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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wo Welchen DTMF Decoder


Autor: Elektrolyt (Gast)
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Hallo Zusammen,

also ich schaue mich nach einem DTMF-Decoder-IC für CMOS-Pegel um, der 
aus einem DTMF-Ton entweder ein Zeichen oder Bitfolge ausgibt. Ich habe 
die Serie von "Mitel" entdeckt, allerdings weiss ich nicht, wo ich die 
Dinger her bekomme. Der MT88L85 hört sich für mich sehr interessant 
an... Hat jemand ne Ahnung, ob die veraltet sind oder ob die eine andere 
Bezeichnung bekommen haben? Hab bei meiner Suche nix gefunden. Reichelt 
führt die Dinger auch nicht (mehr)...
schönen Sonntag Abend noch
Elko

Autor: Hannes Lux (hannes)
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MT8870 bei CSD?

...

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Danke für die schnelle Antwort, aber laut Datenblatt, braucht das Teil 
eine Betriebsspannung von 5V und ich meinte CMOS-Level 3.3V. Der Decoder 
soll mit einem Handy gespeist werden... Kennt jemand ein IC mit der oben 
genannten Funktion und vielleicht auch die Bezugsquelle???
schönen Gruß
Elko

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Deshalb war ja auch das Fragezeichen in meiner Antwort, den CMOS-Pegel 
können auch 5V oder 15V sein. ;-)

Für 3,3V kenne ich keinen, aber das heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.

Allerdings ist die Funktionalität so trivial, dass ich davon ausgehe, 
dass sie (bei moderner 3,3V-Technik) in komplexere Chips mit integriert 
wurde. Es ist also durchaus möglich, dass es keine separaten 
DTMF-Decoder (für 3,3V) mehr gibt, weil die keiner mehr braucht, da 
deren Funktion von hochintegrierten Chips nebenbei mit übernommen wird.

Ist etwa so wie die Tatsache, dass es keine separaten OSD-Chips mehr 
gibt...

...

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Conrad-Nummern hier:
Beitrag "Suche DTMF decoder"
aber ob die auch 3,3V können?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Das ganze kannst du dir auch ganz einfach mit einen AVR Prozessor selber 
bauen. Goertzel Algorythmus ist das Stichwort. Habe Ich selber schon mal 
auf einem ATTINY2313 programmiert. Da kannst du dir das Datenformat auch 
aussuchen wie das uebergeben wird.


Gruss Helmi

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Das wäre doch mal einen Beitrag zur AVR-Artikelsammlung hier wert - 
"AVR-Goertzel" mit Beispielprogramm

Autor: Alex (Gast)
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Die Firma Holtek hat u.a. Chips für communication devices im Angebot. 
Vielleicht ist da was für dich dabei.

Grüße,
Alex

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Helmi
Das ist ja schön. Ich habe für die gleiche Aufgabe 8 
Doppeloperationsverstärker verbauen müssen, um 16 Filter
zu habén. :-(
Von diesem Algorithmus habe ich vorher noch nicht gehört.

MfG Paul

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@Christoph Kessler

Koennte man demnaechst mal machen

@Paul Baumann (Gast)

Der Algorythmus ist an sich schon seit Ende der 1950 Jahre bekannt.
Er braucht aber einiges an Rechenleistung. Und die ist zu vernueftigen 
Preisen er in den letzten Jahren erhaeltlich. Ich habe den Algo. vorher 
schon mal auf einem DSP (LF2407 von TI) implementiert erst danach auf 
einem AVR. Der 2313 ist hier auch fast ausgelastet. Wenn man jetzt noch 
einen AVR mit ADC nimmt dann kann man sich den externen DAC auch noch 
sparen (hatte bei der entwicklung gerade keinen da).


Wenn interesse besteht dann kann ich auch die Eagle Datei fuer Layout 
hier mal posten.

Gruss Helmi

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Helmi
>Wenn interesse besteht dann kann ich auch die Eagle Datei fuer Layout
>hier mal posten.
Ja, Interesse besteht, sogar großes..;-)
Ich baue oft sog. Schumacherstufen. Das wird im Modellbau gern 
verwendet,
um mit einer bestimmten Frequenz z.B. einen Servo anzusteuern. Wie ich 
oben schon schrieb, funktioniert das mit OPV und einem Schwung 
RC-Kombinationen drumherum auch, aber es wird mechanisch so groß. Für 
Schiffsmodelle geht das ja noch.

