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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zum Strom in Induktivität (Stepdown Regler MC34063A)


Autor: Rolf (Gast)
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Hi,
folgendes ist gegeben: MC34063A Schaltregler. Soll in Stepdown Betrieb 
aus 13,8 Volt (Kfz) 5 Volt machen. Last ca. 30-40mA

Eingesetzt werden soll eine Induktivität von 680µH, Schaltfrequenz liegt 
bei 58 Khz; C(T)=0,3nF

Jetzt die Frage:
Nach welchem Strom wähle ich die Spule aus?
Ist ein I(N) von 50mA OK?

Daten der SMD-Induktivität:
Q(min) = 30
f(Q) = 0,796 Mhz
f= 3 Mhz
R(DC) = 30 Ohm
I(N) = 50 mA

Danke
Rolf

Autor: Jörg B. (manos)
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Einfach mal die Daten im Designtool eingeben...

http://www.nomad.ee/micros/mc34063a/index.shtml

Autor: Rolf (Gast)
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Danke, aber das hilft mir nicht wirklich weiter.
Da bekomme ich dann die Aussage, dass bei 35mA Last, Ipk=70 mA ist.
Heißt das nun 70mA durch die Spule? Das wären ja 100% mehr - kann ich 
kaum glauben - 50% OK, aber 100% bei einem Step Down Regler?
Selbst wenn, ist dies ja nur ein kurzer Peak, kein Mittelwert. Was 
bedeutet das dann für meine o.g. Spule mit I(N) = 50 mA. Ist die noch 
OK, oder nicht?
Hier brauche ich einen Hinweis oder etwas Hilfe.

Danke nochmal
Rolf

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das Designtool ist nicht allzu gut: Das liefert Ergebnisse für Werte die 
garnicht gehen.

Die Spule hat einen etwas großen Widerstand. Es wird zwar warscheinlich 
funktionieren, der Wirkungsgrad wird aber miserabel werden.

Autor: Rolf (Gast)
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Wirkungsgrad: naja, ist fürs Kfz - da ich sowieso 90% Energie vom Benzin 
in Wärme umwandle, kommt es auf 5% mehr Wirkungsgrad des Stepdown 
Wandlers auch nicht mehr an ;-)

Autor: Andy (Gast)
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Du mußt halt sicher stellen, dass deine Spule nie in Sättigung kommt, 
d.h. dein max. Strom muss der Spezifikation der Spule entsperechen. Denk 
dabei an die Stromspitzen.
Sieh dir mal den Anhang an. Da stehen alle Angaben und vor allem da 
gibts eine Kennlinie, die den Verlauf der Induktivität in Abhängigkeit 
vom Strom zeigt.

Autor: Andy (Gast)
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ups, das Dokument vergessen

Autor: Detlef _a (detlef_a)
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>>Schaltfrequenz liegt bei 58 Khz;

Kehrwert ist T=17.24us

>>Soll in Stepdown Betrieb aus 13,8 Volt (Kfz) 5 Volt machen.
Spannungsuntersetzung ~ 1/3 --> 5.7us angeschaltet, 11,5us aus.

>>Eingesetzt werden soll eine Induktivität von 680µH

U=L*di/dt
5=680uH*di/11.5us --> di=84mA

100mA Spule nehmen, fertig ist die Laube. Für kleineres di ne höhere 
Schaltfrequenz nehmen.

>>>Das wären ja 100% mehr - kann ich kaum glauben -

Ja, mit dem Glauben ist das sone Sache. Rechnen kann manchmal 
zielführender sein.

Cheers
Detlef

Autor: Bensch (Gast)
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Eine Induktivität mit R(DC) = 30 Ohm ist mit Sicherheit keine 
Speicherdrossel, bei denen wird im allgemeinen auch nicht die Güte 
angegeben.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Wie schafft man es, an einer 09P 680uH bei Reichelt vorbeizuschlittern ?
Selbst die MESC 680uH ist zu groß!
Und die schlechte SMCC 680u sollte noch reichen.

Hast Du das so eine kleine Entstördrossel bei Conrad gefunden ?

Alle diese Spulen können mehr Strom bei weit weniger Widerstand ab...

Autor: yalu (Gast)
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Rolf schrieb:
> Das wären ja 100% mehr - kann ich kaum glauben - 50% OK, aber 100%
> bei einem Step Down Regler?

Da o.g. Designtool berechnet die Induktivität Lmin so, dass der
Spulenstrom bei dem vorgegebenen Ausgangsstrom gerade noch nicht
lückt. Damit ist der maximale Spulenstrom der doppelte Ausgangsstrom.

Es steht dir natürlich frei, eine größere Induktivität als Lmin zu
wählen, dann wird der Maximalstrom entsprechend kleiner. Verdoppelst
du bspw. die für 40 mA Ausgangsstrom berechneten 688 µH auf 1376 µH,
reduziert sich der Maximalstrom von 80 mA auf 60 mA.

Autor: 6632 (Gast)
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Weshalb gibt es eine Stromueberhoehung ? Die spannung wandelt sich nach 
dem Pulspausen verhaeltnis. Bei 50% kriegt man die halbe spannung. Nun 
muss waehrend der halben Zeit der doppelte Ausgangsstrom fliessen. so 
einfach ist das. Es wird extremer bei groesseren Verhaeltnissen. Bei 
einem 1:10 fliesst der 10fache Strom. !!! Wichtig ist, dass die Spulen 
bei diesen Stroemen nicht saettigen.

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