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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was darf ein Diplomingenieur?


Autor: Tim (Gast)
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Hallo!
Anfang nächsten Jahres werde ich mein Studium beendet haben und 
Diplomingenieur sein. Falls ich mich selbstständig machen werde, würde 
ich in die Richtung Steuerungs- und Regelungsbau gehen. Nehmen wir mal 
an, ich habe eine Steuerung entworfen, sie schön zusammengebaut und 
möchte sie nun bei einem Kunden im Haus einbauen. Darf ich das oder darf 
das nur eine "Elektrofachkraft" mit Ausbildung. Ich habe über diese 
Frage schon soooo viel gelesen und immer wieder andere Antworten gehört. 
Habt ihr eine Ahnung, wo ich mich da genau informieren kann? Müsste ich 
da noch eine Prüfung als Elektrofachkraft ablegen?

Autor: 6640 (Gast)
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Vergiss die Selbstaendigkeit nach Studienabschluss. Dir fehlt die 
Erfahrung, das Netzwerk, die soziale Kompetenz. Mach zuerst ein paar 
Jahre an verschiedenen Stellen.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Für den konkreten Fall: Elektro-Meisterprüfung,

ansonsten: siehe 6640

Autor: Tim (Gast)
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Es ist immer wieder schön hier im Forum: Man fragt etwas und bekommt 
eine Antwort auf etwas ganz anderes. Wie viel Erfahrung usw. ich habe, 
wisst ihr doch gar nicht. Evtl. mag das auf einen Studenten zutreffen, 
der seine Kurse brav hintereinander absitzt und Prüfungen schreibt, aber 
so einer bin ich nicht. Glaubt mir, meine "nebenstudentischen 
Tätigkeiten" haben mich in Sachen soziale Kompetenz, Netzwerk usw. schon 
enorm viel aufbauen lassen.

Allen anderen, die auf meine "richtige" Frage antworten, danke ich im 
voraus!

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Hier die korrigierte Fassung: Elektro-Meisterprüfung,
Auskunft gibt hierzu die örtliche Handwerkskammer

Autor: Michael (Gast)
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@Tim:

>Es ist immer wieder schön hier im Forum...

Na dann viel Spass mit der Selbständigkeit  :-))))))))

Du willst also ohne jegliche Erfahrung nach d. Studium als Selbständiger 
(und vermutlich auch ohne 50k++ auf d. Konto) gegen einen Haufen 
erfahrenen und spezialisierten Unternehmen bestehen, die einen stabilen 
und langjährigen Kundenstamm haben?

Hoffentlich hast du DIE Idee! Denn sonst wird es düster.

Nichts für Ungut, aber ein Studium ist wie ein Führerschein: man darf 
zwar alleine was machen, aber können kann man es noch lange nicht...

Autor: B.klaser@fh-kiel.de (Gast)
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Glaubt mir, meine "nebenstudentischen



Fetenschein 1, Kellnern in der Pizza, Soziale Kompetenz an der 
Leergutannahme des örtlichen Getränkemarktes, Berufsausbildung mit 2,5 
und Führerschein auf Probe.


Laß uns mal an Deinen Fähigkeiten teilhaben... !


Boris

Autor: Tim (Gast)
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Alles klar, blasen wir den Thread hier ab!

Nur weil ihr vielleicht nichts anderes als einen Kellerjob in eurem 
Studium gemacht habt, müsst ihr nicht meinen, dass es jedem so ergeht.

Es gibt auch noch Stellen, an denen man richtig was lernt und auch viel 
herumkommt.

Mein Professort hält es so: Geben und nehmen. Tut man dem Prof. einen 
kleinen Gefallen und programmiert vielleicht schnell ne Steuerung, gibt 
er dir einen Job im Labor. Stellst du dich im Labor gut an, darfst du 
mit zu Privatjobs vom Prof. in der Industrie...

