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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frequenzbereich eines Lautsprechers ausmessen


Autor: Michael S. (michi88)
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Hallo,

mir ist ein alter Lautsprecher einer Siemens-Box kaputt gegangen. Leider 
ist das Produkt zu alt um noch ein Ersatzteil zu bekommen. (Made in 
W-Germany ^^)

Jetzt möcht ich mir nen neuen Lautsprecher kaufen. Nur hab ich keine 
Ahnung für welchen Frequenzbereich der ausgelegt sein soll. Auf dem 
defekten hab ich auch keine hilfreichen angaben gefunden. Hab schon nach 
Herstellerids etc. gegoogelt.

Ich hab aber nochmal den selben Lautsprecher in der zweiten Box (von der 
Stereoanlage) so könnt ich von dem (wenn ich wüsste wie) den 
Frequenzbereich ausmessen.

Oder lieg ich ganz falsch und muss das an der Frequenzweiche messen?

Ich hoffe ihr versteht mein Problem. :)

michi

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Was ist eine "Siemens Box"?

Warum willst du unbedingt die Frequenzbereiche der Lautsprecher wissen?

Wenn einer Frequenzweiche vorhanden ist, warum orientierst du dich nicht 
einfach daran, was die Frequenzbereiche angeht?

Also wenns nicht so qualitätiv hochwertig sein muss, würde es 
normalerweise reichen, wenn du einen Lautsprecher wählst, der ungefähr 
ins Gehäuse passt und die Impendanz des Lautsprechers mit dem Alten 
übereinstimmt.

Autor: Düsentrieb (Gast)
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messen nützt dir hier wenig, du kannst ja keinen neuen "zaubern" (oder 
herstellen lassen) , der genau der messung entspricht...
nimm die wichtigsten eigenschaften:
mech. grösse
impedanz (4 /8 ohm ?)
aufhängung (rand) weich? gummi?

und such ein chassis, das etwa so ist...zb bei pollin
bestell 2x , mach rein und höre...

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
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Hi, Michael,

ich bin kein Audio-/Lautsprecher-Freak, sondern habe bescheidene 
Ansprüche.

Du: "Ich hab aber nochmal den selben Lautsprecher in der zweiten Box 
(von der
Stereoanlage..."

Deine Ansprüche an den "guten Stereo-Klang" bestimmen alle weiteren 
Schritte.
Je höher die Ansprüche, desto kleiner die Differenzuen zwischen Links 
und Rechts, die Du bereit bist zu tolerieren.

Der einfachste Weg ist: Beschaffe einen Lautsprecher, der von der Form 
her (Öffnung, Bohrlöcher) paßt und vom Gleichspannungswiderstand. Bau 
ihn ein und probiere, ob es dir genügend gefällt.

Ich bin Nachrichtentechniker, habe mit Antennen zu tun. Antennen mit 
einer Bandbreite über mehrere Oktaven. Da ist es schon schwer, Impedanz 
und Gewinn einigermaßen stetig zu halten.
Aber Lautsprecher, von unter 50 Hz bis über 15 kHz? Dann noch gepaart 
für Stereo? Bloß nicht.
(Meine Ansprüche sind eben becheiden. Schon bei 5W klirren meine 
Weingläser im Schrank, die Geometrie meiner Stube ist alles andere als 
symmetrisch, wozu da noch Ansprüche an die Lautsprecher, die man 
allenfalls im professionellen Audio-Studie mit Schallschluckwänden 
vergleichen könnte?)


ciao
Wolfgang Horn

Autor: Michael S. (michi88)
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also gut, dann bestell ich mir einfach nen lautsprecher mit 8-ohm 
120Watt Sinusleistung. So einer war auch vorher drin.

es geht mir nur darum. weil es lautsprecher gibt von 35Hz - 2000Hz oder 
z.b. bis zu 6000Hz.

Ich wollte nur so den groben Unterschied ausgleichen.

Wie würde ich mich an der Frequenzweiche halten können? Müsste ich doch 
auch messen oder nicht?

michi

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Michael Steinbeißer wrote:
> es geht mir nur darum. weil es lautsprecher gibt von 35Hz - 2000Hz oder
> z.b. bis zu 6000Hz.

Diese Angaben bedeuten nur, daß sie in diesem Fequenzbereich besonders 
linear arbeiten und/oder vom Hersteller empfohlen wird, die Lautsprecher 
in diesem Frequenzbereich zu betreiben. Das ist keine feste 
Arbeitsfequenzen oder sowas.

> Wie würde ich mich an der Frequenzweiche halten können? Müsste ich doch
> auch messen oder nicht?

Nun, es gibt Frequenzweichen, auf denen die Teilfrequenzen einfach 
aufgedruckt sind. Falls das nicht der Fall, muss man sich an den Werten 
der Bauteile orientieren und die Frequenzen ausrechnen. Braucht 
zugegebenermaßen etwas Erfahrung :)

Autor: Oliver (Gast)
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Nö. Messen kannst du da gar nichts. (Wenn du es könntest, würdest du 
hier nicht fragen...)

Wichtig wäre es, eine Lautsprecher zu bekommen, der neben dem gleichen 
Widerstand auch den gleichen Wirkungsgrad und das gleichen 
Impulsverhalten hat, wie der alte. Dummerweise stehen die Werte nicht 
drauf, und sind auch nicht so leicht zu messen.

Ich würde mir gleich zwei passende Chassis besorgen, und in beiden Boxen 
neue einbauen. Dann fallen die Unterschiede rechts/links nicht so auf.

Oliver

Autor: Düsentrieb (Gast)
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jep, s.o. , kauf auf jeden fall 2 stk.
der unterschied r/l alt/neu würde wesentlich mehr auffallen,
als der unterschied alte / 2 neue !

Autor: HildeK (Gast)
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Die zwei neuen würde ich auch empfehlen, denn auch die Wirkungsgrade von 
zwei verschiedenen können deutlich unterschiedlich sein. Das könnte 
schon in einem Lautstärkeunterschied auffallen.
Der Frequenzgang ist imho nicht so kritisch, denn in erster Näherung ist 
er vom Durchmesser der Membran abhängig und die eingebaute 
Frequenzweiche sollte hier schon deutlich vorher abregeln.
Vielleicht hat du noch die Info über die Übernahmefrequenz aus dem 
Datenblatt der alten. Da sollte der neue mit seiner Grenzfrequenz schon 
etwas drüber liegen.

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