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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hilfe bei H-Bücke (Automatisierungstechnik-Vortrag)


Autor: Julia Gehrke (Firma: Büro Planwerk) (julgehrke)
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Hallo,

wir sind zwei Wi - Ing. Studentinnen, die kurzfristig einen Vortrag über 
die H-Brücke halten sollen. Es soll nicht so tiefgreifend werden, aber 
immerhin etwa 20 Minuten dauern.

Wer kann uns da Hilfestellung geben? Unser Wissen im technischen Bereich 
ist doch eher begrenzt. Wir sind dankbar für jede auch noch so kleine 
Hilfestellung.

Unser "Rohentwurf" ist als Anlage beigefügt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Julia Gehrke (Firma Büro Planwerk) (julgehrke)

>Unser "Rohentwurf" ist als Anlage beigefügt.

Der fehlt.

http://www.google.de/search?hl=de&q=h-bridge&btnG=...

MfG
Falk

Autor: Julia Gehrke (Firma: Büro Planwerk) (julgehrke)
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Hallo Falk,
wir versuchen es noch einmal die Datei hoch zu laden, hoffe das liegt 
nicht an dem Mac.
Danke für deinen Link, wir müssen vorab noch gestehen das unser 
Fachenglisch in diesem Bereich nicht unbedingt einsetzbar ist, so dass 
ich hoffe das deine links nicht alle auf englisch sind, dann wären wir 
mal wieder überfordert ;-( peinlich aber wahr.
Vielen Dank noch einmal für deine Hilfe, Grüsse Julia und Michi

da das hochladen nicht funktioniert, hier der text:
Eine H-Brücke (Brückenschaltung)ist eine Elektronische Schaltung die 
ermöglicht, in der einen oder anderen Richtung(vorwärts und rückwärts) 
die DC-Motoren zu starten. Eine Brückenschaltung besteht in der 
Grundform aus fünf Zweipolen, die in Form des Großbuchstabens H 
zusammengeschaltet sind. Die Querverbindung heißt Brückenzweig.
Eine Brückenschaltung aus Widerständen kann man als Parallelschaltung 
zweier Spannungsteiler interpretieren, zwischen deren Ausgangsklemmen 
der Brückenzweig liegt. Der Vorteil der Brückenschaltung gegenüber einem 
einzelnen Spannungsteiler besteht darin, dass man die Spannung und den 
Strom im Brückenzweig je nach Einstellung der Widerstände nicht nur in 
der Höhe sondern auch in der Polarität verändern kann.
Hierbei wird bei Brückenschaltungen zwischen Viertel- (ein Widerstand 
variabel), Halb- (zwei Widerstände variabel) und Vollbrücken (vier 
Widerstände variabel) unterschieden.
Die H-Brücke hat vier Schalter: S1, S2, S3 und S4. Wenn
Schalter S1 und S4 geschlossen sind und S2 und S3 offen, läuft der Motor 
in eine Richtung (vorwärts). Wenn das Gegenteil der Fall ist, d. h., 
wenn S2 und S3 geschlossen sind und S1 und S4 sind offen, läuft der 
Motor in die andere Richtung(rückwärts).
Anwendungsbeispiel: Stellen Sie sich ein Bohrer vor. Durch den Motor im 
Inneren dreht sich der Bohrer. Dieser hat eine H-Brücke, die den Motor 
steuert. Wenn jemand in eine Wand bohren möchte, drückt er einen Knopf, 
der die Schalter S1 und S4 der Brücke schließt. Wenn der Bohrer aus der 
Wand soll, drückt man einen anderen Knopf der S1 und S4 öffnet und S2 
und S3 schließt. Der Bohrer dreht sich dann rückwärts aus der Wand.
Stellen Sie sich eine andere Situation vor: Der Motor läuft in der einen 
oder anderen Richtung (vorwärts oder rückwärts). Jetzt wollen Sie den 
Motor zu stoppen. Eine Möglichkeit dies zu tun ist, alle Schalter zu 
trennen. Der Motor läuft aufgrund der Trägheit weiter und wird 
schließlich irgendwann stoppen. Dies nennt man "freien Lauf". Wenn 
erzwungen werden soll, dass der Motor sofort stoppt, d.h. den Motor zu 
"bremsen", müssen die Schalter S2 und S4 und offenen Schaltern S1 und S3 
geschlossen werden.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Hi,
mal interessehalber: was ist denn das für ein Studiengang, wo man mit 
begrenzten Wissen über Technik Vorträge über H-Brücken hält ? :-o

Ansonsten:
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Getrieb...
http://de.wikipedia.org/wiki/Vierquadrantensteller
http://en.wikipedia.org/wiki/H-bridge

Gruß
Andy

Autor: Thomas B. (detritus)
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Julia Gehrke wrote:
> Anwendungsbeispiel: Stellen Sie sich ein Bohrer vor. Durch den Motor im
> Inneren dreht sich der Bohrer. Dieser hat eine H-Brücke, die den Motor
> steuert. Wenn jemand in eine Wand bohren möchte, drückt er einen Knopf,
> der die Schalter S1 und S4 der Brücke schließt. Wenn der Bohrer aus der
> Wand soll, drückt man einen anderen Knopf der S1 und S4 öffnet und S2
> und S3 schließt. Der Bohrer dreht sich dann rückwärts aus der Wand.


