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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik suche optisches Poti


Autor: TK (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem optischen Poti (Graycode Poti) mit 
mindestens 6bit (besser jedoch 8 oder 10bit) Auflösung. Es sollte am 
Besten auch 360 Grad drehbar sein.
Ich habe schon mal bei Bourns welche gesehen - die sind jedoch zu globig 
und viel zu teuer (ca. 30 Euro). Das Poti sollte erschwinglich sein - so 
bis 8 Euro.

Ich bin NICHT auf der Suche nach einem Rechteck Encoder mit 2 Kanälen!

Kann da jemand weiterhelfen?

Danke
TK

Autor: Falk Brunner (falk)
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@TK (Gast)

>ich bin auf der Suche nach einem optischen Poti (Graycode Poti) mit

Nennt sich Absolutwertgeber.

>Ich bin NICHT auf der Suche nach einem Rechteck Encoder mit 2 Kanälen!

Nennt sich Drehgeber. Warum willst den nicht? Die sind billiger als 
Absolutwertgeber, müssen aber mit dem Indexsignal synchronisiert werden.

MFG
Falk

Autor: TK (Gast)
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Die DREHGEBER haben eine zu kleine Auflösung (bis ca. 50 Imp. / 
Umdrehung).
Ausserdem ist die uC-Auswertung aufwendiger. Da verliert man gerne mal 
einen Impuls. Ich suche eben ein Poti mit Graycode und >=6bit (besser 
8bit).
Ich hab da den EAW von Bourns im Auge - aber den gibts bei keinem 
Lieferanten, den ich kenne.

TK

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  TK (Gast)

>Die DREHGEBER haben eine zu kleine Auflösung (bis ca. 50 Imp. /
>Umdrehung).

???
Es gibt Drehgeber mit 4096 Strichen pro Umdrehung und mehr!

>Ausserdem ist die uC-Auswertung aufwendiger. Da verliert man gerne mal
>einen Impuls.

Nein. Siehe Link oben.

MFG
Falk

Autor: Dreher (Gast)
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@TK

Du gehtst leider von falschen Annahmen aus. Ein Inkrementalgeber mit A/B 
Ausgang ist recht einfach z.B. mit einem AVR zu dekodieren. Ich habe 
erst neulich einen solchen mit 20.000 Impulse / Umdrehung verbaut und 
mit einem Atmel dekodiert. Der verwendete Code gibt sogar 1/2 Schritte 
aus, also 40.000 / U. Codebeispiele dafür gibt es auch hier in der 
Codesammlung.

Es wäre zu klären ob du unbedingt einen Absolutgeber brauchst. Selbst um 
z.B. die Windrichtung zu messen würde ein Inkrementalgeber reichen, wenn 
dieser (wie so viele) einen N-Ausgang hat, der einmal pro Umdrehung 
einen Impuls ausgibt. Mit dem könnte man dann z.B. nach einem 
Stromausfall automatisch einen Neuabgleich durchführen.

D

Autor: Der unglaubliche (Gast)
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Könnte ich den Typ wissen, der 20k Impulse je Umdrehung macht ?
Wofür braucht man das ? Das wären ja Minutenauflösungen.

Autor: TK (Gast)
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@falk
welcher Hersteller bietet einen 4096er Drehgeber?
Und vor allem zu welchem Preis??
Ich möchte ein analoges Poti durch ein optisches ersetzen. Der Vorteil
von dem optischen ABSOLUTGEBER ist unter anderem, dass nach einem Reset
eine definierte Position ausgewertet werden kann.
Ich habe bereits vor Jahren mit Drehgebern gearbeitet und damals nur
Nachteile von diesen Dingern gehabt. Aber das ist ein anderes Thema - 
man
hat ja in der zwischenzeit ein wenig dazugelernt.
Trotzdem möchte ich zurück zu meiner ursprünglichen Frage kommen:
Kennt jemand einen Absolutdrehgeber mit min. 6bit Auflösung der dabei
noch erschwinglich ist. Und wenn ja - wo bekomme ich den her?

Gruß
TK

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Der unglaubliche (Gast)

>Könnte ich den Typ wissen, der 20k Impulse je Umdrehung macht ?

Interpoliert. Ich hab hier einen mit 25 Bit Auflösung, kostet 400 Euro.

http://www.heidenhain.de

>Wofür braucht man das ? Das wären ja Minutenauflösungen.

