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Forum: Platinen Chip in Spielekonsole einlöten


Autor: Sven Schröder (sirfaxe)
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Hallo Ihr Götter des Lötkolbens! ;-)

Ich habe eben verzweifelt versucht in einer Playstation ein kleines 
Extra einzulöten. Hier ist mal ein Link zu einem Diagramm

http://www.jia-nian.com/Ps2chips/Install_dagram/mo...

Ich bekomm dabei ne Krise. Ich habe die kupferfarbenden Punkte verzinnt 
indem ich Lötfett aufgebracht habe und dann mit dem Lötkolben ( 0,8 mm 
Spitze ) herübergegangen. Das Lot blieb dann auf den Pads "hängen".

Dann kommt nun mein Problem! Ich habe versucht die "Bausteine" mit dem 
Kabel zu verbinden. Wie soll das gehen? Ich habe dicke Brücken 
"eingebaut". Wie bekommt man am besten eine Verbindung hin? Ich habe 
versucht das Kynar-Kabel zu verzinnen und dann mit dem Kolben und dem 
Kabel an das Beinchen des Bauteils zu löten?!??!?!

Ihr seht - ich habe keinen Plan und bitte dringend um Eure Hilfe!

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Du hast nicht wirklich saeurehaltiges Leotfett verwendet, oder? Wenn ja 
schau dass Du das restlos wieder runterbekommst, sonst kannst die 
Platine vergessen.

Mit Deiner Beschreibung laesst sich nicht viel anfangen, ausser dass ich 
Dir rate, besser die Finger davon zu lassen, was auch immer Du tun 
willst...

Gruss,
Michael

Autor: g0nz00 (Gast)
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Hi,

Beim heutigen lötzinn brauchste kein Lötfett da ist flußmittel im 
inneren. Am besten kann man die Playstation mit Kupferlackdraht löten.

Erst machst du nen großen kleks lötzinn auf die Spite des Lötkolbens und 
tauchst den Lackdraht ein stückchen hinein dann blubberts (der Lack löst 
sich auf ) und das drahtende ist verzinnt. mit diesem draht kann man 
auch vorne ein stück umbiegen um die lötstelle besser zu trefen und den 
lötkolben oben drauf daher berührt man das pad garnicht direkt.

kratz das flußmittel herunter mit einem glasfaserstift und reinige es 
mit alkohol danach wieder loslöten.

Lötbrücken entfernt man abundzu mit erwärmen eines pads und mit glück 
zieht sich das lötzin wieder zusammen auf die einzelnen pads. ansonsten 
mit entlötlitze. dabei erhitzt man ein kupfergeflecht auf der lötstelle 
und das lötzinn zieht ins geflecht. und wenn man bei so ein 200 beiniges 
SMD ic die beine verbindet hilft nurnoch das schare cuttermesser aber 
vorsichtig.

ich hoffe ich konnte helfen

g0nz00

Autor: Sven Schröder (sirfaxe)
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Hallo!

Und den verzinnten Kupferlackdraht dann nur noch an die Stelle halten an 
welche er angelötet werden soll dann erwärmen und fest??

Gruß

Autor: TOM (Gast)
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Du solltest dir gut überlegen was du da machst. Ich habe schon in einige 
PS2s Chips eingelötet. Für einen Hobbyisten mit SMD-Erfahrung ist das 
kein Probem, aber du scheinst ja nicht viel Erfahrung zu haben.
Kupferlackdraht kann ich nicht empfehlen, nimm ganz dünne Litze.
Am trickreichsten sind die Zugänge A,B,I, da dies Vias sind,von denen 
feinfühlig der Lötstoplack abgekratzt werden muss.
Überleg dir vorher, wo du den Chip später unterbringen willst, wegen der 
Leitungslängen. Viel platz ist da nämlich nicht zwischen dem 
Abschirmblech und der Platine. Bei kleinsten Beulen liegen ist 
Wärmeableitung nicht mehr sichergestellt. Für einige Board-Versionen 
benötigst du noch eine Anpassung der Ansteuerung der Laserfokusierung, 
da die durch den Mod beinflusst wird.

