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Forum: HF, Funk und Felder Frage zu Direktmischer


Autor: Eddie (Gast)
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Hallo Forum!

Kann mir einer von euch HF-Profis bitte sagen, wo die Resonanzfrequenz 
des Schwingkreises am Eingang der Schaltung liegen muß? Ist das die 
Mittenfrequenz des Nutzsignales oder die Trägerfrequenz des Senders? 
...oder vielleicht eine ganz andere? Ich bin da hängen geblieben, weil 
an der Induktivität kein Wert steht.
Außerdem würde mich noch interessieren, ob die Teilung der Kapazität in 
1/4 und 3/4 sehr wichtig ist, oder ob man auch andere Verhältnisse 
verwenden kann.

Vielen Dank schon mal im voraus.
Eddie

Autor: Sascha Bader (sbader)
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Viele Infos zu DRM findet man bei B. Kainka und/oder Elektor: 
http://www.b-kainka.de/drm.htm

Bin zwar kein HF-Mensch, aber vom Prinzip her sollte der 
Eingangsschwingkreis wohl auf die Trägerfrequenz abgestimmt sein. Sonst 
kriegt der Mischer ja nix zu Mischen. Oder irre ich mich da?

Autor: Netbird (Gast)
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Trägerfrequenz des Senders: 6095KHz. Dann erhälst du bei 12KHz die 
Bezugsfrequenz für die Seitenbänder, falls der Quarz auf seiner 
Sollfrequenz 6107KHz schwingt.

Autor: Martin L. (Gast)
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Eingangsschwingkreis, wie gesagt, auf Trägerfrequenz. Das Verhältnis der 
Kapazitäten soll wohl eine Impedanzanpassung an die 50 Ohm sein. Wird 
zwar nie und nimmer 50 Ohm erreichen weil der Schwingkreis ja eine 
einigermaßen undefinierte Impedanz hat die man dementsprechend auch 
nicht kennt. Aber bei Resonanz wird eher die Eingangsimpedanz des 
Mischers dominieren.
Ich würde bei der Schaltung noch einen kleinen Luft-Dreko einbauen und 
dann auf maximales SNR abstimmen.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Eddie (Gast)
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Ich danke euch vielmals!

Viele Grüße
Eddie

Autor: Eddie (Gast)
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Ich bins nochmal...

Könnte mir vielleicht noch jemand sagen, wie die einstellbaren 
Induktivitäten auf deutsch (bzw. bei Reichelt oder Conrad oder so) 
heißen? In Eagle nennen die sich inductor-neosid.

Danke
Eddie

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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L=1/sqrt(4 * Pi^2 * f^2 * C)
33p in Serie zu 100 p sind etwa 25p,(dazu kommt der Mischereingang)
das ergibt 85µH für 6,095 MHz
Reichelt hat außer Schalenkernen keine abgleichbaren Induktivitäten 
mehr. Aber durch die Bedämpfung mit der Antenne ist das Kreis sowieso 
ziemlich breit. Eigentlich kein Direktmischer, sondern ein Superhet mit 
12 KHz ZF ohne Spiegelfrequenzunterdrückung 24 kHz neben der 
Sollfrequenz.

Autor: Stefan May (smay4finger)
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Bei Conrad gibt es preiswert einen Spulenbausatz. Artikelnummer habe ich 
leider nicht parat. Damit kann man die Spulen für so ein Radio selbst 
wickeln. Ich habe in meinen Empfängern recht gute Erfahrungen mit denen 
gemacht.

mfg, Stefan.

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