www.mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Die Ingenieure : Deutschlands unterbezahlte Elite !


Autor: Bobbele (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hatte am Wochenende einen Treff mit Ex-Kollegen, mit denen ich vor über 
5 Jahren in einer Firma zusammengearbeitet hatte, die später verkauft 
wurde. Natürlich haben wir uns auch über die Karriere ausgetauscht und 
was wir so machen. Ich für meinen Teil hatte damals die Stelle 
gewechselt und mich später selbständig gemacht. So konnte ich mit 
Umsätzen dienen, die sich aus Projektarbeit definieren und Gewinne 
bennenen, die sich mit dem jeweiligen Jahresbrutto vergleichen lassen. 
Bisher schlussfolgerte ich, ich läge so 10-20% über dem, was ich als 
gleichwertiger Angestellter hätte. Grundlage war eine lineare 
Gehaltsentwicklung von 5% pro Jahr. (Etwas Teuerungsrate und Anrechung 
Knowhowgewinn). Tatsächlich aber war ich erschrocken :

Neben einem Maschinenbauer, der sich auch selbständig gemacjt hat und 
soviel umsetzt, wie ich, hatte gerade ein einziger soviel Gehalt, wie 
erwartet und lag bei den geschätzten 75 TDE. Er ist inzwischen 
Teamleiter, aber mit über 40 fast 5 Jahre älter als ich. Andere (selbe 
Ausbildung wie ich) sind bei 65 TDE bis 68 TDE stehengeblieben, was 
einer Steigerung von weniger als 3% im Jahr entspricht. 2 weitere 
arbeiten jetzt sogar komplett unterbezahlt bei 60 TDE für 40h in 
kleineren Firmen und sind eigentlich kaum vorangekommen, weder im Punkt 
Gehalt noch in der Position.

Dafür, daß die meisten mehr als 10 Jahre Berufserfahrung als Ingeneiur 
und mindestens FH-Abschluss haben, ist das doch ziemlich beschissen, 
finde ich, vor Allem, wenn ich da an manchen jungen Softwareentwickler 
denke: Der Nachwuchsprogrammierer, der damals bei uns studentischer 
Praktikant war, ist heute Softwaremanager bei einer Bank (macht also 
nichts technisches mehr) und kassiert fast schon mehr, obwohl gerade 
Ende 20.

Ingenieur sein lohnt wohl nicht mehr in Deutschland ?

Der Maschinenbauer macht nämlich auch mehr in Datenbanken und 
Systemadministration und sieht Stundensätze im Bereich Software 15% 
höher, als für den technischen Bereich.

Autor: T.M. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Deutschlands unterbezahlte Elite
Elite.... leichter Anflug von Größenwahn?

Autor: HariboHunter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wieso Größenwahn?
Wer soll denn sonst Elite sein?
Lokführer? Anwälte? Lehrer?
Tut mir leid, wenn ich eine Zeitung aufschlage, sehe ich keine
Gesucht-Anzeigen für diese Personengruppen.

Autor: Bobbele (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es ist doch unserer geschätzte Politik, die von der Elite des Landes und 
von den Eliteunis spricht. Ich sehe dabei selbstredend nicht die 
Ingenieure als die alleinige Elite, sondern als die Gruppe der 
Unterbezahlten, innerhalb der Elite. Denn eines ist sicher jedem klar:

Das Eintrichten von Eliteunis und die Forderung nach Studienaufnahme an 
die Jugend wird nicht fruchten, wenn eben jene Jugend mitansehen muss, 
daß man trotz einer der längsten Studiengängen gehaltsmäßig im Vergleich 
zu anderen Absolventen limitiert ist.

Ich kenne da Verkäufer mit FH in BWL, die mit 40 schon Bereichsleiter 
sind und 30% mehr haben, weil Leute im Verkauf generell mehr zu haben 
scheinen.

Autor: The Devil (devil_86)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bobbele wrote:
> [...] 2 weitere arbeiten jetzt sogar komplett unterbezahlt bei 60 TDE für
> 40h in kleineren Firmen [...]

60k€ = Unterbezahlung???

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe erst mal eine Dose Mitleid aufgemacht. Och, Seufz, schnief!

Heute Nachmittag will ich dann eine Initiative zur Errichtung eines
Denkmals für den unbekannten Elite-Ingenieur ins Leben rufen.

Ich fordere endlich ein rigoroses Vorgehen gegen die unsägliche
STUDIENPFLICHT, die so viele Menschen um ein angemessenes Einkommen
bringt!!

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du müsstest mal in einem Ost-Bundesland als Dipl.-Ing. arbeiten, da 
wärst Du aber mit 60k€ mehr als zufrieden.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
600000 ist zwar nicht die Welt aber doch ein ganz gutes Gehalt. Es gibt 
viele die für weniger arbeiten und darüber froh wären wen sie so viel 
hätten, und nur weil man ein Dipl. Ing / Dipl. Ing(FH) oder (BA) ist, 
muss man nicht zwingend viel verdienen oder mehr als andere. Zur Elite 
zählt man schon gleich garnicht. Manche Leute leiden anscheinend echt 
unter Größenwahn wenn ich das höre.

Autor: The Devil (devil_86)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Betrachter wrote:
> 600000 [...]

Wird ja immer besser ;-)
Aaaah...Fehlerteufel

Autor: Andy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich glaube, ihr mißversteht Bobbele. Er meint doch, dass die Leute mit 
vergleichbarem Abschluß höher bzw. tiefer eingestuft sind, wie andere 
vergleichbare Abschlüße. Klar,60K ist ein gutes Gehalt und im Osten wäre 
das ein Traumgehalt, darüber brauchen wir uns nicht zu streiten, wenn 
man sich aber überlegt, dass jemand mit vergleichbarem Abschluß viel 
mehr kriegt, aber nicht mehr macht, dann kommt man sich doch verarscht 
vor. Oder sieht das jemand anders? Ich kenne Informatiker, die sich an 
ihre Tools klammern und nicht in der Lage sind über den Tellerrand zu 
schauen, die aber mehr verdienen , wie ein Dipl. Ing. Elektrotechnik, 
der Hardware und Firmware macht.

Autor: Willi Wacker (williwacker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich fühl mich auch unterbezahlt!

Musste einfach mal gesagt werden.

Gruß an alle Mitunterbezahlten: schüff *ooch*

Es gibt in diesem Forum mehrere Threads, die sich diesem Thema widmen. 
Da sind dann immer welche, die -na-sagen-wir-mal- von 120k€ faseln 
neid *neid* neid . Die mit weniger halten sich eher dezent zurück.

Aber es kommt nicht nur auf das Geld an, wenn ich mich irgendwo wohl 
fühle, gehts auch für weniger. Wenn die Firma schlecht ist und krank 
macht, dann brauchts schon gewaltig was an Schmerzensgeld. Wenn man also 
mit seine Situation zufrieden ist, dann bloß nichts einreden lassen.

Der Standort ist natürlich auch wichtig, in irgendeinem Eifeldörfchen 
kann ich nicht so viel erwarten wie z.B. München/Stuttgart. Dafür hat 
das Eifeldörfchen auch kein Kino und München gleich in Dutzend. Aber die 
Luft in Stuttgart ist schlecht (und das wird sich auch nach Einführung 
der Feinstaubplakette nicht ändern). Geschmacksache halt.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andy wrote:
> ich glaube, ihr mißversteht Bobbele. Er meint doch, dass die Leute mit
> vergleichbarem Abschluß höher bzw. tiefer eingestuft sind, wie andere
> vergleichbare Abschlüße. Klar,60K ist ein gutes Gehalt und im Osten wäre
> das ein Traumgehalt, darüber brauchen wir uns nicht zu streiten, wenn
> man sich aber überlegt, dass jemand mit vergleichbarem Abschluß viel
> mehr kriegt, aber nicht mehr macht, dann kommt man sich doch verarscht
> vor. Oder sieht das jemand anders?

Ja, ich.
Mir geht diese Neiddebatte ("Wäääh, der hat aber viel größere 
Förmchen!") ziemlich auf den Senkel.
Wer einen Beruf hauptsächlich wählt, um Karriere zu machen und die 
Geldleiter möglichst hoch zu kommen, hat ihn eindeutig verfehlt.
Man sollte den Beruf wählen, in dem man seinem Hobby 12 Stunden am Tag 
fröhnen kann. Wenn man seinen Job gern macht, ist man auch gut und dann 
kommt das Geld zwangsläufig.

In einem Vortrag kam mal der schöne Satz:

"Wer sich gegen sein Talent entscheidet, entscheidet sich für die 
Mittelmäßigkeit."

Andererseits ist eben nicht jede Ausbildung gleich stark nachgefragt und 
auf einem Markt mit wenig Nachfragern singt eben der Preis. That's life.

Außerdem ist es toll, dass die Leute immer so genau wissen, was andere 
machen und dass sie auf jeden Fall weniger arbeiten als man selbst.

> Ich kenne Informatiker, die sich an
> ihre Tools klammern und nicht in der Lage sind über den Tellerrand zu
> schauen, die aber mehr verdienen , wie ein Dipl. Ing. Elektrotechnik,
> der Hardware und Firmware macht.

Ja und? Offensichtlich ist dem Unternehmen ein Informatiker, der seine 
Tools kennt, deutlich lieber als einer, der nichts richtig kann.

Und wenn Ihr die absoluten Cracks seid und nicht Rad fahren wollt, dann 
macht Euch selbstständig und beweist es Euch (und  meinetwegen auch 
anderen)!

Ich sag es hier nochmal: guckt nicht ständig, was andere machen - schaut 
auf Euch selbst - zu 90% sitzt dort der Schuldige.

Christoph tief durchatmend ;-)

Autor: Neidhammel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie wär es mit "Mindestlohn" für Ingenieure?
Wenn das mal unsere Politiker aufgreifen - das wird ein Spass!!!
Kann ja dem Koch mal eine email schreiben......

Autor: Fly (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Anstatt hier zu jammern, solltet ihr lieber was arbeiten... Vielleicht 
wirds dann auch mal was mit dem Gehalt...

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieure gehoeren wohl schon zu den hoeher qualifizierten 
Arbeitskraeften, wenn man betrachtet wie fordernd so ein Studium ist und 
wieviele Leute da durchrasseln. Ingenieure haben aber ein Problem: Sie 
koennen sich nicht vermarkten! Das liegt einerseits daran, dass sie in 
ihrer Position meist nicht allzuviele Moeglichkeiten haben, sich Macht 
und Einfluss zu erarbeiten, aber auch daran, dass recht viele Ingenieure 
keinen sozialen Killerinstinkt haben. (Man schaue sich nur all die 
introvertierten, kellerblassen Gestalten in technischen 
Studienrichtungen an...) Nun denn, wer sich in seinem Job nicht 
hochkaempft, der wird auch nie mehr kassieren. Loehne werden nunmal 
nicht danach bezahlt, wie gut jemand ist, sondern wie gut jemand fuer 
sein Geld kaempft.

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wer E-Technik, Informatik oder Maschinenbau studiert, muß sich
darüber im Klaren sein, daß das eine Sache ist, die mit "Herzblut" 
angegangen werden muß. Trotzdem ist es immer noch die Entscheidung
des Einzelnen, ob er das auf sich nehmen will oder nicht.

Das gibt aber niemandem das Recht, sich selbst als Elite zu sehen.

Elite ist für mich eine Bezeichnung für Menschen, die außerordentliche
Leistungen vollbringen können, etwa die Mitglieder der 
Biathlonmannschaft.

Eine Ansammlung von mehreren 100000 Menschen, die mal irgendetwas 
studiert haben, kann für mich keine Elite sein.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Spongebob (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

man wird wohl fast in jedem Beitrag hier ein Quentchen Wahrheit finden.

Für meine Begriffe verdient ein Ingenieur gutes Geld.
Dies ist aber im allgemeinen auch hart erarbeitet.

Ich könnte hier jede Wette eingehen, dass ein durchschnittlicher 
Elektroing. oder Arzt oder Rechtsanwalt  die Arbeit eines Personalers 
oder BWLers oder Verkäufers oder sonst was im gleichen Gehaltsniveau 
innerhalb 2 Monaten zufriedenstellend ausüben könnte.

Ein Personaler oder BWLer oder Verkäufer mit gleichem Gehaltsniveau wie 
ein Elektroing. kann dessen Arbeit nichtmal nach einem Jahr 
zufriedenstellend ausüben.

Man stelle sich nur vor, es gebe von heute auf morgen keine Elektroings, 
Ärzte, Lehrer ..... mehr.

Und man stelle sich vor es gebe genauso von heute auf morgen keine 
Personaler oder BWLer oder Verkäufer mehr.

Mal im ernst welches Szenario macht wirklich Angst.

Der Personaler oder BWLer oder Verkäufer lebt doch viel mehr vom Erfolg 
des Ingenieurs als umgekehrt.


Aber eines ist auch klar, dass ein normaler Ing. meiner Meinung nach 
mehr verdient und auch bekommt als ein studierter Personaler oder BWLer 
oder Verkäufer.

In Positionen mit Leitender Tätigkeit, verdienen wohl beide recht gut. 
Dafür machen se auch nahezu die gleiche Arbeit. Leuten Anweisungen 
geben.


Der Ing ist halt mehr mathematisch ausgelegt und trainiert und der 
Personaler halt mehr mit dem heiße Luft produzieren beschäftigt . Beides 
will gelernt sein.

Meine Meinung.

Nie im Leben tät ich mit einem Personaler tauschen wollen. Nie :-)

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na, da arbeite ich doch am Liebsten als Exhauster. Der produziert auch 
heiße Luft, jedoch ohne dabei wirres Zeug zu schwatzen. :-))

MfG Paul

Autor: Dieter Werner (dds5)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn es um möglichst hohes Einkommen mit geringem Ausbildungsaufwand 
geht, bleibt nur ein Job bei einer Bank.

Meine Schwester ist als Bankkauffrau (3 Jahre Lehre, 13 Jahre BE) 
Gruppenleiterin Controlling und greift dafür etwa 70k pro Jahr ab.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ich könnte hier jede Wette eingehen,


Die Wette würdest du verlieren. Offensichtlich ist diese Gruppe eine 
Hassgruppe für dich. Deshalb wirst du dich niemals mit denen 
identifizieren können und deshalb auch niemals deren Arbeit machen 
können.

Ich gehe jede Wette ein, dass du nicht einmal weißt, was diese machen.

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Spongebob (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Gast

ich hatte es auch von durchschnittlichen Ings.
und durchschnittlichen Personalern etc.

Und nicht von mir.

Autor: Missikatze (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Heute hat die Firma BB Promotion einen Gastvortrag in meiner Hochschule 
gehalten. Mir war langweilig, also hab ich mir das angeschaut. Die 
bieten (nach dem Studium) ein 1-jähriges Trainee-Programm an für 
800€/Monat Brutto (Studiengang Sport-Kultur und Freizeitmanagement). Die 
Firma macht/organisiert Musicals in Deutschland und hat 70 Mitarbeiter. 
Ich habe mir verkniffen zu fragen, wie viele Mitarbeiter sie haben, wenn 
die Praktikanten,Trainees, usw. abgezogen sind.Arbeitszeit > 50h/Woche. 
Keine ARbeitsplatzgarantie nach Trainee-Programm. Ich habe gefragt, wie 
viele sich auf Stellen bewerben. Antwort: Trainee: rund 20-40, andere 
Stellen mehr. Nach dem Vortrag gingen sogar einige (Mädels) hin und 
haben gefragt wie sie sich bewerben können.

 Zum Glück sind wir Ingenieure...

Autor: Missikatze (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab gerade gerechnet 800 Brutto=636 Netto
Nur zur Info.
Diese Angaben sind real! Ich kann es selbst kaum glauben, ist aber so.

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Elite ist für mich eine Bezeichnung für Menschen, die außerordentliche
> Leistungen vollbringen können, etwa die Mitglieder der
> Biathlonmannschaft.

> Eine Ansammlung von mehreren 100000 Menschen, die mal irgendetwas
> studiert haben, kann für mich keine Elite sein.

Ob du Spitzensport betreibst oder dich richtig ins Studium reinkniest, 
kommt wohl vom Aufwand her aufs selbe raus. Auch was du danach im 
Verhältnis zum Normalbürger kannst, ist ungefähr das selbe. Der einzige 
Unterschied ist, dass im Sport halt nur eine sehr schmale Elite 
durchkommt, während sie bei Akademikern etwas breiter ist. Dass der eine 
oder der andere mehr leistet, kann man wirklich nicht sagen. (Damit 
meine ich in beiden Fällen wirklich Leute, die mit vollem Elan an die 
Sache gehen.)

Autor: Digitalpolizei (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auch hier muss ich micht einschalten: Ingenieure sind schon die Elite 
der Berufe.

>die aber mehr verdienen , wie ein Dipl. Ing. Elektrotechnik,
>der Hardware und Firmware macht.

Eben! Informatiker sind total überbezahlt!

Ich schließe mich der Forderung nach Mindestlöhnen für Ingenieure an.

Was ich mal fragen wollte: Wie ist eigentlich das Lohngefälle Ost-West 
zu erklären? Es müsste doch in sich zusammenbrechen, wenn genug 
Ostentickler in den Westen gehen.

Autor: Willi Wacker (williwacker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Herbert von Caravan wrote:
> Wer E-Technik, Informatik oder Maschinenbau studiert, muß sich
> darüber im Klaren sein, daß das eine Sache ist, die mit "Herzblut"
> angegangen werden muß. Trotzdem ist es immer noch die Entscheidung
> des Einzelnen, ob er das auf sich nehmen will oder nicht.
>
> Das gibt aber niemandem das Recht, sich selbst als Elite zu sehen.
>
> Elite ist für mich eine Bezeichnung für Menschen, die außerordentliche
> Leistungen vollbringen können, etwa die Mitglieder der
> Biathlonmannschaft.
>
> Eine Ansammlung von mehreren 100000 Menschen, die mal irgendetwas
> studiert haben, kann für mich keine Elite sein.

Lass ihnen doch das bisschen Elite, wenn sie doch sonst nichts haben. 
Die Lokführer lassen schön grüßen.

Aber warum soll ein guter Ing. keine Elite sein. Aber ich stimme Dir 
bei, nur der Titel Ing. weist noch nicht auf den Elitestatus hin, das 
fehlt noch was noch was noch was noch was noch was noch was noch was.

By the way: Ich bin keine Elite. Ich will keine Elite sein. Das wär mir 
viel zu stressig. Wenn mich die Kollegen (im weiteren Sinne) für gut 
halten und gern mit mir arbeiten, dann ist das gut.

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Willi

Genau so. Ein gesundes Maß an Selbstvertrauen, aber keine 
Selbstüberschätzung, das ist es.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Was ich mal fragen wollte: Wie ist eigentlich das Lohngefälle Ost-West
>zu erklären? Es müsste doch in sich zusammenbrechen, wenn genug
>Ostentickler in den Westen gehen.

Offiziell erklärt wird es mit den angeblich niedrigeren 
Lebenshaltungskosten im Osten. Da wird dann München mit dem Osten 
verglichen :-). Vergleicht man allerdings ähnlich gelagerte Städte, 
sieht die Sache schon wieder anders aus.

Es gibt immer wieder Ing.s, die eben auch gerne in der Heimat bleiben, 
wegen dem Haus, der Frau, den Kindern oder eben der Heimat. Diese haben 
keine andere Wahl, als in den sauren Apfel zu beißen und zu einem 
Facharbeiterlohn des Westens zu arbeiten. Viele Junging's gehen 
allerdings nach dem Studium in den Westen. Fast alle meine ehemaligen 
Kommilitonen sind im Westen.
Die meisten Ostfirmen reagieren auf den Mangel nicht, weil hier gar 
nicht so viele Elektroniking's gesucht werden. Die meisten Firmen 
arbeiten eher im Bereich Elektrik (Hausinstallation, Planung). Hier 
werden die älteren Ing.'s zu einem Hungerlohn verheizt (1900 € brutto).

Ich habe als Einstieg (embedded control) 4500 DM mtl. im Jahr 2000 
bekommen, jetzt 3200 €. Große Sprünge nach oben sind nicht mehr 
abzusehen, außer ich mache mich auf den Weg zu meinen Ex-Kommilitonen 
nach Mannheim.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ingenieure haben aber ein Problem: Sie
>koennen sich nicht vermarkten!

Vermarkten hat etwas mit BWL zu tun und da viele Zurückgeblieben 
(beruflich) einen Hass auf erfolgreiche BWLer haben, scheitern sie hier 
massiv.