Autor: tex (Gast)
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Du darfst alles. Du musst aber dafür auch die Verantwortung übernehmen.
Was heisst das.
Es gibt ein Gesetz dass das Benutzung von Sonderzeichen (Blaulicht) 
regelt. Es legt nicht fest,
- wer sie nicht benutzen darf,
- zu welchem Zweck sie nicht benutzt werden dürfen,
sondern wer sie zu welchem Zweck benutzen darf.
Benutz sie jemand der nicht zu der definierten Gruppe gehört, oder 
jemand, der zwar zu Gruppe gehört, aber zweckentfremdet (z.B. Pizza 
holen mit dem Sani-Wagen) oder oder oder kann er dafür bestraft 
werden. Das setzt voraus, das man erwischt wird und sich jemand derart 
daran stört, dass er zur Anzeige greift. Das kann eine Verkehrskontrolle 
sein, ein gestörter Anwohner ect.
Übersetzt ins Elektrische:
Es gibt kein Gesetz, dass es Hinz und Kunz verbietet, am Strom zu 
fummeln.
Es gibt eine TAB die festschreibt, dass nur Anlagen betrieben weden 
dürfen, die den Bestimmungen der VDE genügen und von einem Fachman 
errichtet wurden.
Das heißt nicht, dass die EVUs das nachprüfen, es heißt nur, dass sie 
sich das Recht vorbehalten es nachprüfen zu lassen wenn z.B. Deine 
verpfuschte Installation zu einem Kurzschluss im Ring geführt hat und 
nun diverse Schadenersatzforderungen ins Haus stehen.
Diese Forderungen können auch von Deinem Kunden erhoben werden, wenn 
seine Villa dem warmen Abriss zum Opfer gefallen ist und ein 
Sachverständiger von Feuerwehr, Versicherung oder BKA Feststellt, dass 
es der Pfusch an der E-Anlage war, der die Flammen entzündete (In Lübeck 
gab es da zB. gerade eine derartige Untersuchung ;-) )  Fummeln an der 
E-Anlage setzt genaue Kenntnisse der VDE 0100 voraus. Ob Du die hast, 
kannst Du nur selber wissen. Bei "Steuerung entworfen" setzten wir uns 
noch in ein ganz anderes Boot. Steuerung wofür? Arbeitet womit zusammen? 
Wer übernimmt im Fall der Störung welche Gewährleistung? Es besteht 
durchaus die Möglichkeit, dass Du Dich alleine mit dem "zusammenbau" der 
Steuerung zu weit aus dem Fenster gelehnt hast. Zusammenfassend lässt 
sich sagen, dass Du alles machen darfst, worüber du das nötige 
Fachwissen hast. Je nach Sachlage und Bereich musst Du dieses Fachwissen 
nachweisen. Die Krux in dieser Definition ist das Wort "nötig" Als 
Beispiel sei hier ein Elektriker genannt, der sich im Besitz des nötigen 
Wissens wähnte und mal ein Boot installierte...
oder eben die Bastelbude, die für eine Bundes-Baustelle die 
Medientechnik installierte.

Autor: tex (Gast)
Datum:

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Ein Schiffselektriker hat es mal so gesagt.
Der Unterschied zwischen Wissen und einem Eisberg ist der, das man bei 
einem Eisberg weiß, das 6/7 unter der Oberfläche sind.

Autor: Susi (Gast)
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Hallo Tim,
trotzdem tritts Du gegen Mitbewerber an, die > 10 Jahre härteste 
Berufserfahrung hinter sich haben. Zudem sind sie in eine Firma 
eingebunden, in der arbeitsteilig die auch für Deine Tätigkeit 
notwendigen Aufgaben Aquisition, Einkauf, Buchhaltung, Lagerverwaltung, 
Aftersale-Betreuung, Management, EDV, etc. ebenfalls von Profis 
übernommen werden.

Außderdem: es ist unwahrscheinlich, dass eine Steuerung, die während des 
Studiums entwickelt wurde gegen Lösungen ankommt, in der einige 
Mannjahre Entwicklungsaufwendungen und Erfahrungen von >> 1.000.000 
Betriebsstunden stecken.

Auch wenn Du es vielleicht nicht hören möchtest (siehe "Alles klar, 
blasen wir den Thread hier ab!"), Deine Intention hört sich sehr 
blauäugig an.

Gruß, Susi

Autor: Wir(5) (Gast)
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"Blasen wir ab..."

Kein Durchhaltevermögen, keine Ausdauer und kein Biss...


Auf solche Pumpen wartet die freie Wildbahn, dann kann Dir Dein Gönner 
auch nicht mehr helfen.

Mach`Deinen Dr. und verziehe Dich so schnell wie möglich wieder in 
Deinen Bau (Labor)...damit Dir nichts passiert.


Hier...in freier Wildbahn, steht hinter jedem Baum ein Jäger...




