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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsregler dimensionierung -> 12V


Autor: stefan (Gast)
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Hallo Leute,

ich bin derzeit am überlegen, wie ich eine ganz normale 3.5" Externe HDD 
unabhängig von einer Steckdose betreiben kann. Als ziel hab ich mir eine 
Laufzeit von etwa 2 Stunden gesetzt.

das heißt ich muss eine schaltung entwerfen, welche mir über Batterien 
eine saubere Spannung von 12V zur verfügung stellt.

Leider bin ich mit der bestimmung der Strom und Leistungsaufnahme noch 
nicht ganz schlüssig.

Laut dem Datenblatt von WesternDigital ( 
http://www.wdc.com/en/library/sata/2879-701229.pdf )

Braucht die Festplatte im Arbeitsmodus etwa 6 Watt. Das entspräche bei 
12V etwa 2A. Allerdings macht WD überhaupt keine Angaben zu der 
Anlaufleistung der Festplatte. Laut 
http://www.storagereview.com/1000.sr?page=0%2C6 kann die aber bei gut 
und gerne 33Watt also 2.75A liegen. Desweiteren muss ich natürlich noch 
ein wenig dazu addieren für das externe Festplattengehäuse. Hier habe 
ich leider überhaupt nichts finden können.

Jetzt stellt sich die Frage, wie ich das am besten realisiere. Die 
kleinste alternative wäre sicherlich so etwa 10-12 ordenliche NiMH Akkus 
in Reihe zu betreiben. Mit der Kapazität kann ich die Festplatte dann 
schon eine ganz ansehnlicher Zeit ohne extra Netzteil betreiben.

Jetzt stellt sich die Frage, wie ich das am sinnvollsten löse. Erstmal 
muss ich die Spannung auf stabile 12V regeln. Die Eingangsspannung ist 
hier natürlich abhängig vom Ladezustand der Akkus. Ich brauche hier 
einen Spannungsregler, welcher den Anlaufstrom von der Festplatte locker 
bewältigen kann und den Betribsstrom von 2A + Externes Gehäuse (hier hab 
ich keine Werte) dauerhaft aushält.

Reicht da ein normaler Spannungsregler mit 3A maximalbelastung?

Wie würdet ihr das am elegantesten lösen?

Gruß

Stefan

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ stefan (Gast)

>ich bin derzeit am überlegen, wie ich eine ganz normale 3.5" Externe HDD
>unabhängig von einer Steckdose betreiben kann. Als ziel hab ich mir eine
>Laufzeit von etwa 2 Stunden gesetzt.

Und wozu? Die muss ja auch irgendwie angesteuert werden.

>und gerne 33Watt also 2.75A liegen. Desweiteren muss ich natürlich noch

Schon ordentlich.

>kleinste alternative wäre sicherlich so etwa 10-12 ordenliche NiMH Akkus
>in Reihe zu betreiben. Mit der Kapazität kann ich die Festplatte dann
>schon eine ganz ansehnlicher Zeit ohne extra Netzteil betreiben.

Sicher? Die Akkus haben nur 1,2V Klemmenspannung, und auch nur wenn sie 
voll sind.

>Jetzt stellt sich die Frage, wie ich das am sinnvollsten löse. Erstmal
>muss ich die Spannung auf stabile 12V regeln. Die Eingangsspannung ist

Sooo stabil muss das nicht sein. Ich würde einen kleinen Blei(gel)akku 
nehmen. Und selbst DER hat da schon ganz gut zu tun. Dabie brauchst du 
auch keinen extra Spannungsregler.

>Reicht da ein normaler Spannungsregler mit 3A maximalbelastung?

Meistens schon.

MfG
Falk

Autor: Andreas K. (a-k)
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Falk Brunner wrote:

> Sooo stabil muss das nicht sein. Ich würde einen kleinen Blei(gel)akku
> nehmen. Und selbst DER hat da schon ganz gut zu tun. Dabie brauchst du
> auch keinen extra Spannungsregler.

