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Forum: Platinen SMD - Dosierpistole - für Paste -> brauchbar ?


Autor: Michael J. (jogibaer)
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Hallo,

das Auftragen von Paste auf Pads ohne Hilfsmittel ist ziemlich mühsam.

Was haltet Ihr von Dosierpistolen ? -> siehe Anhang

Jogibär

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Von der linken halte ich nicht viel. Hab zwar noch nie mit so ner 
Handspritze Paste aufgetragen, aber ich gehe davon aus, dass man durch 
die aufzuwendende Kraft und die relativ große Distanz zwischen 
(pressender) Hand und Platine keine saubere Dosierung stattfinden wird.

Das rechte System ist schon ok. Ich arbeite selbst mit einem ähnlichen 
System (Hersteller / Modell müsste ich erst mal nachsehen). Hiermit 
lassen sich Lötpasten (nahezu) perfekt dosieren / aufbringen.

Gruß,
Magnetus

Autor: Alexander D. (alexander_d)
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Hallo Michael,

bei der linken Dosierpistole kann ich mir nicht vorstellen, dass man die 
Lotpaste da hin bekommt, wo man sie wirklich haben möchte. Das rechte 
System ist natürlich viel teurer.

Ein anderes Dosiergerät mit Handbetrieb habe ich hier gefunden: 
http://www.zujeddeloh.de/artikel217.html
Das erscheint mir doch einiges handlicher zu sein. Hat jemand solch ein 
Dosiergerät im Einsatz?

Gruß,
Alexander

Autor: Gerard Choinka (gerardchoinka)
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wie wäre es mit selber bauen?

mit einer Autoluftpumpe, etwas Schlauch, einer leeren Spritze und stück 
Plastik,

die leere Spritze dient als Zylinder der die volle Spritze betätigt, die 
Pumpe wird mit den Fuß betätigt,
das ganze kann man mit etwas Kleber auf einen stück Plastik fixieren 
(wer will kann auch was anders basteln, aber bei den Material Preisen)

Autor: Michael J. (jogibaer)
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Hallo,

das mit der Handspritze habe ich mir schon gedacht.

Selbstbau wäre natürlich auch eine Möglichkeit.
Ich denke, mir wird schon was einfallen.

Wo bekommt man eigentlich einen passenden Schlauch her ?
Der müßte schön druckfest sein und wenig Innenquerschnitt besitzen.

Jogibär

Autor: Norgan (Gast)
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> Wo bekommt man eigentlich einen passenden Schlauch her ?

Autozubehör, Teichbau, Haushaltsmaschinen (Waschmaschinen), vielleicht 
Aquarienzubehör, und natürlich bei Ausrüstern für Druckluftsysteme aller 
Art :-)

Autor: Tom Nachdenk (tom-nachdenk)
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Selbstbau ist schon etwas aufwändiger, der Druck wirkt (zumindest bei 
den professionellen Systemen) direkt auf die Lotpaste in der Kartusche 
und sollte schon halbwegs stabil sein(braucht man also einen 
Druckspeicher/Kessel) und einen Druckminderer, und ein halbwegs 
reproduzierbares Ergebnis zu erhalten. Idealer Weise hat man dann im 
inaktiven Zustand noch ein Rückhaltevakuum das eben so stark ist das die 
Paste in der Kartusche gehalten wird und möglichst nicht ausläuft. 
Ausserdem benötigt man noch eine Zeitsteuerung die dann für einen 
gegebenen Nadeldurchmesser je nach aufzubringender Menge unterschiedlich 
lange 'drückt'.

Irgendwie bin ich der Meinung mal eine Webseite gesehen zu haben wo es 
einen Dispenserbausatz (und Einzelteile) Zu kaufen gab. Kostenpunkt wohl 
um die 150 Euro

Autor: Michael J. (jogibaer)
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Hallo,

ich habe mir auch Gedanken gemacht.
Ich tendiere eher in Richtung Gewindespindel mit Schrittmotor oder
extrem langsam laufenden Gleichstrommotor.

Das könnte man sogar so klein bauen, daß es mehr oder weniger in (auf)
der Hand liegt.
Dann braucht man auch keinen Schlauch.

Ich habe einen Bekannten, der ist Schlosser, kann drehen.fräsen u.s.w.

Mal sehen was der meint.


Jogibär

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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vielleicht sind die schrittmorotren aus disketten / cd laufwerden die 
für die positionierung des lesekopfes zuständig sind das richtige für 
dich? Die gibts komplett mit drehspindel, wie stark die sind kann ich 
nicht sagen, hab noch nie einen angesteuert.

Z.B. im Pollin cdlaufwerksmotoren sortiment sind welche drin.

Autor: Michael J. (jogibaer)
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Hallo,

glaube ich nicht.
Die werden nicht genug Drehmoment liefern.
Man hat zwar durch die Spindel eine Untersetzung, aber ich denke nicht,
das diese ausreicht.


Jogibär

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Stimmt so im nachhinein, der lesekopf sollte ja möglichst schnell bewegt 
werden können, dass dann der drehmoment in der baugröße nicht allzuweit 
reicht ist klar ;)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hehe cool... bei der verdammten Loetpaste von Edsyn braeucht ich schon 
den Druck einer 9mm, dass da noch was rauskommt. Und dann wuerd's mir 
das Ding in der Hand zerreissen und die versteinerten Ueberreste von dem 
Zeug wuerden noch irgendetwas mitnehmen ;)

Autor: Timbo (Gast)
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Ich verdünne die Lötpaste mit Propanol und streich sie dann mit einem 
feinen Zahnarztspatel auf die Pads. Dann nur trocknen lassen. Überstand 
schmilzt eh weg und kann abgewaschen werden.

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