Es grußen die Rehe eines bekannten dt. HF-Entwicklungsunternehmens aus 
dem Großraum München

P.S.: Mittagsessen fällt aus, PM....und um 17:12 geht der Flieger nach 
London, Dauer des Aufenthalts? Nicht bekannt, so läuft das, und die 
finanzielle Vergütung...rechtfertigt auch nicht alles.

So läuft das...

Autor: Jäger (Gast)
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@ Wir(5)


Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!


Übrigens, bis mitte Mai ist Schonzeit.

Ha Ha Ha


Hallalie

Autor: Susi (Gast)
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> So läuft das...

Kann ich voll bestätigen.

Gruß, Susi
(sorgt täglich dafür, daß die Firma Marktführer bleibt)

Autor: Garibaldi (Gast)
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Pfui, ihr bösen Rüpel,

das Kind wird euch wegen seelischer Grausamkeit verklagen!

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Da kann man den Sechsen (5+Susi) nur sagen: selbst Schuld!

@Tim:
Zur Frage: Wenn Du das beim Kunden fest installierst, würde ich zur 
entsprechenden Ausbildung raten - einfach auch zu Deiner Sicherheit.
Oder Du suchst Dir jemanden, der das für Dich einbaut. Wenn der das 
öfter macht, sollte es auch billiger werden. Eventuell kann man dann 
sogar Festpreise vereinbaren und Du kannst die Preise besser kalkulieren 
und selbst als Komplett-Anbieter auftreten ("Wir können Ihnen den Einbau 
zum Festpreis anbieten" etc.)

Lass Dich bloß nicht entmutigen: sämtliche betriebswirtschaftlichen 
DInge kann man lernen und das kann sogar Spaß machen.

Große Firmen zeichnen sich vor allem durch eines aus: Unbeweglichkeit!
Wo sich dort die Entwickler noch mit dem Einkauf rumschlagen, hast Du 
die Ware schon bestellt und bezahlt. Wo dort kleine Änderungen einen 
riesigen Papieraufwand hinter sich herziehen, machst Du das einfach.

Du als kleines Unternehmen kannst wesentlich schneller und flexibler 
reagieren als große Konkurrenten, dazu kommt, dass die Kunden direkt mit 
dem Entwickler sprechen können und nicht mit irgendwem aus der 
Kundenbetreuung.

Und noch etwas: so effizient wie in einem Kleinunternehmen arbeitest Du 
nie wieder!

Und lass Dich von "härtester Berufserfahrung" nicht abschrecken - sei 
einfach noch härter ;-)

Und noch etwas: Deine Gehaltsspirale hat keine obere Schranke und 
gefeuert werden kannst Du auch nicht. Es mobbt Dich auch niemand oder 
schreibt Dir vor, wann Du wo zu sein hast.

Wenn Du es tun willst: Mach es!
Bereite Dich gründlich vor. Es gibt viele Hürden, aber auch da wächst 
man rein. Und mach Dich darauf gefasst, dass man es Dir madig machen 
will. Das sind meist die Leute, die selber nicht den Mut zum Risiko 
haben.

Ich drücke Dir die Daumen!
Christoph

Autor: Susi (Gast)
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@ Christoph

Wir sind Marktführer, weil wir als perfekt eingespieltes Team (GL, 
Projektleitung, Mechanik- und Elektronikentwicklung, E-Werkstatt, 
Schlosserei, Lager, Buchhaltung) andere an Flexibilität überbieten.

Wir haben auch Wettbewerber mit der von Dir beschriebenen 
Persönlichkeit. Trotz größerem Aufwand erreichen sie sehr häufig weniger 
als wir, entsprechend wird ihr (nach oben offenes) Gehalt aussehen.

Uns begegnen auch oft Leute wie Tim, die teilweise Ihre Projekte in 
15-Stunden-Schichten doch noch irgendwie ans Laufen bringen möchten. 
Natürlich bezahlt dann der Kunde nur, was auch wirklich funktioniert 
hat. Nun ja, ...

Aber vielleicht hat Tim Glück und findet eine Branche, in der es anders 
zugeht.

