www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Feuchtigkeitsmessung


Autor: Erick M. (derdummi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo!
Ihr werdet sicherlich sagen, dass die Frage schon beantwortet ist. Ich 
habe aber keine ähnliche in einem Thema gesehen.
Mein Problem ist folgendes:
Ich muss die Luftfeuchtigkeit in einem Raum messen und mit einem 
Mikrocontroller lesen und ausgeben. Dazu brauche ich Bauelemente fü die 
Schaltung. Ich weiss aber nicht welches Bauelement ( PTC, NTC, 
feuchtesensor) ich benutzen soll. Ja, sagen sie mir nicht, dass ich 
einen Feuchtesensor kaufen soll und thema durch. Ich denke diese kann 
ich auch mit einem PTC oder NTC machen. Warum soll der eine und nicht 
der andere benutzen? Wie kann ich dann auf die Temperatur ( oder Feuche 
) zurückkommen, ausgehen von der Ausgangsspannung ( oder Frequenz )? 
Kann jemand mir dabei helfen?

Autor: Tim T. (tim_taylor)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
NTC und PTC verringern oder erhöhen ihren Widerstand in Abhängigkeit von 
der Temperatur, ergo wird Feuchtigkeitsmessung mit beiden nix.

Tip: Feuchte Luft leitet besser als trockene, oder umgekehrt sie hat 
einen niedrigeren Wiederstand wenn sie feucht ist.

Autor: Andreas K. (a-k)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Siehe Feuchtesensor

Am einfachsten: SHT11 (=> CSD 20€), liefert Temperatur und Feuchte ohne 
nötige Kalibrierung und ziemlich präzise gleich digital ab, mit 
Anschluss ähnlich I2C.

Auf den ersten Blick billiger: H1 (Reichelt, 10€), muss aber wegen 
Toleranzen und unbekannter Steukapazität der Schaltung kalibriert 
werden. Arbeitet kapazitiv mit Wechselspannung, also beispielsweise als 
frequenzbestimmendes Element eines Oszillators.

Zu beachten ist der teilweise deutlich eingeschränkte Anwendungsbereich, 
z.B. bis 90%. Da gibt es dann auch welche, bei denen sogar die Lagerung 
nicht mehr als 90% verkraftet. Solche Typen sind z.B. in Badezimmern 
nicht einsetzbar.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Autor:  Tim T. (tim_taylor)

Man kann Luftfeuchte über Temperaturdifferenz (Verdunstungskälte) 
messen.

Autor: Andreas K. (a-k)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn es nur um digitale Anzeige geht: Relativ einfach zu realisieren: 
SHT11 an Atmel Butterfly Modul (Beispielprogramm auf Anfrage).

Autor: Tim T. (tim_taylor)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, ist mir auch unter dem Begriff Verdampfungswärme bekannt nur ich 
wüsste nicht wie man das sinnvoll zur Luftfeuchte Messung einsetzen 
könnte...

Autor: Erick M. (derdummi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich danke euch erstmal für die Antworten. Ich habe aber vergessen zu 
sagen, dass die Messung anhand eines Atmega8 ausgegeben werden soll.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab das ganze mal mit einem Feuchtigkeitssensor von der Angelika 
gemacht in einer Schaltung, die dann in Abhaengigkeit von der Feuchte 
eine Frequenz erzeugt, Kalibrierung ist allerdings notwendig.

Gruss,
Michael

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tim T. (tim_taylor) schrieb am 19.01.2008 um 19:36 Uhr:

>Ja, ist mir auch unter dem Begriff Verdampfungswärme bekannt nur ich
>wüsste nicht wie man das sinnvoll zur Luftfeuchte Messung einsetzen
>könnte...

Wird im Labor gerne gemacht:
Zwei (Quecksilber)-Thermometer, eines ist unten mit einem feuchten Tuch 
umhüllt. Beide werden von einem Lüfter mit der zu messenden Luft 
angeblasen.
Aus der sich einstellenden Temperaturdifferenz kann man über Tabellen 
oder Diagramme (natürlich auch rechnerisch) die Luftfeuchte bestimmen. 
Zwar etwas umständlich, aber im Prinzip recht genau, insbesondere 
vermeidet man so systematische Fehler, die bei elektronischen 
Messgeräten auftreten können.

Autor: Thilo M. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wir hatten mal Feuchte- (bzw. Taupunkt-) Sensoren in der Anlage, die 
hatte ein Peltier-Element, auf dem ein Betauungssensor (Kapazitiv) 
montiert war. Das Peltier-Element wurde so weit 'runtergekühlt, bis sich 
Tau auf dem Sensor bildete, die Temperatur der Kühlen Seite war die 
Taupunkt-Temperatur. Mit Hilfe dieser kann man die Feuchte der Luft 
berechnen. Ein Umgebungs-Temperatursensor war auch drin.

Das Ganze war von Endress&Hauser, suateuer und aufwändig zu warten 
(Reinigung, Temperaturregler einstellen, grade bei stehender Luft), 
ebenso waren viele Ausfälle zu verzeichnen.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den SHT-Sensor ansprechen ist sehr einfach.
Ein paar Beispiele (Problemlösngen) findet man hier im Forum.
Das Sensirion-Beispiel für den 8051 kann man auch problemlos in AVR-gcc 
übertragen. Man muß nur beachten, dass man den Ausgang nur als 
Open-Kollektor benutzen darf. Dann klappt das auf Anhieb.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.