Hmm. Die Platte will 12V+-10%, der Akku hat eine Ladeschlussspannung von 
14,4V = 12V+20%. Wahrscheinlich gehts, aber bischen riskant ist es.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Vielleicht noch ein kleiner Tip zur Idee mit 10 NiMH Zellen.

http://data.energizer.com/PDFs/NH50-2500.pdf

Das wird nix. Die halten bei 2A vielleicht ein wenig mehr als ne Stunde.

MfG
Falk

Autor: Thomas (Gast)
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> Braucht die Festplatte im Arbeitsmodus etwa 6 Watt. Das entspräche bei
> 12V etwa 2A.

0,5A sind etwa 2A?

6 Watt entsprechen bei 16V 0,5A.

Autor: stefan (Gast)
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@falk

klar, muss ich die ganze sache auch ansteuern. Habe natürlich vergessen 
zu sagen, dass ich das ding für den mobilen Einsatz mit einem Laptop 
brauche. Und wenn der laptop schon nicht zwingend strom braucht dann 
sollte natürlich die festplatte auch ohne auskommen.

Habe mich nochmal umgesehen. Die blei-gel akkus werden schon echt groß 
und schwer mit der Kapazität die ich brauche. Bei handelsüblichen NiMH 
Akkus wird wohl nach relativ kurzer Zeit auch schon schluss sein. Bei 
den 3000mAh dingern  ist bei 2A Betriebsstrom ja auch schon wieder 
Schluss. Geht hier die Spannung irgendwann runter weil die Kapazität 
abnimmt, wird das ganze dann wohl auch noch sehr instabil.

Gar nicht so einfach..

gruß

stefan

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Braucht die Festplatte im Arbeitsmodus etwa 6 Watt. Das entspräche bei
> 12V etwa 2A.

Nein. Es entspräche 0,5A.

> Allerdings macht WD überhaupt keine Angaben zu der Anlaufleistung der
> Festplatte. Laut http://www.storagereview.com/1000.sr?page=0%2C6 kann
> die aber bei gut und gerne 33Watt also 2.75A liegen.

Das ist gut vorstellbar. Beim Anlaufen braucht sie auf jeden Fall am 
meisten Leistung. Nicht umsonst laufen bei Server-Systemen mit vielen 
Platten diese alle nacheinander und nicht gleichzeitig hoch.

> Desweiteren muss ich natürlich noch ein wenig dazu addieren für das
> externe Festplattengehäuse. Hier habe ich leider überhaupt nichts
> finden können.

Falls es sich um ein USB-Gehäuse handelt, könnte die Versorgung auch vom 
USB kommen. Notfalls würde ich es eben messen.

> Die kleinste alternative wäre sicherlich so etwa 10-12 ordenliche NiMH
> Akkus in Reihe zu betreiben.

> Erstmal muss ich die Spannung auf stabile 12V regeln.

Was ist mit den 5V?

> Die Eingangsspannung ist hier natürlich abhängig vom Ladezustand der
> Akkus.

Das kannst du bei 10 Zellen vergessen. 12 sind schon arg knapp, denn bei 
Entladeschluß haben die pro Zelle noch ca. 1V. Und dann geht ja auch 
noch die Dropout-Spannung des Spannungsreglers weg.

> Ich brauche hier einen Spannungsregler, welcher den Anlaufstrom von der
> Festplatte locker bewältigen kann und den Betribsstrom von 2A +
> Externes Gehäuse (hier hab ich keine Werte) dauerhaft aushält.
> Reicht da ein normaler Spannungsregler mit 3A maximalbelastung?

Bei meinem Gehäuse (ICYBOX) steht auf dem Netzteil, daß es 34W bringt, 
und zwar bei 12V 2A und bei 5V auch 2A. Da würde ich dann davon 
ausgehen, daß das reicht. Steht bei deinem nichts drauf?

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> klar, muss ich die ganze sache auch ansteuern. Habe natürlich vergessen
> zu sagen, dass ich das ding für den mobilen Einsatz mit einem Laptop
> brauche. Und wenn der laptop schon nicht zwingend strom braucht dann
> sollte natürlich die festplatte auch ohne auskommen.

