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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ingenjeur oder nicht


Autor: ich weis nix (Gast)
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Hi
ist man als Bachelor of Engeneereng nun ein Ingenjeur
oder ist man das nicht?
Grußi

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Meine Standardantwort bei sowas ist immer: Ingenieur ist man oder ist es 
nicht, daran ändert ein Stück Papier auch nichts. Ich kenne genügend 
Leute die sich "Dipl-Ing" schimpfen, aber nicht den Fetzen eines 
Ingenieurs in sich tragen....

Zu Deinem Titel: Wenn Du Dich in einem deutschen Unternehmen bewerben 
willst, so wird man derzeit mit dem "Bachelor" oder "Master" noch 
relativ wenig anfangen können, weil zu neu. Und "engineering" sollte man 
schon richtig schreiben können, sonst wird das schwierig mit den 
Bewerbungen :-)

Zoe

Autor: Patrick (Gast)
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>Und "engineering" sollte man schon richtig schreiben können

Das selbe gilt auch für den "Ingenieur"

Autor: Bane (Gast)
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Also bei deiner Rechtschreibung wirds weder mitm Ingenieur noch mitm 
Master was.... :)

Autor: Sven Johannes (svenj)
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Moin...

Nein, ein Bachelor ist halt ein solcher.
Ok, der Begriff "Ingenieur" ist als solcher nicht gechützt, eigentlich 
kann jeder "als Ing." arbeiten, wenn er die Arbeit schafft. Als 
akademischer Grad wird nur der Dipl.Ing. verliehen und das ist ein Bac. 
garantiert nicht.

--
 Sven Johannes

Autor: Patrick (Gast)
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>und das ist ein Bac. garantiert nicht.

Diese Diskusion wurde schon zu Hauf geführt und sollte hier nicht noch 
einmal durchgekaut werden.

Autor: The one (Gast)
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Zuerst einen Deutschkurs der VHS besuchen. Die Sprache ist die 
eigentliche Kernkompetenz.

Autor: ich weis nix (Gast)
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Hi
also die Rechtschreibfehler wahren ein scherz danit ihr was zum labern 
habt

Autor: Patrick (Gast)
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Unt fon Gros unt glein Schraibung hasd du auch noch nichz gehörd, was?

>wahren ein scherz
Und "waren" sie jetzt "wahr"?

Autor: Bane (Gast)
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Na, dann is ja gut, wenn sie nur ein Scherz "wahren" :-)

Autor: Mike (Gast)
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@Sven
Die Berufsbezeichnung "Ingenieur" ist in den deutschen Bundesländern 
seit ca. 1970 sehr wohl geschützt, z.B. in Hessen 
http://www.hessenrecht.hessen.de/gesetze/50_Wirtsc...

Ausnahmen gelten lediglich für vor 1970 oder in der ex-DDR erworbene 
Abschlüsse, doch beides dürfte in diesem Fall nicht zutreffen.

Gruss
Mike

Autor: ich weis nix (Gast)
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@Mike
und was heist das jetzt für mich?

Autor: frank (Gast)
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Ein Bachelor ist kein Ingenieur. Wenn überhaupt, dann ist er ein 
Abfallprodukt eines Ingenieurs

Autor: Mike (Gast)
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@frank
Das hier:

Die Berufsbezeichnung "Ingenieur/Ingenieurin" allein oder in einer 
Wortverbindung darf führen,

1. wer

a) das Studium einer technischen oder naturwissenschaftlichen 
Fachrichtung nach einer Regelstudienzeit von mindestens sechs 
theoretischen Studiensemestern oder von drei Jahren an einer deutschen 
wissenschaftlichen Hochschule oder an einer deutschen Fachhochschule 
oder an einer staatlich anerkannten Berufsakademie oder

b) das Studium an einer deutschen öffentlichen oder ihr hinsichtlich des 
Studienabschlusses rechtlich gleichgestellten deutschen privaten 
Ingenieurschule oder

c) einen Betriebslehrgang einer deutschen staatlich anerkannten 
Bergschule

mit Erfolg abgeschlossen hat, oder

2. wem durch die zuständige Behörde das Recht verliehen worden ist, die 
Bezeichnung "Ingenieur (grad.)" zu führen.


Wenn Du nicht aus Hessen bist könnten die Regeln leicht anders aussehen, 
also am besten nachlesen bzw. -googlen.

