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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LCD Treiber auf LED Interfacen?


Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Hallo,

ich kenne viele LCD controller für 16 Segment LCD Anzeigen. Ist es 
möglich, die Signale, die das LCD antreiben mit nem Transistor zu 
verstärken, um ne LED zu Betreiben?

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Hab ich auch mal versucht. Meine Versuche sind kläglich gescheitert. 
Daher
abo

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sebastian Heyn (Gast)

>ich kenne viele LCD controller für 16 Segment LCD Anzeigen. Ist es
>möglich, die Signale, die das LCD antreiben mit nem Transistor zu
>verstärken, um ne LED zu Betreiben?

Nicht wirklich, weil die logische Steuerung etwas anders ist.

MFg
Falk

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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"interfacen" der neue Un-Anglzismus des Monats?

Ich wuerde jetzt auch mal behaupten, dass es nicht geht. Mit 
entsprechend grossem Aufwand mag man vielleicht eine Loesung finden, 
allerdings ist das reichlich vermessen weil es fuer die eine und auch 
die andere Anwendung entsprechende Bauteile gibt. Und die Ansteuerung 
von LCDs hat mit derer einer 7-Segment-Anzeige sehr wenig zu tun, da 
LCDs keine Gleichspannungen vertragen und somit mit Rechteckssignalen 
gearbeitet wird, die sich in Summe in etwa bei Null bewegen.

Michael

Autor: Sebastian (Gast)
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Das ist wahrscheinlich ziemlich aufwendig. Etwas ähnliches tut 
beispielsweise der LCD-Simulator von ELV, die Signale eines 
LCD-Controllers einlesen und auswerten. Dabei sind drei Hauptprobleme zu 
lösen:

1. Die Segmente eines nichtgraphischen LCD-Panels sind nicht 
ziffernweise gemultiplext. (Ja, auch schon wieder so ein blöder 
Anglizismus). Vielmehr sind die Segmente ziffernübergreifend auf bis zu 
vier Backplanes (gemeinsame Gegenelektroden einer Segmentgruppe) 
gruppiert.

2. Ein LCD-Controller gibt Spannungspegel aus, die unter Umständen zu 
konventioneller Logik nicht gut kompatibel sind. Je mehr Backplanes ein 
Display hat, desto mehr Spannungsstufen muß die einlesende Elektronik 
erkennen können. Bei nicht-gemultiplexten Displays, d.h. solchen mit nur 
einer Backplane und Elektroden für jedes Segment ist das hingegen recht 
trivial.

3. Die auswertende Logik muß schnell genug sein, um innerhalb einer 
Periode der Backplane-Ansteuerung (also während sich der Zustand der 
"COM"-Leitungen nicht ändert), den Zustand aller Segmentleitungen zu 
erfassen, ähnlich einem Logikanalysator. Eine Änderung des Zustandes der 
Backplane-Ausgänge des Treiber-ICs muß als nächster Zyklus der 
Ansteuerung erkannt werden und die Segmente erneut gelesen.

Ein schneller Mikrocontroller kann diese Aufgabe wahrscheinlich 
bewätigen, wenn man über Komparatoren eingangsseitig die Pegel richtig 
erfaßt. Bei großen Displays ist das jedoch vom Schaltungsaufwand her 
erheblich. Programmierbare Logik ist unter Umständen für diese Aufgabe 
besser geeignet (Pegelproblem gilt aber genauso), weil der 
Displaycontroller in seinem Multiplex-Schema einem einfachen Muster 
folgt. Aus den in einem bestimmten "COM"-Zyklus aktivierten 
"SEG"-Leitungen läßt sich die Information auf dem Display bestimmen, 
wenn man das Layout desselben kennt oder experimentell ermittelt.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Ja, das nicht Ziffernweise angesteuert wird, is klar. Aber ein 160Bit 
Schieberegister ist schon ganz brauchbar, grins. Aber wenn es so 
aufwendig ist,lass ich es lieber.

Autor: maddin (Gast)
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Beitrag "Küchenwaage mit seriellem Port?"

dort wird ein lcd "rückgewandelt"

m.

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