Wie wäre es mit einem 2,5"-Gehäuse? Die können sich meistens ohne 
externe Quelle aus 2 USB-Ports den Strom holen.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Statt eines 3,5-Zoll Monsters und entsprechend ruppiger Stromversorgung 
würde ich mal einen Blick in Richtung 2,5-Zoll Laptopplatte riskieren. 
Die brauchen nämlich nur eine einzige Spannung und deutlich weniger 
Leistung.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ stefan (Gast)

>klar, muss ich die ganze sache auch ansteuern. Habe natürlich vergessen
>zu sagen, dass ich das ding für den mobilen Einsatz mit einem Laptop
>brauche. Und wenn der laptop schon nicht zwingend strom braucht dann
>sollte natürlich die festplatte auch ohne auskommen.

Dann lass den Unsinn und nimm ein normales externes Festplattengehäuse 
mit USB oder eSATA. Fertig. Und funktioniert sicher. Wenn du ne 2,5 Zoll 
Platte nimmst braucht die auch etwas weniger als ne 3,5 Zoll.

>Gar nicht so einfach..

Doch. Kauf dir von dem gesparten Geld für die Bastellösung einen zweiten 
Akku für deinen Laptop.

MfG
Falk

Autor: Chris None (lamda)
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Die 2.5" Zoll usb Festplatten brauchen keinen externen Strohm,
und solltest wenn du batterien für den Laptop brauchts, mess die 
Spannung
am Netzgerät, nimm 2 Blei/Gel Batterien und ein kleinen Spannungsregler
um die Spannung nachzubilden, ev auch step-down oder step-up mit nur 
12V.

Autor: Mike (Gast)
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Du könntest dich auch erstmal richtig mit dem Datenblatt beschäftigen. 
Dort steht das die Platte im Schreib/Lesebetrieb folgenden Strom zieht:

12V: 340mA
 5V: 675mA

Das sind dann 7,5W. Wenn du mit Linearreglern arbeistet addiert sich das 
zu ca. 1A.

Autor: Stefan (Gast)
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Natürlich sinds 0.5A. Weiss auch nicht was ich da gerechnet habe.

Die Rechnung mit den 2.5" Platten geht allerdings auch nicht auf. Um da 
an die Kapazität von 500GB zu kommen brauche ich schon mindestens 2 
Platten mit je 250GB. Kostenpunkt etwa 200€

Desweiteren reizt so ne 2.5" Platte den USB-Port auch ordentlich aus. 
Ein kumpel von mir hat sich schonmal mit so nem Teil und dem hohen 
Anlaufstrom von hier auch über 1A seinen kompletten USB-Controller 
kaputt gefahren. USB liefert ja ofiziell nur maximal 500mA je Port.

Gruß

Autor: Der Dude (Gast)
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Nimm doch sowas hier:

Ebay-Artikel Nr. 360009874327

Hab ich schon lang im Einsatz. Einwandfrei.

Autor: Chris None (lamda)
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Habe vergessen, man kann 13 Watt für die HD rechnen (3.5") für den 
Hochlauf
und worst case. Wenn man den Flüsterbetrieb einstellt, ein bisschen 
weniger.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Mike (Gast)

>Das sind dann 7,5W. Wenn du mit Linearreglern arbeistet addiert sich das
>zu ca. 1A.

Wel solche Ströme im Batteriebetrieb mit einem Linearregler bereitstellt 
gehört gesteininigt.

@ Stefan (Gast)

>an die Kapazität von 500GB zu kommen brauche ich schon mindestens 2
>Platten mit je 250GB. Kostenpunkt etwa 200€

OK.

>Anlaufstrom von hier auch über 1A seinen kompletten USB-Controller
>kaputt gefahren. USB liefert ja ofiziell nur maximal 500mA je Port.

Stimmt, die meisten 2,5 Zoll Pltenn brauchen MEHR beim Anlaufen und 
ignorieren mal fix die USB-Spezifikation.