Gruss
Mike

Autor: Mike (Gast)
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Noch einmal im Klartext:

Wenn die Regelstudienzeit zum Erreichen des Bachelor mindestens 6 
Semestern beträgt, ist's ein Ingenieur, sonst nicht.

Gruss
Mike

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Also IMHO beschreibt das engineering im englischen nix anderes als einen 
Techniker hier in Deutschland.

Vom Ursprung des englischen Wortes her, müsste es von 
Maschinen/Motorenbauern kommen und hat mit dem deutschen Inschenör wenig 
zu tun, obwohl hierzu ein Inschenör für die Konstruktion notwendig sein 
dürfte.

Autor: Wisser (Gast)
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Ingenieur kommt von Ingenere = Erzeugen, der "Genius" ist der Erzeuger, 
Erschaffer.

engineer kommt wohl tatscählich direkt von der engine, wobei die 
wiederum ebenfalls wieder vom selben Wirtstamm komen sollte. 
Krafterzeugung ?

Richtig ist, daß im englishen jeder Depp, der an Motoren oder TEchnik 
herumschraubt ein "engineer" ist, daher heisst der Titel auch "Master of 
Engineering"

Autor: STS (Gast)
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>Wenn die Regelstudienzeit zum Erreichen des Bachelor mindestens 6
>Semestern beträgt, ist's ein Ingenieur, sonst nicht.

Bachelorproramme in Dtl. dauern alle mindestens 6 Semester.

Der Bachelor ist ein Ingenieur (Berufsbezeichnung). Der akademische Grad 
lautet B. sc. oder B. eng.

Autor: Guile Lampert (Gast)
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Yipp STS hat recht genauso ist es!

Gruss
Guile

Autor: Wisser (Gast)
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Da in Deutschland nur noch Billigingenieure gefragt sind, ist ein 
verkürztes bachelor Studium genau das richtige.

Autor: STS (Gast)
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Naja fürher war es ja nicht besser (Fachschul-Ing. (DDR) oder Ing. grad. 
(BRD)). Das waren nicht mal Hochschulausbildungen, ergo auch kein Abitur 
oder FHR nötig. Da ist der Bac. wesentlich besser. Der beginnt bei 
Niveau Klasse 12 und findet auf Hochschulniveau statt.

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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Früer wuste ich nich, wie man "Ingenieur" schreipt; heute bin ich selpst 
einen!

(Herbert von Caravan erigiert die Regensburger Kondomfratzen)

Autor: SteffenUL (Gast)
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Irgendwie kommt einem manchmal ziemlich der Mageninhalt hoch wenn man 
sich Themen zu Bachelor, Master und Dipl. Ing ansieht.

Ich habe mein Studium der Mechatronik begonnen, als die Studiengänge 
gerade auf Bachelor / Master umgestellt wurden.

Der einzige Unterschied zwischen der Ausbildildung zum B. Eng,  und dess 
Dipl. Ing (FH). ist der Wegfall des 1. Praxissemesters (welches früher 
nach Abschluss einer Ausbildung eh entfallen ist).

Insofern frage ich mich, wo der qualifikatorische Unterschied zwischen 
einem B Eng. und Dipl. Ing. ((FH) liegen soll.

Alle, mit denen ich gesprochen habe ( Assis, Studienfreunde, Profs,..) 
sind der Ansicht das man besser die Diplomstudiengänge behalten hätte 
aber der Zug ist nun einmal abgefahren.

Meine icht der Dinge ist zusammengefasst folgende:

Bachelor ( wenn 6+ x Semester )  ^= Dipl Ing (FH)
Master                           ^= Dipl Ing ( Univ, TU, TH)

Wie manche zum Schluss kommen ein Bachelor sei ein Techniker, oder ein 
Abfallprodukt ist mir rätselhaft. Wenn jemand seine meinung begründen 
kann bitte, ansonsten würde ich vorschlagen Ruhig sein, und seine 
Persönlichkeitsprobleme anderweitig lösen.

