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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Step-Up Wandler: Reduzierung Stoerabstrahlung


Autor: Hugo Miller (Gast)
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Hallo,

im Bereich einer Fernsteuerungsanlage soll ein Step-up Wandler zum 
Einsatz kommen. Verschiedene Frequenzbereiche sollten dabei nicht durch 
Abstrahlungen des Wandlers verseucht werden. Deshalb habe ich vor die 
Schaltung in eine Metalbuechse zu bauen. Jedoch bin ich mir nicht sicher 
ob nicht auch durch die Zuleitung und Ableitung einiges an 
Stoerpotential nach aussen gefuehrt wird. Mein erster Gedanke war: Viel 
"C" wirds schon richten. Dann habe ich mir mal einige Application Notes 
durchgelesen. Dort wird darauf hingewiesen, dass zu kleine ESR der 
Kondensatoren dazu fuehren koennen, dass der Regler instabiler laeuft 
und mehr Stoerungen hervorruft.
Mein Plan war neben den empfohlenen Kondensatoren noch eine Reihe von 
Keramikkondensatoren kleiner Kapazitaet parallel zu schalten sowie am 
Ausgang dann noch einen groesseren Elko vorzusehen. Reduzieren ich damit 
den ESR Wert und bringt die Massnahme ueberhaupt etwas um die 
Stoerabstahlung (auch leitungsgefuehrt) zu reduzieren ?

-Hugo

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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L/C-Filter vor und hinter der - an sich geschlossenen - Reglerschaltung 
helfen da.

Autor: Hugo Miller (Gast)
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Also so :


Vin o---[L]-+---[ Stepup ]---[L]-+---o Vout
            |                    |
           [C]                  [C]
            |                    |
           ---                  ---

Ich nehme an die Filterfrequenz berechnet sich nach der ueblichen LC 
Filter Formel. Der Filter wird also nicht breitbandig. Muss ich den 
Filter auf die Schaltfrequenz des Wandlers auslegen ?

Autor: Jankey (Gast)
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wie wärs wenn du einfach den Stepup richtig baust? die Beiden Eingangs 
und Ausgangs Kondensatoren am GND Layoutmässig gleich nebeneinander 
hängen und die schaltkreise halt so eng wie möglich das du keine 
Antennen baust.

Autor: Hugo Miller (Gast)
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Richtig aufgebaut soll der schon werden. Aber den Werbeversprechen von 
Low-Noise, usw. glaube ich nicht ganz. Deshalb denke ich jetzt schon an 
Optimierungen die nicht zur ueblichen Minimalbeschaltung gehoeren.

Autor: Detlef _a (detlef_a)
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Genau an die Layoutvorgaben der Chiphersteller halten, die kennen ihre 
Pappenheimer. Mehrere stepups gegenphasig laufen lassen, denn ändert 
sich die Eingangsspannungsbelastung nicht so dolle. Blocken ist super. 
Die Einlassung, daß kleines ESR zu Instabilitäten führen kann ist mir 
unbekannt und kann ich auch nicht nachvollziehen, damit verschenkt man 
doch Wirkungsgrad!?

Cheers
Detlef

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Wenn man es ganz gut machen will, Regler komplett in ein Blechgehäuse 
einlöten und die Zuleitungen mittels Durchführungskondensatoren (1-10nF) 
nach außen führen. 1nF-Duchführungskondensatoren sind typischerweise 
zwischen 3 und 500MHz verwendbar, 10nF gehen schon ab 500kHz.

Dann sieht das so aus:
       ___                              ___
Vin o------[L]-+---[ Stepup ]---[L]-+---------o Vout
       ---     |                    |   ---
        |     [C]                  [C]   |
        |      |                    |    |
       ---    ---                  ---  ---
Gruß
Jadeclaw.

Autor: Hugo Miller (Gast)
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Wie funktioniert ein Durchfuehrungskondensator ? Wie wird er 
physikalisch angebracht ?

-Hugo

Autor: Winfried (Gast)
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Wie ein normaler Kondensator mit dem Vorteil, dass du dir nicht durch 
Leitungen nach dem Kondensator wieder Störungen einkoppelst, weil der ja 
direkt im Durchbruch des Gehäuses verbaut ist. Wird ins Blechgehäuse 
eingelötet.

Autor: Winfried (Gast)
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Autor: mandrake (Gast)
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Wir benutzen auch gerne stromkompensierende Drosseln. Die Bügeln eine 
Menge wieder aus. Würde jeweils eine an Ein- und Ausgang hängen.
Man sollte aber eines bedenken, Spulen begrenzen den Stromanstieg und 
somit auch den Ladestrom des Eingangselkos des Wandlers. Das könnte dazu 
führen, dass die Spannung am Eingang des Wandlers stark einbricht. Ein 
größerer Elko wäre hier anzuraten.

Autor: Wolfgang (Gast)
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@mandrake: Wie verschaltest Du die stromkompensierte Drossel, wenn 
Eingang und Ausgang gemeinsame Masse haben? Der OP hat dazu leider 
nichts geschrieben, aber ich vermute mal, dass das ein System ist, wo 
man die Masse nicht so leicht auftrennen kann.

Gruß,
Wolfgang

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