Mein Vorschlag. Blei-Gel Akku, 12V direkt einspeisen, die 5V über einen 
DC-DC Wandler erzeugen. Den Akku kann man gleich in ein grösseres 
Gehäuse mit der Festplatte verbauen. Das ganze dann über USB 
angeschlossen (ohne Stromversorgung über USB).

MFG
Falk

Autor: Stefan (Gast)
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Jetzt ist grade noch die Frage aufgekommen mit den 5V, welche die Platte 
auch braucht. Werden diese 5V direkt über das Netzteil eingespeist oder 
liegen hier nur 12V an und es wird innerhalb des Laufwerkes über die 
elektronik herunter geregelt?

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Die Rechnung mit den 2.5" Platten geht allerdings auch nicht auf. Um da
> an die Kapazität von 500GB zu kommen brauche ich schon mindestens 2
> Platten mit je 250GB. Kostenpunkt etwa 200€

Es soll bald auch 2,5"-Platten mit 500GB geben. Allerdings wird's damit 
sicher auch nicht billiger.

> Desweiteren reizt so ne 2.5" Platte den USB-Port auch ordentlich aus.

Deshalb haben die 2,5"-Gehäuse auch zwei USB-Anschlüsse. Einer davon ist 
nur für den zusätzlichen Strom da.

> Ein kumpel von mir hat sich schonmal mit so nem Teil und dem hohen
> Anlaufstrom von hier auch über 1A seinen kompletten USB-Controller
> kaputt gefahren.

Hmm, das ist natürlich schlecht. Ich dachte, die Rechner schalten 
heutzutage alle bei Überlast auf dem USB den Port einfach ab. Es gibt 
zumindest Rechner, die das tun (und das Betriebssystem gibt dann auch 
eine entsprechende Fehlermeldung aus).

> USB liefert ja ofiziell nur maximal 500mA je Port.

Ja.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Ich würde es gleich richtig machen.
z.B. so: http://www.techcase.de/product_info.php?products_id=677
Die 12 V des Blei Akkus würde ich nicht direkt an die Festplatte legen. 
Da liegen schnell mal 14V an.

Gruß
Andy

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Die Informationen über dieses Ding sind aber ziemlich mager. Was ist das 
überhaupt für ein Teil? Welche Eingangsspannung will dieses Ding? Die 
erste Bewertung sagt "im Auto nicht verwendbar", was vermutlich auch 
bedeutet, daß es an einem Akku nicht verwendbar ist.

Autor: Frank B. (frankman)
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Bei der Firma ELV gibt ein EVAL-Board mit dem LTC3780 drauf. Das Board 
liefert 5A und 12V stabil und kostet 49Euro. Das Board ist identisch zum 
Eval-Board von Linear (welches 150Dollar kostet) und kann sowohl 
aufwärts und abwärts (5-30V )wandeln. Und das bei einem Wirkungsgrad von 
etwa 90%.

Da kannst Du dann Deine Akkus dranmachen.

Autor: Der Neue (Gast)
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Vermutlicher kann das Ding einfach nur die im Auto vorhandenen 
Spannungsschwankungen nicht ab. Durch die für ein Auto natürlichen 
Ereignisse wie Lima springt an oder der Anlasser läuft, hat man starke 
Spannungsschwankungen. Von den Störungen der Zündanlage ganz zu 
Schweigen...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Andreas B. (bitverdreher)

>Die 12 V des Blei Akkus würde ich nicht direkt an die Festplatte legen.
>Da liegen schnell mal 14V an.

Ja und? Das ist kein Hochspannung. Die ICs bzw. Transistoren/Treiber in 
der Festplatte halten das mit an Sicherheit grenzender 
Wahrscheinlichkeit aus. Da noch nen Schaltregler einfummeln ist IMO 
Overkill. Es sei denn, man nimmt gleiche einen 24V Akku, dann gehts 
recht einfach.

