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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Digitalen Bilderrahmen umbauen?


Autor: Alex (Gast)
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hallo!
habe zu hause einen digitalen Bilderrahmen mit SD/MMC/MS karten und 
Usb-Ünterstützung ;)
Kann man das irgendwie si einrichten, dass es auch einen Video-Signal 
"verstehen" kann?
Also einen normalnen Composite.
Danke

Autor: Tom (Gast)
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Kommt drauf an welcher. Manche haben eine AV-In Buchse :-)

Sonst kannst Du es mal auf machen und gucken, ob da idealerweise zwei 
Module zu erkennen sind: Eins erzeugt das Composite und eins stellt es 
dar. Da hängst du dich halt dazwischen.

Autor: Alex (Gast)
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wie könnte man die module erkennen?
besser gesagt deren funktionen

Autor: Thomas (Gast)
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guten morgen!
habe es auseinander genommen, und den LCD processor gefunden.
die Bezeichnung ist: EL8332TQ-G . das ist ein Small size LCD processor.
ein kurzer Datenblatt ist im Anhang.
also wenn ich das richitig sehe, ist das schon einiger Massen 
realisierbar.
oder?
Video Decoder und MPEG Decoder.... was sind das für Signale?
Danke

Autor: Jan Masak (gallig)
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Thomas wrote:
> guten morgen!
> habe es auseinander genommen, und den LCD processor gefunden.
> die Bezeichnung ist: EL8332TQ-G . das ist ein Small size LCD processor.
> ein kurzer Datenblatt ist im Anhang.
> also wenn ich das richitig sehe, ist das schon einiger Massen
> realisierbar.
> oder?
> Video Decoder und MPEG Decoder.... was sind das für Signale?
> Danke


Moin,
wie du oben im Datenblatt sehen kannst sind die Eingäng digital. Ich 
muss zugeben ich kenne mich in dem Bereich auch nicht Wirklich aus, habe 
hier ( http://www.intersil.com/data/an/an9728.pdf ) was zu CCIR656 
gefunden welches wohl eine Schnittstelle zur Übertragung digitaler 
Videosignale ist.

Um es kurz zu machen... Du müsstest voher das Videosignal digitalisieren 
und in entsprechender Form dem Display zur verfügung stellen. Ich denke 
der Aufwand wird nicht gerade gering sein.
Aber wie oben schon erwähnt kenne ich mich da auch nicht so genau aus. 
Denke mal du bekommst sicher noch ein paar hilfreichere Antworten. ;)

MfG

Autor: Richard (Gast)
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viieeel zu aufwändig: oder willst du das Videosignal digitalisieren und 
irgendwo einspeisen? Lass es lieber sein, es gibt schönere und 
sinnvollere Projekte um seine Freizeit zu verbringen

Autor: Thomas (Gast)
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habe ich auch schon verstanden! :)))
ich lasse den Bildrahmen lieber weiter langweilig stehen :)
Danke

Autor: Thomas (Gast)
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sorry für Alex/Thomas... schreibe vom ArbeitsPC und von zu Hause

Autor: Sven F. (sven0876)
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wieso das ic wandlt ein digitales signal in rgb hv um analog! da kanste 
doch ansetzen.

sven

Autor: Thomas (Gast)
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@ Sven F.
nach dem IC volgt ja schon der LCD.
wie soll ich das denn anschliessen?

Autor: Sven F. (sven0876)
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du must dein composit signal umwandeln in ein rgb h v signal. und direkt 
aufs display gehen wie beim ps2 display.

ne PnP lösung wirds auf keinen fall!! wichtiger als der controller wäre 
mal das datasheed vom display selbst.


sven

Autor: Alex (Gast)
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> composit signal umwandeln in ein rgb h v signal

ist das seeeeeeeeeehr aufwändig?

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Alex, kannst du mal Fotos von der Platine machen und den Modellnamen von 
deinem dig. Bilderrahmen angeben?

Was ist eigentlich sonst noch in so einem digitalen Bilderrahmen drin?