Man kann eben auch hier sagen: Der Markt wird es schon richten. Dafür 
bekommen die Ingenieure mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen die 
besseren Jobs.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo STS

bin deiner Meinung.

hoffendlich arbeiten bald alle  in den
jetzt wieder "goldenen westen"
dann gibt es kein Ost West Gefälle mehr.
Die gehälter  gehen in den Keller und die Gewinne
explodieren.

denks du noch daran

>Du suchst zielbewußt informationen
>Deine meinung würde mich interessieren!!

>es geht nicht um wertung ost -west

>es geht nur um Rentenbeiträge (glaube 19,9%)  AG und AN
>Diese werden in ost und west abgezogen.
>eine Milchmädchenrechnung
>0st 3000 Euro   (auch ostpunkte wenn in west gearbeitet wird)
>West 3000 Euro
>gleicher rentenbeitrag  --- aber in ost weniger rente

>logisch -- oder AN+AB müßten  weniger   Rentenbeiträge einzahlen

Autor: StartUp-er (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
<dass recht viele Ingenieure
<keinen sozialen Killerinstinkt haben.

Dort willst Du nicht wirklich arbeiten, in einem Ing.-büro mit 
Killerinstiktiven. Hab das gerade hinter mir, Ostklitsche:

Da schiesst man sich gegenseitig ins bein, Arbeit im Kapitalismus soll 
ja auf Ellenbogen beruhen (hat man so auf dr Parteischule gelernt). Klar 
das da die Teamarbeit untergeht, man will ja die anderen Dumm aussehen 
lassen. Infos verschwiegen, Stand der Technik ignoriert, jeder lässt die 
anderen nach seiner Pfeife tanzen zumindest im Versuch.
Der Beste war der Entwicklungsleiter, der übte halt gern seine 
Psychospielchen    mit Ing. als sSndsack. Klar das da auch in seiner 
vorhergehenden Firmen leute kündigten. Nun trifft er beim Jobwechsel 
wieder auf diese und ist sich nicht zu Schade, diesen bis in Nasenlöcher 
durch den A**** zu kriechen. Eigentlich sollte er ja Personal führen, 
aber das lässt sein "Killerinstinkt" nicht zu.

Kurzum Ing als Teamarbeiter disqualifizieren sich durch soz. 
Killerinstinkt.

Autor: Rümanenbetreuer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Deshalb mahen wir Nägel mit Köpfen und stellen erst gar keine Ossis ein. 
Wir lassen die, wo sie sind und lassen die nur unsere Elektrik 
entwickeln. Werden die zu teuer oder mucken auf, werden sie gegen die 
Chinesen getauscht.

Autor: Besen Schwenker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Rümanenbetreuer (Gast): Wer hat Dich gefragt, Trollo ?!

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Rümanenbetreuer

deine unkenntnis der weltwirtschaft ist nicht zu übersehen.

es werden bald sehr viele für die chinesen arbeiten

"ossis" werden nicht teurer sondern "wessis" billiger.
deshalb wird immer diese Kluft von der wirtschaft und politik gefördert.
Kapitalismus wie aus den Bilderbuch und der "wessi" merkt es nicht
"Teile und Hersche"  gilt auch

nazis sind dir lieber

ich hoffe das deine meinung nur für dich gilt

Autor: MarcelB (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist ja interessant hier....
Wer fragt eigentlich die Leute, die für Ihr Geld körperlich arbeiten, 
sollten diese nicht über dem Niveau der Akademiker liegen?
Nur mit einer längeren Ausbildung lässt sich diese, nach Eurer Meinung 
zu kleine, Kluft doch wohl nicht erklären.
Elite find ich Klasse :) Aber um von Elite zu sprechen gibt es doch ein 
wenig zu viele von Euch, oder?
Der Vergleich mit dem Sportler hinkt auch, er muss die Leistung während 
seiner Karriere halten bzw. steigern, was man von der geistig 
orientierten Zunft nicht unbedingt behaupten muss, ohne jemandem zu nahe 
treten zu wollen, ich kenne Euch alle nicht  :)
Btw. beisst sich die Katze in den Schwanz bei der Gehaltsnummer, was 
bringt eine Steigerung von 10% wenn dafür 1% der Arbeitsplätze wegfallen 
und das Produkt 11% teuerer wird, da hat irgendwie niemand was von, 
denke ich.


Marcel

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@MarcelB

sehr gut

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den Wessis, die immer behaupten, die Karre gerät in den Dreck, weil die 
Ossis so viel Geld kosten, sollten mal über folgende These nachdenken.

Ist es nicht so, daß der Westdeutsche von der Existenz der 
Ostblockstaaten vor '89 profitiert hat? Schließlich hielten die 
sozialistischen Länder dem Kapitalismus einen Spiegel vor. Der 
Turbokapitalismus konnte sich gar nicht so entwickeln wie heute, weil 
das sofort durch den Ostblock an die große Glocke gehangen wurde. Der 
Osten hatte für die Turbokapitalisten eine erziehende Wirkung. Heute 
gibt es den Ostblock nicht mehr und der Kapitalismus nimmt wieder Züge 
an wie zu Marx' Zeiten in England.

Übrigens Marx war ein Philosoph, kein Mitglied der SED ;-). Warum haben 
immer noch so viele Angst vor ihm? Auch heute noch ist es interessant, 
seine Bücher zu lesen. Vieles wiederholt sich heute.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Deshalb mahen wir Nägel mit Köpfen und stellen erst gar keine Ossis ein.

Das sieht AMD in Dresden anders.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@STS (Gast)

hätte ich auch schreiben können.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nachsatz

viele wissen nicht das die BRD der zweitgrößte handelspartnerder DDR 
war.
die BRD erhielt für ein spottgeld hochwerige ware.
Dadurch konnte auch die BRD größzügig sein

Autor: Besenschwenker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
<die BRD erhielt für ein spottgeld hochwerige ware.
<Dadurch konnte auch die BRD größzügig sein

Ja Gefangenfreikauf.

Autor: Besenschwenker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Fakten:
Nach Angaben des ehemaligen Staatssekretärs Ludwig A. Rehlinger wurden 
im Rahmen des Häftlingsfreikaufs von 1963 bis 1989 insgesamt 33.755 
Häftlinge der DDR durch die Bundesrepublik Deutschland um über 3,5 
Milliarden DM freigekauft.

Hochwertige Ware für Spottgeld, ja die haben Ihre eigenen Leute 
verkauft.

Autor: Wissender (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die DDR hat nachweilsich Leute extra verhaftet, um sie verschachern zu 
können. Leider hat sich die BRD darauf eingelassen, während man bei 
jeder anderen Entführung immer betont, nicht zu zahlen, um den Handel 
mit Enführten nicht anzukurbeln.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Besenschwenker

auch das war spottgeld
lese nach wieviel damals die ausbildung der gekauften
gekostet hat.(mußte abziehen)

gekaufte leute waren ein schnäppchen

es ist schlimm, aber für verkäufer und käufer

Ich glaube nicht das du jemals aktiv gegen ein totalitäre
regierung vorgegangen bist.
ich erwarte dies auch nicht,da die meisten nur diskutieren

Autor: Andi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ihr seid echt der Hammer. In diesem Forum schafft man es immer wieder 
aus einer Diskussion eine Debatte über Gott und die Welt zu machen.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Die DDR hat nachweilsich Leute extra verhaftet, um sie verschachern zu
>können.

Was heißt nachweislich? Stand das in Deinem West-Geschichtsbuch oder 
hast Du Geschichte gar abwählen dürfen?

Ich leugne ja nicht, daß die DDR politische Gefangene an die BRD 
verkauft hat, aber extra Leute verhaftet, um sie zu verkaufen, halte ich 
für Unfug.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja ???
du mußt auch alles lesen

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
war nicht an dich  STS

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
HariboHunter wrote:
> Wieso Größenwahn?
> Wer soll denn sonst Elite sein?
> Lokführer? Anwälte? Lehrer?
> Tut mir leid, wenn ich eine Zeitung aufschlage, sehe ich keine
> Gesucht-Anzeigen für diese Personengruppen.

Sorry aber auch für mich sieht "ELITE" anders aus. Ein Ingenieur zu 
sein, reicht dazu IMHO noch lange nicht aus.

Autor: Chefingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ok, Elite ist immer relativ. Lassen wir das Wort aber beiseite, bleibt 
die Aussage bestehen: Ingenieure werden oft genug zu schlecht bezahlt. 
Seht ecuh doch mal um, was manche Absolventen nach 3 Jahren haben! Seht 
euch an, was ältere Ingenieure oder solche aus dem Osten bekommen: Die 
arbeiten z.T. zu Technikergehältern!

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So viel Unterschied ist da auch nicht und schlecht bezahlt ist das auch 
nicht.

Autor: Chefingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wo ist nicht viel Unterschied?

Ich kenne Absolventen, die mit knapp 50 einsteigen und andere, die bei 
gleichen Abschlüssen in der selben Region nicht mal 40 haben. Einziger 
Unterschied: Verhandlungsgeschick.

Anders herum arbeite ich immer mit Kollegen aus dem Osten zusammen und 
bin erschrocken, was die von ihren Dienstleistern bekommen: 10% Abschlag 
sind das Wenigste. Ältere Entwickler über 50 werden fast zu 
Sklaventarifen vermietet. Ich bin selber am überlegen, wie ich das 
verhindere.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Diese unterbezahlung im osten ist ein gewolltes druckmittel um
die bezahlung im westen  auf lange sicht zu mindern.
man gibt das gefühl des "besseren"

"Teile und Hersche"  das immergegenwärtige Prinzip.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich meinte das ein Technikergehalt auch nicht so schlecht ist und 
hierbei nicht so viel Unterscheid ist.
Was das Einstiegsgehalt angeht kann es da klar mit gleichen Abschlüssen 
Untersciede geben. Es kommt auf die Firma drauf an, auf die Region, auf 
die Stelle selber, auf die Person wie sie sich verkauft und was sie noch 
für Qualifikationen hat, und je nachdem was nach tarif gezahlt wird, 
wenn nach Tarif gezahlt wird.
ich finds nicht schlimm, wäre ja auch blöd wenn jeder gleich viel bekäme 
nur weil er den gleichen Abschluß hat, dann kommen bestimmtauch wieder 
Laute Stimme: Meine Stelle ist aber veranwortungsvoller als die vom dem 
und der hat genauso viel wie ich und außerdem ....

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Diese unterbezahlung im osten ist ein gewolltes druckmittel um
>die bezahlung im westen  auf lange sicht zu mindern.

Wohl kaum. Die Leute werden in der Marktwirtschaft nach ihrem Wert 
bezahlt. Wenn die Ware weniger wert ist, als im Westen, bezahlt man auch 
weniger dafür. Der Mitarbeiter kann nur eins tun, versuchen sich besser 
zu verkaufen.

Mein Gehalt hier im Westen steigt komischerweise von Jahr zu Jahr 
ungeachtet der düstersten Weltuntergangsszenarien.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Die Leute werden in der Marktwirtschaft nach ihrem Wert bezahlt.

Nun müßte noch geklärt werden, welchen Wert Du meinst. Den vom Markt 
bestimmten Wert, weil hier eben alle AG's ein Gehaltskartell nach unten 
gebildet haben. Oder meinst Du, weil die hier alle angeblich 
"minderbemittelt" sind?

Zum zweiten: Auch hier geht eine FH 8 Semester mit einem! 
Praxissemester, eine Uni 10 Semester. Die TU Dresden belegt nach der TU 
München Platz 2 im Ranking ET. Mittweida ist auch weit vorn. In 
Ostdeutschland haben wesentlich mehr FH-Studenten ein Vollabi als im 
Westen.

Komisch ist auch warum so ein "minderwertig" ausgebildeter plötzlich an 
Wert gewinnt, nur weil er die Grenze in ein Altbundesland überschreitet.

Autor: Christian R. (supachris)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gast wrote:
>>Diese unterbezahlung im osten ist ein gewolltes druckmittel um
>>die bezahlung im westen  auf lange sicht zu mindern.
>
> Wohl kaum. Die Leute werden in der Marktwirtschaft nach ihrem Wert
> bezahlt. Wenn die Ware weniger wert ist, als im Westen, bezahlt man auch
> weniger dafür. Der Mitarbeiter kann nur eins tun, versuchen sich besser
> zu verkaufen.


Achje. Nur, weil ein sehr gut ausgebildeter Ingenieur im Osten bleiben 
will, bei seiner Familie, seinen Freunden, seiner Heimat, ist er weniger 
werte "Ware" ??? Uiui, das sind ja Ansichten. Steinzeit-Kapitalismus mit 
grandioser Selbstüberschätzung und Menschenverachtung.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
es ist Steinzeitkapitalismus mit einen sozialen "tatsch"
Hoffendlich behält KARL MARX  nicht recht.

Autor: Besenschwenker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
<>Die Leute werden in der Marktwirtschaft nach ihrem Wert bezahlt.

<Nun müßte noch geklärt werden, welchen Wert Du meinst. Den vom Markt
<bestimmten Wert, weil hier eben alle AG's ein Gehaltskartell nach unten
<gebildet haben. Oder meinst Du, weil die hier alle angeblich
<"minderbemittelt" sind?

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, das sollte sich doch auch den 
vom Realsozialismus verheerten Gebieten rumgesprochen haben. In einigen 
Regionen gibt es halt wenig Nachfrage an Ingenieuren aber ein 
überbordentes
Angebot, klar das der preis in den Keller sackt. man muss halt verkaufen 
wo ein Käufer ist, wer seine Äpfel nicht aus dem Garten trägt muss sie 
eben selber essen oder verfaulen lassen. Ist nicht gerade effiziente 
Ausnutzung von Ressourcen aber bequem. Dann kann jammern das die kunden 
nicht in den Garten kommen, macht das leben aber auch nicht leichter.

Autor: Willi Wacker (williwacker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hat eigentlich mal einer daran gedacht, dass ein sehr guter Techniker 
besser sein kann als ein sehr schlechter Ing. und dann auch mehr 
verdient?

Will sagen: Nicht: Geiz ist geil
sondern
*sch*ade jetzt fällt mir kein guter Spruch ein, wo sind "unsere" 
Dichter?

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Besenschwenker

>Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, das sollte sich doch auch den
>vom Realsozialismus verheerten Gebieten rumgesprochen haben. In einigen

das ist vorbei!!
Preise werden global gemacht.
Im Sozialismuus (neue Bundesländer) waren die preise überall gleich 
(Staatlich festgelegt)
bei den Verkaufsketten heute ist es jetzt schon fast gleich

werden die Grundnahrungsmitte noch teurer wird der staat gezwungen
regulierend einzugreifen.
Dies wurde und  wird schon gemacht sonst würde die Grundnahrungsmittel 
extrem teuer werden (jeder muß leben),weil sonst der sogenannte 
SOZ.Frieden
erledigt ist.
Werden wir deshalb sozialistisch.

nicht zu vergessen Ingenieure werden bezahlt  aber--verdienen sie das 
auch
immer
kleiner rat wenn du markieren willst
>
>>
>>>

Autor: Besenschwenker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
|>Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, das sollte sich doch auch den
|>vom Realsozialismus verheerten Gebieten rumgesprochen haben. In einigen

|das ist vorbei!!
|Preise werden global gemacht.

Sorry, dat is Dünnsch***. Und mindestens erklärungsbedürftig, was meins 
du mit global gemacht? Ein Preis für dasselbe produkt egal wo verkauft? 
Ist dir schon mal aufgefallen das der Sprit an der Autobahn teurer ist? 
Weil eben der Kunde das zu zahlen bereit, halt dringende Nachfrage.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Uiui, das sind ja Ansichten.

Wenn er sich unter Wert verkauft, dann ist das wohl so. Man muss doch 
hier nicht die Grundzüge der VWL erklären oder? De preis entsteht nun 
mal aus Angebot und Nachfrage. Wenn das Angebot 2000 EUR Brutto heißt 
und die Nachfrage "Ok", dann haben sich eben zwei getroffen.

>Preise werden global gemacht.
So? In Deutschland werden die Preise immer noch durch Verhandlungen 
gebildet. Das wissen natürlich nur diejenigen, die Arbeit haben.

>Dies wurde und  wird schon gemacht

Quelle dazu bitte.

>sonst würde die Grundnahrungsmittel
>extrem teuer werden

Wohl in der Schule in VWL geschlafen? Die Preise sind so teuer, wie sich 
Angebot und Nachfrage treffen. Wenn das Angebot zu hoch wird und weniger 
als produziert verkauft wird, sinkt der Preis. Lernt man aber glaube 
ich, nicht in der Hauptschule, deshalb geht das Wissen oft unter.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Besenschwenker

>>>Weil eben der Kunde das zu zahlen bereit, halt dringende Nachfrage

er ist nicht bereit ,er muß

>Sorry, dat is Dünnsch***. Und mindestens erklärungsbedürftig, was meins
>du mit global gemacht? Ein Preis für dasselbe produkt egal wo verkauft

wenn es Dünnsch***. ist ,warum willst du es erklärt haben.
Das würde zu weit führen


@Gast
>Wohl in der Schule in VWL geschlafen? Die Preise sind so teuer, wie sich
>Angebot und Nachfrage treffen. Wenn das Angebot zu hoch wird und weniger
>als produziert verkauft wird, sinkt der Preis. Lernt man aber glaube
>ich, nicht in der Hauptschule, deshalb geht das Wissen oft unter

wenn du es glaubst

(z.B.Nahrungsmittelvernichtung,künstliche Produktverknappung,Förderung 
vom Staat um Arbeitsplätze zu halten)


>nicht zu vergessen Ingenieure werden bezahlt  aber--verdienen sie das
>auch immer

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>(z.B.Nahrungsmittelvernichtung,künstliche Produktverknappung,Förderung
>vom Staat um Arbeitsplätze zu halten)

Wie verhält sich das mit

>werden die Grundnahrungsmitte noch teurer wird der staat gezwungen
>regulierend einzugreifen.

Merkst du, dass du dir widersprichst?

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
denke nach esist kein widerspruch

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du meinst also, wenn der Staat Unternehmen fördert, damit diese 
Lebensmittel wegwerfen, was dazu führt, dass die Preise steigen, 
andererseits aber eingreifen soll, wenn aufgrund dieser Maßnahmen die 
Preise steigen, dass dies kein Widerspruch ist?

Vielleicht denkst du mal darüber nach, dass Preise vom Markt gemacht 
werden. Willkür ist nur bei Monopolen möglich und welcher 
Lebensmittelhändler hat denn ein Monopol?

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>>Lebensmittelhändler hat denn ein Monopol?

richtig Monopolwirtschaft  (wo lebst du???)

Autor: anonym (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
--------------------------
                         /|  /|  |                          |
                         ||__||  |       juppi  bitte       |
                        /   O O\__           nicht          |
                       /          \         füttern!        |
                      /      \     \                        |
                     /   _    \     \ ----------------------
                    /    |\____\     \     ||
                   /     | | | |\____/     ||
                  /       \|_|_|/   |    __||
                     \            |____| ||
                /   |   | /|        |      --|
                |   |   |//         |____  --|
         * _    |  |_|_|_|          |     \-/
      *-- _--\ _ \     //           |
        /  _     \\ _ //   |        /
      *  /   \_ /- | -     |       |
        *      _ c_c_c_C/ \C_c_c_c____________

Autor: TIM (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wohl in der Schule in VWL geschlafen? Die Preise sind so teuer, wie sich
> Angebot und Nachfrage treffen. Wenn das Angebot zu hoch wird und weniger
> als produziert verkauft wird, sinkt der Preis. Lernt man aber glaube
> ich, nicht in der Hauptschule, deshalb geht das Wissen oft unter.

Von VWL, BWL und Recht hört man in deutschen Schulen leider gar nichts. 
Auf dem Gymnasium genauso wenig wie in der Hauptschule. Traurig aber 
wahr.

Autor: Oberprogger (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na, sowas muss man nicht in der Schule lernen, oder?

>Hat eigentlich mal einer daran gedacht, dass ein sehr guter
>Techniker besser sein kann als ein sehr schlechter Ing. und
>dann auch mehr verdient?

Techniker und Ingenieur machen unterschiedliche Dinge. Hat nichts 
miteinander zu tun. Damit kann ein erfahrerner Techniker mehr haben als 
ein Ingenieur. Spitzenköche verdienen auch mehr als ein Ingenieur.

Unterschiedliche Bereiche = unterschiedliches Gehaltsniveaus.