Gruß, Susi

Autor: Andreas Lang (andi84)
Datum:

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Moin,

prinzipiell ist man mit dem Abschluss des Studiums der Elektrotechnik 
eine "Fachkraft". Was einem allerdings fehlt ist eine 
Berufshaftpflichtversicherung, falls also mal was brutzelt wird das 
nicht nur teuer, sondern doppelt unangenehm:
 1. Man hat Mist gebaut
 2. Man hätte eigentlich wissen müssen, wie man es richtig macht
Sowas kann dann schonmal als grob fahrlässig bis vorsätzlich 
interpretiert werden. Also lieber mal drüber nachdenken, was man machen 
darf und was man machen will.

Autor: Matthias (Gast)
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->Und noch etwas: Deine Gehaltsspirale hat keine obere Schranke und
->gefeuert werden kannst Du auch nicht. Es mobbt Dich auch niemand oder
->schreibt Dir vor, wann Du wo zu sein hast.

Aber dafür ist man u.U. beim ersten Fehler bzw. der ersten 
Schadenersatzklage platt! Ausser man hat das nötige Kleingeld für eine 
GmbH.

Gerade bei Steuerungen, deren Ausfall z.B. einen Produktionsausfall nach 
sich zieht, geht so was praktisch über Nacht!

Ich glaube allerdings nicht dran, dass man als Einzelkämpfer da weit 
kommt.
Bei unserer Bürokratie wächst das einem zu schnell über den Kopf. Und 
die Leute, die es vielleicht ein paar Jahre aushalten, die sind dann mit 
35 volkommen ausgebrannt, wel sie fast nur 16 Stunden Schichten 
schieben.

Wenn es hier nur um Ideen geht, die dann irgendwo fertigungstechnisch 
ausgelagert werden, ist das noch ein kleines Problem. Aber bei allem 
anderen wird man mind. einen 3-5 Mann Betrieb aus dem Boden stampfen 
müssen!

Und was das dürfen betrifft:

Spätestens dann, wenn im Schadenfall einem ein Sachverständiger 
Fahrlässigkeit unterstellt und man keine Gegenargumente hat, wirds 
brenzlig!

Autor: TheEngineer (Gast)
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WAS SOLL DAS?

Gebt dem Mann doch einfach sachliche Antworten auf seine Ausgangsfrage!

Ob er's schaffen kann oder nicht, ob er Kompetenz besitzt oder nicht, ob 
es Sinn macht oder nicht - hat er danach gefragt? Eindeutig NEIN.

Also, warum nicht von vornherein diese sinnlosen 
Unendlichkeitsdiskussionen unterlassen und stattdessen beim Thema 
bleiben?

Das Risiko muss er schon selbst abschätzen und wenn er danach gefragt 
hätte, denn stünde es in seiner Ausgangsfrage.

Wenn ich mir die meisten der obigen Kommentare ansehe, und dann Begriffe 
"härteste Berufserfahrung" und "Steuerung während des Studiums 
entwickelt.."lese, dann bekomme ich echt zu viel! Mein Gott, so hart ist 
es nun auch wieder nicht. Könnte man gegen halten, das die Leute, die 
sowas schreiben, sich lieber in den Grosskonzernen verstecken, weil sie 
keinen Mumm haben, es selbstständig zu versuchen.

Also ich arbeite auch seit Jahren in der Industrie als Entwickler und 
habe auch schon mehrere Firmen kennengelernt. Na und? Es gibt immer 
wieder Meldungen über Einzelpersonen, die eine zündende Idee hatten und 
mit dieser sehr erfolgreich waren/sind. Durch diese Leute ist 
Deutschland einmal gross rausgekommen. Hat man leider vergessen.

Schaue ich mir diese grosse deutsche Bank mit angeschlossener 
Elektroabteilung an und sieht man in den Nachrichten dann 
Massenentlassungen wegen verpennter Innovation bei 
Telekommunikationsanlagen, dann frage ich mich, wo da deren Kompetenz 
steckt?

Und von wegen "Kein Biss" - was soll er denn auf diese Negativkommentare 
noch abgeben? Geht doch eh an der Frage vorbei!

Wenn ihr mich fragt, ist das, was hier zu 90% geschrieben wurde, mal 
wieder so typisch deutsch: Tausend Gründe, warum etwas nicht geht, aber 
kaum einen, der den Sprung ins kalte Wasser wagt. DESWEGEN kommen die 
grosse Wissenschaftspreise heutzutage mehr aus dem Ausland als aus 
unserem eigenen.

Ein von Pessimismus geprägtes Leben noch!