Viel Erfolg

Autor: g0nz00 (Gast)
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@  Sven Schröder

Ja genau nur dranhalten und festlöten wenn du das Pad auch schon 
verzinnt hast hält es bombig. der Cu-Lackdraht sollte 0,2mm nicht 
überschreiten ansonsten wird er zu steif. Immer schön eine Bahn entlang 
legen mit den Drähten auf der Platine und hinterher nen tropfen 
Heißklebe zum fixieren dann sieht das schön ordentlich aus.

@ Tom ich hatte immer das gefühl das der CU-Lackdraht am besten geht 
hatte meine ersten 10 stk mit so einer micro litze gelötet fands aber 
nicht so doll. Und seit dem habe ich ca. 70-80 spielkonsolen umgelötet 
nur noch mit CU-Lackdraht aber ich kann z.B. nicht wirklich gut mit 
Entlötlitze umgehen andere leute  schwöhren darauf.

g0nz00

Autor: krys_derHardcoder (Gast)
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ähm ,  also die anleitung sieht ok aus, aber löten damit zu testen, bzw 
was Auszuprobieren!!!!
F**K, das macht man doch nciht, also ich mach bei solchen aktionen immer 
hardwaretest, mit schrottplatinen(alte pc teile, digicams, um meine 
technik zu verbessern..
Und um zu üben und die handgriffe zu planen,

Das das equipment beim Smd vorallem Chip- löten gut sein muss, regelbare 
lötstation, ind vorallem eine feine lötnadel, 3 hand , und lupe versteht 
sich von selbst.


Wie gesagt Jeder lötvorgang ist eine richtige strpaze für den chip.
Und billiger Produzierte müssen dich nciht zwangsläufig überleben.

Autor: Sven Schröder (sirfaxe)
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Hallo!

Danke für die Tipps!

Um es nun nochmal zusammen zu fassen:

Man sollte Litze oder Lackdraht nehmen
Lötstation mit feiner Spitze ( habe regelbare Lötstation mit 0,8mm 
Bleistiftspitze )
Die Drähte mit Heißklebe fixieren
Lot habe ich mit 0,5mm durchmesser
Lötfett sollte ich nicht nutzen
Draht oder Litze vorher verzinnen - ebenfalls den Lötpunkt auf der 
Platine.

Soweit richtig?

Ich habe es an meiner Testplatine gelötet. Mein Problem ist jetzt: Wie 
bekomme ich es hin den Lötpunkt auf der Platine zu verzinnen? Die Pads 
nehmen das Zinn nicht auf. Ebenfalls nicht die Lötpunkte an den Beinchen 
der Bauteile. Gibt es da auch einen Kniff den ich nicht kenne?

Ich nehme an, dass ich den Zinn erst auf den Lötkolben aufbringen muss. 
Den Versuch habe ich auch schon gestartet. Allerdings bleibt der Zinn 
nicht an der Spitze sondern wandert aufwärts.

Gruß
Sven

Autor: Wolfgang (Gast)
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Du kannst die Pads leicht mit Löthonig einpinseln. (ganz wenig, am 
besten den Löthonig mit ISOpropylen (alkohol etc) verdünnen, damit der 
nicht so klebrig ist.) Stell den Lötkolben auf keinen Fall zu heiß ein. 
Max 300°C.

Viel Erfolg.

Ps.: Nicht zuviel Löthonig verwenden, nur soviel, dass dieser beim 
Lötvorgang wieder verbrennt, sich auflöst.

Autor: g0nz00 (Gast)
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Ich "streichel" mit der Lötspitze das Pad mehrfach hin und her 
gleichzeitig ein wenig lötzinn an die Spitze und nach 1-3 sek isses 
verzinnt. habe nen Ersa TIP 16Watt lötkolben der ist optimal finde ich. 
hat eine 1 mm lötspitze.

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