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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Digital-Oszi für PC (z.B. velleman) empfehlenswert?


Autor: Sebastian Wille (Gast)
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Hi,

ich habe mir vor ein Oszilloskop zu kaufen und überlege mir nun, wie
die Digital-Oszilloskope für den PC (über parallele Schnittstelle bzw.
USB) von der Qualität her sind. Kennt z.B. jemand die Teile von
vellemann? Gibt's bei Conrad und elv.

Ich möchte z.B. I2C-Protokolle oder ähnliches mitschreiben oder vom AVR
generierte Frequenzen bis 20kHz messen usw. Also eher digitale
Aufzeichnung als sehr hohe Frequenzen.

Was haltet ihr von den Dingern? Hat jemand eines?

Danke!

Sebastian

Autor: Peter Fleury (Gast)
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Schau mal Digitrace an:
A logic analyzer using the PC's parallel port.
http://www.xs4all.nl/~jwasys/old/diy2.html

Autor: Sebastian Wille (Gast)
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Hi Peter,

sieht ja echt interessant aus! Hast Du das Kabel schon gebaut und das
ganze mal getestet?

Naja, ist ja nicht so viel Aufwand, ich werd's morgen mal
ausprobieren!

Sebastian

Autor: Henning (Gast)
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ich würd das pc ossi nich empfehlen, hab mal die isa karte von conrad
zuhause gehabt und getestet, aber mord´s probleme beim triggern gehabt.
und somit mit den daten auch nix anfangen können. mann kann nur blind
was messen, oder mit einer langen verzögerung...

hab mir dann nen analoges hardware oszi gekauft und will mir ein
logicanalizer für den pc bauen.

für die 20kh ist das ganze aber irgendwie nicht schlecht, aber i2c
mittriggern? ich weiss nich (obwohl, wenn ich jetz drüber nach denke,
müsste das doch eigentlich gehen?!) naja ich hab´s in schlechter
erinnerung.

Autor: Ratber (Gast)
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Nanana

Die neueren Modelle sind nicht so übel.

Solange man nicht allzuhochfrequente Signale hat geht das schon ganz
gut.

die Parportmodelle würde ich aber weglassen.

Wenn schon Extern dann USB weil der Datendurchsatz einfach größer ist.
und zum anderen merkt man an der fehlenden W2k/XP unterstützung das die
Teile schon alt sind.

Am besten ist aber ne PCI-Karte aber das ist dann auch Teurer.

Letztere (USB,Karte) sind zwar am Modernsten aber wenn man den Preis
sieht (Karte ca. 500-600 Eur ,USB noch Teurer) dann kann man sich auch
gleich nen Digioskar kaufen.

also vergleichen was das Zeug hält und auch die Software beachten.

Autor: Peter Fleury (Gast)
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@Sebastian
Natürlich habe ich Digitrace getestet, funktioniert einwandfrei auch
unter WinXP, dort braucht es allerding noch den allowio Driver.
Ich verwende Digitrace speziell zum analysieren von I2C und
IR-Fernbedienungs-Codes.

Autor: Michael (Gast)
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Also ich hab ein PCS64i von Velleman und bin damit
sehr zufrieden. USB statt Parallelport ist Unsinn,
es werden eh nicht soviele Daten übertragen. Kann mann leicht selbst
ausrechnen. Keine Unterstützung von Win2000/XP ist ebenfalls Unsinn,
die aktuelle Software von der Homepage läuft problemlos auf beiden
Systemen.

Autor: Ratber (Gast)
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@Michael

"USB statt Parallelport ist Unsinn,
es werden eh nicht soviele Daten übertragen. "

Ich sagte ja schon.Es kommt auf die Datenmewnge an.

Ich für meinen Teil könnte damit schon nix mehr anfangen.

"Keine Unterstützung von Win2000/XP ist ebenfalls Unsinn,
die aktuelle Software von der Homepage läuft problemlos auf beiden
Systemen."

Da hab ich mich an die Anzeigen gehalten.
Wenn der Parport genutzt wird ist oft mit den ünblichen Probs unter
NT-Systemen zu rechnen.Manchmal reicht nen Porttreiber aber manchmnal
eben nicht.
Wenn also W2k/XP nicht angegeben werden ist oft was im Busch.

also doch nicht so ein "unsinn" was ich geschrieben hab denn wenn es
schon länger W2k/XP fähige Soft gibt dann ist es einwenig
unverständlich warum es nicht im Webetext dabeisteht.Is ja schließlich
ein Verkaufsargument ne ? ;)

Autor: Michael (Gast)
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@ ratber

welche Auflösung brauchst du denn ?

