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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie lange dauert ein Tastendruck?


Autor: Falcon (Gast)
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Weiss jemand wie viele ms ein mechanischer Tastendruck so in etwa geht?

Autor: Bensch (Gast)
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Ich schaff bis zu 3 Stunden....

Autor: Fred S. (Gast)
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Hi,

natürlich solange man drückt. Subjektiv "kurz" ist vielleicht ca. 
100-200 ms. Wichtiger ist, was der Schalter vorher und nachher macht. 
Gute Lektüre: http://www.ganssle.com/debouncing.pdf

MfG

Fred

Autor: Falcon (Gast)
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Ich meine im Minimum;-)

Autor: Sebastian :-) (keep_smiling)
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Kommt auf deinen Controller an.

Also wenn man deine Frage genau nimmt, kommt es auf die Person an ;-) 
wie lange die halt so drückt, Bensch schafft 3h, mit würde da früher 
langweilig ;-) )

Versuche es doch mal damit:

Du frägst die Taste ab und sollte diese gedrückt sein, wartest du 
solange, wie diese gedrückt ist - also zum Beispiel
if (B1)
{
  while(!B1);
  printf("Diese Meldung kommt dann nur 1 mal pro Tastendruck")
}

Ich hoffe, das hilft dir weiter..

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Nimm nen Ossi und mess nach, dann weisst Du es. Wichtiger ist aber nicht 
die Dauer des Tastendrucks sondern die Zeit, die das Ding prellt...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Als die ersten Digitaluhren aufkamen, hatten viele davon
eine Stoppuhr eingebaut. Ein beliebtes Spiel unter Halbwüchsigen
war damals: Wer schafft die kürzeste Zeit.

Die Zeiten bewegten sich normalerweise so um die 1 Zehntel Sekunden.

So ändern sich die Zeiten. Damals war man schon fasziniert
einen Knopf möglichst schnell 2 mal hintereinander zu drücken.
Heute muss dabei auch noch Blut spritzen :-)

Autor: Winfried (Gast)
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Wenn es darum geht herauszufinden, was kein Tastendruck sondern nur ein 
Glitch ist, dann würde ich alles unter 10-20 ms nicht als Tastendruck 
auswerten.

Grundsätzlich kann man aber keine Antwort darauf geben, weil das halt 
von dem abhängt, der den Taste bedient und von der Bauart. Du kannst nur 
Vorgaben machen, wie du einen Tastendruck definierst, z.B. >20ms.

Autor: Fred (Gast)
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Hi,

bei den meisten digitalen Stoppuhren war es sogar möglich 0:00:00 zu 
stoppen. Das ging, indem man kurz nacheinander Start und die 
Rückstelltaste gedrückt hat. Eigentlich wurde bloß die Zeit des zweiten 
Tastendrucks angezeigt, die Uhr lief dann im Hintergrund weiter (z.B. 
für die genaue Ansage der Rundenzeit bei fortlaufender Messung). 
Lustigerweise konnten diese Stoppuhren auch noch 100tel Sekunden 
auflösen, obwohl ich bisher niemanden kennen gelernt habe, der auch nmur 
annähernd in dieser Zeitspanne reagieren kann.
Und jetzt zurück zum Thema. Gruß

Fred

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Früher konnten Amateurfunker anhand des Prellgeräuschs erkennen, welcher 
Tastentyp eingesetzt wurde und welcher Funker gerade morst.

Und bei Schnellschreibkontesten dürften wohl nur prellfreie 
Hall-Tastaturen zum Einsatz kommen.

Alle anderen normalen Tastendrücker sind mit 100..300ms bestens bedient.


Die Bank- und Fahrkartenautomaten mit ihren elendig langen vielen 
Sekunden Reaktionszeit bringen mich aber regelmäßig zur Weißglut.


Peter

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Fred wrote:

> Lustigerweise konnten diese Stoppuhren auch noch 100tel Sekunden
> auflösen, obwohl ich bisher niemanden kennen gelernt habe, der auch nmur
> annähernd in dieser Zeitspanne reagieren kann.

Richtig lustig finde ich immer Wettkämpfe, bei denen mit der Hand
gestoppt wird und das Ergebnis auf 1/100 genau angegeben (und auch
so ausgewertet!) wird.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Karl heinz Buchegger wrote:

> Richtig lustig finde ich immer Wettkämpfe, bei denen mit der Hand
> gestoppt wird und das Ergebnis auf 1/100 genau angegeben (und auch
> so ausgewertet!) wird.

Die Ergebnisse können durchaus sinnvoll sein.
Ein routinierter Wettkampfrichter sollte einigermaßen gleichmäßig 
starten und stoppen können, d.h. beide Verzögerungen kompensieren sich.
Nur der Unterschied geht als Meßfehler ein.
Es stoppen ja auch mehrere, falls einer mal abgelenkt wird.


Peter

Autor: Michael P. (desilva)
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Fred S. hat in seiner Antwort oben die - inzwischen fast schon 
"berühmte" :-) - Untersuchung von Ganssle zitiert, in der alles 
drinsteht, was man hierzu wissen muss...

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