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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DVI ansteuerung


Autor: Cr0oK (Gast)
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hi ich wollte mal fragen ob jemand sich mal mit DVI signalen für tft
displays beschäftigt hat. und wie ich das machen kann das ich von einem
µprozzesor einen tft ansteuern kann würde mich freuen.
thx
und guten rutsch nachträglich an alle

Autor: ape (Gast)
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also ohne jetzt ahnung vom dvi zu haben würd ich ma sagen das das
ziemlich schwer sein dürfte da dvi ne ziemlich üble
hochgeschwindigkeits-schnittstelle is.

Nur ma so als rechenbeispiel:
1024x768 pixel, jeder pixel 32 bit, und das 60 mal pro sekunde, macht
nach adam riese 180mb/s, wenn ich mich nich gerade aufm taschenrechner
vertippt hab.

Autor: Breti (Gast)
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Hi,

also das ist für mich gar nicht mal so sicher. Wenn man das Display
natürlich in voller Geschwindigkeit und mit voller Auflösung betreiben
will, so hast du wohl recht.
Eine 640*480er Auflösung würde wahrscheinlich aber schonmal
ausreichen.
Die Quizfrage, die sich mir hier stellt ist viel eher:

Kann ich ein DVI Display auch total langsam ansteuern?

Ich kenne mich damit leider (noch nicht) so aus, aber für mich
erscheint es sinnvoll, dass ein Display seinen Grafikinhalt behält, bis
es ein neue Daten (Bild, Zeile, Pixel - wie auch immer) erhält.
Wenn dieses der Fall ist, so könnte man ja gemütlich seine Daten mit
nem yC senden und dann mal irgendwann, wenn man mal wieder Lust hat,
updaten. Für Menus oder sonstige Anzeigen wäre das dann sicherlich eine
ziemlich coole lösung.

Gruß,
      Thomas

Autor: Sf2 (Gast)
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Ich glaub nicht, dass man des langsamer ansteuern kann. Weil z.B. 75 Hz
is ja eine Bildschirmaktualisierungsrate. und da muss der bildschirm
des bild komplett neu aufbauen. und zieh mla den stecker raus...dann
hast du sofort ein schwarzes bild und das alte verschwindet.
wo soll der bildschirm denn das bild speichern ?
Ich glaube nicht, dass der bildschirm des zwischenspeichert.
Aber wenn doch wär das wirklich ein interessantes thema !


MfG Sf2

Autor: Mr_Boertsch (Gast)
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Hier mal ein paar Eckdaten

Maximaler Pixeltakt pro Kanal: 330 MHz
Datenübertragungsrate bis zu 1,65 Gbit/s

http://www.interfacebus.com/Design_Connector_Digit...

Hier noch ein interessantes IC:

http://www.chrontel.com/products/7009.htm#Datasheet

Je nach auflösung brauchts dann aber schon ein abartiges FPGA.

Autor: Mr_Boertsch (Gast)
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Und das ultimative

Die Spezifikationen des DVI:

http://www.ddwg.org

Sieht recht übel aus!

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

@ape
Es sind natürlich nur 24Bit pro Pixel nötig. Den Alpha-Kanal schickt
man üblicherweise nicht zum Monitor.

So ein TFT braucht ständig neue Daten. Man kann zwar auch langsamer
ansteuern als mit 60Hz aber irgendwann sieht man dann wie die Daten
"ins Display tröpfeln". DVI sollte sich aber mit einem FPGA und
passendem Treiberchip machen lassen. So ultrakomplex ist das nun auch
wieder nicht. Aber ganz sicher nichts für einen AVR. Um ein Farb-TFT
schnell genug (also etwas mehr als 1fps) mit Inhalt füllen zu können
brauchts einen ordentlich schnellen Rechner dahinter.

Matthias

Autor: Jens123 (Gast)
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kleiner tipp

hol dir eine billige AGP Grafikkarte und steuer diese an ist deutlich
einfacher..

ich weiss, dass es zumindest damals mit den standart PCI / VGA Karten
ging

Gruss Jens

Autor: Mr_Boertsch (Gast)
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Genau das mit der AGP Karte habe ich mir auchnoch überlegt. Aber
Trotzdem ob hier ein AVR ausreicht bezweifle ich.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

PCI? An einem AVR? Aber sicher doch. ISA ist kein Problem aber PCI ist
da schon ein ganzes Stück komplexer. Aber warum überhaupt auf so alte
Technik setzen? Ich bin für PCIe@AVR!

