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Forum: Projekte & Code AVR910 Programmer, Schaltplan, Layout, Firmware


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Autor: Clemens Helfmeier (sum)
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Hi Leute,

anbei ist ein Schaltplan und Layout (kein SMD) für den AVR910 
Programmierer von mir. Der Programmierer hat einen Pegelwandler für die 
serielle Schnittstelle. Die Software ist so erweitert worden, dass sie 
Vertauschung der MISO/MOSI-Leitungen erkennt (schon ab V3.8c möglich) 
und einen Takt ausgibt, den man z.B. für Rettungsversuche "zerfuseder" 
AVRs nehmen kann (ab dieser Version 3.8d erst möglich).

Ich hoffe ihr könnt damit was anfangen.

Grüße,
 Clemens

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Hallo Clemens,
könntest Du bitte kurz mal bescheiben, wozu D3 bis D6 in Deiner 
Schaltung gut sein sollen?
Gruß Holger

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Oder vielleicht jemand anders? Ich hab die Schaltung mal als png 
drangehängt

Autor: gast (Gast)
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Das ist ein Brückengleichrichter!

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Brückengleichrichter an der RS232 ist doch ziemlicher Quatsch, oder 
nicht?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Die Funktion der Dioden verstehe ich auch nicht. Der Max232 gibt an den 
Anschlüssen 2 +8,5Volt und an 6 -8,5Volt gegen Masse aus. Wenn er mit 
diesen Spannuungen die  Signale DSR und CTS "festklemmen" will, dann 
sind die Dioden falsch herum drin?!

Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich denke nicht.
;-)
MfG Paul

Autor: sum (Gast)
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Hi Leute,

ich hatte überlegt, den MAX statt mit dem Step-Up wandler und den 
Kapazitäten direkt durch die RS232 Schnittstelle zu versorgen. Dann 
braucht er (hoffentlich) weniger Strom und man könnte das ganze Teil 
u.U. auch noch mit 1.8 oder 2.7V verwenden. Habe zwar schon 3 solche 
Platinen gebaut, aber noch nichts mit den Dioden ausprobiert. Auch ohne 
Dioden ist die Platine ziemlich eng, mich stören die leeren Löcher dort 
jetzt nicht groß.

Schöne Grüße,
 Clemens

Autor: Der Dude (Gast)
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nimm doch jweils eine Diode und Elko für die +-10V aus der RS232 und 
schalte mit einem simplen NPN. Du brauchst doch den MAX232 gar nicht.

Autor: Andre G. (elektrolurch)
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Hi all

Da ich in meiner Bastelkiste leider keinen 90S2313 habe wollte ich mal 
fragen ob ich einen Atmega8 oder 16 verwenden kann.

Läuft dann das Hex-File noch?

Bye Andre

Autor: Sebastian (Gast)
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Meine Vermutung wäre: Nein. Im Gegensatz zu dem '51ern sind AVRs 
untereinander nicht binärkompatibel. Man könnte vielleicht den Quellcode 
für mega8 kompilieren, wenn man die Registernamen anpaßt.

Autor: Bernhard (Gast)
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Da liebe ich doch eher diese Variante. 
http://www.haka-lp.de/html/avr-programmer.html
;-)

Autor: Mario Krüger (krygi)
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Das ist genau das, was ich schon eine Weile suche!
Die Platine bekommt man aber nur bei Bestellung eines Artikels, oder?
Dann werde ich wohl mal eine Mail an HAKA schreiben ;)

Autor: Andre G. (elektrolurch)
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Hi

Ich wollte zwar nur vom Lpt zum Com wechseln weil mein neuer Notebook 
keinen Lpt mehr hat, aber USB ist noch viel besser.

Ich werde mich heute Abend gleich mal an die Platine machen.

Tausend Dank für die schnellen Antworten.

Bye Andre

Autor: Elektolurch (Gast)
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Hi All

Ich habe mir die Platine besorgt und auch zusammengelötet.

Da programmieren mit meinenm alten Adapter klappte auch.

Nur bekonmme beim aufstecken immer die Fehlermeldung USB Gerät wurde 
nicht erkannt.