Wenn die beiden (TEc / Ing) jedoch dasselbe tun, macht einer von beiden, 
das Faslche.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Na, sowas muss man nicht in der Schule lernen, oder?

Nein, das geht auch aus Büchern. Dazu muss man jedoch lesen und 
kompliziertere Texte verstehen können.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Oberprogger:Der Bereich des Technikers und des Ing. überschneidet sich 
sehrwohl vielfach. Einfach mal in die Zeitung schaun mal im Internet 
nachlesen, da findet man bestimmt auch was. Du kannst dir auch die Hefte 
von der Bundesanstalt für Arbeit bestellen, da steht auch was drüber 
drinnen.

In der Schule hat man leider echt wenig mit BWl oder VWL am Hut.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Von VWL, BWL und Recht hört man in deutschen Schulen leider gar nichts.
>Auf dem Gymnasium genauso wenig wie in der Hauptschule. Traurig aber
>wahr.

Öh, warste inna Baumschule ? hatte von 7-13 BWL( Teilweise hieß es nur 
Wirtschaft). Und jeder einzelne Stunde war meiner Meinung nach umsonst.

Von Kostenstellen zur Kostenartenrechung irgendwelche sinnlosen Modelle. 
Wer rechnet schon wirklich so. Geh doch mal zum Kiosk, Maler, Schreiner 
und und ob wer wirklich so rechnet.

Das ganzer BWL(VWL) bla bla geht mir echt auf den senkel. Klar die 
werden gebraucht. Das bestreite ich nicht. Aber ich denke das der Markt 
eigenen Gesetzen gehorcht die nicht erfassbar sind. Warum steigt der 
ÖLpreis und die finden immer nen Grund sei der noch so trivial. Warum 
fallen die Aktien --> Gewinnmitnahmen. Arg . Man kann schon die 
Antworten von denen prognotizieren.

>Techniker und Ingenieur machen unterschiedliche Dinge. Hat nichts
>miteinander zu tun. Damit kann ein erfahrerner Techniker mehr haben als
>ein Ingenieur. Spitzenköche verdienen auch mehr als ein Ingenieur.

Naja. Naja. Es gibt schon gelegentlich Stellenanzeigen bei denen der 
Posten mit Ing oder Techniker zu besetzen ist. Mitlerweile überlappt 
sich schon viel.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich war net in der Baumschule hatt aber auch nicht durchgehend 
Wirtschaft. Hm Komisch. Und selbst in Wirtschaft war net wirklich viel 
mit BWL oder VWL.
Wichtig ist das schon und gebraucht wirds auch, eben vor allem für 
Firmen, aber auch Handwerksbetriebe und andere Selbständige. Die haben 
zumindest Grundlagen in BWL bzw. kaufmännische Grundlagen.

Autor: Oberprogger (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ing und Techniker überlappen nur, weil man als Denker nicht alles 
Auslagern kann. Bevor ich einem Techniker erkläre, wie er messen muss, 
mach eich den Logic Analyzer selber an. Dasselbe mit dem Kabel anlöten, 
um Spannung zu haben. Trotzdem sind das alles einfache Tätigkeiten, die 
keinen Ing erfodern, oder?

Je mehr der Ing. als TEchniker arbeiten muss, desto ineffizienter wird 
er.

>Es gibt schon gelegentlich Stellenanzeigen bei denen der
Dafür gibt es zwie Gründe:
Entweder, sie vermuten, daß sie keinen Ing kriegen und lassen so auch 
mal wenigstens einen Techniker zu, oder die Geschichte ist so simpel und 
/ oder eng kalkuliert, daß es für einen vollwertigen Ingenieur nicht 
passt.

Mit solchen Stellenaneigen wäre ich vorsichtig.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ing und Techniker überlappen nur, weil man als Denker nicht alles
>Auslagern kann. Bevor ich einem Techniker erkläre, wie er messen muss,

erstaunlich "die unterbezahlte Elite hat große aufgaben"

Autor: Prügelknabe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja und auch die Techniker haben große Aufgaben. (Techniker bekommen 
nebenbei auch viel zu wenig).

Autor: Jürgen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>Von VWL, BWL und Recht hört man in deutschen Schulen leider gar nichts.
>>Auf dem Gymnasium genauso wenig wie in der Hauptschule. Traurig aber
>>wahr.
>
>Öh, warste inna Baumschule ? hatte von 7-13 BWL( Teilweise hieß es nur
>Wirtschaft). Und jeder einzelne Stunde war meiner Meinung nach umsonst.

Ich war nicht "inna" Baumschule, sondern auf einem Gymnasium. Von 
Wirtschaft habe auch ich in der Schule nie was gehört. Die Weiterbildung 
ohne Anleitung ist mir diesbezüglich schwer gefallen. Das war schwerer 
als irgendwelche technische Weiterbildung oder die Erkenntnis, dass 
Plenken nicht nur blödsinnig sondern auch nach Duden falsch ist. 
http://sockenseite.de/__oneclick_uploads/2006/10/p...

Autor: Jürgen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Aufgaben von Technikern oder Ingenieuren überschneiden sich doch 
sehr. Von praktischer Messtechnik hat der Techniker im Allgemeinen nicht 
weniger Ahnung. Dafür tut sich der (Service-)Ingenieur anfangs oft 
schwer damit, einen Stecker anzulöten. Programmierkenntnisse 
unterscheiden sich auch nicht. Der Ingenieur kommt nur leichter in 
Positionen mit Personalverantwortung oder ins Management. Wobei unklar 
bleibt, wieso eine akademische technische Bildung besser für das 
Management befähigen soll. Ich als Ingenieur mag diese Aufgaben nicht. 
Ich befasse mich lieber direkt mit Technik als mit Arbeitsplanung und 
Bürokratie.

In der Praxis werden heute immer mehr Ingenieure eingesetzt, wo früher 
nur Techniker waren. Eine vorherige Berufsausbildung ist bei Ingenieuren 
gern gesehen, besonders bei ihren ersten Arbeitgebern. Es ist wie 
überall: Es wird immer eine höhere Bildung voraus gesetzt.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mann beschwert euch doch nicht 60k ist doch ne menge da komme ich net 
mal im traum in die Richtung dahin davon kann man locker leben Reicht 
des nicht ? Meiner eins kriecht in der Woche >50h umher und bekommt 
grademal soviel wie des Arbeitsamt mindestsatz + miete zahlt wen man 
zuhause bleiben würde ich bin zwar kein ing. aber habe 2 ausbildungen 
gemacht und bin gerade beim Techniker bei.

Also beschwert euch nicht.

Autor: Nokiamann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
K.J. : Lies Dir Deinen Txxt mal durch, wie schlecht der zu lesen ist! 
Fehlernde Kommata und Großschrift ...

Du gehörst auch nicht an hohe Positionen.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, das sollte sich doch auch den
>vom Realsozialismus verheerten Gebieten rumgesprochen haben.

Verheert? Wohl zuviel im Landser geblättert?

>Hat eigentlich mal einer daran gedacht, dass ein sehr guter Techniker
>besser sein kann als ein sehr schlechter Ing. und dann auch mehr
>verdient?

Laß mich wetten, DU BIST TECHNIKER?. Das habe ich schon oft gehört. 
Wahrscheinlich gehört dieser Spruch zur Begrüßungsformel an jeder 
Techniker-Fachschule. Leute redet nicht soviel, überzeugt mit Leistung 
wie ein Dipl.-Ing.(Uni/FH). Bei den meisten war es nämlich nichts als 
heiße Luft.

PS.: Wieso hängen nur 3% der Techniker die FHR hinten dran (in den 
Ländern, wo sie nicht geschenkt wird)? Das müßte doch dem 
"Überflieger"-Techniker, der doch auch schon das kann, was andere "erst" 
nach einem Hochschulstudium kann, nur noch ein Lächeln kosten. Hm, 
Rätsel über Rätsel ;-)

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Man wie beschränkt denken hier eigentlich manche???
Wieso soll der Techniker denn noch unbedingt an die Hochschule???
Wenn einem die Aneignung an tieferen theoretischen Wissen nicht liegt 
sondern er eher praxisorientiert ist dann wird er nach dem 
Technikerstudium arbeiten und sich in praktischer sicht weiterbilden. 
Ist ja auch Sinn und Zweck.
Zum Thema Aufgaben. Informationsbeschaffung ist für manche hier 
anscheinend ein Fremdwort. Die Aufgaben überschneiden sich sehrwohl, wie 
der Vorredner Jürgen auch schon gesagt hat.
Klar ist es nicht 1 zu 1 das selbe, aber aber der Einsatbereich 
überschneidet sich und vielfach auch die Aufgabenbereiche.
Die Stellenanzeigen bei denen entweder Dipl. Ing(FH) oder Techniker 
gesucht werden sind nicht schlecht, sind echt gute Stellen dabei und es 
gibt sogar recht viele.
Wer besser und wer schlechter ist lässt sich nicht am Abschluß fest 
machen. Da gibts viele Dipl. Ing (FH/BA/Uni) und viele Techniker die 
nicht so die hellsten sind ebenso gibts viele die gut sind.
Wer was wie drauf hat, hängt von jedem persönlich ab wie er mit dem 
Wissen umgeht, was er draus macht und wie aufnahmefähig er ist.
Deshalb kann es gut sein das ein guter Techniker und ein guter Ing 
gleich gut sind in einer Aufgabe. Was auch nicht heißt das der Ing. 
unterfordert ist.
Manche sollten von ihrem hohen Roß mal runter kommen, die 
Ingenieursausbildung ist besagt nicht gleich die Allwissenheit und 
unfehlbrakeit.

Man sollte sich mal vor Augen halten das man manche Berufe mit 
verschiedenen Abschlüssen erreichen kann. Bzw. Verschiedene Ausbildungen 
ähnliche oder gleiche Ziele haben.
So z.B. Techniker und Ing., Dipl. Betriebswirt(XY) und Staatl. gepr. 
Betrw., Dipl. Musiklehrer und Staatl. gepr. Musiklehrer und gepr. 
Instrumentalpädagoge, Lehrer an Grund,- Haupt,- und Realschulen für 
bestimmte Fächer ist z.B. über ein normales Lehramtsstudium möglich und 
über den praktischeren Weg des Fachlehrerstudiums (die unterrichten auch 
den gleichen Stoff), Steuerberater, Immobilienmakler,...
Das sind nur ein paar Beispiele.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Da gibts viele Dipl. Ing (FH/BA/Uni) und viele Techniker die
>nicht so die hellsten sind ebenso gibts viele die gut sind.

Nur haben die Dipl.-Ing.(xxx) schon mal bewiesen, daß sie so viel Grips 
haben, die Hochschulprüfungen zu bestehen. Der Beweis steht bei den 
Technikern aus, aber Klappe aufreißen klappt bei manchen schon mal.

Autor: Gerd G. (elektrikser)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das mit der Klappe aufreißen, gibt es überall. Da muss man nicht 
Techniker mit Ingenieure vergleichen.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nur habe ich diesen Satz oft gehört: "Lieber ein guter Techniker als ein 
schlechter Ing."

Diesen niemals: "Lieber ein guter Ing. als ein schlechter Techniker"

Nur: Die Leistung stimmte beim Satzformer nicht überein!

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Vergleich "Lieber ein guter XYZ als ein schlechter XYZ is sowieso 
ein Schmarrn. Ich kann esgal mit welchem Abschluß im Job gut oder 
schlecht sein.

Durch die Hochschulprüfung is aber wieder nix bewiesen außer das eine 
Prüfung bestanden wurde. Ganz große Klasse. Mussten die Techniker auch. 
Wenn, dann beweist sich erst was in der Arbeitswelt.

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lieber arm dran als Arm ab!

(Alte Volksweisheit)  ;-)))

MfG Paul

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Mussten die Techniker auch.

Eine Hochschulprüfung????

Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Dipl.-Ing. (XXX) die Technikerprüfung 
schafft, ist m. E. doch höher als andersrum.

Leute, steht zu Eurer Ausbildung und versucht nicht immer anderen etwas 
abzuerkennen, um selber besser dazustehen.

Wenn man sich Dipl.-Ing.(XXX) nennen will, muß man eben einen anderen 
Weg wählen als Techniker. Da gibt's kein rumreden.

Die Krankenschwester ist auch was anderes als ein Arzt. Da gilt auch 
nicht: "Lieber eine gute Krankenschwester als ein schlechter Arzt"

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>>**berufsgruppen und sonstige gruppen gegeneinander ausspielen***

klappt immer ,wie man sieht.
Die politik und wirtschaft freud sich

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@K.J.

>Mann beschwert euch doch nicht 60k ist doch ne menge da komme ich net
>mal im traum in die Richtung dahin davon kann man locker leben Reicht
>des nicht ? Meiner eins kriecht in der Woche >50h umher und bekommt
>grademal soviel wie des Arbeitsamt mindestsatz + miete zahlt wen man
>zuhause bleiben würde ich bin zwar kein ing. aber habe 2 ausbildungen
>gemacht und bin gerade beim Techniker bei.

>Also beschwert euch nicht.

Ich gebe dir teils recht. Wenn ich mit leuten rede und wir über 
zukünftige Anfangsing Gehälter reden ( 35 TSD bis 42 TSD ) sagen auch 
alle immer WOW. Nur leider wollen die nie begreifen das ich 4 Jahre 
nichts verdient habe. Im gegenteil. Sogar Schulden aufgenommen ( Bafög, 
Studienkredit etc.. ). Das ist alles Zeit in der andere schon Geld 
verdienen und sich etwas aufgebaut haben.

Wenn du wirklich > 50 std arbeitest würde ich mal gucken ob du nix 
besseres findest. Mit 2 Ausbilungen müßte das doch gehen.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Nur leider wollen die nie begreifen das ich 4 Jahre
>nichts verdient habe. Im gegenteil. Sogar Schulden aufgenommen ( Bafög,
>Studienkredit etc.. ).

Genau so ist es! Beim Unidiplom sogar 5 Jahre.

Zeitinvestition = Ausfall an Verdienst.

Techniker 2100 h
Bachelor 5400 h (ohne Abi)
FH-Diplom 7200 h (ohne Abi)
Unidiplom 9000 h (ohne Abi)

Quellen: Rahmenlehrpläne Technikerschule bzw. ECTS

Autor: David (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Irgenwie lächerlich diese Neiddebatten...
Fühlst du dich unterbezahlt, dannn halt die fresse und wechsle die 
Stelle, damit du nicht mehr unterbezahlt bist... Findest du keine besser 
bezahlte stelle, stellt sich die frage ob du wirklich unterbezahlt 
bist...

aber das duernde bemittleidenswerte faust im sack machen und hintendurch 
über alles fluchen, dass ist doch nicht ernst zu nehmen...

P.S. ich würde lieber 10 mal weniger berdienen, bei 15 mal tieferen 
lebenhaltungskosten, als das doppelte bei dreifachen 
lebenhaltungskosten... nur so als gedanke...

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>ich würde lieber 10 mal weniger berdienen, bei 15 mal tieferen
>lebenhaltungskosten,

Und wo soll dieser mysteriöse Ort sein?

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
aber hallo STS
bleibe sachlich und nicht trollig

Autor: neuer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
eine grössenwahnsinnige berufsgruppe hat freigang...lol....
zurück in den kerker mit euch.

die elite steht an der basis unten produktiv.

darüber stehen die wasserbetten und dann kommen die blutsauger.

Autor: neuer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
....Nur leider wollen die nie begreifen das ich 4 Jahre
nichts verdient habe. Im gegenteil. Sogar Schulden aufgenommen ( Bafög,
Studienkredit etc.. ). Das ist alles Zeit in der andere schon Geld
verdienen und sich etwas aufgebaut haben.....


wenn man sich mühe gibt schafft man es auch in 3 jahren, 1 jahr wurde 
rumgegammelt. schau dich nur um....die Cafes hängen voll studis...

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>wenn man sich mühe gibt schafft man es auch in 3 jahren, 1 jahr wurde
>rumgegammelt. schau dich nur um....die Cafes hängen voll studis...

Jo indem man locker Semester überspringt oder wie ? Klar geht das. Ich 
kann mich 4 Jahre auch nur von Kartoffeln und Abfällen ernähren. Ist 
alles möglich, wenn man nur will.

Man kann auch das Zähneputzen lassen und die Zeit voll dem lernen 
widmen.

Lass die doch ins Cafe und gönn denen das.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ne Hochschulprüfung natürlich nicht, aber eine Prüfung. Kann schon sein 
das ein Ing. eine technikerabschlußprüfung und arbeit schafft, was ich 
meinte, ist, das die Ausgangssituation die gleiche ist.
Beide stehen erstmal mit ihrem Abschluß da. Der eine hat nen 
theoretischeren Background, der andere nen praktischeren.

Klar hat man als Student mehrere Jahre nix verdient oder nur wenig wenn 
man nur gejobbt hat, allerdings zahlt sichs in den meisten Fällen wie 
man sieht auch aus wenn man ein normales Facharbeitergehalt dagegen 
hernimmt.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
David wrote:
> Irgenwie lächerlich diese Neiddebatten...
> Fühlst du dich unterbezahlt, dannn halt die fresse und wechsle die
> Stelle, damit du nicht mehr unterbezahlt bist... Findest du keine besser
> bezahlte stelle, stellt sich die frage ob du wirklich unterbezahlt
> bist...
>
> aber das duernde bemittleidenswerte faust im sack machen und hintendurch
> über alles fluchen, dass ist doch nicht ernst zu nehmen...
>

Vileicht soltest du die ... halten scheinst ja keine Ahnung zu haben was 
so abgeht tut mir Leid aberer wenn ich Leute sehen die nichts gelehrt 
haben den ganzen tag fast nichts machen dann streiken weil sie angeblich 
wenig Geld verdienen und locker über meinen Tarif liegen und ich der 
jenige der 3,5 jahre ne ausbildung gemacht haben weniger verdiene wo 
liegt da die verhältnismäßig Keit ?

Tutmir leid aber da bekomme ich die hasskappe wenn dann nur jemand meint 
das er mit 60k zu wenig verdient ok er hat vielleicht etwas mehr 
Vorarbeit geleistet hat auch das recht mehr zu verdienen aber soviel ?

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Als rentner kann ich keine neue stelle suchen.
obwohl ich unterbezahlt bin. (ost)
ich bin zufrieden ,aber mehr wäre besser.
Mir kann nur das gesetz helfen (NEUES)

Autor: Unterbezahlter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Der eine hat nen theoretischeren Background,
>der andere nen praktischeren.

Oh Mann, wo lebst Du? Nie an einer Hochschule gewesen? Nie einen 
Techniker gesehen ? Beide machen beides.

Schwarz-Weiss ist eine schlechte Farbe.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>obwohl ich unterbezahlt bin. (ost)

Jetzt sind mir auch deine Gedankengänge verständlich., warum du hier 
immer den Sozialisten raushängen lässt.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>wenn man sich mühe gibt schafft man es auch in 3 jahren, 1 jahr wurde
>rumgegammelt. schau dich nur um....die Cafes hängen voll studis...

Regelstudienzeit FH-Diplom 4 Jahre (jedenfalls Sa.). Da wird auch nichts 
anerkannt. An der FH ist man, im Gegensatz zur TH/TU, per default zur 
Prüfung eingeschrieben. Man bekommt bei unentschuldigtem Fehlen eine 5, 
bei der zweiten war's das.
Kürzer kann man zum FH-Diplom nicht kommen.

>Der eine hat nen theoretischeren Background,
>der andere nen praktischeren.

Fragt sich bloß, wo der Techniker den praktischeren Hintergrund hat. Was 
hat er vorher gemacht? Die Praxis des Facharbeiters hat wohl nichts mit 
der Tätigkeit eines Technikers zu tun, also hat der Techniker auch null 
Praxis.

@yuppi: Das war eine ehrliche Frage. Bist Du hier der Sysop, der 
zwischen Troll und ernst entscheidet? - Wohl eher nicht.

Autor: Unterbezahlter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Fragt sich bloß, wo der Techniker den praktischeren Hintergrund hat.
>Was hat er vorher gemacht? Die Praxis des Facharbeiters hat wohl
>nichts mit der Tätigkeit eines Technikers zu tun, also hat der
>Techniker auch null Praxis.

Volltreffer ! 100% ack.

Wenn dieser "techniker" dann noch "das macht, was Ingenieure machen", 
wie ich hier oft lese, ist der Hintergrund doppelt Null.

Die Tätigkeit eines Ingenieurs IST nämlich Theoriearbeit. Das was er an 
sogenannten "praktischen" Sachen tut, ist von jedem (Techniker) zu 
leisten.