Viele Grüße und ein Schönes Wochenende

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Das Problem am Bachelor ist, dass es einen Unterschied zwischen 
Uni-Bachelor und FH-Bachelor gibt. Ein Uni-Bachelor ist ein um zwei 
Semester verlängertes Grundstudium. Wer als FH-Bachelor mit einem 
Uni-Master weitermachen will, der wird Probleme bekommen weil ihm 
Grundlagen fehlen, wer als Uni-Bachelor auf einer FH-Ing.-Stelle 
arbeiten will, der wird Probleme haben weil ihm die Praxis fehlt. Also: 
außer geänderten Namen ist alles so wie vorher, an der (internationalen) 
Vergleichbarkeit der Abschlüsse hat sich nichts verbessert.

Autor: SteffenUL (Gast)
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Wobei man sagen muss, eine Chance bietet der Bachelor, welche zuvor 
nicht in dieser Form bestand. Es besteht für FH Bachelor immer noch die 
Möglichkeit einen Master an einer Fachhochschule abzulegen.

Mit diesem Gedanken spiele ich z.B. berade. Einen Master an einer Uni 
halte ich vom Gefühl her auch für schwierig (Gerade wegen anderer 
Ausrichtung des Studiums).

Autor: STS (Gast)
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>Der einzige Unterschied zwischen der Ausbildildung zum B. Eng,  und dess
>Dipl. Ing (FH). ist der Wegfall des 1. Praxissemesters (welches früher
>nach Abschluss einer Ausbildung eh entfallen ist).

So verallgemeinert kann man das nicht sagen. Das ist von Bundesland und 
Hochschule abhängig.

Sachsen hatte ein FH-Diplom mit einem prakt. Semester bei 8 Semestern 
Regelstudienzeit, die Diplomarbeit dauerte 12 Wochen.
Das sind 6,5 Semester reine Theorie.

Der Bachelor geht hier 6 Semester. Im 6. Semester findet ein 10wöchiges 
Praktikum statt und man bearbeitet 12 Wochen die Bachelorthesis. Das 
ergibt 5 Semester reine Theorie. Es fehlen zum FH-Diplom 1,5 Semester 
Theorie.

Die Unis haben einen 6semestrigen Bachelor ohne Praxis, ergibt 5,5 
Semester Theorie.

Beides zeigt, daß das FH-Diplom einen höheren Stellenwert hatte und sich 
zwischen Bac. und Master bewegte.

Das bestätigt auch das Vorhaben der KMK in Ihrem Beschluß von 1999, 
durch die Einführung von Bac./Master die Studienzeit zu verkürzen.

Autor: Robert Grabosch (Gast)
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In der heutigen Zeit ist es nicht unbedingt empfehlenswert, in eine 
Universitätsausbildung zu investieren. Besser ist es, früher in den Job 
zu kommen und sich so eine Stelle zu festigen. Gerade junge Leute sind 
sehr gefragt.

Autor: Patrick (Gast)
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Ein anderer grosser Vorteil des Bachelors ist, dass er in den meisten 
Europäischen Ländern anerkannt ist (durch den Bologna Prozess). Der 
dipl. Ing. in Deutschland oder der Schweiz wurde unter Umständen von 
einigen Ländern nicht anerkannt. Ausserdem kann man (auch wegen dem 
Bologna Prozess) wärend dem Studium seine gesammelten ECTS-Credits mit 
an eine andere Hochschule (auch ausländische) mitnehmen.

Autor: Guile Lampert (Gast)
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@SteffenUL: Du sprichst mir aus der Seele man!!! :)

Ich sehe auch keinen Unterschied. Jedenfalls dort wo ich studiert habe, 
haben die letzten Dipl. Ing's und die neuen Bachelors zusammen studiert. 
Der einzige Unterschied war, dass die ein Praxissemester (6 Monate) 
machen mussten. Wer Bachelor studiert, von dem wird angenommen, dass er 
sein 10 Wochen Praktikum in den Semesterferien ableistet Das im Semester 
zu machen ist einfach Blödsinn. Keine Firma stellt einen für 10 Wochen 
ein, erst recht nicht, wenn man noch Vorlesungen besuchen muss.
Ich denke es gibt bei beiden Abschlüssen sehr gute Leute aber auch ein 
paar weniger Gute. Fakt ist nunmal, dass es in den nächsten Jahren nur 
noch Bachelor und Master geben wird.
Die Bachelorarbeit dauert 3 Monate, die Diplomanden hatten die doppelte 
Zeit von also 6 Monate.
Die Qualität vieler Bachelorarbeiten (nicht alle) ist genauso hoch wie 
die von Diplomarbeiten (man leihe sich eifnach mal ein paar itneressante 
aus).