Ich befürchte, dass wohl irgend etwas mit den Treibern nicht stimmt.

Leider fand ich noch keine eindeutige Anleitung zur Installation.

Haka > Fischl > sourceforge

Kann mir da jemand helfen?

Bye Andre

Autor: Josef Möllers (Firma: Privat) (jmoellers)
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Dem Code entnehme ich, daß die Schnittstellensignale MOSI, MISO und SCK 
explizit geschaltet werden.
Kann man das Ganze nicht auch über den eigebauten SPI-Controller laufen 
lassen? Also einfach warten bis SPI leer ist, dann Datenbyte nach SPDR 
schreiben. Oder paßt das evtl mit den Geschwindigkeiten nicht?

Autor: sum (Gast)
Datum:

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Hallo Josef,

ja man könnte u.U. auch den SPI nehmen, allerdings ist dann das 
automatische Vertauschen von MOSI/MISO nicht möglich und vielleicht das 
selbstprogrammieren des AVRprogrammers auch nicht mehr (hab ich jetzt 
nicht genau im kopf). Da die firmware das aber alles automagisch machen 
kann, ist das nicht sooo nötig.

Grüße,
 Clemens

Autor: Frankl (Gast)
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Kann mit der Software 3.8d ATtiny2313 programmieren ?

Autor: Roman W. (rom4o)
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Hallo Leute, ich will in die Mikroprozessorprogrammierung einsteigen.
Und möchte mit dem ATMega8 beginnen.
Ich habe mir den Artikel über die ISP´s durchgelesen und habe mich für
die günstige Variante des AVR910-Programmers entschieden.
Leider gibt es keinen AT90S2313P sondern nur noch ATTiny2313.
Ich habe erst versucht die obige Schaltung in Betrieb zu nehmen aber 
kein Programm konnte den Programmer erkennen.
Nun habe ich mir von verschiedenen Quellen eine ähnliche Schaltung 
aufgebaut,
wie auf dem Bild im Anhang zu sehen ist.

Ich habe in den Datenblättern gelesen, dass die beiden IC´s mit 
aktiviertem internen Oszillator ausgeliefert werden, daher habe ich in 
meinem Aufbau entgegen dem Schaltplan die Oszillatoren weggelassen.

Also ich habe versucht die Schaltung von "AVR Studio 4" über Prog... 
erkennen zu lassen, da kommt diese Fehlermeldung "No supported board 
found.! AVR-prog 1.40". "WinAVR20090313" erkennt auch nichts.
Der AVR-Programmer "AT-Prog V3.3" erkennt zwar Sercon2 wenn ich COM1 
einstelle aber aber wenn ich dann über "Autodetection" "Check" klicke 
findet er nichts, obwohl der ATTiny2313 gelistet ist.

Was kann ich machen. Soll ich mal alle Spannungen messen und posten?

Ich habe übrigens kein LPT-Anschluss, also ich will aufjeden Fall über 
RS232 den µC programmieren. Und was fertiges kaufen wie AVR500, möchte 
ich nicht. Es muss doch auch so mit einfachen Mitteln gehen.

Viele Grüße und schon mal Danke für Hilfe

rom4o

Autor: Blackbird (Gast)
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Geht es auch. Aber so nicht.

Ob AT90S2313 oder ATtiny2313 ist fast egal. Das betrifft nur die Fuses. 
Wirklich gute Informationen dazu gibt es hier: 
http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/A...

Den AVR910-Programmer muß man aber auch erst einmal programmieren. Das 
geht mit einem Einfachst-Programmer über LPT oder RS232 mit PonyProg 
(http://www.lancos.com/siprogsch.html)

Quarz MUSS immer dran sein.

Bei Deiner Schaltung würde ich den ATMega8 steckbar machen und die 
ISP-Programmierleitungen parallel auf eine 6pol. oder 10pol. Stiftwanne 
legen. So kann man die Experimentierplatte auch als Programmer für 
andere AVR-Projekte benutzen.

Der AVR910-Programmer unterstützt aber nicht alle AVR-Typen!


Blackbird

Autor: Klaus Leidinger (klausleidinger)
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zu der Beschreibung von Blackbird ist nur wenig hinzuzufügen...