Autor: J. D. (medtech)
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@Tim: Ja..Bürokratie, Auflagen etc. werden dir in Deutschland das Genick 
kosten. Es ist leider so....

Aber lass dich von den anderen hier nicht beeindrucken...wäge genau ab 
Risiken etc. und hol dir Rat bei der IHK.

Es gibt in Thüringen sehr gute Förderbedingungen und du bekommst relativ 
unbürokratisch 50.000 €. In unserem Fachbereich Medizintechnik ist das 
nichts ungewöhnliches...jedoch beruhen fast alle Neugründungen auf ein 
oder zwei eigenen Patenten.

@TheEngineer: DU HAST RECHT
Ist ja schrecklich diese ganzen Pessimisten hier...

Ach so..und gerade in der Medizintechnik sind die technischen Auflagen 
besonders hoch (das ist auch gut so).

Und es gibt genug mittelständische Unternhemen die lieber mit jemanden 
zusammenarbeiten der schnell und kompetent handelt.
Die meisten hier haben keinen Arsch in der Hose...

Autor: TheEngineer (Gast)
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@J. D.:

Genau!

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Klasse Thread prust

Solche Leute hatten wir auch, gleich nach dem Studium einen auf dicke 
Hose machen.

Kein einziger hat es überlebt ! Der eine hatte eine ultraschnelle 
Grafikarte für Satelliten entwickelt, er wurde mit Prozessen wegen 
Patentsverletzung in die Pleite getrieben und die Karte bekam ein 
namhafter Hersteller mit S im Namen. Denn von Patenten hatte der Gute 
noch nichts gehört, für ihn war die Welt voller ehrlicher Menschen und 
Firmen, die nur auf ihn gewartet haben :-)

Und wer man nach "Vidair" googelt, da habe ich mal kurz gearbeitet, 
gegründet von einem Jungunternehmer Inbgenieur. Über Nacht war der Laden 
hops, wurde gleich nach dem Börsengang von der Konkurrenz aufgekauft und 
zerschlagen.

Ganz ehrlich: Deutschland taugt nicht für Existenzgründer, schon aus 
Bürokratiegründen. Ein Fehler in den Produkten und Du kannst Dich vor 
lauter Klagen nicht mehr retten.

Autor: Susi (Gast)
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@ TheEngineer

Ich meine, als Marktführer in Deutschland und über 50% Projekte im 
Ausland hat man sein Ziel durchaus erreicht.

Ohne die beschriebenen Voraussetzungen, die Tim offensichtlich nicht 
besitzt, ist ein Scheitern nicht unwahrscheinlich. Gegen ein 
eingespieltes, hoch motiviertes und kompetentes Team kommt so leicht 
keiner an. Das hat weniger mit Pessimismus, als vielmehr mit Realität zu 
tun. Und für alle, die dabei auf der Strecke bleiben, hat es auch etwas 
mit vergeudeter Lebenszeit oder schlimmeren Konsequenzen zu tun.

Denk mal in der Halbzeitpause darüber nach.

Gruß, Susi

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@Susi:

Man sollte als Starter natürlich auch entsprechend klein anfangen. Dass 
man sich bei Projekten übernimmt, geschieht im Kleinen wie im Großen.

Mit der passenden Idee sehe ich da kein Problem, auch als einzelner.

Und "flexibler als andere" heisst ja nicht, dass man das nicht besser 
machen kann ;-)

@Matthias:

GmbHs gibt es schon für 10000 Euro, ansonsten gibt es passende 
Haftpflichtversicherungen.

Aber das ist ein Unterschied zwischen Selbstständigen und Angestellten: 
die einen machen einfach, während die anderen "wenn" und "aber" 
anbringen.

Vielleicht muss man hier auch mal wieder eine echte Gründerkultur 
einführen - in der eine Pleite nicht direkt das Ende des Lebens bedeutet 
(so wie es hier manchmal angedeutet wird). Gerade Selbstständigkeit 
bedeutet ständiges Lernen aus Fehlern.

Vielleicht sollte man sich einfach mal überlegen, was passiert, wenn 
alles gut geht, die Steuerungen funktionieren und ihm die Leute die Bude 
einrennen.

Davon ab wissen wir nicht, was überhaupt geregelt/gesteuert wird. Das 
ist ein weites Feld. Je nachdem kann man das durchaus auch alleine 
stemmen.