Mit so einem MT8870 habe ich es auch scho´n gebaut, aber da hatte ich 
nur einen aus einer alten Telefonanlage "geerntet".

MfG Paul

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hallo Paul

hier die Eagle Dateien

Gruss Helmi

Autor: Elektrolyt (Gast)
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Vielen Dank für die Antworten, ich werd mich bezüglich dem Algorithmus 
erstmal schlau lesen, aber ich denke, der Aufwand lohnt sich heute 
vielleicht nicht mehr, sich so ein Decoder selber zu programmieren?! Da 
der MT8870 bei csd nur 1.50 kostet, bei Conrad is das Ding auch 
erhältlich aber für satte 500% Mehrpreis, das is mal krass. Aber wenn 
ich keinen LowCMOS Decoder finde, werde ich da wohl nicht drum rum 
kommen, mir das Ding selber zu coden.
Wie gesagt, Mitel hat die ICs auch für 3.3V Applikationen, allerdings 
nach meinen Recherchen nicht in Deutschland und ich weiss nicht ob Mitel 
2 ICs nach Deutschland schickt.
Vielleicht hat ja jemand noch ein Codebeispiel für den Algorithmus in C? 
Nimmt man da aus besonderen Gründen den Tiny2313 oder wurde es auf dem 
Controller erfolgreich implementiert und getestet?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Helmi
Danke.
MfG Paul

Autor: Helmi (Gast)
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@Elektrolyt (Gast)

>Vielleicht hat ja jemand noch ein Codebeispiel für den Algorithmus in C?
>Nimmt man da aus besonderen Gründen den Tiny2313 oder wurde es auf dem
>Controller erfolgreich implementiert und getestet?

Ich habe den Tiny2313 nur deshalb genommen weil ich den gerade da liegen 
hatte.

In C bei dem Tiny2313 ist das so eine Sache,wie ich oben schon erwähnte 
brauchst ordentlich Rechenleistung und der Prozessor ist fast bis zum 
Kragen ausgelastet und da muss man mit jeden Befehl geizen. Deshalb auch 
der Quarz von 20MHz. Simuliert habe ich das ganze vorher schon in C auf 
dem PC.

Gruss Helmi

Autor: Wolfgang Mües (Gast)
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Es gibt auch einen MT88L70. Der ist für 3.3 Volt.

Davon abgesehen gibt es für den MSP430 eine Application Note, wo der 
DTMF-Decoder mit Digital Wave Filtern gemacht wird.

Das funktioniert ganz gut!

Autor: Elektrolyt (Gast)
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der mt8870 funktioniert auch ganz gut, ist vor paar tagen angekommen, 
aber probleme habe ich mit der Größe des ICs, dass er mit 3.3V nicht 
funktioniert und dass ich nur decodieren kann und nicht coden kann.
Kurz gesagt ich bin immernoch auf der suche nach einem evtl. SMD-IC für 
das empfangen und senden von DTMFs mit einer Betriebsspannung von 3.3V
Laut Suche gibts die Oben genannten ICs von Mitel aber wo erhältlich?
:-( noch imma nööööx besseres gefunden...
LG Elko

Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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wenns auch coden soll gibts da den MT8880. Wird aber auch nur 5V haben 
wollen.

bye

Frank

Autor: Elektrolyt (Gast)
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die komplette serie von mitel ist mir bekannt, allerdings habe ich 
probleme an die ic´s dran zu kommen.
Bei csd gibts den mt8870 für 1.50€ (habe ich bereits) und bei conrad 
kosten die schon 7-8€ (empfänger oder sender/empfänger) aber mir wäre es 
schon lieber (wenn ich schon so "viel" Geld fürn Ic ausgebe, dass er 
dann auch mit 3.3V läuft. Das Wäre meines wissens der MT88L70 wie weiter 
oben schon erwähnt wurde. Aber der codiert auch nicht... gibts denn 
keine anderen hersteller für die dinger DTMF-Transciever???

gruß Elko

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