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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltung per USB mit Rechner verbinden.


Autor: Simon (Gast)
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Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich will eine kleine Schaltung ( 3 analoge Spannungen letzlich zu 
erfassen) an meinen PC per USB anschließen.

Jetzt habe ich diese Modul gefunden:

http://www.tcb-versand.de/osshop/product_info.php?...


Hat das schon jemand gekauft, gearbeitet, geärgert ;)



Vielen Dank für das Feedback

Gruß

Simon

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Kann ich die Schaltung in meiner eigenen Schaltung integrieren
> - warum programmiere ich das Modul dann nicht selbst ?
> Jeder, der schon einmal die USB-Definitionen gesehen hat weiß,
> dass diese sehr kompliziert sind und diese nicht "mal kurz"
> programmiert werden können. Die Standarts des Protokolls sind
> derart umfassend, dass auch der vielwissende Amateur-Elektroniker
> diese nicht kennt - somit braucht man diese Module auch in
> größeren Schaltungen.

Große Worte.

Wie man auf dem Bild leicht sieht, ist darauf eine der bekannten 
USB-Seriell-Bridges von FTDI (müsste FT232RL sein) untergebracht, und 
irgendein Controller von Atmel.

Da haben die Jungs vom "tcb-versand" aber viel Aufwand in die 
Implementierung des "Standarts des Protokolls" gesteckt, jungejunge.

Autor: Simon (Gast)
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Die Frage ist ja jetzt  -  kaufen oder nicht kaufen ?  -  oder was sonst 
kaufen ....


Hat das Modul noch keiner gekauft !?!?


SCHÖNES WOCHENENDE !

Autor: Michael (Gast)
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Also, ich würde sagen...

-wenn du nur schenll eine fertige Lösung braucvhst, ist die von dir 
vorgeschlagene Lösung durchaus okay.

-aber wenn du ein bischen was lernen möchtest, kannst du das auch 
relativ unkompliziert selber machen. Das hat die Vorteile, dass es zum 
Einen billiger ist und du deine Schaltung speziell auf deine Bedürfnisse 
anpassen kannst.

Viele Grüße
MIchael

Autor: Karl (Gast)
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Hi Simon,

habe das Teil gekauft und geht prima.

Hatte auch zuerst die Anbindung selber machen wollen  -  aber der 
Aufwand ist rießig  -  zudem sind die Chips ( USB) recht teuer -  klar 
ist selber machen immer billiger -  aber lohnt sich für einmalige Aktion 
nicht ....

Ansonsten kann ich nur empfehlen  -  es gab so ein ähnliches Modul auch 
beim "großen C" -   war aber teurer und hat bei mir nicht sinnvoll 
funktioniert ( habe gerade gesucht  -  gibt es auch nicht mehr)

Gruß

Karl

Autor: Christ (Gast)
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Karl = Simon

Autor: L. R. (badinode)
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Das sieht auf den ersten Blick teuer aus. Aber, FTDI kostet 5-8 Euro, 
der Atmel 2-5 Euro, Platine ätzen kostet auch was, wenns professionell 
wird noch mehr. Die Bauteile, sofern man sie nicht schon zuhause 
rumliegen hat auch. Lochraster und FTDI 232RL dranlöten? Machbar, aber 
sehr aufwändig. Dann noch die Firmware/Software schreiben.

Wenn man Spaß am basteln hat, kein Ding. Aber wenns einfach nur benutzt 
werden und funktionieren soll, dann kaufen :)

Erfahrungen mit dem Board hab ich keine, hab aber etwas ähnliches schon 
gebaut.

PS: Nein ich hab mit der Firma nix zu tun.

Autor: mr.chip (Gast)
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2 Fragen:
1. Wie wird denn übertragen? Emuliert dies nachher eine serielle 
Schnittstelle? Wenn ja, wieviel Aufwand muss man PC-/protokollseitig 
betreiben, um diese zu verwenden?

2. Wie gross ist eigentlich der Aufwand, eine Kommunikation per 
FTDI-Chip zu realisieren? Und wie greift man PC-seitig darauf zu?

Autor: L. R. (badinode)
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1) Du installierst einen Treiber von FTDI der dir einen virtuellen COM 
Port emuliert. Du greifst dann drauf zu wie auf eine normale Serielle 
Schnittstelle. Wenn ich mir das richtig überlege sendet das Ding dir 
Strings mit der Meßwerten der einzelnen Kanäle und am Ende eine 
Prüfsumme. Du musst quasi nur noch die Strings auswerten.

2) Wenn der Treiber installiert ist greifst du nicht mehr auf den FTDI 
direkt zu sondern durch ihn durch auf die Serielle des Mikrocontrollers. 
Es gibt aber auch die Möglichkeit den Chip zu programmieren. VendorID 
und DeviceID läst sich dadurch einstellen. Habe damit aber noch keine 
Erfahrung, bitte korregieren wenn ich falsch liege.

Der Aufwand darauf zuzugreifen ist abhängig von der Programmiersprache 
die du verwendest. Ich habe das bis jetzt nur in C# gemacht. Nach ein 
paar Zeilen Code um die Schnitstelle zu initialisieren und einer Methode 
die aufgerufen wird sobald es etwas zu von der Seriellen zu lesen gibt, 
hast du schon den String den du auswerten kannst.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Mann kann sich diese fertigen Dinger kaufen, wenn man nichts 
programmieren will.

Nachteil, sie können nur das, wozu sie programmiert sind und das in der 
Regel nicht sonderlich schnell.


Wenn man keine Angst vorm Programmieren, hat, kann man sich aber auch 
die Komponenten kaufen.
Z.B. nen ATmega8, MAX202 und nen (10,-€) RS232-USB Adapter. Man muß dann 
kein USB programmieren, sondern nur die RS232.

Man ist flexibler und kann auch die Datenrate deutlich erhöhen, indem 
man größere Pakete überträgt (USB mag große Pakete, dann relativiert 
sich die große USB Pollingzeit).


Peter


P.S.:
Es ist eigentlich oberkrank, daß sich USB trotz Polling durchgesetzt 
hat.
Der Grund ist, daß diese oberkranke Idee niemand davor hatte und dadurch 
USB frei von Patenten war. Sehr gutes Beispiel also, wie heutzutage der 
Patentwahn die Entwicklung hemmt statt zu fördern.

Autor: gast (Gast)
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Hallo,

habe mir diesen gebaut,

http://www.avr-projekte.de/ft232rl.htm

funktioniert prima

Autor: Julius (Gast)
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USB als Firmware Lösung in einem ATmega(4)8 (Open Source Lizenz)
http://www.obdev.at/products/avrusb/index.html

Gibt Beispiel Code zum schalten externer Geräte über USB.

Mfg
Julius

Autor: Kai Scheddin (zeusosc)
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@Peter Dannegger:
USB und sein betrieb per "polling", naja das ganze geht auch 
hardwareseitig per Interrupt beim verlassen des IDLE mode,.. muss also 
zwingend net USB nur im polling betrieben werden,...

grüüüüße

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