Selbstständigkeit bedeutet nun mal Risiko - wer das nicht will, soll 
sich anstellen lassen (ist ja auch in Ordnung).
Mir macht die Selbstständigkeit sehr viel Spaß - und mein Baby wächst 
gut :-)

@Tim: das Wichtigste: schau nicht auf andere - schaue auf Dich selbst - 
dann klappt das auch!

Christoph

P.S.: Interessant ist auch, zu sehen, dass Fähigkeiten Tim direkt mal 
abgesprochen werden, ohne seinen Hintergrund zu kennen.

Autor: TheEngineer (Gast)
Datum:

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@ Christian J.

1.) Es soll auch Gegenbeispiele geben!
2.) Man muss nicht an die Börse gehen.
3.) Es gibt Beratungsstellen, die man aufsuchen kann, bevor man sich 
Selbstständig macht.
4.) Es soll auch einfache Steuerungen geben, die keine Patente 
verletzen.
5.) Bürokratie hin-oder-her, muss er doch selbst wissen, oder?!
6.) Es hat wieder nichts mit seiner Ausgangsfrage zu tun, oder?


@ Chris D.

Sie sagen es, wir wissen nichts über das, was er machen möchte. Wir 
scheinen aber (fast) alle zu wissen, dass es daneben geht. Aus eben 
diesen Gründen kommen die tollsten Sachen aus USA, Japan und Korea, und 
wenn's hier mal wieder was Tolles gibt (MP3), dann machen wieder mehr 
ausländische Konzerne Geld damit, als wir selbst. Oder fabriziert 
Siemens neuerdings auch MP3-Player im grossen Stil?   "iDontBelieve"

Autor: Steffen (Gast)
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angenommen, er hat jetzt 10 Jahre Berufserfahrung hinter sich und kennt 
eine Menge Leute (in Firmen) die bereit sind für eins seiner Produkte zu 
bezahlen (Vielleicht ist es so einfach/preiswert, dass kein Marktführer 
mit Lager, Controlling, Sekretariat, Zwischenebenen, ... kostendeckend 
arbeiten kann).

Was darf er denn dann genau als Ing.? Ausbilden? Installationen? 
Gutachten schreiben?...

Steffen.

Autor: TheEngineer (Gast)
Datum:

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@Susi:

Marktführer, Marktführer, Marktführer - ist das dein einziges Argument?

Die Firma, in der ich als Entwicklungsingenieur arbeite, ist auch 
weltweiter Marktführer und seit Jahren gegen den Trend erfolgreich am 
Aktienmarkt vertreten - na und? Was bitte heisst das schon?
Hat Tim mit irgendeinem Wort geschrieben, dass er die feindliche 
Übernahme eines grossen Unternehmens plant?

Wenn ich deine obigen Aussage lese:

Aquisition, Einkauf, Buchhaltung, Lagerverwaltung,
Aftersale-Betreuung, Management, EDV, etc.

Hallo? Ein kleines mittelständiges Unternehmen braucht diesen riesigen 
Apparat nicht, das machen da eine handvoll Leute. Wenn ich alleine die 
auf Branchen spezialisierten Unternehmen in unserer rund 20.000 
Einwohnergemeinde sehe, die durchaus Produkte herstellen, die auch von 
Grosskonzernen entwickelt werden, dann frage ich mich, wieso hier die 
Marktwirtschaft ein konkurrierendes Miteinander erlaubt, wenn dies 
deiner Meinung nach alles nicht geht?

Nach deiner Theorie, Susi, dürfte es den Mittelstand gar nicht geben!

Würd' ich mal drüber nachdenken.

Autor: Arc Net (arc)
Datum:

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> Ich meine, als Marktführer in Deutschland und über 50% Projekte im
> Ausland hat man sein Ziel durchaus erreicht.

Es gibt keine absoluten Marktführer (auch wenn sich einige dafür 
halten).
SAP ist auch so ein Marktführer. Nur kommen die Innovationen und die 
wirklich brauchbaren Produkte (aka Produkte die benutzbar sind und die 
die Unternehmen nicht zwingen, sich so zu verhalten und zu organisieren 
wie sich SAP das vorstellt) von anderen Herstellern.
Automobilbranche: Wo kommen die innovativen Ideen her oder wo die 
Entwicklungsarbeit?
Energiewirtschaft: Wer hat die ausgetretenen Pfade verlassen?
IT/ET: Marktführer mit Innovationen?
etc. pp.