MfG
Falk

Autor: Andreas K. (a-k)
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Nö, ist keine Hochspannung. Nur hängt da die Leistungselektronik für 
Motorsteuerung und Kopfpositionierung dran, und deren thermische 
Belastung steigt mit der Versorgungsspannung. Und es sind genau diese 
Bauteile, die gern mal über die Wupper gehen. Nicht zuletzt weil sie bei 
Consumer-Platten eher knapp dimensioniert sind.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Andreas Kaiser (a-k)

>Nö, ist keine Hochspannung. Nur hängt da die Leistungselektronik für
>Motorsteuerung und Kopfpositionierung dran, und deren thermische
>Belastung steigt mit der Versorgungsspannung. Und es sind genau diese

Kaum. Die sind beide (digital) geregelt.

>Bauteile, die gern mal über die Wupper gehen. Nicht zuletzt weil sie bei
>Consumer-Platten eher knapp dimensioniert sind.

Jain.  Man wird kaum Bauteile verbaut haben, die bei 12+10% laufen und 
bei 12+20% vorschnell kaputt gehen. Sind doch keine Glühlampen. Ich seh 
das eher entspannt. Ausserdem wird man im Betrieb mit einer Belastung 
von ~1A keine 14,4V Klemmenspannungn haben.

MfG
Falk

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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Ich würde mir einen 7805 bzw. 78S05 für die 5V organisieren und das 
Ganze mit 10 NiMH Akkus zaubern. Deren Spannung liegt voll etwa bei 
1,35V und bis auf die letzten 5% Ladung über 1,10V. Macht in Summe also 
13,5V bzw. 11V, liegt damit also fast komplett in den 12V +-10%.
Eine 3,5" Platte braucht über den Daumen 12W, also 1A Strom bei 12V, 
eher weiniger. Die aktuellen NiMH haben eine Kapazität von etwa 2700mAh, 
aber in der Regel mit C/10 Entladestrom angegeben. Du wirst bei einem 
Entladestrom von 1A aber immernoch 90% Kapazität haben, also knappe 
2400mAh.
Zusammen mit den Verlusten im Spannungsregler für die 5V ist eine 
Laufzeit von 2h also durchaus denkbar.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Die ICs bzw. Transistoren/Treiber in der Festplatte halten das mit an
> Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.

Also ich würd's nicht drauf ankommen lassen. Ich würde vor allem 
niemandem raten, seine 500 GB an Daten einer außerhalb der Spezifikation 
betriebenen Festplatte anzuvertrauen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Tim T. (tim_taylor)

>Ich würde mir einen 7805 bzw. 78S05 für die 5V organisieren und das
>Ganze mit 10 NiMH Akkus zaubern. Deren Spannung iegt voll etwa bei 1,35V

Da hat der Heimwerkerkönig mal wieder voll daneben auf den Dauem gehaun 
;-)

How, How, How!

Linearregler für 5V und Batteriebetrieb ist schlicht Unsinn.

>eher weiniger. Die aktuellen NiMH haben eine Kapazität von etwa 2700mAh,

Das ist schon ein Spitzenwert.

>aber in der Regel mit C/10 Entladestrom angegeben. Du wirst bei einem
>Entladestrom von 1A aber immernoch 90% Kapazität haben, also knappe
>2400mAh.

Irrtum. Siehe

http://data.energizer.com/PDFs/NH50-2500.pdf

>Zusammen mit den Verlusten im Spannungsregler für die 5V ist eine
>Laufzeit von 2h also durchaus denkbar.

Mit den Grundrechenarten stehst du wohl auch eher auf Kriegsfuss? Von 
den elektrischen Grundlagen mal ganz zu schweigen.

MfG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Rolf Magnus (Gast)

>niemandem raten, seine 500 GB an Daten einer außerhalb der Spezifikation
>betriebenen Festplatte anzuvertrauen.

;-)
Naja, ist ein Argument.

MFG
Falk

Autor: Andreas K. (a-k)
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Falk Brunner wrote:

> Ausserdem wird man im Betrieb mit einer Belastung
> von ~1A keine 14,4V Klemmenspannungn haben.