Ohne Quarz und mit default Fusebits läuft der ATTiny2313 mit 1MHz intern 
und das noch einigermassen instabil. Da stimmt keine Baudrate mit der 
o.g. Software. Die benötigt einen Baudratenquarz von 11,059 MHz.

> Der AVR910-Programmer unterstützt aber nicht alle AVR-Typen!

Der Programmer selbst unterstützt schon "alle", es hängt von der 
Steuersoftware ab. AVRProg hat eine stark eingeschränkte 
Bauteileauswahl, mit z.B. OSP II gehen praktisch alle aktuellen Typen 
(zumindest die, die sich zum Basteln eignen) ebenso mit avrdude.

Auf meiner Seite (link im vorigen Post) sind auch die 
Fusebiteinstellungen für den ATTiny2313 abgebildet.

HTH,
Klaus

Autor: Roman W. (rom4o)
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Hallo,
das sind sehr wertvolle Hinweise, ich werde es probieren sobald ich Zeit 
habe.
Ist denn die Schaltung prinzipiell richtig aufgebaut?

Viele Grüße

rom4o

Autor: Roman W. (rom4o)
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Hallo nochmal, ich habe mir die Seite von Klaus angeschaut, die ist sehr 
gut.
Ich bin nun nur etwas verwirrt welche Quarzfrequenz zu welcher Baudrate 
passt.
Ich habe einen 1MHz, 2MHz, 4MHz und 8MHz Quarz zur Verfügung, welchen 
soll ich an den ATTiny2313 anschließen und welche Baudrate muss dann in 
der jeweiligen Software eingestellt werden?

Ich habe mir die Sache mit den RS232-einfachst-Programmern angesehen.
Ich möchte den Sercon2-Mini verwenden. 
http://www.speedy-bl.com/adapter.htm
Wenn der dann von AT-Prog oder avrdude erkannt wird, dann kann ich doch 
folgende Schritte:

" Jetzt das schreiben des neuen Wertes:
avrdude -c "Programmertyp" -p t2313 -U lfuse:w:0xed:m
wenn das geklappt hat, kann danach die avr910 Software geladen werden:
avrdude -c "Programmertyp" -p t2313 -U flash:w:avr910_2313_v38.hex:i "

( Quelle: 
http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/A... 
)

ausführen oder nicht? Oder muss ich noch irgendwie die Frequenz 
einstellen?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

Viele Grüße rom4o

Autor: Klaus Leidinger (klausleidinger)
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Hallo Roman,

wenn Du nur einen 8MHz quarz hast, steht das zur Auswahl:

;********* Baudrates for 8 Mhz Chrystal
;.equ  XTAL = 8000      ; XTAL frequency, Khz (8.000 Mhz)
;*********
;.equ  BAUD = 38400    ; Data rate, bauds
;.equ  N = 12        ; for 8.00 Mhz/38.400 Baud
;*********
;.equ  BAUD = 19200    ;Data rate, bauds
;.equ  N = 25        ; for 8.00 Mhz/19.200 Baud
;*********
;.equ  BAUD = 9600      ; Data rate, bauds ! Not valid for AVRProg, use 
for avrdude only !
;.equ  N = 51        ; for 8.00 Mhz/9.600 Baud
;*********

38400 und 19200 kommen in Frage, schneller ist prinzipiell besser ;-)

Bei der nächsten Bestellung kannst Du Dir dann mal einen Baudratenquarz 
spendieren.

Nicht vergessen neu zu kompilieren...

> " Jetzt das schreiben des neuen Wertes:
> avrdude -c "Programmertyp" -p t2313 -U lfuse:w:0xed:m
> wenn das geklappt hat, kann danach die avr910 Software geladen werden:
> avrdude -c "Programmertyp" -p t2313 -U flash:w:avr910_2313_v38.hex:i "

Ich würde es andersrum machen, erst das Programm, dann die Fuses.
Vorteil: Du siehst ob das programmieren generell klappt und die gefahr 
das Du den Controller "verfust" ist geringer. (Hilfe bei verfusten 
Controller ebenfalls auf meiner Seite, wieder was zum basteln)

Nachteil: der Tiny2313 läuft default nur mit 1MHz (vorteiler 1/8 ist 
aktiv), was avrdude aber durch längeres timing ausgleichen müsste. Falls 
es nicht auf Anhieb klappt, mit -i <delay> experimentieren.