> Ohne die beschriebenen Voraussetzungen, die Tim offensichtlich nicht
> besitzt, ist ein Scheitern nicht unwahrscheinlich.

Und, soll man direkt nach dem Studium aufgeben und sich dem irrwitzigen 
Rat Race in den Konzernen unterwerfen und irgendwelchen Shareholdern, 
Vorständen, GFs, die (zensiert), den (zensiert) vergolden?
Aufgeben kann man immer.
Letztlich zeigt das wiederum nur zu gut, wie in DE mit (möglichen) 
Leistungsträgern umgegangen wird. Das jährlich ca. 160000 dieser Leute 
auswandern und das ausländische Leistungsträger einen Bogen um DE 
machen, verbessert die Situation auch nicht.

> Gegen ein eingespieltes, hoch motiviertes und kompetentes Team kommt so
> leicht keiner an. Das hat weniger mit Pessimismus, als vielmehr mit
> Realität zutun.

Es gibt in allen Bereichen in denen entwickelt wird ein paar schön 
belegbare 80/20 Regeln. Z.B. das 80 % der Arbeit von 20 % der 
Mitarbeiter erledigt wird. Wenn man die 80% nicht mitschleppen muss...

> Und für alle, die dabei auf der Strecke bleiben, hat es auch etwas mit
> vergeudeter Lebenszeit oder schlimmeren Konsequenzen zu tun.

Erfahrungen und Misserfolge sind nur dann schlecht oder vergeudete Zeit, 
wenn man nichts aus ihnen lernt.

Autor: Susi (Gast)
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@ Steffen

Die Antworten findest Du, wenn Du z.B. in Wikipedia nach "Ingenieur" 
suchst.

@ TheEngineer

Wieviel Prozent seiner Arbeitszeit verbringt ein Entwickler nach Deiner 
Meinung in einem Ein-Mann-Unternehmen wohl mit entwickeln?
Ist es nicht effektiver und natürlich wirtschaftlicher notwendige 
Aufgaben von den Leuten erledigen zu lassen, die es besonders gut und 
schnell können?
Kann es sein, dass ein Unternehmen, welches diese Aufgabenverteilung 
besonders gut gelöst hat (mit hoch motivierten, qualifizierten 
Mitarbeitern) auch besonders erfolgreich ist?
Werden im Gegenzug nicht erfolglose Unternehmungen irgendwann vom Markt 
verdrängt (sofern es adäquate Mitbewerber gibt)?

Gruß, Susi

Autor: Mark (Gast)
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Susi wrote: "(sofern es adäquate Mitbewerber gibt)"

Nicht unbedingt. Kurzes Beispiel aus dem Bekanntenkreis:
Ingenieur (25 Jahre alt) von der Hochschule kommend, hat sich direkt 
selbständig gemacht. Entwicklung, Vertrieb, etc. wurde zuerst alleine, 
später mit 3 bis 5 Angestellten durchgeführt. Mit 44 Jahren hat er sich 
zur Ruhe gesetzt.
Die Firma gibt es immer noch (auch immer noch mit ca. 5 Leuten) und das, 
obwohl es größere Konzerne in diesem Geschäftsbereich gibt.

Grüße, Mark

Autor: tex (Gast)
Datum:

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Was darf er denn dann genau als Ing.?

Ausbilden?
Nur mit Zustimmung der Handwerkskammer in Handwerksberufen, sonst in 
kaufmännischen Berufen, z.T jedoch mit Zusatzqualifikation der 
Handelskammer, nicht jedoch bei TZs über 18

Installationen?
zum Teil.
Wer als Installateur keine Zulassung nach 14675 hat darf auch nichts im 
BMA-Bereich installieren

Gutachten schreiben?...
Ja. Dazu muss er nicht mal Ing sein. (aber gut versichert)

Dazu darf er z.B. Planen, was natürlich wieder Zusatzqualifikationen 
z.B. 14675 oder VDS voraussetzt, programmieren, was je nach 
Einsatzgebiet Qualifikationen erfordert z.B. DIN 18650 usw usw usw. Der 
Ing alleine sagt nix aus. Allerdings kann jemand nach 4 Jahren 
Ing-Studium über weit mehr Berufserfahrung verfügen, als z.B. ein seit 
15 Jahren im Berufsleben stehender Ing.
Ich weiss wovon ich rede. Ich habe 1994 mal einem teuer bezahlten 
Programmierer die Auflösung am Monitor verstellt, weil word auf einem 
14" Monitor bei 1024x 768 interlaced zu tränenden Augen führt.
Dafür wurde ich wegen Sabotage am EDV-System zum Chef zitiert.