Irgendwann ist der Akku leer und es hängt ein Ladegerät dran. Dann 
schon.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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>>aber in der Regel mit C/10 Entladestrom angegeben. Du wirst bei einem
>>Entladestrom von 1A aber immernoch 90% Kapazität haben, also knappe
>>2400mAh.
>
> Irrtum. Siehe
>
> http://data.energizer.com/PDFs/NH50-2500.pdf

Stimmt. Nach diesen viel zu kleinen und eher schlecht abzulesenden 
Schaublidern dürften es tendenziell mehr als 90% sein.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Der Neue wrote:
> Vermutlicher kann das Ding einfach nur die im Auto vorhandenen
> Spannungsschwankungen nicht ab. Durch die für ein Auto natürlichen
> Ereignisse wie Lima springt an oder der Anlasser läuft, hat man starke
> Spannungsschwankungen. Von den Störungen der Zündanlage ganz zu
> Schweigen...

Dass "Ding" ist für Betrieb im Auto gedacht. Steht nämlich unter "Car 
PC" Netzteile. Davon abgesehen, war vom Betrieb im Auto bis jetzt ja 
nicht die Rede. Spricht ja auch nichts dagegen, dieses NT mit 15 NiH 
Akkus zu betreiben.
Es gibt auch andere NT dieser Art, aber dieses bietet sich für eine 
transportable Lösung ja irgendwie an.

>niemandem raten, seine 500 GB an Daten einer außerhalb der Spezifikation
>betriebenen Festplatte anzuvertrauen.

Genau so sehe ich das auch. 12V + 10% sind 13,2V. Es könnte ja gehen, 
aber warum soll man ein Risiko eingehen ?

Gruß
Andy

Autor: Frank B. (frankman)
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Tim T. wrote:
> Ich würde mir einen 7805 bzw. 78S05 für die 5V organisieren und das
> Ganze mit 10 NiMH Akkus zaubern. Deren Spannung liegt voll etwa bei


Bullshit, sorry.... 7805 von 12-14V runter auf 5 bei 1A = 9W Verlust!!!
Bei 2A 18W Verlust, und das bei einer Akku-Lösung!

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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Falk Brunner wrote:
> Da hat der Heimwerkerkönig mal wieder voll daneben auf den Dauem gehaun
> ;-)
>
> How, How, How!
>
> Linearregler für 5V und Batteriebetrieb ist schlicht Unsinn.
>
Na wenn der Falk das sagt... Achnee dochnicht, ging es hier um Sinn? 
Afaik ging es darum eine HDD in 3,5" Bauform etwa 2h am laufen zu 
halten...

> Das ist schon ein Spitzenwert.
>
>>aber in der Regel mit C/10 Entladestrom angegeben. Du wirst bei einem
>>Entladestrom von 1A aber immernoch 90% Kapazität haben, also knappe
>>2400mAh.
>
> Irrtum. Siehe
>
> http://data.energizer.com/PDFs/NH50-2500.pdf
Ok, Falk wenn du es sagst... Achne bei diesen Zellen und einer Entladung
mit 0,5C (1250mA) sollen die 2h laufen, womit wir wieder bei 2500mAh 
wären.

> Mit den Grundrechenarten stehst du wohl auch eher auf Kriegsfuss? Von
> den elektrischen Grundlagen mal ganz zu schweigen.
Dann nochmal für den Falk: Eine Hdd brauch laut Hersteller 12W. Diese 
teilen sich, rein hypotetisch, auf 8W über 12V und 4W über 5V auf.
Womit wir bei 0,67A Belastung der 12V Schiene und 0,8A auf der 5V 
Schiene wären. Da uns aber nur 12V zur Verfügung stehen müssen wir 7V zu 
den 5V im Spannungsregler verbraten: 7V*0,8A=5,6W. Das Bedeutet unser 
Gesammtsystem hat eine Leistungsaufnahme von 12W+5,6W=17,6W, demnach bei 
12V einen Stromfluss von 17,6W/12V=1,47A.
Nun kannst Du dich triumphierend aufschwingen da dies bei einer reellen 
Akkukapazität von 2400mAh nur eine Laufzeit von etwa 1h30 haben. Aber 
wie oben angenommen braucht die Platte eher weniger als 12W...