Autor: leser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier lese ich immer wieder, was ein Ingenieur, ein Informatiker oder ein 
promovierter XY nicht macht. Es wäre mal interessant von euch zu 
hören, was ein Ingenieur, ein Informatiker oder ein promovierter Ing/Inf 
denn macht und wieso das ein Techniker oä nicht machen könnte. In 
Wirklichkeit brauchen doch die wenigsten das im Studium gelernte. Es 
geht nur um das Papier, das die Tür zu einer Gehaltsklasse öffnen kann, 
die ein Techniker nach einigen Berufsjahren nicht  erreicht. Wobei die 
Gehaltsunterschiede Ingenieur/Techniker am Anfang faktisch nicht 
existent sind, sondern erst nach vielen Berufsjahren in Erscheinung 
treten können.

Autor: Frank (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich meine es ist eher genau umgekehrt. Bis auf wenige Ausnahmen 
interessiert es nach 10-15 Jahren keinen mehr ob man nun "nur" Techniker 
ist ist doch Ing.
Es zählt meiner Meinung hauptsächlich was man bis dato gemacht und 
erreicht hat.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo STS
 war nicht bös gemeint.
Ich bin zu alt um zu entscheiden zu wollen.
Versuche aber immer noch viele Dinge durchzusetzen,
und habe das auch

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Gast

>Jetzt sind mir auch deine Gedankengänge verständlich., warum du hier
>immer den Sozialisten raushängen lässt.

Nicht jeder der verschidene gute seiten des sozialismusses anerkennt
muß einer sein.

>>Politische  berufliche Rehabilitierung
>>§18 nach den 2.SED Bereinigunggesetz

versuch das nachzuvollziehen dann weiss du das ich unterbezahlt,
aber trotzdem zufrieden bin.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>An der FH ist man, im Gegensatz zur TH/TU, per default zur
>Prüfung eingeschrieben. Man bekommt bei unentschuldigtem Fehlen eine 5,
>bei der zweiten war's das.

Das kommt auf die FH an. Bei uns können wir uns Eintragen und Austragen 
wie wir lustig sind. Das ganze natürlich innerhalb einer Frist.

Einige Fhs machen das so wie du das sagst. Das find ich allerdings nicht 
so gut aber gut.

Autor: Dr Nibble (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>Digitalpolizei (Gast):

>>Auch hier muss ich micht einschalten: Ingenieure sind schon die Elite
der Berufe.

>die aber mehr verdienen , wie ein Dipl. Ing. Elektrotechnik,
>der Hardware und Firmware macht.

>>Eben! Informatiker sind total überbezahlt!

>>Ich schließe mich der Forderung nach Mindestlöhnen für Ingenieure an.


Mindestlöhne sind Gift! Wo auch immer. Mindestlöhne zwingen Menschen für 
einen geringen Lohn zu arbeiten! Ist er da, arbeitest Du auch nur noch 
für Diesen!

Zumindest so lange Du, in BRD, keine Arbeit ablehnen kannst ohne unter 
die Knute gezwungen zu werden!

Das Segeln unter der Sonne will halt nicht nur von Aufsichtsr... Hein 
Bl. Praktiziert sein!

Ne Elite die nie gelernt hat das man nen 555 auch mit Masse -5V (-400V) 
betreiben kann! Woher auch, gibt das Datenblatt ja auch nicht her!

Wo ist die Elite? Wo bleibt das Verlangen nach den rudimentärsten 
Verständnissen der Naturwissenschaften?

Laber und Sülz! Wer von euch hat wirklich verstanden, das der Baum euer 
Mitbewohner ist???

Gruß
Dr.Nibble

Autor: Dr. Byte (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Mindestlöhne sind Gift! Wo auch immer. Mindestlöhne zwingen Menschen für
>einen geringen Lohn zu arbeiten! Ist er da, arbeitest Du auch nur noch
>für Diesen!

Wie bitte? Ich glaube, mit Verlaub gesagt, Dr. Nibble, bei Ihnen sind 
nicht mehr alle Bits im Datenspeicher vorhanden was? Es ist genau 
umgekehrt! Da wo kein Mindestlohn existiert sind Menschen gezwungen ihre 
Arbeitskraft für geringste Löhne zu verhökern. Ein Mindestlohn ist keine 
Lohnfixierung, sondern lediglich eine untere Grenze, die nicht weiter 
unterschritten werden darf. Es steht jedem Unternehmer frei darüber 
hinaus höhere Löhne zu vereinbaren. Nehmen Sie das bitte zur Kenntnis 
und bringen Sie mal ihre Bits in ihrem Zentralprozessor wieder in die 
richtige Reihenfolge.

Dr. Byte

Autor: Dr Nibble (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Als Arbeitgeber stelle ich ab jetzt nur noch Menschen für 8,53 Eur 
(Mindestlohn (Gesetz)) ein! Willst Du nicht? Das Arbeitsamt wird schon 
dafür sorgen das du wieder vor meiner Tür stehst!

MINDESTLOHN!

Autor: Dr Nibble (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lohnsteuerklasse 3
2 Kinder
Miete 460Eur
GAs,Strom 160Eur

Gehalt 10Eur/h bei 35h/Woche = 1160Eur Netto

Nix Auto, Versicherung ua.(Fahrkosten)!

--------------------------------------------------------------
MINDESTLOHN?
--------------------------------------------------------------

SO nun H4:

347eur +
311eur +
207eur +
207eur +

=1072Eur ohne Miet und Heizkosten Aufwendung!
Auto und Fahrkosten sind ja hier unnötig!

--------------------------------------------------------------


DAS IST DIE REALITÄT!


DR. Byte ist leider über die Verdopplung des Nibble nicht 
hinausgekommen,
da er in seiner Denkweise zu beschränkt in politischen Lagern 
umhertaumelt!

Autor: Dr. Byte (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ihr Text enthält nicht den Hauch einer brauchbaren Argumentation. Lesen 
Sie einfach nochmal ihren eigenen Satz durch, ihre Antwort darauf hat 
nämlich mit ihrem ursprünglichen (falschen) Statement nicht das 
Geringste zu tun.

>Mindestlöhne sind Gift! Wo auch immer. Mindestlöhne zwingen Menschen für
>einen geringen Lohn zu arbeiten! Ist er da, arbeitest Du auch nur noch
>für Diesen!

Sie sollten auch anstatt nur in Foren unrichtige Behauptungen 
aufzustellen sich lieber mal über den Sachverhalt "Lohndumping" 
informieren und dann in aller Ruhe und zu angemessenen Zeiten 
wohlüberlegte Passagen posten.

Dr. Byte

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
leser wrote:
> Hier lese ich immer wieder, was ein Ingenieur, ein Informatiker oder ein
> promovierter XY nicht macht. Es wäre mal interessant von euch zu
> hören, was ein Ingenieur, ein Informatiker oder ein promovierter Ing/Inf
> denn macht. und wieso das ein Techniker oä nicht machen könnte. In
> Wirklichkeit brauchen doch die wenigsten das im Studium gelernte.

Zumindest bei mir stimmt das nicht. Es ist eher so, dass das im Studium 
Gelernte nur die Minimalgrundlage für meine Arbeit schuf. Ich habe 
glücklicherweise eigenständige Fortbildung bereits während des Studiums 
betrieben.

Ich entwerfe z.B. extrem rauscharme Hochfrequenz-Baugruppen und 
Prozeßstraßen für die Industrie. Da sind informationstechnisch die 
unterschiedlichsten Gebiete betroffen, sehr stark Stochastik 
(Logistik!), Warteschlangentheorie und die allseits beliebte Feld- und 
Systemtheorie.
Begriffe wie Dirac-Stöße, NP-Vollständigkeit und Laplacetransformation 
sind (zumindest bei mir) normale Begriffe, die ich beherrschen muss

> Es geht nur um das Papier, das die Tür zu einer Gehaltsklasse öffnen kann,

Ich habe nie Informatik/E-Technik studiert, um viel Geld zu verdienen - 
ich habe diese Fächer studiert, weil das man Hobby war/ist = mich extrem 
interessieren :-)

> die ein Techniker nach einigen Berufsjahren nicht  erreicht. Wobei die
> Gehaltsunterschiede Ingenieur/Techniker am Anfang faktisch nicht
> existent sind, sondern erst nach vielen Berufsjahren in Erscheinung
> treten können.

Ich kenne viele gute Techniker, die auch gut verdienen - deren Gehalt 
ist mir eigentlich auch ziemlich egal. Ich schaue eher auf mich :-)

Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass das theoretische Wissen bei 
vielen Technikern doch begrenzt ist. Viele scheitern schon beim soliden 
Design einer SNT-Regelschleife. Wobei es auch sicherlich Ingenieure 
gibt, die nicht wissen, was ein Snubber eigentlich machen - zumindest, 
wenn ich mir diverse industrielle SNTs ansehe ;-)

Jeder hat eben sein Einsatzgebiet: der eine mehr praktisch, der andere 
eher theoretisch, wobei ich Dir zustimme, dass viele Ingenieure auf 
Technikerstellen landen.
Das ist ein weiterer Vorteil der Selbstständigkeit: ich habe trotz der 
Theorie noch Luft für Praxis :-)

Christoph

Autor: Hans (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, ich stimme Dir zu! Viele Ingenieure landen tatsächlich auf 
Stellen, die auch Techniker besetzen könnten, was dann zu der Idee von 
oben führt, daß Techniker dasselbe können und man das Gelernte im Studim 
nicht anwenden könne.

Es gibt aber eine Reihe von Stellen, wo dies genau anders ist: Ich 
arbeite z.B. auf dem Gebiet der Signalverarbeitung und kann das, was 
Christoph bezüglich der SNTs beschreibt (bei denen ich mich auch nicht 
gut auskenne :-)) für die filter sagen, die von Kollegen designed 
wurden. Die scheinen alle ihre Grundlagenvorleseungen vergessen zu 
haben,

Andererseit ist es auch so, daß die meisten Anwendungen in der Industrie 
eben auch simpel sind, die aber ebenso gemacht werden müssen. Aber wofür 
gibt es die FH-Ingenieure ?

>Ne Elite die nie gelernt hat das man nen 555 auch mit Masse -5V

Sowas habe ich im ALter von 12 Jahren gelernt, als ich Elektronik elernt 
habe. Durch das Studium habe ich dann kapiert, wie man solche 
Schaltkreise bauen kann.

...

Ein Punkt ist allerdings nicht ganz falsch: Das Studium ist oft auch 
eine rein formale Einstrittskarte in hohe Positionen. Die Idee der 
Firmen ist einfach die, daß planende Tätigkeiten es erfordern, eine 
große Übersicht zu behalten, abstrahieren und gleichsam schnell lernen 
zu können.

Und Tatsache ist nun einmal, daß ein langes und schwieirges Studium 
nicht nur ausbildet, sondern auch stark filtert: Wer dort schnell und 
mit guten Noten durchkommt, hat einfach mehr drauf.

gez.Hans, der die 555er schon seit Jahren von Technikern einlöten lässt.

Autor: Walter Selg (waldo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
nach meinem Studium an der Uni Stuttgart habe ich einige Jahre als 
Ingenieur im Anlagenbau gearbeitet. Dabei habe ich gelernt, dass der 
Titel und das Gehalt nur lose miteinander korrelieren.

Klar kommt man als Uni Ing. schneller in eine bestimmte Gehaltsgruppe 
denn als Techniker oder FH Ing.. Aber dann kommt die Realität und die 
heißt: Gehalt ist Verhandlungssache. Zwei gute Leute mit vergleichbarer 
Ausbildung verdienen eben in der Praxis nicht gleich viel.

Verhandeln kann man jedoch besser, wenn man bessere Argumente hat und 
das heißt eben, wenn man besser arbeitet. Und da kommt wieder die 
Ausbildung ins Spiel.
Eine fundierte Ausbildung, die eben auch die theoretischen Grundlagen 
vermittelt, hilft in der Praxis eben doch. Man muss nicht viel auswendig 
kennen, man muss gelernt haben genau hinzuschauen und damit zu rechnen, 
dass es eben doch kompliziert werden kann.
Wenn man dann die nötigen Werkzeuge parat hat, um sich weiterzuhelfen, 
kann man erfolgreich sein.

Unterbezahlt ist der, der sich nicht richtig verkauft.

Waldo

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wow, haben hgier viele die Nase oben. Leute schaut auch doch mal die 
Stellen im Internet an und dann redet weiter, aber 
Informationsbeschaffung aben viel anscheinend nicht gelernt.

@Unterbezahlter: Ich meinte die Sichtweise und das Verständnis und das 
hat sehrwol was damit zu tun. Warum menst denn sind die Dualstudiengänge 
so im Kommen??? Warum ist denn gut wenn man vor dem Studium eine 
Ausbildung hat???
Genau deswegen um zusammenhänge aus der Praxis besser verstehen zu 
können. Is im kaufmännischen Bereich auch oft der Fall, nicht nur im 
technischen.
Klar hat der Techniker noch keine Techniker bzw. Ing. Erfahrung. Er hat 
durch die Kombination der Aubildung und des Studiums aber eine andere 
Sichtweise.
Ein FH Ing mit vorheriger Berufsausbildung hat, wenn er sich gut 
verkaufen kann, recht gute Karten.
Außerdem gibts auch Ing. Stellen bei denen man selber schrauben muss, da 
kommt eine vorherige entsprechende Berufsausbildung schon recht 
gut.(Wird für manche Stellen z.B. Siemens sogar vorausgesetzt)

Das die Stellen der Techniker oder die Stellen der Ing. die auch 
Techniker ausführen können Simple sind das ist ja mal der großte 
Schwachsinn den ich gelesen habe. Mal ne andere Frage, was sind denn 
dann Technikerstellen und was sind Ingenieurstellen??? Warum sollten die 
denn Simple sein???
Wenn die denn so Simple sind, dann frage ich mich warum sie nicht jeder 
Depp von Ing oder Techniker machen kann???

Das Techniker und Ing. das gleiche können, das kann schon sein. Kommt 
auch sehr oft vor. Nur sie haben nicht das gleiche gelernt. Das ist der 
Punkt. Wie die spätere Entwicklung im Job aussieht ist unterschiedlich. 
Und gelerntes gerät auch schnell in den Hintergrund wenn es mal ein paar 
Jahre nicht benötigt wird.
Von dem her kann es wohl sein das ein Ing und ein Techn. im Job gleich 
viel können und wissen können.
Bei speziellen Themen kann der Ing. mehr bei anderen hat der techniker 
die Nase vorne.

Das Gehalt unterscheidet sich auch am Anfang, wobei das auch nicht die 
Welt ist, später kanns schon sein das es sich angleicht , je nach 
Position, Firma, Weiterbildung, und ganz WICHTIG LEISTUNG!!!
Was die Hirarchie angeht haben die Hochschulabsolventen klar die 
besseren Karten, da ist in der Regel bei größeren Firmen irgendwo 
schluß. Allerdings bewegt sich deises Irgendwo auch auf einem Level auf 
dem auch die meisten Ingenieure bzw. Hochschulabsolventen enden. Es 
KÖNNEN nicht alle Ing. Abteilungsleiter werden.

Sorry, aber manche haben echt ein recht eingeschränktes Blickfeld und 
haben die Nase viel zu weit oben.

Autor: jim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also bei uns im Projekt ist ein Techniker als HW - Entwickler tätig und 
demnächst wird er zum Hardware - Projektleiter ernannt und hat an die 20 
Ings (Uni  FH  BA usw ) unter sich.

Und warum???

Weil er gut ist!


Ich bin in einem Global Player beschäftigt und hier interessiert 
NIEMANDEN welchen Abschluss du hast, hier zählt nur das können und nicht 
mehr und nicht weniger.

Und ehrlich gesagt, weiss ich noch nicht mal welche Abschlüsse die Leute 
in meinen Team haben, aber ist das Wichtig!!!? Nö.

Sind schon viele Kiddis hier im Forum unterwegs!

Fazit:
Wenn du schlecht bist, dann ändert der Abschluss das auch nicht.




Gruss

Autor: name (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ein bißchen frage ich mich ob reinigungskräfte zu einer ähnlichen 
selbstüberschätzung neigen. ohne die geht ja auch nichts und schaffen 
tun sie auch ordentlich.

ich glaube das problem ist, dass man das auf der uni hauptsächlich 
beigebracht bekommt wie toll denn gerade diese einrichtung ist an der 
man da studiert. kein wunder wenn die werten absolventen irgendwann 
glauben sie wären unterbezahlte "elite". so was lächerliches. ist mir 
schon bei meinen kommilitonen auf die nerven gegangen, schade dass es 
hier jetzt grad so weiter geht.

ganz sinnvoll wäre für jeden naturwissenschaftlichen studiengang ein 
zwangsfach wie ingenieur-ethik oder ähnliches. dann lernen die leute 
hoffentlich eher worum es im leben und in der gesellschaft geht und wie 
sie da mit ihrem zukünftigen titel verantwortungsvoll zu beitragen 
können. wenn  die gesellschaft schon so nett ist ihnen das erwerben des 
selbigen zu ermöglichen.

schönen abend noch,
und immer schön nachdenken vor dem tippen und vorallem vor dem handeln.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>wenn  die gesellschaft schon so nett ist ihnen das erwerben des
>selbigen zu ermöglichen.

Wer hindert eigentlich die ach so gebeutelte "Gesellschaft" daran, sich 
nicht selbst auch an für 4 Jahre an eine FH bzw. 5 Jahre an eine Uni zu 
setzen und in dieser Zeit auf Lohn zu verzichten? Sind es die 2 Jahre 
Differenz zum Abi, in der die Abiturienten auch schon Lohnausfall 
hatten.

Rechnen wir's der Gesellschaft mal mit der Annahme 10€/h brutto durch:

FH:
2 Jahre Differenz Realschule zu Abi (lasse ich mal kulant weg)
Studium 7200 h * 10€ = 72000 € Verdienstausfall

Uni:
2 Jahre Differenz Realschule zu Abi (lasse ich mal kulant weg)
Studium 9000 h*10 € = 90000 € Verdienstausfall

Dann muß man noch von was leben und seit kurzem gibt's in den meisten 
Bundesländern noch Studiengebühren. Aupßerdem bestejt immer die Gefahr 
bei endgültiger Exma ohne Abschkuß dazustehen (ungelernt).

Was hat die Gesellschaft in dieser Zeit als Azubi und Gesellengahlt 
bereits gebunkert?

Tut mir leid, aber ich brauche mich bei der "Gesellschaft" dessen Teil 
ich ja auch bin, nicht zu bedanken.

Autor: Doktor ex.mat. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wer zwingt eigentlich die Leute zu einem Studium? Warum nimmt jemand das 
gewiss nicht leichte Studium im technischen Bereich (E-Technik, 
Maschinenbau etc.) auf sich? Er könnte sich doch auch sagen: Ich habe 
ein gutes Zeugnis, ich denke, dass ich damit einen interesanten Beruf 
erlernen kann und gutes Geld verdiene.
Dann kommt das böse Erwachen: Der sogenannte Arbeitsmarkt ist schon voll
von Leuten, die im Jahr zuvor schon niemand brauchte. (sog. 
"Altbewerber")

Rettung: Ich habe ja Abitur und ´kann studieren! Als fertiger Ingenieur
habe ich eine bessere (nicht gute, nur eine bessere!) Chance, Arbeit zu 
bekommen, die einigermaßen bezahlt wird.

Zusammenfassung: Wer studieren will, muß sich im Klaren darüber sein, 
daß
das zunächst erst mal finanzielle Entbehrungen mit sich bringt, aber 
immer noch besser ist, als arbeitslos ohne Lehrstelle dazustehen.

Wer nicht studieren will, muß sich im Klaren sein, daß er trotz guter 
Ausbildung und evtl. langjähriger Erfahrung immer im Vergleich zum
Ingenieur finanziell und aufstiegsmäßig benachteiligt sein wird.

Fazit: Studiert, wenn ihr die Voraussetzungen und den Spaß daran habt.
       Laßt es, wenn ihr frühzeitig Geld verdienen müßt.

gez: Doktor ex.mat.

