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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drehgeber/Multiplex/Stiftleisten STK500


Autor: Bernd B. (grisu)
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Hallo,

ich möchte in den nächsten Wochen gerne langsam aber sicher in die Welt 
der AVRs einsteigen. Einen Freund hat mir ein STK500 geliehen und ab und 
zu darf ich mir vielleicht auch seinen Dragon(?) leihen, mit dem man 
wohl in Echtzeit in den Controller schauen können soll.

Ich habe bei der letzten Pollin-Bestellung spontan zwei von diesen 
Panasonic-Drehgebern mitbestellt. Von besagtem Freund habe ich einen 
"Mega16L", ein paar Siebensegment-Anzeigen und eine Ladung Widerstände 
zum Experementieren geschenkt bekommen. Daher würde ich zum Einstieg 
gerne den AVR dazu bringen, nach Drehen am Drehgeber über die Anzeigen 
hoch bzw. runter zu zählen. Da laut Suche im Forum häufiger 
Multiplex-Betrieb angepriesen wurde, würde ich die Anzeige am liebsten 
auch gleich so betreiben, um das zu lernen.

Ich habe Code zu Drehgebern und zu Siebensegment gefunden und wollte 
dann mal schauen, ob meine C-Kenntnisse dafür reichen. Dabei sind mir 
aber noch ein paar Fragen aufgefallen:

1)Die Anzeigen sind ca. 15mm hoch und haben wohl eine gemeinsame Anode - 
kann ich dafür einfach irgendeinen NPN(?)-Transistor nehmen, oder muss 
ich etwas beachten? Kann und sollte man die Anzeigen irgendwie sockeln? 
(Die scheinen in IC-Sockel zu passen?!)

2)Ich werde aus dem Pollin-Datenblatt für den Drehgeber nicht schlau. A 
und B sind vermutlich für das "Drehsignal", COM wäre GND, richtig? Was 
verbirgt sich genau hinter Pin D und E? Wird wohl irgendwie mit dem 
Schalter zusammen hängen...

3) Welche Kabel nimmt man am besten, um Testaufbauten z.B. auf 
Lochraster mit diesen Stiftleisten auf dem STK500 verbinden zu können? 
Wenn mir jemand etwas gängiges z.B. von Reichelt empfehlen kann, könnte 
ich mir ein kleines
Anzeige- und/oder Encoderboard basteln und später Display und Decoder 
nach Bedarf anschliessen. Ist bestimmt für andere Basteleien auch noch 
zu gebrauchen...

Danke für eure Geduld im Voraus. g

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Bernd B. (grisu)

>kann ich dafür einfach irgendeinen NPN(?)-Transistor nehmen, oder muss

Ja, BC337 oder BC846 (SMD). Jeder 0815 Transistor sollte es tun.

>ich etwas beachten? Kann und sollte man die Anzeigen irgendwie sockeln?
>(Die scheinen in IC-Sockel zu passen?!)

Ja.


>2)Ich werde aus dem Pollin-Datenblatt für den Drehgeber nicht schlau. A
>und B sind vermutlich für das "Drehsignal", COM wäre GND, richtig? Was

Ja.

>verbirgt sich genau hinter Pin D und E? Wird wohl irgendwie mit dem
>Schalter zusammen hängen...

Link auf das Datenblatt?

>3) Welche Kabel nimmt man am besten, um Testaufbauten z.B. auf
>Lochraster mit diesen Stiftleisten auf dem STK500 verbinden zu können?

Dünne Litze oder Flachbandkabel mit Steckern, kann man im Schraubstock 
selber crimpen.

MFG
Falk

Autor: JojoS (Gast)
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für so kleine Testaufbauten sind die Steckbretter ganz nützlich. Die 
Verbindung zum STK kann man einfach mit Flachbandkabel mit 
Pfostenstecker auf der einen Seite machen und DIL-Platinenverbinder auf 
der anderen. Bei Reichelt gibts die leider nicht in 10pol, aber in 
14pol: suche nach KK14025C

Autor: Bernd B. (grisu)
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Falk Brunner wrote:

>>verbirgt sich genau hinter Pin D und E? Wird wohl irgendwie mit dem
>>Schalter zusammen hängen...
>
> Link auf das Datenblatt?

http://www.pollin.de/shop/downloads/D240313D.PDF

>>3) Welche Kabel nimmt man am besten, um Testaufbauten z.B. auf
>>Lochraster mit diesen Stiftleisten auf dem STK500 verbinden zu können?
>
> Dünne Litze

Anlöten am STK?! Oder habe ich gerade ein Brett vor dem Kopf?

> oder Flachbandkabel mit Steckern, kann man im Schraubstock selber crimpen.

Kann ich da irgendwelche mit 2,54er Raster nehmen, oder muss ich da noch 
etwas beachten?

Danke!

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Pins D und E sind die Anschlüsse von dem integrierten Druckschalter. 
Ersichtlich in der mit "Dimensions in mm (not to scale)" betitelten 
Abbildung auf der zweiten Seite, Skizze unten in der Mitte...

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Zum Anschließen 10-poliges Flachbandkabel und 10-polige Pfostenbuchsen 
RM2,54 zum crimpen.

Autor: Bernd B. (grisu)
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JojoS wrote:
> für so kleine Testaufbauten sind die Steckbretter ganz nützlich. Die
> Verbindung zum STK kann man einfach mit Flachbandkabel mit
> Pfostenstecker auf der einen Seite machen und DIL-Platinenverbinder auf
> der anderen. Bei Reichelt gibts die leider nicht in 10pol, aber in
> 14pol:

Naja, der einzige Nachteil an mehr Pins wären ja nur - vorausgesetzt, 
man kann den das Kabel auch aufstecken, weil nix im Weg ist - das einige 
unnötig brach liegen, richtig? Damit könnte ich gut leben, insbesondere 
wenn es "nur" vier sind.

> KK14025C

Danke. Wie wäre es mit "LPV 10" und einer zugehörigen Buchsenleiste? 
(PRBL 10D)? Dann komme ich doch auf 10pol - oder spricht etwas dagegen, 
das ich übersehe? (Bäume, Wald, ...)

Verkauft wird jeweils nur der Stecker/Sockel, richtig? (Auf den Bildern 
ist ja immer Flachbandkabel mit drauf.)


Für die Steckbrett-Aufbauten wären Buchsenleisten oder DIL-Verbinder 
also nett. Kann man die auch löten - oder sollte man für Lochraster 
besser sowas wie "SL 2X10G 2,54" nehmen?

Danke!
Bernd

Autor: Bernd B. (grisu)
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Johannes M. wrote:
> Pins D und E sind die Anschlüsse von dem integrierten Druckschalter.
> Ersichtlich in der mit "Dimensions in mm (not to scale)" betitelten
> Abbildung auf der zweiten Seite, Skizze unten in der Mitte...

Autsch. Danke. Das hatte ich irgendwie übersehen.

Autor: JojoS (Gast)
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die LPV10 kannst du nehmen wenn das Kabel  STK500 <-> Lochrasterplatine 
verbindet, für ein Steckbrett (das ist für schnelle Tests bequemer) sind 
die LPV ungeeignet weil die zwei Reihen weiter auseinander sein müssen.

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