CNC Maschinen?

@ TK (Gast)

>welcher Hersteller bietet einen 4096er Drehgeber?

Sehr viele. Google hilft auch dir.

>Und vor allem zu welchem Preis??

Eher hoch. Ich würde mal 50 Euro++ sagen.

>Ich möchte ein analoges Poti durch ein optisches ersetzen. Der Vorteil
>von dem optischen ABSOLUTGEBER ist unter anderem, dass nach einem Reset
>eine definierte Position ausgewertet werden kann.

Das ist wohl wahr.

MfG
Falk

Autor: Christian R. (supachris)
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Also zu dem Preis, dann noch optische Abtastung und hohe Auflösung. Das 
wird wohl nix. Achja, mechanisch klein und hohe Auflösung schließen sich 
gegenseitig aus. Wo soll man denn auf einem Durchmesser von sagen wir 
mal 20mm 3600 optisch auswertbare Schritte unterbringen? Da müsste man 
ja mit fokussiertem Laser abtasten und dann wirds wieder teuer. Also ich 
behaupte einfach mal, dass alle deine Anforderungen zusammen nicht 
erfüllbar sein werden.

Wir benutzen übrigens momentan Geber von Kübler.

Autor: TK (Gast)
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@Christian
Wieso sollte sich das ausschliessen?
Der Geber von Bourns (Typ EAW) hat 8bit Auflösung GRAY-Code, kostet rund 
9,- Euro und ist ca. 20x20mm (in etwa?!?) gross. Aber den bekomme ich 
halt nirgends!
Jetzt bin ich auf der Suche nach einem vergleichbaren Typ z.B. von 
Grayhill oder wie die alle heissen.
Oder noch besser - irgendjemand hat den Bourns noch in seiner 
Krabbelkiste rumfliegen und wäre bereit mir das Teil zu verkaufen.

Gruß
TK

Autor: Thorsten (Gast)
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Der EAW von Bourns ist ein "contacting" Encoder, kein optischer.
Optische konnte ich bei Bourns nur als Inkrementalgeber finden.
Was spricht eigentlich gegen ein "normales" Poti?
Gruss,
Thorsten

Autor: TK (Gast)
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@ Thorsten
Zuerst mal nichts - dann jedoch - so nach 2 oder 3 Jahren kommt das 
schreckliche Kontaktproblem des Schleifers. Das gilt es zu verhindern.
Die Auswertung des Linearpotis ist zwar relativ einfach (entweder 
AD-Wandlers des uC, oder Zeiterfassung über RC-Glied usw), aber schon 
kurze Zeit im Einsatz hat das Poti eben am Schleifkontakt Probleme bei 
kleinen Bewegungen!
Wäre ja erstmal nicht weiter schlimm - aber die anschliessende 
Auswertung des Signals muss relativ schnell verarbeitet werden. Da ist 
dann auch nicht mehr viel Zeit für 'Entprellen' und vor allem kann dann 
auch nicht mehr unterschieden werden, ob das 'Prellen' nicht doch eine 
gültige Signalfolge ist. Alles das habe ich bei einem Geber nicht!

Gruß
TK

Autor: Thorsten (Gast)
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Hmm...
Der EAW hat 50000 Umdrehungen Lebensdauer. Hochwertige Analogpotis gibts 
mit 5Mio und mehr (die kosten dann allerdings auch mehr als 8 Euro).
Was ist denn Deine Anwendung?
Gruss,
Thorsten

Autor: TK (Gast)
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Meine Anwendung ist ein Prüfplatz im Modellbaubereich.

TK

Autor: Christian R. (supachris)
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TK wrote:
> @ Thorsten
> Zuerst mal nichts - dann jedoch - so nach 2 oder 3 Jahren kommt das
> schreckliche Kontaktproblem des Schleifers. Das gilt es zu verhindern.

Leitplastik-Poti z.B. von Alps oder Panasonic benutzen. Die gehn auch 
nach Jahren noch ohne Kratzen.

Autor: nixcheck (Gast)
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>Leitplastik-Poti z.B. von Alps oder Panasonic benutzen. Die gehn auch
>nach Jahren noch ohne Kratzen.

Seh ich auch so. Noch etwas edler: CERMET (Keramik-Metal).

Gruß

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