Bei 8bit Wandlerauflösung in y-Richtung und
8bit in x-Richtung brauchst du 8kB pro Screen.
Bei 25 Bildern pro Sekunde sind das 200kB/s.

256x256 Pixel Auflösung reicht mir allemal.

Gruß Michael

Autor: Ratber (Gast)
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Du hast meinen Post ganz oben nicht richtig gelesen.

Dort hab ich ja drauf hingewiesen das es ne Frage des Signals und der
Frequenz ist.

Ich persönlich besitze einige Analoge und nen Analog/Digitales (Altes
HM 205-2 was dank regelmäßiger Wartung immernoch Perfekt läuft).

Den Digitalteil nutze ich nur bei recht langsamen Signalen.
Wenn es irgend geht nutze ich nur Analog.

Das liegt daran das 8-Bit Auflösung eben nicht gerade sehr fein ist.

Im Groben entspricht es auch dem was die Externen Geräte bringen.


Für NF und etwas mehr reicht es aber wenn es schon um Verzerrungen geht
kannste mit 256 Stufen nix mehr anfangen.

Wie gesagt  isses ne Frage des Signals.

Ein weiters Kriterium ist der 2 Kanalbetrieb womit du schon beim
Doppelten Datendurchsatz plus Protokoll bist.


Einen echten leistungsfähigen Oskar kann man mit diesen Geräten nicht
ersetzen.

Für kleinkram reicht es aber mehr auch nicht.

Ich hab oben eigenlich nur geschrieben weil die Geräte total verteufelt
wurden was auch nicht ganz stimmt und das man ,wenn möglich, auf USB
gehen sollte denn normalerweise hat man nur einen Parport.


Zudem ist es beim messen absolut nebensächlich ob der durchsatz stimmt
wenn die Schnittstelle einen Echtzeitbetrieb nicht zuläst bzw. für
aussetze sorgt.

Der Parport ist zwar ne Möglichkeit aber nicht der weisheit letzter
Schluß in der Sache.

Am liebsten würde ich solche Geräte ,wenn schon extern, am Firewire
betreiben da dort die nötigen Technischen Vorraussetzungen besser
gegeben sind.

Ich denke mal du versthst was ich meine

Autor: Dominik (Gast)
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Hi!

Hat jemand erfahrung mit diesem teilen:
http://www.bitscope.com/

Ich habe auch schon einige Zeit im Netz gesucht und das sieht richtig
anständig aus.
Ist preislich sicher nicht so güsntig wie ein selbstbau aber kann auch
ne Menge...

Autor: Sebastian Wille (Gast)
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Hi Peter,

ich habe mir das Kabel nun gebaut und muß sagen, daß ich echt faziniert
bin! Mein erster Logik-Analyser! :-)

Danke nochmals!!!

Sebastian

Autor: Beeblebrox (Gast)
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Bei www.wittig-technologies.de gibts ein Benchscope für recht wenig
Geld. Ist ähnlich den digitalen Dingern von Tektronix. Für den privaten
Gebrauch kann ich das empfehlen (wenn 20 MHz ausreichen), aber erst
seit der neuesten Firmwareversion, die man auf der Webseite downloaden
kann.

Autor: Steffen Damelang (Gast)
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Hallo ...

ich habe zu dem noch eine andere Frage ...

Das Gerät sieht ja ganz interessant aus ... aber warum wurde auf der
Seite für den Adapter nicht die +5V-Versorgung aus der
Druckerschnittstelle verwendet, um den Bustreiber zu versorgen.

Sonst muss man ja auch noch eine externe Spannungsquelle zur Verfügung
stellen.

ist das möglich oder nicht ?

MfG
Steffen

Autor: Henning (Gast)
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die drucker schnittstelle gibt warscheinlich nicht genug strom her,
ausserdem muss da nicht 5V rauskommen, es gibt auch welche mit 3.3volt

eine schaltung aus dem parallelport mit spannung/strom zu versorgen ist
nicht soo die tolle idee, auch wenn sie funktioniert.