"Programmer" wäre dann wohl ponyser, müsste klappen.

Viel Spaß und Erfolg,
Klaus

Autor: Roman W. (rom4o)
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Hallo ich habe die Sercom2-Mini-Schaltung aufgebaut und mit den 
Miso-Mosi-SCK-Reset-Eingängen des ATTiny2313 verbunden. Die Schaltung 
funktionierte
mit AT-Prog auf anhieb perfekt.
Dann habe ich den Low-Fusebit einmal ausgelesen. Der default-Wert war 
"64" statt "62" wie es auf deiner Seite steht.
Diesen habe ich dann auf den Wert "ED" gesetzt.
Ich habe versucht mit AVRdude5.8 den µC zu beschreiben, hat sich aber 
immer aufgehängt, keine Ahnung warum. Aber es ist ja ein gutes Zeichen 
wenn es mit ATprog läuft.
Danach habe ich die "avr910_2313_v38.hex" Datei in den Flashspeicher 
geschrieben, ging auch wunderbar.
Zum 8MHz Quarz, ich möchte eigentlich einen 4MHz Quarz nehmen aber ist 
ja eigentlich egal, weil mit der ED-Einstellung der Bereich 3-8MHz 
abgedeckt ist. Steht jedenfalls so im Datenblatt.
Aber es gibt nun das Problem, dass nach einstellen des LFuseBbit´s der 
Quarz immer noch nicht schwingt. Ich habe ein VC940-Multimeter, damit 
kann man auch Frequenzen messen. Also ich habe mal an einem 4MHz 
Oszillator gemessen, der läuft.
Aber der 4MHz oder auch 8MHz Quarz mit laufen beide nicht. Habe auch die 
Kapazitäten die ja zur Masse geschaltet sind, verändert. 12pF , 22pF und 
34pF habe ich ausprobiert........nichts passiert.
Was kann da das Problem sein?

Vielen dank weiterhin für die guten Ratschläge.

Viele Grüße rom4o

Autor: Klaus Leidinger (klausleidinger)
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> Danach habe ich die "avr910_2313_v38.hex" Datei in den Flashspeicher
> geschrieben, ging auch wunderbar.

Den Chip kanst Du nach der erfolgten Fusebitumstellung nur beschreiben, 
wenn der Quarz schwingt.

Also entweder sind die Fuses nicht umgestellt und er läuft noch auf 
internem Takt, oder der Quarz schwingt.

In der originalschaltung hängt ja noch eine LED zwischen den Pins 12 und 
15. Schliesse die mal an und schaue was passiert denn nach dem brennen 
der Software bzw. nach Reset. Wenn die blinkt ist die Software drin, 
ansonsten nicht.

Einen 4MHz Quarz kannst Du natürlich auch nehmen, wenn Du vorher 38400 
Baud eingestellt hattest sind es dann halt nur 19200.

Klaus

Autor: Roman W. (rom4o)
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Hallo, ich habe endlich Zeit gefunden und etwas weiter an dem AVR910 
gearbeitet.
Ich habe einen Fehler in der ursprünglich von mir am 12.01.2010 
hochgeladenen Schaltung gefunden.
Ich habe Pin 2 und 3 vertauscht, diese sind natürlich fundamental.
Und die von Klaus empfohlenen LED´s habe ich auch eingesetzt.
Ich habe ja die Datei "avr910_2313_v38.hex" in den ATTiny2313 
geschrieben.
Und wenn ich den ATTiny nicht mehr im Resetmodus habe dann blinkt erst 
eine LED dann beide und dann die andere dauerhaft. So soll es ja auch 
sein.
Ich habe mal zwischen 4 und 8MHz Quarz gewechselt, bei dem 8MHz Quarz 
blinken die LED doppelt so schnell. Das heisst dann wohl, dass die 
Quarze schwingen. Alles super, nun müsste ja endlich der die Schaltung 
von AVRProg oder den anderen Programmen erkannt werden.
Aber leider passiert immer noch nix.
Was mache ich falsch?
Wie müssen denn die Spannungen an dem MAX232 bei normal Zustand sein?