Auch hier gilt aber wieder, dass es in beiden Bereichen auch ziemliche 
Matscharbeiten gibt.

Also einfach kühl rangehen an die Sache und nicht immer gleich alles be- 
und abwerten!

Schönen Gruss an alle!!! :)
Guile

Autor: Onur (Gast)
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Hallo,

ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch bei einem Top Automobilzulieferer 
in Süddeutschland. Dort fragte ich den Personalberater, wie das bei 
ihnen so gesehen wird. Daraufhin antwortete er mir, dass der 
Dipl.-Ing(FH)
besser bewertet wird, wie der Bachelor, erst nach diesen kommt dann der 
Dipl-Ing(Uni), der mit dem Master gleich bewertet wird.

Nur muss man sich darauf auch nichts einbilden, ist meine Meinung.

Gruß

Onur

Autor: Patrick (Gast)
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@Onur
Wahrscheinlich wird der Bachelor so bewertet, weil die meisten den Grad 
einfach noch nicht richtig kennen. Die Hochschulämter sollten die Firmen 
in der Industrie einfach mal gründlich darüber informieren, dass ein 
Bachelor nicht minderwertiger ist.

Ich denke einfach, das Problem steckt in den Köpfen der Leute. 
Jahrzehnte, oder sogar Jahrhunderte lang wurde ihnen der Titel Ingenieur 
ins Hirn gebrannt. Dann kommt auf einmal von Heute auf Morgen eine neue 
Bezeichnung. Da fällt es den meisten schwer, den neuen Titel zu 
akzeptieren. Und alle arroganten Ings, die sich für was besseres halten, 
die haben sowieso keine Ahnung.

Autor: Betrachter (Gast)
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Ich finde es schon krass wie sehr auf dem Bachelor und dem Master 
herumgehackt wird.
Mein Gott, da wird mal was optimiert was zu einer Zeitersparnis führt, 
was wiederum zu ein früheres Einsteigen ins Berufsleben ermöglicht und 
es wird vollkommen in der Luft zerrissen.
Aber Leut ihr solltet euch damit abfinden das es bals keine Dipl. XYZ 
(FH) und Dipl.- XYZ mehr gibt sondern Bachelor und Master.
Das der Bachelor schlecht ist als der FH Ing denke ich auch nicht, er 
mag vielleicht anders sein aber nicht schlechter oder billiger.

Aber wenn man nicht offen für Neuerungen ist und nichts zulässt was 
außerhalb der eigenen Vorstellungen ist, dann wird man damit nie zurecht 
kommen, da kann sonst was kommen und es ist immer schlecht.

Und zum Thema Ing., das ist oben schon richtig erwähnt, der Ing ist eine 
(geschützte) Berufsbezeichnung, die eben nur ein bestimmer 
Personenkreis, zu denen der Bachelor und Master of Eng. auch 
dazugehören, führen darf.

Autor: STS (Gast)
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Also zumindest ich sage nicht, daß der Bac. schlecht sein muß, 
geschweige denn daß er ein Techniker ist. Schließlich ist der Techniker 
eine zweijährige Fachschulausbildung ohne Abi/FHR.

Aber man sollte auch nicht versuchen, den Dipl. (FH) abwerten zu wollen. 
Fakt ist nun mal, daß er 8 Semester ging, der Bac. an der Uni 6 
Semester, an der FH 6 oder 7 Semester (dann ein prakt. Semester 
explizit). Auch die ECTS-Punkte, die ja den Arbeitsaufwand beschreiben, 
liegen beim Bac. bei 180 bzw. 210 und beim FH-Diplom bei 240 Punkten! 
Die Diplomarbeit beim FH-Diplom ging nie 6 Monate, sondern 3 Monate. 
(Außnahme Chemieing mit experimenteller Chemie = 4 Monate)
Das ist in den Rahmenstudienordnungen der KMK für alle FH's 
festgeschrieben.

Und die Diplomer haben während ihres 20 wöchigen Praktikums auch nicht 
Mülleimer geleert oder Kopierer bedient. Das waren Entwicklungsprojekte, 
wo man auch eine Menge lernen konnte.