Autor: Walter Selg (waldo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
vielleicht sollte allen erstmal klar werden, dass man für Geld zur 
Arbeit geht. Auch dann, wenn die Arbeit Spaß macht.
Man muss sich also Gedanken darüber machen, was man verdient und ob man 
damit zufrieden sein kann, nachdem man 6-10 Jahre Ausbildung oben drauf 
gepackt hat und womöglich seine Freizeit investiert.
Und wenn das andere nicht so machen, dann will man eben anders entlohnt 
werden.
Und wenn ich mir anschaue, welche Aussichten auf Rente oder Pension 
heute ein 40-50jähriger hat, dann kann man nicht genug fordern. Das 
ganze ist kein Spaß mehr.
Aber man kann natürlich auf die Ethik verweisen und jemandem übel 
nehmen, dass er auf Unterschiede zwischen verschiedenen Ausbildungen 
verweist. Die Realität ist aber eben die, dass man sich nur selber 
helfen kann, da die Gesellschaft keine Ethik mehr kennt.
Warum soll ein Ingenieur die Ethik wieder einführen und warum gerade 
beim Gehalt. Vielleicht ist es besser wenn er einfach gute Arbeit macht 
und so allen hilft. Das ist es nämlich, was das Ziel der, von der 
Gesellschaft finanzierten Ausbildung, ist.
Gute Arbeit, konkurrenzfähige Produkte und damit Arbeitsplätze für alle. 
Wenn das dann noch all die anderen Nicht-Ingenieure machen, dann brauche 
ich vielleicht nicht so 'gierig' sein, denn dann gibt es vielleicht auch 
wieder genug Rente oder Sozialhilfe wenn ich alt sein werde.

Gruß

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das man Arbeitet um Geld zu verdienen ist klar, keiner arbeitet gerne 
umsonst. Allerdings sollte man schauen das einem der Job Spaß macht, 
sonst bringts nicht viel. Soll nicht heißen das Hobby muss unbedingt zum 
Beruf gemacht werden aber es soll Spaß machen, man soll sich wohl 
fühlen.

Das die Leute die Abi oder Fachabi machen und hinterher an einer 
Hochschule studieren erst einmal einen Verdienstausfall haben, is klar. 
Das sollte ihnen auch klar sein. Liegt an den unterschiedlichen 
Ausbildungsmöglichkeiten.
Diese Personen haben in der Regel auch ein höheres Einstiegsgehalt als 
die Personen die "nur" einen normalen Abschluß einer dualen Ausbildung 
haben.
Sich aber hinzustellen als hätte man sonst was geleistet und wäre die 
Elite und die Krone der Schöpfung und man hätte ja jetzt gleich am 
besten 100000€ verdient ist eine Frechheit. Diejenigen die nur eine 
duale Ausbildung emacht haben, mussten auch lernen. Sie müssen mind. 8h 
arbeiten für nicht gerade viel Geld, dazu noch Berufsschule, neben der 
Arbeit. Recht viel freie Zeit bleibt da nicht. Von der Zeit her kommts 
drauf an was für eine Ausbildung man hernimmet. In der Regel dauert eine 
duale Ausbildung auch 3-3,5 Jahre. Klar sie sind eher fertig mit Quali 
oder mittlerer Reife, aber
hinterher je nach Beruf (anfangs verdienen sie ertmal nicht 
schlecht),ist das Einstiegsgehalt weniger als das was ein Absolvent 
einer Uni, Fh, BA, FA oder FS bekommt. Meistens sind die 
Verdienstmöglichkeiten auch begrenzt, so daß man mit einem der oben 
genannten Abschlüsse schon anders einsteigt und weiter kommet. Hängt 
aber wie gesagt Beruf ab.

Die Rechnung das die dual ausgebildeten Arbeiter so sehr im Vorsprung 
sind, is nicht ausschlaggebend und relevant, das sollte man sich mal vor 
Augen halten. Wichtig ist das was später rauskommt.
Und wenn der Facharbeiter oder Kaufmann eben schon was angespart hat und 
sich ein eigenes Auto leisten kann bevor ich mit dem Studium fertig bin, 
dafür kann ich das eben hinterher und vielleicht sogar was besseres.
Wenn ich mir anschaue was sich mache Leute die scho über die 30 sind und 
in irgendeiner Weise studiert haben für Häuser und Autos leisten können 
(und das bei einem normal guten Job, also kein Abteilungsleiterposten), 
da hätten es Leute die "nur" eine duale Ausbildung hinter sich haben 
schon etwas schwerer. Ausnahmen gibts aber immer, das ist klar. Man kann 
auchnicht alle über einen amm scheren.


Wenn es einen so sehr nervt, das die Leute ja schon vorher was 
verdienen, dann macht den Quali, eine duale Ausbildung, auf Abendschule 
oder Ferschule das Abi nach, und danach ein Fernstudium. So kann man 
auch durchgehend Geld verdienen. ;-)

Mich hat das nie so wirklich gestört das einige meinder Bekannten schon 
vorher Geld hatten, mein Gott ist halt so. Jeder macht und lernt was 
anderes ist halt so.

Zum Thema Elite, ich habs selbst am Gym schon erlebt wie abfällig mache 
Lehrer über die Haupt- und Realschüler geredet haben und über Leute die 
nicht studiert haben. Nicht alle Lehrer, aber die Volldeppen die keine 
Ahnung von der Gesellschaft und den Ausbildungsmöglichkeiten haben.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>ein bißchen frage ich mich ob reinigungskräfte zu einer ähnlichen
>selbstüberschätzung neigen.

Surface Cleaning Manager? Niemals. Dafür sind aber die Facility Manager 
schlimmer.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Die Realität ist aber eben die, dass man sich nur selber
>helfen kann, da die Gesellschaft keine Ethik mehr kennt.

Tja, so ist das eben in der sozialen Marktwirtschaft.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gast wrote:
>>Die Realität ist aber eben die, dass man sich nur selber
>>helfen kann, da die Gesellschaft keine Ethik mehr kennt.
>
> Tja, so ist das eben in der sozialen Marktwirtschaft.

Komischerweise ist die Sicht immer: hier bin ich - da ist die 
Gesellschaft (oder auch "Staat").

Dass gerade auch ich zur Gesellschaft gehöre, scheint vielen nicht 
klar zu sein, die über die angeblich immer egoistischer agierenden 
Anderen jammern.

Und es liegt nicht an den anderen, es liegt an Dir, etwas zu 
verändern, anderen zu helfen, auch wenn man vielleicht kein Dankeschön 
bekommt.

Es gibt viel, was man tun kann und erfreulicherweise ist die Anzahl der 
ehrenamtlich Tätigen in Deutschland in den letzten Jahren immer weiter 
angestiegen :-)

Nicht auf andere schauen - selbst die Initiative ergreifen!

Ich finde es z.B. beschämend, dass das Rote Kreuz Jahr für Jahr 
händeringend um Blutspenden betteln muss, weil viele einfach zu faul 
sind, vier Mal im Jahr eine Stunde (meist erheblich weniger) für sich 
und das Wohl ihrer Mitmenschen zu opfern. Ich kann das sogar während 
meiner Arbeitszeit - dann könnt Ihr das wohl auch während des 
Feierabends.

Ich bin jetzt auch nicht der tolle Altruist, aber es muss mal Schluß 
sein mit: "Was gibt die Gesellschaft mir?" .... stattdessen eher "Was 
kann ich für andere tun?". Und dafür braucht man kein dickes 
Bankkonto.

In diesem Sinne,
Christoph

P.S.:
An dieser Stelle auch noch ein dickes Lob an all die ehrenamtlichen 
Helfer, die für uns dort alle vorbereiten und auch immer leckere belegte 
Brötchen schmieren ;-)

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Komischerweise ist die Sicht immer: hier bin ich - da ist die
>Gesellschaft (oder auch "Staat").

Tja, so ist das eben. Ich behaupte mal, je mehr sozial von oben 
verordnet wird (Zwangsumverteilung), desto unsozialer wird die 
Gesellschaft. Keiner gönnt dem anderen was. Alles wird geneidet.

Schau hier ins Forum. Z.B. im Marktplatz :-)

Autor: na sowas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Tja, so ist das eben. Ich behaupte mal, je mehr sozial von oben
>verordnet wird (Zwangsumverteilung), desto unsozialer wird die
>Gesellschaft. Keiner gönnt dem anderen was. Alles wird geneidet.

Das kannst du zwar behaupten, aber richtiger wird es dadurch nicht. 
"Soziales" wird nicht von oben "verordnet", da verwechselst du Soziales 
mit Bürokratie. Soziales wird IMMER von unten erkämpft, das sieht man 
sehr schön an der aktuellen Diskussion um Mindestlöhne. Die Arbeitgeber 
sträuben sich mit Händen und Füßen gegen die Einführung einer 
Lohn-Untergrenze. Demgegenüber sind die Gewerkschaften und sämtliche 
Sozialverbände für einen Mindestlohn (die Parteien mal außen vor 
gelassen). Von alleine sind die Gewerkschaften aber mittlerweile zu 
schwach um so eine Forderung durchzudrücken, denn die Arbeitgeberseite 
hat aufgerüstet und gründet wie aus dem Hut gezaubert eigene 
Gewerkschaften, die sog. "Christlichen Gewerkschaften". Die wiederum 
treten urplötzlich für geringen Löhne ein (wen wundert es) und wer jetzt 
nicht genau aufpasst (wie ein Großteil der Bevölkerung), der glaubt 
plötzlich Lohndumping würde auch durch Gewerkschaften verursacht. 
Genausowenig wie aber die Christlichen Gewerkschaften echte 
Gewerkschaften sind, hat die Initiative neue Soziale Marktwirtschaft 
(INSM) etwas mit sozialer Marktwirtschaft zu tun wie wir sie bisher 
kannten.

Was den Neid betrifft, den gab es übrigens schon immer und zwar in jeder 
Gesellschaftsschicht (vor allem auch unter den Millionären vs. 
Multimillionären) ;). So what?

Und was die Umverteilung angeht, deinen Brei hast du dir als 
kreischendes Kind auch nicht selbst eingeflößt und dir die Windeln 
selbst gekauft. Da haben deine Eltern kräftig zu lasten ihres Budgets an 
dich "umverteilt" - über viele viele Jahre hinweg!

Autor: HariboHunter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich finde es spannend und ernüchternd sich auszurechnen, welche Rente 
ich bekommen würde, wenn ich bis zum Renteneintrittsalter mit 67 (69?, 
70?) extrapolieren würde. Leider starten die Online- Rentenrechner erst 
so ab dem ~29. Lebensjahr.
Desweiteren werden Bundeswehr, Schul, Studium- und Ausbildungszeiten 
irgendwie überhaupt nicht berücksichtigt. Keine Ahnung inwieweit diese 
überhaupt berücksichtigt werden.

Was ist, wenn man mit 65 die 45 Beitragsjahre voll hat? Muss man dann 
mit Abschlägen in die Rente? Oder gibt es Aufschläge wenn man bis 67 
weiterarbeitet? Was ist, wenn einem die Firma mit 50 kündigt, bekommt 
man dann für die letzten Jahre bis zum Gnadenbrot einen 
Straßenkehrer-Posten? Oder spielt man die Psycho-Nummer wie sie bei 
Lehrern so beliebt ist.
Zusätzliche Betriebsrente und Riestern sinnvoll?

Wie wäre es mit Lebens- statt Rentenpunkten? Diese kann man sich mit 
Leistungen in seiner aktiven Zeit anhäufen und genau so lange darf man 
dann den Ruhestand gesetzlich genießen. Nach Ablauf der Zeit sollte der 
Platz dann freigemacht werden. (böse grinsendes Smilie)

Autor: HariboHunter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sorry,
Dieser Post sollte in den Rentenpunkte - Fred.
Keine Ahnung wie er hier rein gekommen ist.

Autor: STS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gut, daß er hier gelandet ist, denn die ausgefallene 
Rentenanwartschaftszeit beim Absolventen einer Uni/FH muß ja auch noch 
einkalkuliert werden.

Ich will hier keinesfalls andere Berufsgruppen runter machen, aber ich 
kann es eben auch nicht mehr hören, wenn immer der Eindruck erweckt 
wird, daß die armen Arbeiter und Angestellten mir mein Studium bezahlt 
haben und ich dafür jahrelang einen Lenz im Cafe gemacht haben soll. Vom 
Cafe-Sitzen hat noch kein Student einen Abschluß geschafft. Das sieht 
man auch an der Berechnungsgrundlage für die ECTS-Punkte (1 Punkt = 30 
Stunden Arbeitsaufwand). Wenn man das zurückrechnet, ergibt sich eine 
40h-Woche, wie bei einem Berufstätigen auch.

>Sie müssen mind. 8h arbeiten für nicht gerade viel Geld, dazu noch >Berufsschule, 
neben der Arbeit.

Na mal einen Gang zurückschalten. Ein Student bekommt gar kein Geld. 
Bafög ist ein Kredit, dazu Studiengebühren in vielen Ländern. Außerdem 
hat der Azubi nicht 8h gearbeitet und nebenher noch Berufsschule, 
sondern beides im Wechselturnus.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da gibts unterschiede. Entweder Blockunerricht oder einmal in der Woche 
Berufsschule. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Ich selber hatte 
Blockunterricht. Was den Vorteil hat das man zusammenhängend zwei Wochen 
lernen kann, da kommt einiges an Stoff zusammen. Das blöde ist die Zeit 
die dazwischen liegt, da muss man sich fürs nächste mal wieder einiges 
ins Gedächtnis rufen was so ins vergessene geraten ist.
Meine Freundn hat einmal in der Woche Schule. Hat den Vorteil das mal 
immer dran bleiben kann am Stoff, allerdings hat es seine Nachteile weil 
sie ja noch arbeiten muss.

Wollte damit nur sagen das die Azubis es auch nicht leicht haben.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Soziales wird IMMER von unten erkämpft

Was ja total unsinnig ist, denn sozial bedeutet gemeinschaftlich und 
muss nicht erkämpft werden. Bei diesen Kämpfen geht es eben nur um 
Umverteilung.

Mindestlöhne haben aber auch gar nichts mit "sozial" zu tun, sondern 
sind ein Thema der Lohnpolitik. Wenn mich mein Arbeitgeber schlecht 
bezahlt, brülle ich auch nicht "scheiß Gesellschaft".

Sozial hat etwas damit zu tun, wie sich jeder einzelne in der 
Gesellschaft engagiert. Und da geht der Neid eben erst los. "Selbst 
Schuld". "Wie kann man nur so dumm sein" und ähnliche Sprüche sind noch 
die harmlosesten bei Missgeschicken.

Liegt in Deutschland dein Obdachloser auf der Straße, regt man sich 
höchstens über den Anblick auf und fragt sich, warum der hier bettelt, 
wo doch die Gesellschaft für ihn sorgt. Schau dir mal im Amerika an, wie 
sozial da die menschen zueinander sind. Jeder einzelne versucht die 
Fehler der Gesellschaft auszubügeln, in Deutschland schiebt man alle 
Fehler auf die Gesellschaft. Hauptsache, man hat nichts zu tun.

Das spiegelt sich auch in der Spendenbereitschaft wider, wo die 
Deutschen nicht gerade glänzen "Ich habe selber nichts."

"Hinzu kommt, dass mit der Entstehung der Sozialen Marktwirtschaft in 
erster Linie dem Staat die Verantwortung für die soziale Sicherung der 
Bevölkerung, für die Bildungsinstitutionen und auch für den Ausgleich 
zwischen Arm und Reich zugewiesen wurde. Vielleicht liegt es aber auch 
daran, dass wir eine Mittelstandsgesellschaft sind, die weder 
umfangreiche Armut noch großen Reichtum toleriert."

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,3...

Autor: na sowas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Was ja total unsinnig ist, denn sozial bedeutet gemeinschaftlich und
>muss nicht erkämpft werden. Bei diesen Kämpfen geht es eben nur um
>Umverteilung.

Soziale Errungenschaften werden nicht aus einer "Sektlaune" heraus 
verteilt, sondern man muss gemeinschaftlich dafür eintreten. Kein 
Arbeitgeber gewährt von sich heraus freiwillig soziale Leistungen die 
den Gewinn eines Unternehmens schmälern!

>Mindestlöhne haben aber auch gar nichts mit "sozial" zu tun, sondern
>sind ein Thema der Lohnpolitik.

Falsch! Mindestlöhne haben sehr viel mit "sozial" zu tun! Wenn 
Arbeitgeber ihre Gewinne steigern auf kosten ihrer Mitarbeiter, die dann 
mit Niedriglöhnen abgespeist werden, so dass der Staat mit Hilfe seiner 
Sozialsysteme zuschießen muss, damit die Leute überhaupt einigermaßen 
über die Runden kommen, dann erzähle du mir nichts davon, Lohnpolitik 
habe nichts mit "sozial" zu tun! Schlechte Lohnpolitik ruiniert unsere 
Sozialsysteme, so schaut es aus! Wohl mit dem goldenen Löffel im Mund 
geboren worden, wie?

>Sozial hat etwas damit zu tun, wie sich jeder einzelne in der
>Gesellschaft engagiert. Und da geht der Neid eben erst los. "Selbst
>Schuld".

Ach ja, immer wieder das ausgeleierte Neidargument. Das hat mittleiweile 
sooooo einen Bart! Außerdem kann nicht jeder Feuerwehrmann werden.

>Liegt in Deutschland dein Obdachloser auf der Straße ... ..Spendenbereitschaft 
...

Jetzt tue man nicht so als ob du der große Helfer der Obdachlosen bist 
oder der große karitative Spender, wo dir doch eine menschenwürdige 
Lohnpolitik anscheinend egal ist. Das nimmt dir niemand ab!

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mir mal einen Verlauf der effektiven Nettogehälter von 
Angestellten Technikern, FH- und Uni-Ingenieuren in Abhängigekeit des 
Eintrittsalters angefertigt, Das Problem, das die höher verdienenen 
haben, ist, daß ihnen überproportional viele Steuern abgezogen werden. 
Auch relevant ist die Verzinsung, da früher eingenommenes Geld 
wertvoller ist, als später erwirtschaftetes. Das verschiebt die 
Schnittpunkte nach hinten.

Damit lohnt sich Uni gegen FH eigentlich kaum, es sei denn man hat 
durchschnittlich 15% mehr Gehalt als FH, was nicht für alle gilt. Der 
Techniker ohne Abi mit nur einer Ausbildung bleibt auch sehr lange vor 
dem FH-Mann, da er recht wenig Steuern zahlt.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
An dieser Statistik wäre ich sehr interessiert.

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wo bekommt denn zuverlässige Zahlen her? Gibt es sowas auf 
öffentlichen/staatlichen Webseiten?

Nicht vergessen auch miteinzubeziehen, dass viele das Studium ja auch 
finanzieren müssen/dürfen (z. B. Bafög-Schulden) - oder zumindest die 
Eltern.

Autor: Gast bei S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Gut, daß er hier gelandet ist, denn die ausgefallene
>Rentenanwartschaftszeit beim Absolventen einer Uni/FH muß ja auch noch
>einkalkuliert werden.

Das ist überhaupt die größte Sauerei! Viele haben sich darauf verlassen, 
dass sie ihre Zeiten als rentenwirksam gestellt bekommen und haben 
nebenher für wenig Geld in aushilfejobs gearbeite, für die es keine 
Rentenpunkte gab. Dir Firmen haben das gross ausgenutzt.

Hätte man damlas gewusst, dass man das nicht angerechnet bekommt, hätte 
man in echten versicherungspflichtigen Jiobs gearbeitet und es häte 
diesen Markt nocht gegeben. Die firmen hätten für Aushilfe dann mehr 
bezahlen muessen!

Ein Regierung, die im Nachhinein die Gesetze und Bedingungen rückwirkend 
ändert, betrügt ihre Bürger!

Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was immer wieder vergessen wird: Als Ingenieur kann man tatsächlich mit 
hoher Wahrscheinlichkeit bis 67 arbeiten und ordentlich für die rente 
punkten, während ein normaler Arbeiter mit 60 mit riesigen Abschlägen in 
Zwangsrente geschickt wird. Wenn er vorher Hartz 4 beziehen musste sind 
dann auch fast die ganzen Ersparnisse weg.

Autor: Gast bei S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Was immer wieder vergessen wird: Als Ingenieur kann man tatsächlich mit
>hoher Wahrscheinlichkeit bis 67 arbeiten

Wo lebst du?

Ich habe in den letzten Jahren keinen einzigen Ingenieur in von mir 
besuchten Firmen gesehen, der über 60 war. Selbst die über 50 findest du 
kaum.