Im Anhang befindet sich die aktuelle korrigierte Schaltung.

Viele Grüße und vielen Dank.

rom4o

Autor: Klaus Leidinger (Gast)
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Hallo Roman,
hast Du Pin 15 und 16 am max232 beschaltet? +- 5V ? Ist im Schaltplan 
nicht zu sehen und wird auch gerne vergessen ;-)

Ansonsten ist auf meiner eite eine Fehlersuche beschrieben, ich würde 
mit einer Terminalemulation und gebrücktem Pin 2und 3 am Attiny 
anfangen.

http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/A...

So wie die LEDs blinken ist die Controllerseite und Quarz OK.

HTH,
Klaus

Autor: Roman W. (rom4o)
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Hallo Klaus, vielen Dank für die wertvollen Informationen.
Ich hab nächste Woche Leistungselektronik 2 Klausur. Sobald ich Zeit 
finde werde ich das "Debugging" starten.

viele Grüße roman

Autor: Klaus-W. (Gast)
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Hallo zusammen,
ich habe mich auch mal an dem AVR910 Programmer von Klaus versucht und 
ihn auf Lochrasterplatine aufgebaut. Leider funktioniert er auch nicht. 
Habe bereits zig mal den Aufbau kontrolliert, aber keinen Fehler 
gefunden.
Ich benutze einen ATtiny2313 mit einem 8MHz Quarz und habe 38400 Baud im 
Programm von Klaus eingestellt wie es oben schon beschrieben wurde.
Fuse Bits sind gemäss der Einstellungen von Klaus Seite mit PonyProg 
eingestellt worden.
Als Spannungs- und Programmier Anzeige benutze ich zwei antiparallel 
geschaltete LED's.

Beim Anlegen der Versorgungsspannung leuchtet erst die rote, dann die 
rote und die grüne auf, danach erlischt die rote und die grüne leuchtet 
dauerhaft. Funktionstest 1 bestanden. Löte ich den Quarz ab, dann 
passiert nichts, also Fuses korrekt auf den externen Quarz programmiert.

Die RS232 am Rechner incl. Kabel ist ok, da die Programmierung des 
ATtiny2313 funktioniert hat. Mit dem Programm COM-Terminal habe ich dann 
versucht die LED's zu beeinflussen. 2 mal y gesendet, nichts passiert an 
den LED's, Antwort vom Programmer: 0x7F. Die gleiche Antwort kommt wenn 
ich "x" sende. Bei anderen Buchstaben kommen z.T. andere Antworten.

Einstellung der RS232 bei COM-Terminal:
Rate: 38400baud
Parity: None
Databits: 8
Stopbits: 0

auch andere Einstellungen brachten keinen Erfolg.

Die Schwingungen des Quarzes an PIN 4 und 5 des ATtiny sehen gut aus und 
haben auch die korrekte Frequenz.

Direkt an der RS232 PIN 2 und 3 gemessen, lässt sich die Kommunikation 
erkennen, kann sie allerdings mit meinem Oszi nicht auslesen, dafür ist 
er dann doch zu klein.

Ich bin jetzt mit meinem Latein am Ende, vielleicht hat ja noch Jemand 
eine Idee dazu.

Vielen dank erstmal
Klaus-W.

Autor: Klaus Leidinger (klausleidinger)
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Hallo Klaus,

Ich kann Dir nur das empfehlen:
>Ansonsten ist auf meiner eite eine Fehlersuche beschrieben, ich würde
>mit einer Terminalemulation und gebrücktem Pin 2und 3 am Attiny
>anfangen.

http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/A...

Der Controller ist so wie Du es beschreibst richtig programmiert, 
Baudrate kann ich natürlich hier nicht sehen, aber das was über das 
Terminal zurück kommt ist seltsam, sieht nach falscher Baudrate aus. 
Würdest Du mit obigem Test feststellen, wenn gebrückt ein sauberes Echo 
kommt.