Reader für SD-Karte habe ich schon gesehen, Das scheint gängig zu sein. 
USB-Anschluss habe ich auch bei einigen gesehen. Ist das nur USB-Client 
oder kann es auch USB-Host für USB-Sticks sein? AV-Buchse habe ich auch 
schon gesehen, dachte aber bisher, das das für den Anschluss an einen TV 
ist (Ausgabe). Wie wird die Steuerung (Lesen, Bildwechsel) gemacht - µC 
oder eher ein FPGA/ASIC?

Je nach den technischen Features könnte ja so ein gehackter 
Massenartikel eine preiswerte Alternative zu einem Entwicklungsboard mit 
Farbgrafikdisplay aus der "Apotheke" sein ;-)

Autor: Boris (Gast)
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hallo,
ich bin (leider) elektronischer laie und möchte mal grundsätzlich eine 
frage zu den digitalen Bilderrahmen stellen. ich stelle mir die frage, 
ob man solche  bildschirme grundsätzlich auch an die grafikkarte eines 
pc anschließen kann.

hintergrund: in wohnzimmer-pc werden gerne kleine displays eingebaut, 
mit denen der pc gesteuert wird. diese displays sind aber sehr teuer. 
digitale bilderrahmen gibt es aber mittlerweile schon für 100€ ( im 
Angebot ). Mit einer entsprechenden Software kann der Pc dann gesteuert 
werden.

Autor: Dj Beat (Gast)
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>ich stelle mir die frage,
>ob man solche  bildschirme grundsätzlich auch an die grafikkarte eines
>pc anschließen kann.
es geht alles! du musst aber den Controller finden, und das Signal von 
PC in Controller-Verständliches Signal umwandeln.
Hat bei mir sogar schon mal geklappt. :)
Viel Erfolg!

Autor: uwe2 (Gast)
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Hallo,

ein digitaler Bilderrahmen als HTPC-Display ist genau das was ich suche.
(Leider im Handel nirgendwo auffindbar.)
Ein VGA-Ausgang liefert doch ein RGB H/V Signal oder nicht?

Autor: Boris (Gast)
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hallo,
danke für die prompte antwort. das alles geht ;-)) ist ja in der 
elektronik ein geflügeltes wort.
ich will auch keine erklärung erfragen, die bei "hölzchen und stöcksken" 
anfängt. aber: worauf muss ich den achten, wie kann man denn  ein 
solches signal konvertieren?
ich hoffe den nutzen meiner frage kann DJ Beat verstehen und ist bereit, 
ein bischen mehr zu sagen ;-P

gruß!

Autor: Florian K. (led)
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Ich bin zufällig auf einen günstigen Bilderrahmen gestoßen (7'', 30 
Euro):
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...
Es wäre gut, wenn man den so umbauen könnte, dass man ihn mit einem 
Mikrocontroller ansteuern kann. Man müsste also die Eingänge des 
Display-Controllers finden und dort den µC anschließen. Hat jemand so 
was schon mal gemacht ?
Eventuell möchte ich mal ein Jump and Run Spiel auf einem µC 
programmieren. Es ist allerdings die Frage, ob ein Bilderrahmen als 
Display dafür geeignet ist. Denn für bewegte Objekte braucht man eine 
ausreichend kleine Latenzzeit (d.h. nach einer Änderung im Bild muss das 
Display auch ausreichend schnell darauf reagieren). Da die Latenzzeit 
bei Bilderrahmen jedoch kaum eine Rolle spielt, ist sie eventuell nicht 
besonders gut. Aber selbst dann wäre es sicher attraktiv, ein solches 
Display mit einem µC ansteuern zu können.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die Latenzzeit von TFT-Panels ist hierbei das geringste aller nur 
denkbaren Probleme.

