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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Was macht ein integrierter LCD-Controller?


Autor: Fritz (Gast)
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Hallo,

Was nützt ein uC mit integriertem LCD controller? Steuert man nicht 
sowieso jedes LCD wieder anders an? Was vereinfacht so ein Controller?

Autor: Jörg B. (manos)
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Ich könnte mir darunter sowas wie Text im Grafikmodus und selbigen 
drehen können, Kreisfunktionen mit und ohne Füllung und einiges mehr 
vorstellen.

Das würde dann die Kommunikation zwischen Hauptprogramm und Display 
deutlich vereinfachen und je nach CPU beschleunigen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Fritz (Gast)

>Was nützt ein uC mit integriertem LCD controller?

Er übernimmt die "Drecksabreit" der LCD-Ansteuerung.

> Steuert man nicht sowieso jedes LCD wieder anders an?

Warum? das wäre jedesmal neur Aufwand.

> Was vereinfacht so ein Controller?

Die Ansteuerung. Dem Controller sagt man, "Zeichne an Postition x,Y ein 
A". Das macht der dann. Ohne diesen Controller muss dein Controller die 
dynamische Ansteurung des LCDs per Multiplexing machen. Das 
kosteteiniges an Aufwand.

MfG
Falk

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Naa... "LCD" ist erstmal nur Glas. Um dadrauf was anzuzeigen, brauchts 
nen Controller, der z.B. die einzelnen Pixel ansteuert. Das sieht dann 
quasi aus, wie eine Tabelle mit Spalten und Zeilen, und jedes Kästchen 
ist dann ein Pixel, welches vom Controller gezielt ein- oder 
ausgeblendet werden kann (schwarz oder unsichtbar).

Das, was die meisten mit "LCD-Modul" meinen, ist solch ein Glas mit 
Platinchen und integriertem Controller (oft HD***), der dann mit 
irgendwelchen 4-Bit-Bussen oder so angesteuert wird, um dann seinerseits 
die Pixel aufs Glas zu bringen. Das macht er dann per Multiplexing.

Nun gibts halt z.B. auch AVRs, die so einen 
LCD-Multiplex-Controller-Dingchen an Bord haben, das kann dann in 
manchen Situationen eben praktischer sein, als ein LCD-Modul mit 
integriertem Controller.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Fritz wrote:
> ein uC mit integriertem LCD controller?

Du meist also sowas wie den Mega169? Der ist für ein "nacktes" LCD ohne 
eigene Elektronik gedacht. Und die sind in der Ansteuerung eigentlich 
relativ ähnlich. Die Pixel/Segmente werden gemultiplext und mit einer 
Wechselspannung betrieben.

Autor: Andreas K. (a-k)
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LCD blank: keine aktiven Komponenten drauf. Gibt's aufgrund der Anzahl 
Pins nur bei kleinen Typen vgl. Uhr/Messgerätanzeige.

LCD ohne Controller: Als aktiven Komponenten sind 
Zeilen/Spalten-Register und irgendwelche Spannungserzeugungen drauf. Von 
aussen muss so ein Teil mit einem permanenten ziemlich hochfrequenten 
Datenstrom beschickt werden, der die Register mit den Daten füllt und 
damit die Pixel ansteuert. Gespeichert wird nichts. Mit der 
Wiederholrate (50-100Hz) wird der gesamte Bildinhalt jedesmal neu 
übertragen. Grob vergleichbar mit Rechner-Bildschirm, nur anderes 
Interface.

LCD mit Controller: Enthält zusätzlich den Bildschirmspeicher und die 
Erzeugung des o.A. Datenstroms. Das Interface nach draussen erlaubt 
gezielten setzen von Bildpunkten (Grafik) oder Zeichen (Text) und wenn 
nichts kommt bleibt der Inhalt so stehen. Grob vergleichbar mit 
allereinfachster Grafikkarte.

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