HTH,
Klaus

Autor: Klaus-W, (Gast)
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Erstmal Danke Klaus für die schnelle Antwort.

Ich habe das mal ausprobiert und die Pins 2 und 3 am ATtiny gebrückt. 
Dabei kommt auch nur Müll zurück und zwar endlos. Ein geschicktes 
Zeichen lässt unendlich viele Zeichen zurückkommen. Also weiter in der 
Fehlersuche. Sieht also so aus, als ob sich da was aufschwingt.

Ich habe statt des BC557C einen BC558B und statt des BC548B einen BC546B 
eingebaut, sollte die unterschiedliche Verstärkung des PNP's die Ursache 
sein???

Ich werde weiter forschen und mich bei Gelegenheit wieder melden was 
daraus geworden ist.

Autor: Klaus Leidinger (klausleidinger)
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Klaus-W, schrieb:
> Erstmal Danke Klaus für die schnelle Antwort.
>
> Ich habe das mal ausprobiert und die Pins 2 und 3 am ATtiny gebrückt.
> Dabei kommt auch nur Müll zurück und zwar endlos. Ein geschicktes
...
OK, dann ist es wohl der Wandler.

> Ich habe statt des BC557C einen BC558B und statt des BC548B einen BC546B
> eingebaut, sollte die unterschiedliche Verstärkung des PNP's die Ursache
> sein???
>
Glaube nicht, das es so einfach ist, obwohl gerade letzte Woche einen 
Darlington pnp probiert hatte der auch nicht ging.

> Ich werde weiter forschen und mich bei Gelegenheit wieder melden was
> daraus geworden ist.

Schau mal auf die Widerstandswerte, da gabs auch mal einen Beitrag hier 
im Forum und der Elko muß mit + gegen Masse.

Ciao,
Klaus

Autor: Klaus-W, (Gast)
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die Widerstände sind alle 4k7, stammen auch alle vom gleichen Gurt, und 
statt des Elkos habe ich einen 1µF Wima Folien-C eingebaut, der kann es 
also eigentlich auch nicht sein.

Wenn ich den Attiny aus der Schaltung entferne und dann Pin 2 und 3 am 
Sockel brücke, wird das gesendete Zeichen einwandfrei zurückgelesen.

Autor: Klaus Leidinger (klausleidinger)
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Klaus-W, schrieb:

> Wenn ich den Attiny aus der Schaltung entferne und dann Pin 2 und 3 am
> Sockel brücke, wird das gesendete Zeichen einwandfrei zurückgelesen.

Aber dann bleibt noch die Baudratenumstellung, oder Du hast aus versehen 
das alte hex File gebrannt (das von vor der Umstellung)?

Ich habs gerade mal schnell mit 8MHz Quarz und

;********* Baudrates for 8 Mhz Chrystal
.equ  XTAL = 8000      ; XTAL frequency, Khz (8.000 Mhz)
;*********
.equ  BAUD = 38400    ; Data rate, bauds
.equ  N = 12        ; for 8.00 Mhz/38.400 Baud
;*********

probiert.

Es würde mir noch die 1/8 Fuse einfallen, Fusebits hattest Du aber 
überprüft?
Ich hab Dir mal ein funktionierenden Hexfile von meiner Software 
angehängt.

Ciao,
Klaus

Autor: Klaus-W, (Gast)
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Ich habe jetzt auch mal die Amplitude der 8MHz an den Pins 4 und 5 
gemessen. Am Pin 4 habe ich 0,1Vss und an Pin 5 0,2Vss gemessen. Dazu 
kommt noch ein DC Offset von 0,5V. Reicht das für den ATtiny als Clock?

Autor: Klaus-W. (Gast)
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dies ist die aktuelle ausgelesene Fuse Einstellung

Autor: Klaus-W, (Gast)
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Danke Klaus, mit deinem hex-file funktioniert die Steuerung der LED's 
mit "y" und "x".