Übrigens hat zu diesem Thema die KMK eindeutig Stellung bezogen 
(Abschnitt 3.4):

http://www.kmk.org/hschule/bsstrukt.htm

Autor: mr.chip (Gast)
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> Ein Bachelor ist kein Ingenieur. Wenn überhaupt, dann ist er ein
> Abfallprodukt eines Ingenieurs

Neidproblem gegenüber der jüngeren Konkurrenz?

Autor: Betrachter (Gast)
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Es wertet ja dadurch keiner den Dipl.- Ing (FH) ab.

Autor: STS (Gast)
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Guile Lampert schrieb: "Ich sehe auch keinen Unterschied."

Das ist m. E: schon eine Abwertung um 1-2 Semester

Autor: Betrachter (Gast)
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Die Abwertung wird eher von den Leuten selbst vorgenommen.
Nur weil die Ausbildungszeit kürzer ist, ist das noch lange keine 
Abwertung.

Autor: David (Gast)
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Betrachter
Ob es eine abwertung ist oder nicht, kann man wohl schlecht beurteilen, 
da man kaum beides gemacht hat...
doch wenn viele denken das es eine abwertung darstellt (habe das gefühl 
es ist ein bisschen so...) dann ist's schlussendlich auch so, meine 
jemand stellt die leute an, wenn der denen weniger zutraut, ergo weniger 
bezahlt...

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Betrachter wrote:
> Die Abwertung wird eher von den Leuten selbst vorgenommen.
> Nur weil die Ausbildungszeit kürzer ist, ist das noch lange keine
> Abwertung.

Wenn einerseits behauptet wird, dass "die Kinder immer dümmer werden", 
dann ist recht schwer zu verstehen, wieso es plötzlich in deutlich 
kürzerer Zeit gehen soll...

<ölinsfeuergieß>

Autor: mr.chip (Gast)
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> Wenn einerseits behauptet wird, dass "die Kinder immer dümmer werden",
> dann ist recht schwer zu verstehen, wieso es plötzlich in deutlich
> kürzerer Zeit gehen soll...

Betrifft wohl kaum dejenige Gruppe an Kindern, die später eine Uni 
besuchen wird. Zudem weiss jeder, der ein bisschen länger zur Schule 
gegangen ist, dass  man zeitlich und intellektuell selten über längere 
Zeit an der Grenze ist - die Unis können also (fast) beliebig aufs Tempo 
drücken, jedenfalls dann, wenn man sich entsprechende Durchfallquoten 
leisten kann.

Autor: STS (Gast)
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Wenn der Gleiche Inhalt dahintersteckt, also auch der gleiche 
Arbeitsaufwand, fage ich mich aber warum der Bac. keine 240 ECTS 
bekommt, wie das FH-Diplom. Die Bac. haben also mehr Stoff bei weniger 
Arbeitseinsatz?

Autor: Betrachter (Gast)
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Nur weil viele denken das es eine Abwertung ist, muss es nicht zwinged 
so sein. Und die Zeit sagt garnichts aus, das ist nur ein Vorwand.

Autor: Mousse-T (Gast)
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Also ich Studiere Elektro Technik an einer FH. Wir waren der letzte 
Jahrgang der noch Dipl. machen konnte. Bei uns an der FH ist es momentan 
so, das die Bachelors genau den gleichen Stoff machen wie wir auch. Aber 
das wird sich laut Aussagen unserer Profs. nach der Eingliederung 
ändern. Da wird dann nicht mehr so ins Detail gegangen. Ob man das 
braucht oder nicht, das ist ne andere Sache. Ich will jetzt nicht sagen 
das der Bachelor Abschluss schlechter ist als ein Diplom, er ist aber 
auf jeden Fall anders.

Autor: STS (Gast)
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Vorschlag: Führt den 4jährigen Bac. (hons) in Dtl. ein und dann ist auch 
eine gewisse Gleichwertigkeit zum FH-Diplom gegeben. Warum wurde das 
nicht gemacht? Kostenersparnis, höhere Akademikerquote

Autor: Betrachter (Gast)
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Damit die Leute eher fertig sind?...ich dachte imme Ingenieure sind 
offen für neuerungen und nicht so festgefahren...
Weniger Zeit heißt nicht gleich weniger Qualität...also lieber mal offen 
sein für neues anstatt alles schlecht zu reden was anders ist als das 
gewohnte selbst erlebte.

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