Die Entwickler sind alle zwsichen 25 und 35, die Senoirentwickler 
vielleicht 5 Jahre älter, Fertiguns- und Prozessverantwortliche sind 35 
bis 45, nur wenige drüber. Nur in den höheren Führungsetagen findet man 
einen Schwerpunkt bei 40+ und teilweise Leute jenseits der 50! Die 
älteren meisten wurden frühverrentet oder in anderen Firmen ausgelagert, 
wo sie dann abserviert werden. Und das geht weiter so: Firmenteile 
werden verkauft, die guten Mitarbeiter und die jungen zurückgeworben und 
der Rest dann abgewickelt.

Hier in der Produktionshalle sehe ich keinen, den ich über 40 
schätze!!!!

Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich lebe in Bayern, soviel dazu
Klar, in der Produktion wird keiner alt. Arbeiter werden auch zuerst 
entlassen wenn es mal bergab geht, sie sind leichter wieder ersetzbar.

Für die Verwendung der älteren Entwickler gibt es viele Möglichkeiten 
z.B.:

- Aufstieg in Managementebene
- großzügige Abfindungsregelungen
- Altersteilzeit
- Leiter Aufbau neuer Geschäfts/Produktbereich (Diversifikation, 
Ausland)
- beratende Funktionen
- Freiberufler mit Spezialwissen
- ...

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
abber nur, wenn man auch das Knowhow hat! Wer nur entwickelt hat, baut 
nirgendwo was auf oder steigt in Managementpositionen auf.

Autor: tata (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Was immer wieder vergessen wird: Als Ingenieur kann man tatsächlich mit
>> hoher Wahrscheinlichkeit bis 67 arbeiten
> Wo lebst du?
> Ich habe in den letzten Jahren keinen einzigen Ingenieur in von mir
> besuchten Firmen gesehen, der über 60 war. Selbst die über 50 findest du
> kaum.
>
Das ist wirklich sehr komisch, ich bin seit knapp einem Jahr als 
Ingenieur dabei und sehe kaum einen über 40. Bei einem 
Bewerbungsgespräch habe ich einen einzigen mit wenigen (grauen) Haaren 
gesehen. Fiel mir damals auch auf, ich vermute aber, dass man irgendwann 
einfach bei den 'Großen' anheuert und dort aufsteigt. Die Sache mit den 
hochbewerben wurde ja schonmal erwähnt.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es soll ja auch Leute geben die über 50 sind und noch keine grauen Haare 
haben.

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>über 50 sind und noch keine grauen Haare haben.

Das können dann aber keine Leute sein, die sich mit Elektronik befassen.
;-)
MfG Paul

Autor: bla (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Man kann die Haare auch färben :)

Autor: tata (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Es soll ja auch Leute geben die über 50 sind und noch keine grauen Haare
> haben.
Der ist ja mal richtig witzig... jaja, es soll auch Leute über 50 geben, 
die noch volles Haar haben... schon klar... und trotzdem haben alle 
verstanden was ich meine... voll komisch, ne?

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Betrachter (Gast)

>Es soll ja auch Leute geben die über 50 sind und noch keine grauen Haare
>haben.

Klar, siehe Kojak ;-)

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sollte sich also eine Korrelation zwischen Berufsfeld Ingenieur und dem 
Umsatz von Haarfärbemitteln finden lassen?

Aber als Informatiker ist man auch nicht besser dran, in kaum einer 
Firma findet man welche mit um die 60 aufwärts.

Autor: Max (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Aber als Informatiker ist man auch nicht besser dran, in kaum einer
>Firma findet man welche mit um die 60 aufwärts.

Vor 40 Jahren wurden Informatiker Kybernetiker genannt und die haben 
Analogrechner oder die ersten Digitalrechner mit Lochkarten 
programmiert.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Man kann die Haare auch färben :)

Solche Aussagen kann man gerichtlich verbieten lassen ;-)

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Max: Yep, ich hatte das Smiley vergessen. Wobei ich trotzdem noch mit 
Lochkarten angefangen hatte und die Uni auch tatsächlich noch einen 
Analogrechner rumstehen hatte - und zwar Anfang der 80er. Scherzhaft 
auch "Landesmuseum für Informatik" genannt.

Dem Begriff Kybernetiker bin ich persönlich bislang nur in 2 Bereichen 
begegnet: als Fachbereich im Maschinenbau und in Übersetzungen von 
Stanislaw Lem. War dieser Begriff im Osten häufiger?

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ingenieur sein lohnt wohl nicht mehr in Deutschland ?
Erkannt!

Kenne einen, der gekündigt hat und einen Einzelhandel aufmacht. So ist 
er daheim, bei Frau und Kind.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da hat er aber Glück, dass er von daheim aus arbeiten kann.

Autor: ing-hu (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
in ungarn verdient ein ingenier mit ein paar JAhren BE cca. 15tEUR 
brutto im Jahr, cca. 8tEURnetto, also cca. 650-700 eur netto im Monat.
die Preise (Lebensmittel, Engergie, usw) sind tw. sogar höher als in DE. 
was ist dann "unterbezahlt"? nicht die 40-60t in DE das ist sicher!!!

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
dein ungarnbeispeil stimmt nicht. das sind ingenieure, die kaum was 
koennen. die wären hier total arbeitslos. ungarn, die akuelles knowhow 
haben, bekommen in den dortigen konstruktionsbüros auch um 1500,- 
brutto.

>Kenne einen, der gekündigt hat und einen Einzelhandel aufmacht. So ist
>er daheim, bei Frau und Kind.

das ist der grund, warum viele dort bleiben und nicht hierher kommen.

> Die Ingenieure : Deutschlands unterbezahlte Elite !
ich sehe das auch so - man muss die relation zu anderen berufen in 
detuschland sehen, nicht die zu anderen ländern.

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sicherlich macht Geld nicht glücklich usw , aber man braucht es
halt ...

Fakt ist ,daß man vor 10 Jahren 80000 DM als Einstieg bekam
und heute soll man mit <30000 zufrieden sein und das bei
ausgetauschtem DM-Euro Preisschild ( wenns reicht )

Wenn hier was abgewrackt hat ,dann der Ing inkl Ruf und Standesehre

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Elite.... nicht das ich lache. Je länger in der Schule gesessen, desto 
mehr Elite, oder wie? Jeder muss sich von den Anderen abgrenzen weil sie 
ja schlechter sind. Lasst diesen Blödsinn.

Zur Bezahlung: alle die ich kenne sind Ingenieure, und selbst die, die 
schon 10 Jahre Berufserfahrung haben haben nicht einmal 50K angekratzt. 
Von 60K kann man nur träumen, nur wenn man als dämlicher BWL-er im 
Vertrieb oder ähnlich, arbeitet.
Die Tendenz, dass die Gehälter gedrückt werden, gibt es in jeder 
Berufsgruppe, und Ing. sind keine Ausnahme, so einfach ist das. Gerade 
dieses bescheuerte elitäre Denken hat mehr Leute zum Studieren 
veranlasst als eigentlich nötig. Jetzt haben wir Überangebot an 
Ingenieuren. Dabei sind sie teilweise auch selbst schuld.

Sorry wenn es zu hart ist, es stimmt aber.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Endlich mal wieder Jammern auf hohem Niveau!

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Endlich mal wieder Jammern auf hohem Niveau!

Du bist mit allen zufrieden,dadurch kann weiter minimiert werden.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nein. Mir fehlt bloß in den meisten Beiträgen immer der Bezug zur 
Leistung. Die reine Annahme ein Studium muss automatisch ein hohes 
Gehalt zur Folge haben ist doch unverschämt. Man muss sich auch mal die 
Sichtweise der Arbeitgeber vor Augen führen und was den ein solcher 
Mitarbeiter kostet. Wenn der Mitarbeiter auch die entsprechende Leistung 
bzw. einen entsprechenden Mehrumsatz bringt, ist ja nichts gegen ein 
solch hohes Gehalt einzuwenden.

Und wenn jemand wirklich so gut ist, dass er sich vollkommen 
unterbezahlt fühlt, steht es ihm doch frei die Stelle zu wechseln oder 
sich Selbständig zu machen. Genügend Kapital sollte man ja mit den 
Gehältern zurücklegen können.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Werdet Ärzte, die haben die im Durchschnitt die höchsten Gehälter unter 
Akademikern. Außerdem können Sie die Gesellschaft wunderbar erpressen, 
um höherer Gehälter durchzusetzen. Wenn das Gehalt nicht stimmt, wird 
erstmal die Praxis geschlossen oder nur gegen Vorkasse behandelt, wie es 
derzeit in D geschieht.

Autor: Siegfried (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... dämlicher BWL-er ...

So dämlich können die "BWLer" nicht sein, sonst würden sie nicht so gute 
Gehälter bekommen. Nur weil du ein Allerweltsstudium als Ingenieur hast, 
das zu schlecht bezahlten Anstellungen führt, brauchst du hier nicht die 
Leistungsträger der Gesellschaft anzupöbeln.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unsere Ingenieur-Elite, sind das nicht diejenigen, die immer noch von 
Ihrer Mama angezogen werden, weil sie nicht wissen,

- ob man mit oder ohne Kravatte ins Vorstellungsgespräch geht?
- wie und wo man sich evtl. vor dem Vorstellungsgespräch umzieht?

Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieure können eben wichtiges von unwichtigem trennen!

Unwichtig: Verpackung (Krawatte, Frisur, Formalien, Etikette)

Wichtig: Inhalt (Wissen, Können, Erfahrungen, Interessen)

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So einfach ist das nicht mit dem Selbstständigmachen ...

- Es ist jedenfalls Fakt laut einschlägiger Statistiken, daß
  seit 1994 sich die Studienanfängerzahlen verdoppelt(!) haben.

-> Das Gejammere der zB BITKOM ist absolut nicht nachvollziehbar

- Es sind wirklich zuviele auf dem Markt . Das Problem dabei ist,
  daß dies genutzt wird Dumpinggehälter bieten zu wollen und zu können

- Im weiteren ist zu bemerken ,das solch ein Geschwätz im Sinne "wer
  wirklich gut ist , der findet" - vorallem sowohl Job- wie 
Gehaltsadäqaut
  das ist so tiefschürfend wie "Chance auf Bildung"
-> Es ist Fakt daß zu oft genau die Guten gefeuert werden, eben weil sie
   den Laden soweit voran gebracht ,haben ,daß "man" meint nur noch
   HP-Betreuung reicht . - zudem ,s.o. der könnte ja mehr Gehalt 
fordern...


Das Durchziehen eines Studium bedeutet üblicherweise ,daß man 5-8 Jahre
nicht auf dem Arbeitsmarkt ist . Somit entfallen Einzahlungen bzgl der
Rentenkasse...

Allein schon deswegen rechtfertigen sich weit höhere Gehälter  ,also
zB 70-80K€ als Einstieg.

natürlich wollen die Firmen davon nix wissen , stattdessn wandert dieses
Geld in Boni offensichtlich meist halbseiden Agierender - inbes. sog
"Berater" .
Und um hier einen Satz zu sagen . Es gibt genügend BWLer etc die nicht
in der Lage sind eine passende Krawatte zu kaufen usw.  Die Stilblüten
die ich als Dipl.-Ing so sehe ....


Um den Bogen zum ersten Satz zu schließen

Selbstständig heiß in erster Linie eben Selbst und Ständig und nicht
automatisch dicker Benz/Porsche , dauernd wechselnde weibliche immer
hübscher werdende Begleiterscheinung usw pp.

Um diesen Schritt machen zu können gehört mehr als eine Analyse
der Tragfähigkeit etc sog Gründungsberater ..  womit wir wieder
beim Beratergeschmeiß sind.
Als neuer Unternehmer biste erst mal Zahlmeister für alles mögliche,
daß sieht typischerweise keiner.


p.s.  Arzt ist schon lange nicht mehr das, was es mal war , vergeßt es.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wieder mal ein Beispiel, wie angesehen Ingenieure z.B. in 
Automobilkonzern sind:
http://de.news.yahoo.com/26/20090215/tbs-krise-bes...
Zitat: "So erging bei BMW eine klare Direktive von oben, die 
technikverliebten Nörgler in die Schranken zu weisen..."

Hat BMW, Daimler seinen Erfolg den Ingenieuren oder den Managern zu 
verdanken?

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Skeptiker,

"Ingenieure können eben wichtiges von unwichtigem trennen!"

Und alles was unwichtig ist, beherrrscht er also nicht.

Mit der Argumentation kann sich jeder Debile selbst zum Genie erklären: 
alles was er nicht beherrscht, ist unwichtig.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Selbstständig heiß in erster Linie eben Selbst und Ständig und nicht
automatisch dicker Benz/Porsche , dauernd wechselnde weibliche immer
hübscher werdende Begleiterscheinung usw pp.

Um diesen Schritt machen zu können gehört mehr als eine Analyse
der Tragfähigkeit etc sog Gründungsberater ..  womit wir wieder
beim Beratergeschmeiß sind.
Als neuer Unternehmer biste erst mal Zahlmeister für alles mögliche,
daß sieht typischerweise keiner.

Dürfte für die "Elite" doch kein Problem sein!

Autor: Siegfried (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... Hat BMW, Daimler seinen Erfolg den Ingenieuren oder den Managern zu
verdanken? ...

Den Managern natürlich, Dummchen. Ingenieure würden nicht eimal einen 
Tretroller an den Mann bringen, von einem Auto ganz zu schweigen.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>ich sehe das auch so - man muss die relation zu anderen berufen in
>detuschland sehen, nicht die zu anderen ländern.

Stimmt. Auch vergleiche da sind Lebensmittel teurer sind eher schwach. 
Deutschland ist ein Land mit den billigsten Lebensmitteln überhaupt. 
Aber dafür haben wir auch Kaffesteuer, Ökosteuer etc etc etc..

Daher ist es für jemmanden der nicht im Land selbst lebt schwer bis 
unmöglich zu beurteilen ob 15t Euro Brutto viel oder wenig sind.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Zitat: "So erging bei BMW eine klare Direktive von oben, die
>technikverliebten Nörgler in die Schranken zu weisen..."
Die haben halt auch Angst um ihren Arbeitsplatz. So wie es aussieht, 
will BMW und Daimler durch Zusammenarbeit Kosten sparen. Und die 
Zusammenarbeit soll der Kunde möglichst nicht sehen. Sprich unter dem 
Blechkleid technisch vereinfachter Einheitsbrei, nur die Karosserie und 
das Emblem werden eine E-Klasse und einen 5er BMW noch unterscheiden. 
Man will ja Kosten sparen. Alleine über die Fertigung lässt sich das 
nicht erreichen, also schrumpft man auch die  Technikabteilungen 
zusammen. Bei BMW und Daimler dürfte das schon was ausmachen, 
schließlich gehen da selbst die Young Professionals nicht mit unter 
48.000 €/h aus dem Werk.
Zur generellen Unterbezahlung der Ings. kann man sagen, stimmt aber nur 
absolut gesehen. Relativ zu anderen Berufsgruppen (ausgenommmen Manager, 
Investmentbanker u.ä. Verbrecher) ist die Bezahlung fair. Das Lohnniveau 
ist halt durch Hartz 4 auf ganzer Linie nach unten gesenkt worden. Da 
ist es klar, dass auch bei der gehobenen Mittelschicht Einbußen zu 
erwarten waren.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>So dämlich können die "BWLer" nicht sein, sonst würden sie nicht so gute
>Gehälter bekommen. Nur weil du ein Allerweltsstudium als Ingenieur hast,
>das zu schlecht bezahlten Anstellungen führt, brauchst du hier nicht die
>Leistungsträger der Gesellschaft anzupöbeln.

Das kann doch nicht dein erst sein, oder? Sie gehören einfach einer 
anderen Kaste, das ist alles. Sie bekommen in der Tat mehr Gehalt für 
weniger Arbeit. Kennst du überhaupt den Mathe-Inhalt von BWL-Studium? Es 
ist vielleicht ein Semester von Elektrotechnikstudium, zu dem auch 
Physik, Chemie und knallharte Mathe gehört und viel mehr. Es ist schon 
krass genug dass man für so etwas ein Studium gibt. Siehe dir die 
Entwickler an, welche komplexe Probleme sie lösen und mit welchen 
komplexen Tolls sie arbeiten. Ein BWL-er kennt nicht einmal die Namen 
der Tools. Und was brauchste als BWL-ler? Office-Paket wenn es hoch 
kommt. Das ist doch einfach lächerlich dass BWL-er nicht einmal richtig 
Englisch können. Schau deine BWL-er in diener Firman an: die fümmeln 
höchst in einer Excel-Tabelle rum, mehr können sie nicht.

Autor: Anon Nymous (fuechslein)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja mit solchen Aussagen zeigst du ja selber wie viel du weist und was 
du kannst. Nämlich nur technische Sachen.

Von Marktwirtschaft, Micro/Macroeconomy, Supply & Demand hast du warsch. 
sehr wenig Ahnung. Klar in deiner Welt geht alles deterministisch zu 
aber wie Märkte funktionieren. Warum es Divisenkurse gibt etc.. weist du 
nicht.
Es gibts einige BWLer die haben mir schon Sachen erklärt und ham m.E. 
einiges drauf. Die Verstehen zwar nicht wie ein PC funktioniert aber 
dafür wie die ganze Weltmärkte zusammenspielen.

Füchslein, der Informatik studiert hat aber sich ein paar 
Wirtschaftsbücher und Vorlesungen reingezogen hat und es interresant 
fand. ;)

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Die Verstehen zwar nicht wie ein PC funktioniert aber
>dafür wie die ganze Weltmärkte zusammenspielen.

Das sind dann eher die VWL'er  und wahrscheinlich glauben die oft auch 
nur sie hätten es verstanden. <g>

Ich muss Gast ein wenig Recht geben. Bwler etc.. haben den Vorteil das 
Entscheidungen oft Bauchentscheidungen sind. Stelle ich Person X ein 
oder eher nicht, benutzen wir Werbemodell A oder B, hat das neue Produkt 
eine Chance oder verlassen wir uns alte Produkte etc..

Fehler fallen einfach nicht so schnell auf bzw. Erfolge werden anders 
dargestellt. Wenn Person X beim Vorstellungsgespräch nicht genommen 
wurde, wird nie wieder ein Hahn danach krähen.

Trotz allem werden BWL'er gebraucht auch wenn das Studium wahrscheinlich 
leichter ist als ein technisches Studium.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Bwler etc.. haben den Vorteil das
>Entscheidungen oft Bauchentscheidungen sind. Stelle ich Person X ein
>oder eher nicht, benutzen wir Werbemodell A oder B, hat das neue Produkt
>eine Chance oder verlassen wir uns alte Produkte etc..
Wozu dann ein Studium? Leute, die nach dem Bauch etnscheiden, findet man 
in jeder Fußgängerzone.

>Fehler fallen einfach nicht so schnell auf bzw. Erfolge werden anders
>dargestellt. Wenn Person X beim Vorstellungsgespräch nicht genommen
>wurde, wird nie wieder ein Hahn danach krähen.
Deshalb wäre weniger Kohle als ein Ing. gerechtfertigt. Falls ein Ing. 
mal sich vertut, gibt's oft richtig Ärger und für jeden ist es es 
ersichtlich, wer der Schuldige ist.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Es gibts einige BWLer die haben mir schon Sachen erklärt und ham m.E.
>einiges drauf. Die Verstehen zwar nicht wie ein PC funktioniert aber
>dafür wie die ganze Weltmärkte zusammenspielen.

Meine Güte, "wie die Weltmärkte funktionieren". Wenn du FPGA 
programmieren könntest, dann könntest deine Weltmärkte mit links 
verstehen, es läuft dort eh nach dem dicksten Geldbeutel ab. Die Aussage 
"die haben schon einiges drauf" erinnert mich an typisches Verhalten von 
BWL-ler die mit ihren lapidaren Aussagen versuchen jemanden aus der 
Technik verzweifelt zu überzeugen. Da kommt wirklich Grinsen auf wenn 
ein BWL-ler wieder sein Bullshit-Bingo spielt.
Junge, junge, der fachlische Unterschied ist derzeit dermaßen groß dass 
es nur noch peinlich ist für BWL-er die studiert haben. Außer heisser 
Luft kommt nichts mehr raus.

Für so etwas braucht man überhaupt kein Studium, weil überall eh nur 
noch Kosten angespart werden und Gehälter gedrückt werden, und natürlich 
Menschen auf die Straße gesetzt.

Was für eine ausgefeilte und superschlaue Taktik. Man merkt wirdklich 
was für perfide Affen da oben an der Macht sind.

PS: Auf Kosten der Ingenieure leben und noch Banalitäten erzählen. 
Glaube mir, Lügen haben kurze Beine, so wird auch diese faule Kaste 
untergehen.

Grüsse.

