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Forum: PC Hard- und Software Laptop: CD durch DVD-Laufwerk ersetzen


Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
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Hallo,
ich habe ein ca. 4 Jahre altes noname Laptop (1,2GHz Celeron). Es hat 
ei´n CD-Laufwerk, welches ich gerne gegen ein DVD-Laufwerk erstzen 
würde.

Bevor ich anfange aufzuschrauben:
Sind die Maße i.d.Regel genormt?
Sind die Anschlüsse und ihr mechanischer Anbringungsort immer gleich?
Sind die Verschraubungen gleich?
Sind die Höhen "genormt"?
An was für einem Bus hängt eigentlich solch ein LW in einem Laptop?
Wie groß schätzt den Erfolg für solch eine Wechsel ein?


Über Tips und Hinweise würde ich mich freuen
Marco (aus Hannover)

Autor: Peter S* (sandmannnn)
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hallo Marco,

da muss ich dich leider enttäuschen. Bei den Laptops ist so gut wie
nichts Genormt. Da kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.

Die einzige Alternativen die du hast,sind =>

Dich an den Hersteller wenden und fragen ob es für deine Kiste ein DVD
Laufwerk gibt,
oder ein Externes DVD Laufwerk über USB anschließen.

Der Laufwerksbus ist meist ein IDE-Bus nur die Stecker sind nicht 
genormt
und auch nicht die Position. Da die meisten Laptops da noch 
zusatzfunktionen
auf dem Bus haben.
IBM hat da zb. die Ultrabay da kannst du in den Schacht vom Laufwerk 
auch
Diskettenlaufwerke, Festplatten und zusatz Akkus einbauen.

lg
Peter

Autor: tex (Gast)
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Hallo Marco,
da es nur 2 - 3 Hersteller für diese Laufwerke auf der Welt gibt, sind 
die Dinger bautechnisch (fast)alle gleich.
Unterschiede gibt es bei den Frontplatten.
Ausserdem hat jeder Notebookhersteller seinen eigenen Adapter, über den 
das Laufwerk mit der Hardware des Notebookherstellers verbunden ist. 
Diese sind in der Regel am Laufwerk festgescharubt oder geklebt (letztes 
macht das Leben etwas schwerer).
Das Hauptproblem des Austausches wird ehr sein, das die Hardware des 
Rechners das Laufwerk ggf. nicht erkennt.
Es ist immer ein gewisses Ratespiel. Einen Zufallstreffer zu landen, bei 
dem die Blendenaufnahme passt und das Laufwerk erkannt wird ist ein 
gewagtes Spiel. Ich empfehle Dir das Notebook zum nächsten 
Computer-Schrauber zu bringen. Die haben in der Regel div. 
Laufwerkstypen rumzuliegen und können verschiedene probieren, außerdem 
entlastet es die Nerven.
Manche Laufwerke lassen sich mit 2 Schrauben ausbauen, andere mit 47.
Also:
Laufwerk ausbauen, auf gut Glück in der CT ein Neues bestellen und 
einbauen geht in der Regel schief.

Autor: Frank (Gast)
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Nanana, mal nicht gleich so schwarz mahlen. Der Anschluss ist genormt 
und  schnittstelentechnisch ganz normal ATAPI. Irgendsoein SMD-Stecker 
mit ca 50 Pins. Ich hab mal ein Laufwerk durch ein x-beliebiges aus der 
Bucht getauscht. Die Frontabdeckung ist der einzige Unterschied. 
Folglich: LW ausbauen und durch ein optisch gleiches ersetzen. Fertig.