Das ist mir jetzt neu...

Wenn ihr statt Bohren was mit Gewindeschneidern respektive -bohrern 
schreibt, kommt es eher hin.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Julia Gehrke (Firma Büro Planwerk) (julgehrke)

>da das hochladen nicht funktioniert, hier der text:

Das funktioniert schon. Ihr müsst nur direkt nach Auswah der Datei auf 
ABSENDEN drücken. Drückt ihr nochmal auf Vorschau muss die Datei neu 
ausgewählt werden.

>Eine H-Brücke (Brückenschaltung)ist eine Elektronische Schaltung die
>ermöglicht, in der einen oder anderen Richtung(vorwärts und rückwärts)
>die DC-Motoren zu starten.

Schlechte Formulierung. Die DC-Motroen werden nicht gestartet, sondern 
betrieben. Sind doch keine Verbrennungsmotoren ;-)

> Eine Brückenschaltung besteht in der
>Grundform aus fünf Zweipolen, die in Form des Großbuchstabens H
>zusammengeschaltet sind. Die Querverbindung heißt Brückenzweig.

Naja, kann man so sagen.

>Eine Brückenschaltung aus Widerständen kann man als Parallelschaltung
>zweier Spannungsteiler interpretieren, zwischen deren Ausgangsklemmen
>der Brückenzweig liegt.

Was hat das denn hier verloren?

> Der Vorteil der Brückenschaltung gegenüber einem
>einzelnen Spannungsteiler besteht darin, dass man die Spannung und den
>Strom im Brückenzweig je nach Einstellung der Widerstände nicht nur in
>der Höhe sondern auch in der Polarität verändern kann.

Stimmt, aber vergesst das mit dem Spannungsteiler. Das passt hier nicht 
wirklich.

>Hierbei wird bei Brückenschaltungen zwischen Viertel- (ein Widerstand
>variabel), Halb- (zwei Widerstände variabel) und Vollbrücken (vier
>Widerstände variabel) unterschieden.

Geht es in eurem Vortrag um Brückenschaltungen allgemein oder H-Brücken 
als Motortreiber?

>Die H-Brücke hat vier Schalter: S1, S2, S3 und S4. Wenn
>Schalter S1 und S4 geschlossen sind und S2 und S3 offen, läuft der Motor
>in eine Richtung (vorwärts). Wenn das Gegenteil der Fall ist, d. h.,
>wenn S2 und S3 geschlossen sind und S1 und S4 sind offen, läuft der
>Motor in die andere Richtung(rückwärts).

Und hoffenlich schliess niemand S1 und S2 gleichzeitig ;-)

>Anwendungsbeispiel: Stellen Sie sich ein Bohrer vor. Durch den Motor im
>Inneren dreht sich der Bohrer.

Komische Formulierung? Bohrer mit Motor im Inneren? Eher eine 
Bohrmaschine.

>"bremsen", müssen die Schalter S2 und S4 und offenen Schaltern S1 und S3
>geschlossen werden.

Wieso bremsen in Gänsefüsschen? Das ist wirklich bremsen.

Ausserdem ist wie bereits bemerkt das Beispiel einer Bohrmaschine 
untauglich. Eher Akkuschrauber um Schrauben rein oder raus zudrehen.

MFG
Falk

Autor: Gast (Gast)
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Achja, die Wirtschaftsingenieur-Studentinnen haben wohl das Ingenieur 
bei der Wahl des Studienganges übersehen oder ignoriert?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Eine Brückenschaltung besteht in der
>Grundform aus fünf Zweipolen, die

Wer erzählt denn sowas?

Lernt man sowas im Fach "Elektrotechnik für Nichtelektrotechniker" ?


>die DC-Motoren

Es können auch AC-Motoren sein. Wieso funktioniert sonst ein
Frequenzumrichter?

Autor: 0815Gast (Gast)
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Hallo,
um was soll es denn gehen?

eine Wheatstonesche Messbrücke:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wheatstonesche_Messbr%C3%BCcke

oder um einen Vierquadrantensteller (Das Wort ist mir auch neu ;):
http://de.wikipedia.org/wiki/Vierquadrantensteller

Und schreibt bitte nicht zu viel aus Wiki ab ;)
http://de.wikipedia.org/wiki/Vierquadrantensteller
das kommt nicht so gut an da dies keine sichere Quelle ist... da kann 
jeder sonst was reinschreiben.
Wikipedia sollte nur als Sprungbrett dienen. Hierfür ist es aber sehr 
gut geeignet.

Grüße

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