Autor: Karsten (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... Außer heisser Luft kommt nichts mehr raus. ...

Das reicht aber allemal aus, um die Mehrheit der Ingenieure auf Trab zu 
halten. Techniker & Ingenieure lassen sich leicht mit wirschaftlichen 
Argumenten aus der Hose bluffen.

Autor: Anon Nymous (fuechslein)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich hab ja nur gesagt dass es einige BWLer gibt die einiges drauf 
haben und natuerlich gibts auch einige die wirklich Nutzlos sind. Und 
dass Ing. mehr verdienen sollten als BWLer is klar. Tun sie aber auch. 
Einstiegsgehaelter sind bei Ing. hoeher.
Ausserdem ist es viel viel schwerer als BWLer einen Job zu finden der 
dir auch Spass macht. Als Ing nicht so.
Und wenn dir das nicht gefaellt das BWLer mehr verdienen dann geh in die 
USA dort ist das Ing Gehalt und Ansehen einiges hoeher als BWLer...

Bitte hoer auf dass es dafuer kein Studium braeuchte. Dann koennten wir 
gleich Anfangen Geschichte/Soziale etc. studiengaenge abzuschaffen.

Autor: Chauvi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nein das Studium muss man nicht abschaffen. Es ist aber so das für mind. 
90% aller BWL-lastigen "Arbeit" und Entscheidungen kein Studium nötig 
ist.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Witzige ist ja dass hier anscheinend ein Paar BWL-ler verirrt haben. 
Was sucht ein BWL-er auf Microcontroller.net? Statistiken für Beiträge 
eintragen oder Anzahl der Mitglieder zu zählen?

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Das reicht aber allemal aus, um die Mehrheit der Ingenieure auf Trab zu
>halten. Techniker & Ingenieure lassen sich leicht mit wirschaftlichen
>Argumenten aus der Hose bluffen.

Welche "wirtschaftliche Argumente" meinst du? Gehälter-Drückerei oder 
Massenentlassungen? Welch eine hohe und ausgefeilte Kunst.
Hast du dich möglicherweise vertippt, oder so? Wenn ein BWL-ler nach 
technischen Sachen gefragt wird, selbst nach den Sachen die er 
eigentlich wissen soll, weißt du bestimmt wie schnell er abkackt oder 
aus der Hose blufft?

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was fällt eigentlich einem Ingenieur ein der ein 
0815-Elektrotechnik-Studium absolviert hat und auf die glorreiche Idee 
kommt ein BWL-Studium schlecht zu reden? Ein Elektroingenieur hat doch 
keine Ahnung wovon er redet, schon deshalb weil er das nicht studiert 
hat. Er hat ein BWL-Studium auch höchstwahrscheinlich nicht geschafft 
weil er meist ein deterministisch besetzter Mensch ist und 
Betriebswirtschaft ist ein Buch mit sieben Siegeln für ihn. Nicht 
umsonst werden die BWL-ler Führungskräfte von Ingenieuren.
Ein BWL-ler mit guter Position bekommt bei weitem mehr Geld als ein 
Elektroingenieur in der armseligen Entwicklung, hat besseres Ansehen und 
bessere Entwicklungsmöglichkeiten.

Also, ich weiß echt nicht wo euer Problem ist, lasst euch weiter 
Datenblätter lesen und mich mit dem Firmenwagen einen Ausflug machen. 
Ich liebe diesen Job wo man alles richtig macht.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Das Witzige ist ja dass hier anscheinend ein Paar BWL-ler verirrt haben.
Kaum anzunehmen, lauter Trolle

Autor: Robin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unglaublich, wie sich die BWL-Pfeifen hier aufspielen und denken sie 
hätten anspruchsvolle Aufgaben. LOL! BWLer können fachlich mehr als 
Ingenieure. Klar, die Putzfrau ist fachlich auch besser als der Chirurg. 
Echt unterhaltsam in welcher Welt diese Menschen teilweise leben.

Jeder Ingenieur kann nach ein paar Wochen Einarbeitung 99% der 
BWLer-Aufgaben erfüllen. Bis ein BWLer die Fähigkeiten hat, die 
einfachsten Ingenieurs-Aufgaben zu erfüllen, vergehen Jahre.
Falls ihm das überhaupt möglich ist diese Fähigkeiten zu erwerben, denn 
wer ein bisschen Grips hat studiert doch nicht BWL um ab der 
Einschreibung ein Leben lang jeden Tag unterfordert zu sein. So ein 
Beruf kann ja nur einfältigere Gestalten erfüllen.

Autor: scheiss BWL'ler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jeder Idiot mit Abi oder Fachabi kann BWL belegen und dort auch einen 
Abschluss erreichen. Dazu muss man sich nicht mal besonders anstrengen. 
Der Anspruch an Mathe ist lächerlich im Vergleich zu den 
Ingenieur-Studiengängen. Heraus (aus dem Studium) kommen haufenweise mit 
Halbwissen geschickte geldgeile Hanseln für die Finanzindustrie. Können 
nix, wissen nix, aber haben sehr oft eine Fresse so laut wie Rotz ohne 
jemals überhaupt was geleistet zu haben. Verstecken sich hinter dem 
Neusprech der Finanzjongleure, damit ihr eigener "Cash flow" 
schnellstens satte Pfründe annimmt. Andere machen dafür die Arbeit. Es 
gab doch mal den schönen Spruch "Stasi in die Volkswirtschaft" (nein, 
bin kein Ossi ;)), den sollte man mal neu erfinden, vielleicht so:

BWL'ler in die Produktion! (bevor auch nur einer der Gestalten einen 
Arbeitsplatz mittels Neusprech wegrationalisieren darf).

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Interessante Diskussion..

Unser System krankt halt daran ,daß "Scheisse als Gold Verkäufer"
allseits gesucht sind - der Ehrliche ist der Dumme etc pp...

Im gewissen Sinne sidn die Ing zu - na sagen wir mal - arbeitgebernah
mental eingestellt. Es müßte ernsthaft mal drüber nachgedacht werden
daß eine interessensnahe Lobby für uns arbeitet ( und nicht zb ein
Haufen wie VDI , die effektiv GEGEN uns arbeiten  - also VGI )
Ansonsten merh Demonstrationen usw bzw kollektive Arbeitsniederlegung

Das klingt natürlich revolutionär ,aber sicherlich der einzige Weg
Aufmerksamkeitzu erregen ...Nur ich habe meine Zweifel . Man hat
es hier ja noch nicht mal geschafft konseqeunt die Hartz IV Demos
zu eskalieren ( Der Clement war im TV mal voll in Panik zu sehen ,also
das würde in der Sache helfen )

Jedenfalls wirds sicherlich so ausarten wie oben beschrieben .
Schlaue Leute werden zB Autosd bis zur Charakterlosigkeit 
"syergetisieren)
und damit konsequent jeden Innovationsreiz weglegasthenieren.

Wer heute in diesem Sinne konsequent ist kauft gleich einen
imagelosen Dacia Combi....  weil sowas muß net auch noch finanzieren

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
gast wrote:
> Interessante Diskussion..

Naja, ein bißchen viel Polemik und Vorurteile.

> Unser System krankt halt daran ,daß "Scheisse als Gold Verkäufer"
> allseits gesucht sind - der Ehrliche ist der Dumme etc pp...

Das ist zu kurzfristig gedacht. Auf lange Sicht ist Ehrlichkeit ein 
Mitgarant für Erfolg.

> Im gewissen Sinne sidn die Ing zu - na sagen wir mal - arbeitgebernah
> mental eingestellt. Es müßte ernsthaft mal drüber nachgedacht werden
> daß eine interessensnahe Lobby für uns arbeitet ( und nicht zb ein
> Haufen wie VDI , die effektiv GEGEN uns arbeiten  - also VGI )
> Ansonsten merh Demonstrationen usw bzw kollektive Arbeitsniederlegung

Schon daran scheitert es bei vielen Ingenieuren: sie können nicht 
organisieren.

> Jedenfalls wirds sicherlich so ausarten wie oben beschrieben .
> Schlaue Leute werden zB Autosd bis zur Charakterlosigkeit
> "syergetisieren)
> und damit konsequent jeden Innovationsreiz weglegasthenieren.
> Wer heute in diesem Sinne konsequent ist kauft gleich einen
> imagelosen Dacia Combi....  weil sowas muß net auch noch finanzieren

Ein Auto soll mich z.B. einfach nur in annehmbarer Zeit sicher, sparsam 
und trocken von A nach B bringen - mehr nicht.

Viele Ingenieure scheitern auch daran, dass sie denken, sie könnten 
alles ("Dem Ingenieur ist nix zu schwör"). Dem ist natürlich nicht so, 
im Gegenteil: selten sind mir mehr Engstirnige begegnet als im 
ET-Studium: fachlich top, aber wehe, man schaut darüber hinaus.

Interessant ist auch, dass viele so genau zu wissen scheinen, was man 
beim BWL-Studium alles lernt.

Für beruflichen Erfolg sind - insbesondere in der Selbstständigkeit - 
ganz andere Faktoren als fachliches Können entscheidend: Teamfähigkeit, 
Deligieren können, Selbstkritik, Fachfremden Sachverhalte erklären 
können, mit Kunden umgehen, insbesondere auch kaufmännische Fähigkeiten.

Wenn ich hier so manchen Kommentar lese ("Elite", "Unser Studium ist 
aber schwieriger als Euer"), fühle ich mich wieder an meine Studienzeit 
erinnert. Für mich bezeichnen sich Eliten nicht als solche.

Das Leben besteht nicht nur aus dem Labortisch.

Chris

Autor: Rotauge (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>BWL'ler in die Produktion!
Gibt es schon. Bei manchen Firmen haben sie schon viele 
"kundenorientierte" BWL-Heinis rausgeschmissen oder gezwungen, sich mehr 
technisch zu orientieren, also z.B. sich um Bauteilqualifizierung oder 
-zulassung zu kümmern. Dort werden sogar Ingenieure abgezogen. Nun 
können die BWL-Heinis nicht mehr den ganzen Tag rumquatschen und im 
Audio A& umherkutschieren, sondern muessen langweilige Datenbankpflege 
betrieben und Preise eintippen. Teilweise muessen sie sogar den ING 
zuarbeiten.

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eure Angebereien dass ihr alle BWL könnt sind wirklich ein ganz großes 
Kino. Auf Anhieb sieht man dass ihr alle nicht die geringste Ahnung 
davon habt wie kompliziert BWL ist, z.B. Macro-Ökonomie, Weltmärkte, 
Dividenden und wirtschaftliche Mathematik.
Jeder BWL-ler hat mehr zu sagen in einer Firma als ein Elektroingenieur 
und bekommt mehr Geld. Das sagt doch schon alles aus kommt nicht von 
ungefähr: die Arbeit als Personaler kann manchmal einen ganzen Kerl 
herausfordern und hat nichts mit Ingenieurchen in der Entwicklung zu tun 
der mit seinen Datenblättern kämpft. Es ist nun mal so dass die 
Führungs- bzw. Personalaufgaben viel höhere honoriert und angesehen 
werden als irgendwelche kleinliche und unbedeutende 
Entwicklungsarbeiten. Und was wollt ihr überhaupt entwickeln wenn es 
nicht verkauft werden kann? Ihr macht eh alles nur nach Vorgabe und seid 
doch einfach neidisch dass jemand eine bessere Stellung hat als ihr, das 
ist alles.
Außerdem habe ich viele Gelegenheiten Elektris in ihre Schranken zu 
weisen und meine Erfolge beliebig zu definieren. Das bringt mir Spass 
bei meiner Arbeit und verschafft miese Laune den Entwicklungsfuzzis, was 
ihnen auch zu Recht geschieht.

Sorry, aber ich sehe es so: wie ihr seht ist die Elite momantan 
BWL-Ingenieure und es wird lange so bleiben. Ihr seid alle selbst an 
euerer Misere Schuld. Hättet ihr besser was Anständiges studiert und 
keine Zeit bei Schulfächern verschwendet.

Autor: TommyS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Diskussion hat mir heute doch wirklich die Kaffee-Pause versüßt, 
bzw. erheitert. "Wir sind die Besseren" - "Nein, wir"... ha ha ha...

Für alle BWL'ler zum nachdenken: ohne Ingenieure hättet Ihr nix zum 
verkaufen und auch nix zum "controllen"!

Für alle Ingenieure: ohne BWL'ler hättet Ihr kein Geld auf Euerm Konto, 
weil Ihr nix verkaufen könnt!

Beispiel aus der (täglichen) Praxis:
Ingenieur sagt: "Ist so und so schnell, läuft so und so lang, kann 
gleichzeitig auch noch dies und das, repariert sich selbst..." und so 
weiter und so fort...
Kunde sagt: "Häh?"

BWL'ler sagt: "Spart 5% laufende Kosten"
Kunde sagt: "Gekauft."

Aber diskutiert ruhig weiter und seid neidisch aufeinander, morgen habe 
ich wieder Kaffeepause und brauche da auch noch was zum lachen...

Viele Grüße,
TommyS

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
immer die gleichen scheiss offtopic Diskussionen. es hat euch niemand 
gezwungen Ingenieur zu werden. wenn es euch nicht passt, macht doch 
etwas anderes.
ewiges Gejammer!!!

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Die Diskussion hat mir heute doch wirklich die Kaffee-Pause versüßt,
>bzw. erheitert. "Wir sind die Besseren" - "Nein, wir"... ha ha ha...

Pass nur auf dass dein Chef dich bei privaten Rumsurfen nicht 
erwischt...ha ha ha ha....

Autor: HMK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Franky:

Ohne Ingenieure gäbe es den Computer an dem Du das eben getippt hast 
nicht. Dein Handy auch nicht. Deinen A8 auch nicht. Nichtmal deine 
Armbanduhr.
Denk mal drüber nach.


Die Ings betreiben die eigentliche Wertschöpfung.
Der Rest der Firma ist mit Vertrieb/Marketing/Support/Aktionäre 
zufriedenstellen/Stellenabbau usw. beschäftigt.

Klar - ist auch wichtig für den finanziellen Erfolg.

--> Ohne BWLer gehts nicht, aber ohne Ingenieure geht es erst recht 
nicht, weils dann gar nix zu verkaufen gäbe ausser heisser Luft.

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ohne Ingenieure gäbe es den Computer an dem Du das eben getippt hast
>nicht. Dein Handy auch nicht. Deinen A8 auch nicht. Nichtmal deine
>Armbanduhr.
>Denk mal drüber nach.

Ist ja klar. Ohne Putzfrau in meinem Büro geht es auch nicht. Ihr seid 
ja witzig. Was interessiert mich wie mein A8 funktioniert oder mein 
Handy? Es ist ja alles kleinlicher Kramm.
Die Standbeine dieser Welt und Wirtschaft ist Geld, also BWL-er. Ohne 
Geld werdet ihr eure Computer, Handys und eure billige Armbanduhr nicht 
verkaufen können. Meine Armbanduhr ist in der Tat eine Rolex und sie 
wurde mir sogar von der Firma geschenkt.
Denkt darüber nach.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Annehmend, dass hier wirklich Ingenieure posten, zeigt der Thread 
deutlich, dass Ingenieure in Deutschland doch eher ueberbezahlt sind...

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Franky:

Ein halbwegs intelligenter Ingenieur mit genug Selbstbewußtsein kann 
auch einen BWLer-Job nach kurzer Anlernphase machen.
Der BWLer braucht Jahre, um sich das Know how, das für 
Entwicklungstätigkeiten nötig ist (bes. Hardware), anzueignen, wenn er 
denn die "Ader" dafür hat. Dann fehlen aber immer noch die 
mathematischen Hintergründe, ohne die man nicht mal eine einfache FFT 
programmieren kann.

Warum studieren denn soviele BWL? Mit wenig Aufwand viel erreicht.

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Warum studieren denn soviele BWL? Mit wenig Aufwand viel erreicht.

Überleg doch selbst, wenn du es andersrum machst, also mit viel Aufwand 
wenig erreichen willst, hat dies überhaupt was mit Intelligenz zu tun? 
Warum macht man so etwas?

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und außerdem: du pochst immer noch darauf dass ein Elektroingenieur den 
Job von einem BWL-ler übernehmen kann, nach einer kurzen Einlernzeit. 
Genau so kann man einer Putzfrau beigringen als Elektroingenieur in der 
Entwicklung zu arbeiten, denn sie muß dann eh auf Anweisung (von uns) 
arbeiten und nur Datenblätter lesen.
Wenn du im BWL-Bereich arbeiten willst, wird dir erst ohne Studium das 
wichtige Hintergrundwissen fehlen, denn du wirst die Vorgängen in der 
Firma oder in der Wirtschaft nicht verstehen können. Außerdem wird dir 
menschliche Größe fehlen wenn du die Elektris in ihre (Elektro)Schranken 
weisen willst. Das kommt alles nicht von ungefähr und wird schon deshalb 
höher honoriert.

Ein Job als Entwickler ist heute eh nichts mehr was Bedeutung hat. 
Erfunden wurde schon das Meiste und entwickelt wird nichts mehr, sondern 
nur Lösungen auf Abruf zusammengeschustert. So wahnsinnig komplex kanns 
wohl kaum sein.

Ganz anders ein Job im BWL-Bereich. Da gibt es keine Datenblätter wo 
alles steht was ich brauche. Ich muß improvisieren, Ideen ausdenken, 
Leute überzeugen. Das ist um Welten schwieriger.

Autor: Christoph Erstmalegal (gluema)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Franky wrote:
>>Warum studieren denn soviele BWL? Mit wenig Aufwand viel erreicht.
>
> Überleg doch selbst, wenn du es andersrum machst, also mit viel Aufwand
> wenig erreichen willst, hat dies überhaupt was mit Intelligenz zu tun?
> Warum macht man so etwas?

Weil man damit das Hobby zum Beruf machen kann. Kenne keinen BWL´er der 
das behaupten kann. Es sei denn er arbeitet in einer Firma in der 
Personalabteilung und macht abends Prostituiertencasting in der 
Herbertstraße.

Autor: Namtam (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Traurig, traurig...

Ein Ingenieur ist NICHTS ohne einen BWLer. Wie will ein Ing etwas 
verkaufen? Wer soll einem Ing die Entwicklung vorfinanzieren, die 
Kosten, die Materialien und Geräte? Geld macht die Entwicklung im 
grossen Stil erst möglich. Ohne Ing's gäbe es aber auch weniger 
Unternehmen, sprich weniger BWLer. Natürlich ist es schwer zu 
akzeptieren, dass beide aufeinander angewiesen sind, aber von 
erwachsenen Menschen sollte man doch dieses kleine bisschen Toleranz 
erwarten dürfen, oder nicht?!

Die Ingenieure hier unterschätzen genauso die Arbeit eines BWLers wie 
umgekehrt. Arroganz und Selbstüberschätzung hat noch keinen 
weitergebracht, nur so ein kleiner Tipp am Rande ;)

Man kann BWL nicht mit der Arbeit eines Ings vergleichen. Die Arbeit 
eines Ings ist ENTWICKLUNG, das heisst es kommt jeden Tag Neues dazu, 
weil man ja schliesslich nicht vorgefertigte Modelle und Lösungsansätze 
hat. Diese beiden Berufsrichtungen zu vergleichen ist, als ob man Äpfel 
mit Autos vergleichen würde. Natürlich verdient ein BWLer mehr in der 
Firma. Bringt er die Ware nicht an den Kunden, generiert die Firma 
keinen Umsatz. Der BWLer muss vorausschauend handeln, während der 
Entwickler meist konkret nach gestellten Aufgaben entwickelt (in die 
Firma geholt von... ich sags jetzt nicht). Generiert eine Firma keinen 
Gewinn, hängt als Erstes der BWLer, weil er schlecht gewirtschaftet hat. 
Er trägt somit das höhere Risiko und die grössere Verantwortung. 
Natürlich kann man über die Lohngrenzen und die Verhältnismässigkeit 
streiten. Auch ich finde nicht in Ordnung, welche Gehälter in diesen 
Etagen bezogen werden. Handkehrum sehe ich auch, dass ein BWLer durchaus 
das Anrecht auf mehr Lohn als ein Ingenieur hat. Ein Ing entwickelt als 
Hobby, es ist eine Passion. Die BWLer arbeiten meist nur für Geld, aber 
uns bleibt dabei noch der Spass. Der Reiz bzw. den Kick, wenn man ein 
Problem nach langem Nachdenken, Messen und Ausprobieren endlich lösen 
konnte! Dieses Gefühl werden die BWLer dafür sicher nie haben ;) Und das 
ist mir der Lohnunterschied wert.

