2007 21:12

HAH! War ein Programmierfehler :D :D
Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
Datum: 10.09.2007 21:13

So viel zu "nicht möglich" ;)
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 11.09.2007 11:14

Jau Phillip, nicht moeglich war dass die Einschaltzeiten unterschiedlich
waren - und das war auch nicht das Problem, sondern die Ausgaenge waren
falsch konfiguriert. Muss mir mal ne schoenere Methode einfallen lassen
den Code zu frisieren... naja kommt alles noch, die HW laeuft jedenfalls
mal das ist schonmal gut (= Jetzt wenn der bescheuerte Quarz noch tut
ist alles klar.

Michael

P.S. Die Stroeme bei der Matrix sind noch OK fuer die Dioden, selbst
wenn Du lange Pulszeiten hast. Funktioniert aber jetzt einwandfrei im
Multiplexbetrieb und die Ausleuchtung ist auch recht homogen, wie es
sein sollte. Offensichtlich ist an den falsch konfigurierten Ausgaengen
doch noch gerade soviel an Potential entstanden dass die Transistoren so
gerade die Schwellspannung zum oeffnen ueberschritten haben was dazu
gefuehrt hat dass noch ein leichtes Glimmen feststellbar war, aber halt
wirklich von oben nach unten in paritaetischen Anteilen zunehmend - sehr
strange ;)
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 20.11.2007 21:23
Dateianhang: 20Uhr45.jpg (84,1 KB, 271 Downloads)
preview image for 20Uhr45.jpg

Sorry für's Thread ausgraben, aber meine GeekClock ist soeben fertig
geworden :-)

Noch nicht ganz fertig, da ich den teuren MAX884 Spannungsregler
gehimmelt habe (ist heute nicht mein Tag ;)) und das DCF Modul, das dank
der Multiplex-Matrix überhaupt garnicht funktioniert hat (Obwohl der
Ripple <10mV auf der Versorgungsleitung ist und ich auch relativ viel
Massefläche habe).

Najo, die Bilder sind leider nicht besser hinzubekommen. Entweder man
sieht die Farben nicht oder man kann sie überhaupt nicht mehr
unterscheiden. Hoffe dass man wenigstens auf diesem Bild hier zwischen
Rot und Orange unterscheiden kann.

Grün stellt übrigens Einer dar, und Rot Zehner. Links sind die Stunden
und Rechts die Minuten.

Bilder und eine etwas längere Beschreibung dazu gibt's auch auf meiner
Seite (Soll jetzt bloß keine Werbung sein! ;))

http://klinkerstein.m-faq.de/index.php?content=GeekClock
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 20.11.2007 21:24
Dateianhang: Rueckseite.jpg (333,2 KB, 270 Downloads)
preview image for Rueckseite.jpg

Noch die Rückseite.

Etwa mittig, da wo auch Lötpads abgerissen sind (GRUMMEL!) war mal ein
Spannungsregler ;) Mal auf den Ersatz warten.

PS: Wer noch solche Platinen will, brauch sich nur melden. Höhöhöhö :-))
Mal kräftig die Werbetrommel rühren. (7€ pro Platine zzgl. (2,20€?)
Versand)

PPS: Layout/Schaltplan im Eagle Format findet ihr auf meiner Seite unter
Downloads
Autor: Yupp (Gast)
Datum: 20.11.2007 21:47

Hi,

cooles Teil. Nur die Sache mit dem Orange habe ich nicht gepeilt. Stellt
Orange nicht gleichzeitig Rot und Grün und somit +11 dar? (=> Passt dann
auf deinen Bildern nicht).

Gruß, Yupp
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 20.11.2007 21:52

Fein hat er das gemacht der Simon hehe... ;) Aber das mit der Codierung
ueber Farben solltest vielleicht nochma erklaeren. Mengentheoretisch! ;)

P.S. Wennst die Platine jetzt noch sauber machst sieht sie vllt sogar
gut aus ;)
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 20.11.2007 22:04

Danke für die Blümchen!

Das mit der Farbkodierung ist eigentlich relativ simpel, wenn man sich
vorstellt, dass eine rote LED aus der Menge der Zehnerstellen ist und
eine grüne aus der Menge der Einerstellen.

Bei der Zahl 27 beispielsweise müssen 2 rote und 7 grüne LEDs leuchten.
Wo sie leuchten ist nun völlig egal. Orange stellt dabei die Mischfarbe
von beiden LEDs dar.

Sprich: Es könnten einfach "nur" 2 rote und 7 grüne LEDs leuchten (und
somit insgesamt 9 Leuchtpunkte) oder aber auch 5grüne und 2orange, was
insgesamt nur 7 Leuchtpunkte wären.


Ich denke mal nicht, dass ich die Platine noch saubermache. In
Wirklichkeit sieht alles halb so wild aus. Und wer hinter Platinen
guckt, guckt auch andern Frauen untern Rock! ;) ;)
Autor: tom (Gast)
Datum: 20.11.2007 22:10

Die Uhr ist nichts für Rot-Grün-Blinde... ;-)
Autor: David Madl (md2k7)
Datum: 20.11.2007 22:31
Dateianhang: binaryclock.jpg (55,6 KB, 228 Downloads)
preview image for binaryclock.jpg

Muss ich ja glatt noch mit meiner angeben, obwohl die eigentlich nur so
zusammengewürfelt ist (hatte ein paar blaue LEDs über...) Hinten sitzt
ein ATmega8 in TQFP.

There are only 10 types of people in the world: those who understand
binary and those who don't.
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 21.11.2007 15:06

David Madl wrote:
> Muss ich ja glatt noch mit meiner angeben, obwohl die eigentlich nur so
> zusammengewürfelt ist (hatte ein paar blaue LEDs über...) Hinten sitzt
> ein ATmega8 in TQFP.
>
> There are only 10 types of people in the world: those who understand
> binary and those who don't.

Hier geht's aber nicht um Binär-Uhren...
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 21.11.2007 15:34

So isses... ,)
Binaer is viel zu langweilig... :D
Autor: Sebastian (Gast)
Datum: 25.11.2007 18:12

Ist die rote-LED für am/pm?

Ich bin blutiger Anfänger, hab aber auch eine binäre Uhr gebaut. Bei mir
werden allerdings die Zahlen (nicht die Ziffern) binär ausgegeben. Wie
hast du das programmiert (in Assembler)?

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