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Forum: HF, Funk und Felder 50 Ohm Anpassung bei niedrigen Frequenzen


Autor: antal (Gast)
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Hallo!

Ich habe wieder mal eine blöde Frage, wo ich einen Denkanstoß gebrauchen 
könnte. Folgende Ausgangssituation:

Ich habe einen Empfänger, der mir ein amplitudenmoduliertes 
Empfangssignal (ca. 1GHz) auf ca. 100kHz runtermischt. Der Empfänger hat 
eine Ausgangsimpedanz von 50 Ohm. Das Ausgangssignal des Empfängers soll 
anschließend durch einen Tiefpassfilter bzw. Bandpassfilter, um evtl. 
auftretende höherfrequente Mischprodukte sowie Gleichspannungsanteile 
des Empfängers zu filtern.

Meine Frage: Muss ich beim Filter auch für Anpassung, sprich 50 Ohm 
Eingangswiderstand sorgen? Ich meine in Erinnerung zu haben, dass 
Anpassung bei Kabellänge < Wellenlänge/10 vernachlässigbar ist, bin mir 
aber nicht sicher, wo ich das aufgeschnappt habe. Hier hätte ich 
Kabellänge = 2m und Wellenlänge = 300m.

Alles, was ich dazu bisher im Internet gefunden habe, bezieht sich auf 
Hochfrequenz. Aber wie sieht der Fall mit solch niedrigen Frequenzen 
aus?

Danke für jede Hilfe!

Autor: 1387 (Gast)
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Ein passiver Mischer sollte trotzdem die Impedanz sehen. Ist ja nicht 
schwierig, ein RC mit 56 Ohm und einem C von 10nF  vor dem Eingang zu 
haben. Dann wird alles oberhalb 250kHz abgeschnitten.

Autor: hochrequenz (Gast)
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Der Mischer muss auf jeden Fall 50 Ohm sehen, da sonst hochfrequente 
Anteile, die vor dem Filter ja noch da sind, reflektiert werden und zu 
weiteren Mischprodukten führen.

Autor: antal (Gast)
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Danke, das mit den Reflektionen der Mischprodukte, die bei Reflektion 
noch weitere Mischprodukte erzeugen würden, ist schlüssig. Der Gedanke 
ist mir so nicht gekommen.

Die Frage, die sich mir aber damit jetzt stellt, ist folgende: Wenn ich 
nun für 100kHz anpasse, dann habe ich aber doch für die höherfrequenten 
Mischprodukte eine ziemliche Fehlanpassung - sprich, die hohen 
Frequenzen werden dennoch reflektiert, und das mit einem hohen 
Reflektionsfaktor nahe |1|. Oder stehe ich da jetzt wieder auf dem 
(schon ziemlich durchgetretenen) Schlauch?

Autor: 1293 (Gast)
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Na, die Anpassung sollte schon breitbandig sein. zB 56 parallel, 560 
Seriell und 1nF parallel fuer 250kHz

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Da gabs einen Grundlagenartikel zum Thema Ringmischer-Anpassung
Beitrag "Suche Artikel aus UKW Berichte"
"Suche Artikel aus UKW Berichte" UKW Berichte 4/75
Anpassschaltungen für Dioden-Ringmischer

Autor: antal (Gast)
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Danke euch beiden!
Breitbandigkeit ist allerdings ein Problem: Der Mischer mischt direkt 
von ca. 1GHz ins Basisband runter (bzw. auf 0-100kHz), also nicht erst 
auf diverse ZF-Ebenen. Meine hochfrequenten Anteile liegen also im 
GHz-Bereich, mein Nutzsignal unter 100kHz.

Würde denn da der Artikel aus den UKW-Berichten weiterhelfen können? Da 
wird es ja (vermutlich) um ganz andere Frequenzverhältnisse gehen.

Autor: 1293 (Gast)
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Was ist so schwierig daran einen 56 Ohm an den Ausgang zu machen ? Der 
ist breitbandig. Hintendran kann man dann ein RC bestehend aus 560 Ohm 
und 1nF ranmachen, der macht alles oberhalb 250kHz, auch das GHz, weg. 
Beides zusammen ist hinreichend genau bei 50 Ohm ueber den gesammten 
Frequenzbereich. Hiner dem RC kommt ein OpAmp oder so.

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