Matthias

Autor: Breti (Gast)
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Hi,

also ich habe gestern auch nochmal in der DVI Spezifikation
herumgeblaettert. Es steht drin, dass die minimale aufloesung, die ein
display unterstuetzen muss bei 640*480 mit 60Hz liegt. Das sollen dann
angeblich etwas ueber 25Mhz an Takt sein. Liegt der Takt darunter, so
soll das Display annehmen, das es nicht mehr angeschlossen ist und sich
abschalten. Es bleibt somit die Frage, ob man das irgendwie einfach
realisieren kann.
Richtig cool waere so ein seriell zu dvi adapter, den man einfach mit
ascii zeichen fuellt und der dann die ausgabe macht. etwa so wie ein
text lcd.

hat jemand schon erfahrungen mit normalen roehrenmonitoren an
mikrocontrollern? wie macht man das dort?

Gruss,
       Thomas

Autor: Jens123 (Gast)
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Aber immerdoch...

ein bekannterh atte sowas damals mal mit einer VGA Karte gemacht k/a,
wie aber er hatte direkt die Grafikkarte angesprochen
sollte im grunde ja kein problem sein...

Die frage ich mehr, welche aufloesung etc das ganze nutzen soll
in welchem mode
und und und

wenn es nur Text ist sollte auch ein VGA Signal reichen mit einer
allten kleinen ISA Karte ;)

Autor: Mr_Boertsch (Gast)
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Naja. Möglich ist nahezu alles. Die Frage ist nur lohnt sich der
Aufwand.

Autor: ERDI-Soft (Gast)
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Ich würde da mal auf die Seite von Texas Instruments gehen und mir nen
fertigen DVI-Transmitter aussuchen.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

und dann? Die Daten muß man immer noch irgendwie zur Verfügung stellen.
Ohne echten Grafikchip bzw. einen FPGA ist da nichts zu machen. Schon
garnicht mit einem AVR.

Matthias

Autor: ERDI-Soft (Gast)
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Zumindest brauchst du dich nicht mehr um die Generierung der Signale zu
kümmern. Die Daten in ausreichender Geschwindigkeit zu liefern ist
natürlich wieder ein anderes Problem.

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

anscheinend ist Matthias ein FPGA Haendler :) Nein Scherz beiseite....

1. Bevor man es auf einen Roehrenmonitor ausgibt kann man sich ein 37cm
Porti TV hinstellen. Diesen kriegt man auch mit einem AVR locker
angesteuert.

2. Anstatt des FPGA's koennte man auch ein ARM7 nehmen.

Mfg
Dirk

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

für VGA brauchst du eine Datenrate von
640  480  3Byte * 60 1/s ~ 55MB/s

Das schaft kein ARM7. Selbst ein nicht mehr ganz aktueller PC hätte
dammit seine Probleme. Deswegen gibt es Grafikkarten.

Matthias

Autor: Axos (Gast)
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wie kommt ape eigentlich auf 180 MB/s ?
Ich komme auf ein bisschen höheren wert. Kann aber auch sein, dass ich
mal wieder nen denkfehler hab!

Ain ARM7 schafft auch nicht mehr als 130 MIPS. Das würd für so ne
datenmenge selbst bei 1nem befehl pro bit nie gehen.

MfG Axos

Autor: Breti (Gast)
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Hi,

die Geschwindigkeit scheint wohl wirklich das Problem zu sein. Ich
würde schon ganz gern mit nem möglichst kleinen Controller (z.B. AVR)
das Ganze Teil ansteuern. Der ist aber - wie schon erwähnt - zu
langsam, um die Signale selbst zu erzeugen.
Auf jeden Fall benötigt man einen TMDS Encoder, der dann das Signal zum
Monitor schickt.
Was fehlt ist ne Art zwischenkomponente - sprich ein Chip, der im
Prinzip irgendwie Grafikram hat (am besten für 2 Bilder, die man
umschalten kann), den man langsam und gemütlich vollmachen kann und der
dann konstant das Display über den TMDS Encoder mit den Daten in
ausreichender Geschwindigkeit ansteuert.
Ne Grafikkarte wäre hier evt. ne möglichkeit - wobei die eigentlich
schon viel zu viel kann.
Ein einfacher Mikrocontroller reicht wohl nicht, um so schnell die
Bilddaten zu liefern.
Hat jemand ne Idee, ob es so einen "Wandlerchip" (mit ausnahme auf
grafikarten) fertig gibt?

Gruß,
    Thomas

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