You do the math...

Autor: asfd (Gast)
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Regt euch ab. Es ist doch gut, dass Falk versucht die 
Energieverschwendung zu verhindern. Für dieses Problem ist ein 
Linearregler noch zu verkraften, aber allgemein sollte man es eher 
vermeiden.


Eine Frage von mir: Benutzen Festplatten nicht intern einen 
SPannungswandler? Als ich das letzte mal nachgesehen habe, hatte meine 
Festplatte auf der Unterseite noch kleine Spulen, Transistoren und 
Kondensatoren. Ich habe hier keine rumliegen, kann das mal jemand 
nachprüfen?
WENN die Festplatte die intern benötigten Spannungen eh per 
Spannungswandler bereitstellt, DANN:
- kann man ja das Datenblatt des Spannungswandlers googlen
- die SPannungsfestigkeit der verwendeten Kondensatoren & Transistoren 
überprüfen.
und die Welt ist wieder in Ordnung.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ asfd (Gast)

>Eine Frage von mir: Benutzen Festplatten nicht intern einen
>SPannungswandler? Als ich das letzte mal nachgesehen habe, hatte meine
>Festplatte auf der Unterseite noch kleine Spulen, Transistoren und

Sicher, und zwar SCHALTregler. Denn die Festplatten haben so schon genug 
Wärmeprobleme.

>- kann man ja das Datenblatt des Spannungswandlers googlen
>- die SPannungsfestigkeit der verwendeten Kondensatoren & Transistoren
>überprüfen.

Naja, ob das Standardtypen sind ist auch nicht immer klar.

MFG
Falk

Autor: Tim T. (tim_taylor)
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So, hab mal die Technischen Daten einer reellen Hdd rausgesucht:

WD Caviar SE-Festplattenlaufwerke, genauer WD5000AAJS

Stromaufnahme im HTML Datenblatt auf 
http://www.wdc.com/de/products/productspecs.asp?driveid=307 ganz unten.

Maximal Aufnahme, ohne Anlaufstrom:

12 V Gleichstrom - Lesen/Schreiben 460 mA
 5 V Gleichstrom - Lesen/Schreiben 650 mA

Leerlauf allerdings nur unwesentlich darunter, erste merkbare Änderung 
wird der Standby sein (12V/6mA, 5V/180mA).

Dann nochmal obrige Rechnung:
12V*0,46A=5,52W
5V*0,65A=3,23W
7V*0,65A=4,55W

Macht in Summe 13,3W (12V/1,11A), wiederum auf einen 2400mAh Akku 
bezogen eine Laufzeit von etwas über 2h.

Zum Thema SCHALTregler, klar erreicht man damit höhere Wirkungsgrade als 
die 40% des Spannungsreglers nur da mit diesen 5V die Plattenelektronik 
betrieben wird, kann ich mir prikelnderes vorstellen als einen solchen 
zu entwerfen...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Tim T. (tim_taylor)

>12V*0,46A=5,52W
>5V*0,65A=3,23W
>7V*0,65A=4,55W

Wo kommen die 7V her?

>Macht in Summe 13,3W (12V/1,11A), wiederum auf einen 2400mAh Akku
>bezogen eine Laufzeit von etwas über 2h.

Bei einem Linearregler kann man einfach die Ströme addieren.

>betrieben wird, kann ich mir prikelnderes vorstellen als einen solchen
>zu entwerfen...

Die gibt es fix und fertig von der Stange.

MFG
Falk

Autor: Tim T. (tim_taylor)
Datum:

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Falk Brunner wrote:
> Wo kommen die 7V her?
Was denkst Du macht den Spannungsregler so warm?

> Bei einem Linearregler kann man einfach die Ströme addieren.
Klar, so kann man aber die Verlustleistung des Reglers sehen, das 
Einzige was man mit einem Schaltregler kleiner bekommt.

> Die gibt es fix und fertig von der Stange.
Thema Restwelligkeit und Schaltspitzen, einfach einbauen und gut ist 
nicht. Oder zumindest bei der Plattenelektronik mir zu unsicher...

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