Autor: Ratber (Gast)
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Yep,einige mA lassen sich zwar so rauskitzeln aber mehr auch nicht.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

@Ratber:

"(Altes HM 205-2 was dank regelmäßiger Wartung immernoch Perfekt
läuft)."

Was kann man da am Hameg warten außer innen Entstauben? Oder habe ich
da die Ölablaßschraube und die Schmiernippel an meinem Tek 547 und Tek
543 übersehen? Immerhin den Propeller kann man ölen und das Luftfilter
reinigen (kein Witz!). Die Frage ist trotzdem ernst gemeint.

Gruß

Autor: Ratber (Gast)
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Tja auch wenn deine Frage etwas Spitz ist,man kann ne Menge warten.

Äusserlich sauberhalten ist wohl ne Selbstverständlichkeit aber auch
regelmäßig innen etwas abstauben (Is ja schließlich nen Röhrengerät mit
Mittelspannung was Staub anzieht)ist angesagt.

Das wichtigste ist aber den Vogel regelmäßig zu Kalibrieren (Ich lasse
das alle Jubeljahre machen.Kostet 25€).

Denn schon der Heilige Kalibrius sagte "wer mit Mist mißt mißt Mist"

 ;-)

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

wegen den beiden alten TEk habe ich eher Probleme mit Wacklern an den
Umschaltern und Knöpfen. Die Geräte habe ich aber schon so bekommen.
Vermutlich waren die Vorbesitzer nicht so zimperlich mit den Ungetümen
und haben die Kontaktoberflächen abgenutzt. Insbesondere die 1A1-Unit
(das ist ein Einschub) hat stark gelitten. So ist mit Wartung also
gemeint, daß das Gerät innerhalb der Spezifikation arbeitet. So weit
der Exkurs.

Gruß

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,deswegen kaufe ich keine Gebrauchten MEßgeräte.

Man weiß nie was damit ist.


Is wie Autokauf ;)

Autor: Michael Seebauer (Gast)
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Also ich hab ein PCS64i von Velleman nach der Installation von XP wird
es nicht mehr erkannt. Ich bräuchte die neuste Software für XP.
Wer kann mir helfen?

MfG
Michael

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

der Hersteller?

Matthias

Autor: Seebauer (Gast)
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Ich denke mal du meinst Voltcraft (Conrad).

MfG
Michael

Autor: kleinbach (Gast)
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Habe nun ach, ..
.. auch schon ne Weile nach einem vernünftigen DSO Ausschau gehalten
und bin jetzt kurz vor der Entscheidung, mir so ein 20MHz Benchscope
von Wittig zu kaufen.

Gibt es irgend jemand da draussen, der da ein Statement dazu abgeben
kann (Qualität,Bedienfreundlichkeit, Software, Schnittstellen, ...)

Autor: Rolf Backe (Gast)
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Ich habe den PCS64i, lief tatellos bis zur Umstellung auf XP. TransR
funktioniert auch weiterhin, aber bei Oszi wird Gerät nicht erkannt.
Nach einigem Probieren klappte es dann doch plötzlich. Weis aber nicht
warum.
Nun habe ich ScopeIt dazu und habe das selbe Problem. TransR
funltioniert, Oszi nicht. Auch die Tipps des Software-Hersteller
haben nichts gebracht.
Das Ganze soll auf einem Toshiba-Laptop laufen.
Kann mir jemand helfen?
Rolf, Dresden

Autor: Hans-Peter Purchess (Gast)
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Liebes Hobby Team,
anbei ein interessanter Link zum PCS64i mit der Produktbeschreibung und
den technischen Details.
http://www.audioxpress.com/reviews/media/AE400HA.pdf

Das PCS64i Gerät benutze ich gern für meine Hobbyanwendungen im µC
Umfeld und ist für mich völlig ausreichend, funktioniert zudem
einwandfrei unter XP (neueste SW von der Velleman Seite). Die
erzeugbaren txt-Dateien lassen sich problemlos in Excel
weiterverarbeiten und die Anzeigeauslösung selbst bestimmen.

Professionelle DSO's sind hier bei weitem überlegen, aber eben auch
viel teurer. Wie von Euch schon bemerkt ist der Einsatzzweck
entscheidend.

Gruß
Hans-Peter

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