Autor: rayelec (Gast)
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Wie die Vorposter schon erwähnt haben, sind die Laufwerke meist 
Standard. Jeder Hersteller montiert diese aber in einen proprietären 
Rahmen mit proprietären Steckern und ebensolcher Blende. Meinen IBM-X21 
(Ultrabay) konnte ich mit einem handelsüblichen DVD-Brenner nachrüsten. 
Den Rahmen konnte ich ohne Probleme zum neuen Laufwerk übernehmen. An 
der Blende war etwas Schnitzereiarbeit notwendig, aber jetzt passt's und 
die HW sowie WinXP haben das Laufwerk problemlos erkannt.

gruss
rayelec

Autor: Erwin (Gast)
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Hier die Erklärung für Nichtfremdwortversteher. :-)
http://lexikon.martinvogel.de/proprietaer.html

Erwin

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die proprietären Rahmen nebst Steckverbindern kann man i.d.R. vom 
Laufwerk abschrauben, Probleme bereitet allenfalls die Frontblende. Wenn 
die speziell an das Notebookdesign angepasst ist (beispielsweise nicht 
rechteckig, sondern mit Ausschnitten, Wülsten o.ä.), dann kann es 
entweder klemmen oder aber unschöne Löcher geben.

Ein weiteres Problem ist die Master/Slave-Umschaltung, die mittlerweile 
bei Slimline-Laufwerken durch die eingespielte Firmware und nicht mehr 
über Jumper oder Schalter vorgenommen wird.

Das muss zum Notebook passen, sonst wirds hakelig.

Davon abgesehen gibt es aber keine weiteren Probleme, es sei denn, es 
handelt sich um ein Ultra-Slimline-Laufwerk, das flacher ist als 0.5" 
(12.7mm). Die scheinen noch etwas weniger standardisiert zu sein als die 
Slimline-Laufwerke.

Ich habe bereits '99 in einem Notebook von Mitac das eingebaute 
CD-Laufwerk durch ein DVD-Laufwerk ersetzt und in einem Dell-Notebook 
von '01 das DVD-Laufwerk durch einen DVD-Brenner. Alles kein Problem, 
beim Mitac-Notebook war über dem Laufwerk halt ein 2mm hoher Spalt, der 
aber nur ästhetisch störte.

Autor: Thomas (Gast)
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> Ich habe bereits '99 in einem Notebook von Mitac das eingebaute
> CD-Laufwerk durch ein DVD-Laufwerk ersetzt

Gerade bei Mitac ist das nicht so ganz einfach da die Laufwerke
auf neg CSEL umgeflashed werden müssen. Sonst sind sie nicht
bootfähig.

Es gibt übrigens keine Noname Notebooks. Jedes Notebook hat eine
Modelbezeichnung

Thomas

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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ich hatte das mal bei meinem Chicony Notebook von 1999 untersucht. Das 
Hauptproblem und damit Scheitern war, daß die Blende etwas übersteht, 
damit man die CD rausnehmen kann. Da gibt es auch noch eine kleine 
Vertiefung. Alle untersuchten DVD Brenner hatten eine Blende, die mit 
dem Laufwerk abschließt.  Somit hätte ich das Laufwerk einsetzen können, 
aber nicht mehr rausnehmen können. An solchen und vielen anderen 
Kleinigkeiten kann sowas scheitern.

mfg

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das Laufwerk musste nicht "umgeflasht" werden, das ließ sich einfach so 
einbauen. Das betreffende Notebook war ein Mitac 6133.
Allerdings sind bei dem CD-/DVD-Laufwerk und Festplatte an 
unterschiedlichen Kanälen des IDE-Controllers angeschlossen, so daß das 
Master/Slave-Problem recht zweitrangig war. Immerhin konnte ich mit dem 
Gerät (und einem selbstgehäkelten IDE-Kabel) zwecks des 
Festplattentausches auch zwei Festplatten gleichzeitig einsetzen (eine 
halt als Master, die andere als Slave) und so mit geeigneter 
Imaging-Software (Ghost) das installierte System leicht umziehen ohne 
den Umweg über die doch sehr langsame USB-Schnittstelle gehen zu müssen.

Das Dell-Notebook war hingegen ein Inspiron 8000.

Autor: Thomas (Gast)
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@Rufus:
doch die Laufwerke bei Mitac müssen immer umgeflashed werden.
Sonst kannst du zwar unter Win arbeiten aber nicht von den LWs
booten. Das ist bei Mitac und auch bei einigen Thoshiba
Notebooks notwendig.

Hier eine Alternative:
http://www.dschen.de/laptop_brenner/


Thomas

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Glücklicherweise wusste mein Mitac-Notebook nichts davon, es bootete 
ganz vorzüglich.

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