Ich mache den Job, weil er mir Spass macht und weil ich jeden Tag etwas 
Neues lernen kann.

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Traurig, traurig...
>Ein Ingenieur ist NICHTS ohne einen BWLer. Wie will ein Ing etwas
>verkaufen? Wer soll einem Ing die Entwicklung vorfinanzieren, die
>Kosten, die Materialien und Geräte? Geld macht die Entwicklung im
>grossen Stil erst möglich.

Eben, genau meine Rede. Ein BWL-ler ermöglicht erst alles und das Gerede 
von Elektroingenieuren ist nichts anderes als Neid.

Autor: Namtam (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich sagte nicht, BWL ist besser ;) Es wäre auch von Seiten der BWLer 
nötig, sich nicht auf dieses Niveau zu begeben und unsinnige 
Diskussionen und "Schwanzvergleiche" zu führen. Der Klügere hat solche 
Auseinandersetzungen nicht nötig.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ein Ingenieur ist NICHTS ohne einen BWLer. Wie will ein Ing etwas
>verkaufen?
Ich verkaufe siet 15 Jahren eigene Software - ganz ohgne BWLer. Wie aber 
soll ein BWL etwas verkaufen? Er aht ja nichts?

> Wer soll einem Ing die Entwicklung vorfinanzieren
Der BWL vorfinanziert garnichts. Er verwaltet nur. Finanzieren koennen 
nur Geldgeber und die kann ich mir auch selber suchen. Im 1:1-Verlgeich 
hat der BWLer keine Mittel und kann nichts. Er macht nur Sinn in einem 
grossen Komplex wie einer Firma.


>Ein Job als Entwickler ist heute eh nichts mehr was Bedeutung hat.
>Erfunden wurde schon das Meiste und entwickelt wird nichts mehr,
>sondern nur Lösungen auf Abruf zusammengeschustert.
An diesem Satz kann man sehen, wie wenig Ahnung manche haben. Aus Sicht 
des BWLers ist "Entwickeln" heute offenbar ein Synonym für Umsetzung und 
Vorfertigung. Im Grunde jedoch bedeutet das Wort Ingenieur "Erfinder" 
und es bezieht sich auf "Neues" machen. Beispiele:

1) Neues Verfahren zur 3D-Bildinterpreation und-Gewinnung ermöglicht 
4D-Bilder von schlagenden Herzen. Dazu brauchte es einfach ein Idee - 
großartige Technik war nicht einmal von Nöten. Man musste nur eine 
Vorstellung haben, wie sowas gehen konnte und die SW war binn 6 Monaten 
zu stricken. (Quelle : inten)

2) Neue eEthode zur mechanischen Blutstabilisation: Verhindert 
Koagulation. War einfach eine Idee- benötigt wurde nur ein intelligenter 
Mechanismus. Entwickelt von mir und einem EX-Kollegen.

>Ganz anders ein Job im BWL-Bereich. Da gibt es keine Datenblätter wo
>alles steht was ich brauche.
Erstens muss jemnd die Datenbkätter schreiben und zweitens muss jemand 
etwas erfinden, worüber es dann mal irgendwann ein Datenblatt gibt.

>Ich muß improvisieren, Ideen ausdenken,
Was hast Du denn für Ideen? Finanzierungsmodelle? Abschreibungsmodelle?

>Leute überzeugen. Das ist um Welten schwieriger.
Aus Sicht eines BWLers ist vieles schwieirg. :-)

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Der Klügere hat solche
>Auseinandersetzungen nicht nötig.

Der Klugere studiert auch das wovon er später anständig leben kann und 
gut verdienen kann. Zu jammern dass BWL-Studierende später mehr Geld, 
mehr Ansehen und bessere Jobs haben, ist nur Neid. Und das ohne jeden 
Verständnis der offenen Märkte, der Weltwirtschaft und 
Betriebswirtschaft. Das alles fehlt dem Elektroingenieur der angeblich 
alles machen kann was ein BWL-ler macht.

Autor: Namtam (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Wer soll einem Ing die Entwicklung vorfinanzieren
>Der BWL vorfinanziert garnichts. Er verwaltet nur. Finanzieren koennen
>nur Geldgeber und die kann ich mir auch selber suchen. Im 1:1-Verlgeich
>hat der BWLer keine Mittel und kann nichts. Er macht nur Sinn in einem
>grossen Komplex wie einer Firma.
Genau, adrum spreche ich auch von BWLern in Firmen..
Entwickler können sich selbstständig machen. Allerdings nimmt ihnen der 
BWLer in Firmen vieles an Arbeit ab, sodass sie sich voll und ganz auf 
die Arbeit konzentrieren können.
Zu behaupten, dass der BWLer nichts kann, zeugt aber von schlichter 
Unkenntnis ;)
Ein BWLer ist ein Bindeglied. Er verknüpft Angebot und Nachfrage, Kunde 
und Hersteller. Er sorgt dafür, dass der Kunde erhält, was er möchte, 
und dass der Hersteller/Entwickler alles hat, was er benötigt, um diesen 
Wunsch des Kunden erfüllen zu können. Man sollte sich nicht als 
Konkurrenz, sondern als Team betrachten. Dazu müssen aber erst BEIDE von 
ihrem hohen Ross herunterkommen. Das fehlt hier anscheinen den meisten. 
So traurig es anscheinend auch ist, gilt im heutigen Arbeitsmarkt nur 
noch purer Egoismus. Was ICH kann, ist was wert, was der kann, ist 
nichts wert (= ich bin besser).

Du kannst auch nicht die Arbeit eines Philosophen mit der eines 
Maschinenbautechnikers vergleichen ;) Da wären wir wieder mit dem 
Vergleich zwischen Äpfel und Autos.

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo,

warum mehr Leutz BWL statt Ing studiern hat u.a. banale Gründe

Das Image gleich nen Chefsessel == Kohle zu ergattern ist noch
nicht ausgerottet

Die Tatsache ,daß der Schwierigkeitsgrad weit weit niedriger ist

Die für viele Haupttatsache : Die Frauenquote ist recht hoch analog
Medizin , während Technostudiengänge bestenfalls 5 % haben.

Zu den Führungs- etc Aufgaben ,die zu BWL lastig besetzt sind.

Sicherlich kann man mit  sie haben 5 % weniger Kosten argumentieren,
aber diese Aussage ist sehr knapp und beeindruckt auch nur einen
-sorry - oberflächlichen BWLer ..

Damit sind wir bei einem Kermproblem ,daß eine gewisse Klientel
"selbstverständlich" eine gewisse Positionierung erwartet.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ein BWLer ist ein Bindeglied.
Falsch! Er ist imzwsichen eher eine Trennscheibe, die sich 
verselbständigt hat und auf eigene Rechnung wirtschaftet - gegen die 
Interessen des Entwicklers, der Firma und des Kunden!


> Er verknüpft Angebot und Nachfrage, Kunde und Hersteller.
Auch Falsch! Er verkauf dem Kunden, was für ihn das Profitabelste ist, 
ihem den meisten Bonus bringt und sein Arschkriechen nach oben 
verbessert.

>Er sorgt dafür, dass der Kunde erhält, was er möchte,
Siehe oben: Der Kunde wird verarscht! Er kriegt eingeredet, daß er es 
braucht und das das Produkt gut sei obwohl er selber dafür gesorgt hat, 
dass es nichts taugt:

>und dass der Hersteller/Entwickler alles hat, was er benötigt,
Das ist die falscheste Behauptung. Die BWL sind die, die aufgrund des 
kurzfristigen Profits Features wegkürzen, Sicherheit und Qualitär 
einsparen und somit langfristige Kundenzufriedenheit ruinieren

>Man sollte sich nicht als Konkurrenz, sondern als Team betrachten.
Dann fang mal damit an.

>Dazu müssen aber erst BEIDE von ihrem hohen Ross herunterkommen.
Der BWLer muss von seinem Ross herunter, richtig - die Ingenieure , 
müssen weiter rauf und verstärkt lernen, den Quarktaschen die Stirn zu 
bieten auch wenn dies bedeutet, dass man in seiner Freizeit weniger 
DAtenblätte liest, weniger ELekronik baut und technisches probiert - 
sondern Rhetorik übt, English und Französich lernt.

Liebe Ingenieurskollegen: Ihr habt es drauf: Nutzt euer dem BWL-ler 
überlegenes Hirn und verstärkt eure Fähigkeiten in deren Domain: 
Überlegt vor den Besprechungen, was sie vorschlagen und wie sie euere 
Argumente zerreden werden. Habt Antworten parat, sprecht schneller, 
lautet und dominanter und zeigt ihnen konsequent, daß ihr mehr drauf 
habt. Irgendwann geben sie auf und kommen gekrochen - dann fressen sie 
Dir aus der Hand.

Eine gute Möglichkeit ist, Marktstudien bei der Hand zu haben, die die 
mutmasslichen These die euch aufgetischt werden, zu widerlegen.

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Liebe Elektroingenieure,

bei der Durchsicht der Beiträge zeigen sich eure Defizite des 
Verständnisses der Wirtschat und Märkte. Was assoziiert ein Elek 
(Elek=Elektroingenieur) mit dem Markt? Einen Marktplatz in seiner Nähe. 
Daher solltet ihr nicht davon reden was ihr nicht versteht.
Der Markt macht die Preise und daran wird sich niemals was ändern. Und 
dieser Markt hebt das Gehalt eines BWL-Studierenden weil er eben 
wertvoller ist als ein Elek und wesentlich mehr Geld für die Firma 
bringt als ein Elek, der immer nach irgendwelchen Lehrgängen und teuerem 
Equipment jammert. Interessanterweise habe ich bei keinem einzigen 
Ingenieur bessere Arbeitsleistung nach einem Lehrgang festgestellt, ganz 
im Gegenteil, bei einigen nahm sie sogar ab. Daher lasst das Spielchen. 
Diesen Wisch (Lehrgangsurkunde) für die Bewerbungsmappe könnt ihr 
vergessen: ich blocke alles ab in der Firma was mit diesem teueren 
Unsinn zu tun hat.

Also, wir haben gelebt und leben im freien Markt und wer seine Regeln 
nicht versteht sollte nicht rumjammern und nicht neidisch auf andere 
sein.

Autor: Namtam (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Gast (der du dich nicht traust, deinen Namen zu nennen):
Fühl dich ruhig angesprochen in meinem Beitrag bzgl. des hohen Rosses ;) 
Denn genau deine Einstellung ist damit gemeint. Du unterstellst den 
BWLer alle Vorurteile, die heutzutage gegen alle gerichtet wird, die aus 
eigener Sicht mehr Macht oder Geld haben als du selbst. Leute wie du 
sind es, die die Arbeitsklimas in den Firmen richtiggehend vergiften 
(ich spreche leider aus Erfahrung). Auf diese Weise macht die Arbeit 
keinem der Beteiligten mehr Spass, auch dir selbst nicht. Und wenn du 
nur noch arbeitest, um andern die Stirn zu bieten und möglichst viel 
Geld einzusacken, dann solltest du vielleicht den Beruf wechseln..

Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BWL ist ein Studium für Menschen mit etwas über dem Durchschnitt 
liegender Intelligenz aber ohne besondere Interessen, Talente oder gar 
Kreativität.

Ein BWL -Studium vermittelt das Anwenden von Standardwerkzeugen auf 
Standardsituationen. Kreativität wäre dabei sogar schädlich.
Das ist auch in ihrem Erscheinungsbild und Verhalten erkennbar. Sie 
sagen, denken und wollen alle das gleiche und ziehen den kurzfristigen 
Erfolg dem langfristigen Wachstum vor. Stichworte: Status, Bonus, 
Firmenwagen.

Für das "Durchschauen" des Marktes ist übrigens nur gesunder 
Menschenverstand, eine skeptische Grundeinstellung und Mathematik auf 
Mittelschulniveau erforderlich!

Jeder Ingenieur kann nach 4 Wochen Schulung einen mittelmäßigen BWLer 
ersetzen - der BWLer kann auch nach 1 Jahr Schulung einen mittelmäßigen 
Ingenieur nicht ersetzen.

Das klingt alles nach Vorurteil - ist so aber meine Erfahrung.

Autor: GastX (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Ohne Ingenieure gäbe es den Computer an dem Du das eben getippt hast
nicht. Dein Handy auch nicht. Deinen A8 auch nicht. Nichtmal deine
Armbanduhr.
Denk mal drüber nach."

Ohne die BWler wohl auch nicht.:-)

Autor: bla (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Doch es gäbe bestimmt Ingenieure die es trotzdem entwickelt hätten weils 
cool ist ;)

(naja vieleicht nicht genau den A8 ;) )

Autor: Chauvi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der A8 ist ein gutes Beispiel. Hier haben neben den 
Entwicklungsingenieuren auch mal die Designer gute Arbeit geleistet.

Designer stehen sonst bei mir auf der gleichen Stufe wie BWLer...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ohne Ingenieure gäbe es den Computer an dem Du das eben getippt hast
> nicht.

Dann wären sie vielleicht auch mal für Normalanwender benutzbar :-)
Übrigens auch ein Kritikpunkt: Viele Ingenieure entwickeln am Markt 
vorbei.

> Dein Handy auch nicht. Deinen A8 auch nicht.

Würde uns da viel fehlen? Ich glaube nicht.

> Nichtmal deine Armbanduhr.

Die gab es schon lange vor Ingenieuren.

> Denk mal drüber nach.

Tue ich immer - gerade als Ingenieur :-)

Ingenieure sind wichtig, aber sicher nicht die unersetzbare Elite. Sie 
sind ein Glied in der Kette von der Idee zum verkauften Produkt.

Viel wichtiger sind Leute, die quer denken können - und das hat dann 
nichts mit der Ausbildung zu tun.

Chris

Autor: Namtam (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ein BWL -Studium vermittelt das Anwenden von Standardwerkzeugen auf
>Standardsituationen. Kreativität wäre dabei sogar schädlich.
>Das ist auch in ihrem Erscheinungsbild und Verhalten erkennbar. Sie
>sagen, denken und wollen alle das gleiche und ziehen den kurzfristigen
>Erfolg dem langfristigen Wachstum vor. Stichworte: Status, Bonus,
>Firmenwagen.
Aber die wirklich guten Leute haben eben doch Kreativität und Weitblick, 
um neue Modelle zu entwickeln (die alten waren schliesslich auch nicht 
einfach schon so da) und vorausschauend dem Markt zu analysieren und 
entsprechend zu führen.
Ist wie mit den Ingenieuren: Wer stur nach Regeln und bisherigen Schemas 
arbeitet, wird nie was werden. Wer aber Eigeninitiative und Kreativität 
besitzt, entwickelt neue Ideen und bringt es zu etwas.

>Viel wichtiger sind Leute, die quer denken können - und das hat dann
>nichts mit der Ausbildung zu tun.
Ich denke, das bringt es auf den Punkt. Lernen kann man vieles, aber 
wirklich gut sind nur die Leute, die mehr leisten, als von ihnen 
erwartet wird, die eigene Methoden, Lösungen und Modelle entwickeln, die 
mit Kreativität und Weitblick arbeiten und vorallem: die offen sind für 
Neues und Anderes. Und genau diese Leute sind dann die Elite (leider 
heutzutage die wenigsten).

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@franky

bist du eigentlich nur zum provozieren hier?

Horst Lafer, der Fernsehkoch, hat mal eine sehr schöne Anekdote erzählt, 
die auf dich voll zutrifft!

Lichters Motto "Genieße dein tägliches Arschloch"

"Ihr habt das alle schon erlebt", fängt er dann an. "Plötzlich geht die 
Tür auf - und dann steht er da! Er muss gar nichts sagen. Es reicht, 
wenn du ihm ins Gesicht schaust. Und dieses Gesicht sagt dir: 'Hallo, 
ich bin heute dein persönliches Arschloch! Du kannst tun, was du willst 
- es wird mir nicht gefallen.' Früher habe ich mich über solche Typen 
unglaublich aufgeregt, ich habe Magenschmerzen bekommen und mich 
tausendmal entschuldigt, wenn sie mit etwas unzufrieden waren."

Lasst sich daraus lernen? "Ja", sagt Lichter, "die Geschichte hat mit 
gezeigt: Genieße dein persönliches Arschloch. Wenn es reinkommt, 
erkennst du es. Sieh es an und sage: 'Hallo, mein Arschloch, schön, dass 
du kommst. Und schon so früh heute ...'. Sei ganz besonders freundlich 
zu ihm. Denn wenn es merkt, dass du dich ärgerst, dann hat es vielleicht 
Spaß daran. Tu ihm diesen Gefallen nicht. Genieße dein tägliches 
Arschloch."

@franky
wenn du in meiner Firma wärst, wärst du mein persönliches 
Arschl...solche Typen wie dich gibt es nur zu viele, die jeden Tag einen 
auf dicke Hose machen!

Ich würde es genauso machen wie Lichter es gesagt hat, dir ins Gesicht 
lächeln und dich bemitleiden!!!!

Autor: Franky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich glaube dass ein Elektroingenieur von seinem hohen Ross runter muss 
wenn er über die Kaufleute bzw. Personaler redet. Ein Entwickler bleibt 
eben nur ein Entwickler, der alles nach Vorgabe nacht, und er kann nur 
höchst Abteilungsleiter werden. Ganz anders jemand er BWL studiert hat 
und sich dieses wichtige wissen angeeignet hat. Für ihn sind alle Wege 
nach oben offen und er hat nicht diese Technik-Verbissenheit.
Finanzflüsse ermöglichen erst dass ihr als Ingenieure überhaupt arbeiten 
könnt und sind die Essenz jeder Volkswirtschaft. Wenn ich keinen Kunden 
finde, wird das Geraffel nicht an den Man gebracht, dann geht alles in 
die Hose. Mit meinen wirtschaftlichen Argumentationen habe ich bis jetzt 
jeden Elektroingenieur aus der Hose raus verblufft.
Ich freue mich über meinen Job weil ich gerne mit Menschen arbeite, 
gerne überzeuge und diskutiere, der Job wird gut bezahlt, ist relativ 
stressfrei ist und man kommt relaxt nach Hause mit gutem Geld in der 
Tasche. Selbst meine Erfolge kann ich frei definieren, und natürlich 
habe ich dann immer Erfolg, das ist selbstverständlich. Was will man da 
mehr?
Jetzt sieht euch einen Entwickler an. Das arme Schwein hat einen Haufen 
blöder Datenblätter zu lesen und irgendeine Kleinigkeit bleibt 
unberücksichtigt, weil „er das nicht gewusst hat“.
Dann gibt es Anschiss und miesen Vermerk im Arbeitszeugnis, das ist 
klar. Wer so arbeiten will ist selbst blöd.

Autor: Tim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei uns wurden die "Kaufleute" abwertend "Die nadelgestreiften Enten" 
genannt. Und das sind sie auch. Völlig emotionslos und haben vom Fach 
keine Ahnung. Ich bin Geschäftsführer eines recht erfolgreichen kleinen 
Unternehmens. Ich habe mir damals geschworen, nie einen BWL-Fuzzi 
einzustellen. Das habe ich bis heute auch nicht gemacht und bin verdammt 
froh darüber. Das Unternehmen läuft prima!

Autor: ... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
franky lebt schon in seiner eigenen heilen welt :D

klar gibt es viele technikverbissene ingenieure/entwickler...

...aber ich komme nicht einfach nur um den eindruck rum, das auch du 
dich enorm schwer tust über deinen tellerand zu sehn :D

was du beim entwickler technikverissenheit nennst, ist bei dir schlicht 
die selbstdefinition des erfolgs :D schwaches bild :D

...ich habe da ein ganz anderes bild erfahren

Autor: Tim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wir stellen übrigens sehr spezielle Umrichter her und verkaufen sie in 
die ganze Welt. Nicht dass unser Franky meint, ich würde nur Kabelreste 
sammeln und sie bei Schrotthändler abgeben... Oder sowas... Es ist 
jedoch sehr interessant, dass Franky in einem Forum für 
Mikrocontrollertechnik liest... Wahrscheinlich plagt ihn einfach nur der 
Neid, solch einen dummen und völlig überlaufenden Studiengang belegt zu 
haben. Ich kann mich noch erinnern: Die BWLer waren immer die, die einen 
Anzug von C&A trugen und in ihrer Börsenzeitung einen Comic versteckt 
hatten, da sie von der Zeitung nichts verstanden haben...

Dieser Beitrag ist gesperrt und kann nicht beantwortet werden.