Ich frage mich nur, was habe ich falsch gemacht?
Ich hatte von deiner HP das .asm file heruntergeladen und die Zeilen für 
den 7,3728 MHz Quarz deaktiviert und die 3 Zeilen für den 8 MHz Quarz 
mit 38400 Baud aktiviert.

Habe ich da noch was übersehen???


Mit bestem Dank
Klaus

Autor: Klaus Leidinger (klausleidinger)
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Klaus-W, schrieb:
> Danke Klaus, mit deinem hex-file funktioniert die Steuerung der LED's
> mit "y" und "x".

Schön, dann wird auch der Rest klappen ;-9

> Ich frage mich nur, was habe ich falsch gemacht?
> Ich hatte von deiner HP das .asm file heruntergeladen und die Zeilen für
> den 7,3728 MHz Quarz deaktiviert und die 3 Zeilen für den 8 MHz Quarz
> mit 38400 Baud aktiviert.

Ja, das ist das, was ich auch gemacht habe, siehe oben.
>
> Habe ich da noch was übersehen???

Da kann ich nur raten, eventuell wirklich das falsche hexfile 
hochgeladen, oder es gab einen Fehler beim compilieren den Du übersehen 
hast, dann wird kein hex File geschrieben??? Murphy...
>
> Mit bestem Dank
> Klaus

Bitteschön,
Klaus

Autor: Klaus-W, (Gast)
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da fällt mir ein, beim compilieren gab es zwei warnings das Register r28 
und r29 durch .def anweisung definiert sind, die ich aber nicht weiter 
beachtet habe weil das hex file erstellt wurde.

Gruß
Klaus

Autor: Klaus Leidinger (klausleidinger)
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Nein, redefined macht in dem Fall nichts bei warnings kompiliert er 
trotzdem.

Hast Du es noch mal mit Deinem asm File probiert? Lösche vorher mal das 
alte hex File.

Klaus

Autor: Klaus-W, (Gast)
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Ja, habe ich gerade mal versucht ... und es klappt ... kopfschüttel :-)

Autor: Dietrich J. (sprotte24)
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Bernhard schrieb:
> Da liebe ich doch eher diese Variante.
> http://www.haka-lp.de/html/avr-programmer.html
> ;-)

Hallo,

gerade habeich mein erstes USB-Prog von HAKA zusammengelötet.
Nun ist mir unklar, auf welches Weise die Programmierung erfolgen soll:

Kann ich die 6 ISP-Leitungen über den 10poligen Steckverbinder einfach 
1:1 mit den gleichnamigen eines anderen bereits vorhanden 
ISP-Programmieradapters verbinden?
5V-Speisung einfach über die Mini-USB-Buchse?
Bislag benutze ich zum Progrmmieren PonyPog.

Wer kann helfen?

Gruß
Dietrich

Autor: Roman W. (rom4o)
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Hallo, ich habe endlich mal wieder Zeit mich an meinem avr910 Aufbau zu 
versuchen.
Der Stand der Dinge ist, dass die Schaltung so wie ich sie zuletzt 
gepostet habe aufgebaut ist. Um die hex-file von Klaus auf den 
ATTiny2313 zu schreiben, habe ich den ATTiny2313 vom Pegelwandler und 
ATmega8 getrennt und mittels Sercon2-Mini, wie im Anhang zusehen ist, 
verbunden.
Die Verbindung kommt über Com1 zu Stande und Sercon 2 wird auch erkannt.
Mit AT-Prog kann ich die Fusebits auslesen und verändern.
Die Veränderten werden auch gespeichert, wie sichtbar beim neu auslesen.

Das Problem ist folgendes. Wenn ich die hex-File von Klaus für 8MHz Takt 
schreiben möchte, dann bricht der Schreibvorgang bei ca. 98% ab und 
folgende Fehlermeldung, wie im Anhang zu sehen ist, erscheint.

Was mache ich Falsch?

Wenn das mit dem Pegelwandler nicht funktioniert dann werde ich den halt 
durch die klassische Schaltung aus den 2 Transistoren, Dioden und 4k7 
Widerständen ersetzen.
Kann man dann mit dieser Schaltung auch die hex-file ohne "Sercon2-Mini" 
in den ATTiny schreiben?

Viele Grüße Roman

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