Autor: Florian K. (led)
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Und was ist deiner Meinung nach das größere Problem ?
Wenn man kein Datenblatt zum Display-Controller findet, dann hat man ein 
Problem. Leider weiß man ja vor dem Kauf nicht, was für ein Controller 
drin ist. Ein weiteres Problem könnten eventuell verschiedene 
Logik-Spannungen zwischen Display-Controller und Mikrocontroller sein.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Florian K. schrieb:
> Und was ist deiner Meinung nach das größere Problem ?
> Wenn man kein Datenblatt zum Display-Controller findet, dann hat man ein
> Problem.

Das ist das erste Problem.

> Leider weiß man ja vor dem Kauf nicht, was für ein Controller drin ist.

Das das zweite.

Dazu kommt noch, dass der original verbaute Controller nur darauf 
ausgelegt ist, Daten von einer SD Karte zu lesen und anzuzeigen.
Daten von extern einzuspeisen ist somit mit dem originalen Controller 
nahezu unmöglich.

Die Auflösung von 480x234 deutet auf ein analoges NTSC 16:9 Display hin. 
Diese Displays sind meiner Meinung nach einfach nur schlecht: Diese 
flimmern meist, und die Qualität ist oft auch recht schlecht, da das 
ganze einfach nur auf billig optimiert ist.

Man kann mal Glück haben, aber die Wahrscheinlichkeit irgendeinen 
unbrauchbaren Mist zu erwischen ist sehr hoch.
Da würde ich mir lieber ein fertiges 320x240 TFT mit integriertem 
Controller kaufen, dass per SPI oder 8/16bit Datenbus an einen µC 
angeschlossen werden kann. Auch wenn es etwas teurer ist.

Autor: Sebastian (Gast)
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Die interne Konstruktion des Bilderrahmens ist entscheidend, und die 
kann von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich sein. Ich habe 
mal einen von einem Kollegen zerpflückt. Vom Flashspeicher abgesehen, 
war das mehr oder weniger eine Einchiplösung, vermutlich ein 
ARM-irgendwas mit integriertem Displayinterface. Für das Display selbst 
gab es ein Datenblatt (war digital RGB, wenn ich mich richtig erinnere, 
aber nicht ganz trivial anzusteuern), aber der Chip dazu war 
undokumentierte Billigstware eines No-Name Herstellers aus Fernost, im 
Zweifel sogar nur für dieses Produkt maßgeschneidert. In so einem Fall 
muß man sich dann mit dem nackten Display anlegen, was nicht so ohne 
ist. Wenn natürlich ein separater Displaycontroller drin ist, sehen die 
Dinge anders aus.

Autor: So ein Schlaumeier (Gast)
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@ Benedikt K. (benedikt) (Moderator)

>Da würde ich mir lieber ein fertiges 320x240 TFT mit integriertem
>Controller kaufen, dass per SPI oder 8/16bit Datenbus an einen µC
>angeschlossen werden kann. Auch wenn es etwas teurer ist.

Welche Display's mit SPI gibt's da denn so, wo sind die erhältlich?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Wo man sowas günstig in kleinen Stückzahlen bekommen kann, gute Frage.
An OLEDs gibts einiges, meist mit dem S6E63D6 Controller.
Einige sind z.B. bei Glyn erhältlich.

Autor: Florian K. (led)
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Verschickt Glyn auch an Privatpersonen ? (Bei der Anmeldung muss man 
Firma und Umsatzsteuernummer angeben, und die AGBs beziehen sich 
ausdrücklich nur auf Geschäftsleute).
Es gibt bei Glyn einige schöne Displays. 320 mal 200 Pixel würden mir 
reichen, allerdings wäre eine Breite von 6 cm für mich etwas zu klein. 
10 cm sollten es schon sein. Dann würde ich lieber z.B. eines der 4,3 
Zoll Displays mit 480 x 272 Pixeln nehmen, obwohl ich die große 
Auflösung gar nicht brauche. Leider wird dadurch aber auch die 
Grafikausgabe langsamer.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich denke schon, dass die an Privatpersonen verschicken, vor ein paar 
Jahren ging das zumindest problemlos.

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