Autor: TheEngineer (Gast)
Datum:

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@Susi:

Wikipedia???

Sag mal, bist du Ingenieurin o.ä., oder Personaler? Wie viele 
verschieden grosse Unternehmen hast du in deinem Berufsleben eigentlich 
schon gesehen, dass du eine so monokausale Argumentation führst?
Ich meine das jetzt nicht böse, aber es wundert mich schon, dass du:

1.) auf Tim's Frage überhaupt nicht eingehst, wenn du so viel Ahnung 
hast.
2.) die Tatsache komplett ignorierst, dass gerade Deutschland einen sehr 
erfolgreichen Mittelstand besitzt, der sehr innovativ arbeitet!

Letzteres kann man nur bewundern, da es gerade die grossen Konzerne 
sind, die die staatlichen Subventionen seit Jahrzehnten einstreichen, 
während im Mittelstand die meisten Fachkräfte beschäftigt und hier hohe 
steuerliche Abgaben an der Tagesordnung sind.

Niemand hier bestreitet, dass hochmotivierte Teams erfolgreich sein 
können,
und dass es diese in Grosskonzernen gibt. Du aber argumentierst 
kategorisch so, als ob es diese Leute NUR dort gäbe und nur DORT 
erfolgreich sein könnten.

@Mark, @Steffen: Das sagt doch alles!

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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@ Susi

> Wieviel Prozent seiner Arbeitszeit verbringt ein Entwickler nach Deiner
> Meinung in einem Ein-Mann-Unternehmen wohl mit entwickeln?

ca 85 % (bei mir jedenfalls)

> Ist es nicht effektiver und natürlich wirtschaftlicher notwendige
> Aufgaben von den Leuten erledigen zu lassen, die es besonders gut und
> schnell können?

ja, die Finanzbuchhaltung macht bei mir ein Buchprüfungs- 
/Steuerberatungsunternehmen;

> Kann es sein, dass ein Unternehmen, welches diese Aufgabenverteilung
> besonders gut gelöst hat (mit hoch motivierten, qualifizierten
> Mitarbeitern) auch besonders erfolgreich ist?

"Hoch motiviert" halte ich inzwischen für eine sinnentleerte Floskel, 
nachdem ich "hochmotivierte Mitarbeiter" in anderen Firmen kennengelernt 
habe, die irgendwann dem Dauerdruck nicht mehr gewachsen waren; niemand 
auf dieser Welt kann das "hochmotiviert" auf Dauer durchstehen.

> Werden im Gegenzug nicht erfolglose Unternehmungen irgendwann vom Markt
> verdrängt (sofern es adäquate Mitbewerber gibt)?

Ja, damit muß man auf jeden Fall rechnen, die gängige Praxis beweist das 
immer wieder und jeden Tag. Das sollte aber vielleicht kein Grund sein, 
gar nicht erstmal was zu versuchen.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Laßt unseren jungen Freund mal machen; wenn er auf die Nase fallen 
sollte, kann er wenigstens nicht sagen, daß er es nicht versucht hätte.
Wenn er es schafft, wird der Erfolg wie üblich viele Väter haben.
Also kein Grund zur Panik.

Autor: Peter Nidetzky (Gast)
Datum:

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Hochmotivierte Teams bei Branchen-Leader:

Hab ich auch mal mitgemacht.
"Mittagsessen fällt aus, PM....und um 17:12 geht der Flieger nach
London" -> der Klassiker: Wie verheiz ich den Jungingenieur, ohne das er 
es merkt. Ich kenn viele, die sowas krank gemacht hat. Naja, wer meint 
das sei die einzige Art beruflich erfolgreich zu werden... es geht auch 
anders.

Ich habe vor etlichen Jahren nach dem Studium direkt mit einer 
Ing.-Selbstständigkeit angefangen. Klar werden alle sagen: das war ein 
Fehler und es ging auch nach 1.5 Jahren in die Hose. Produkt fertig 
entwickelt, und blauäugig angeboten. Wie schon auch von anderen erwähnt: 
die Connections und die Erfahrung fehlten. Tja, dann bin ich halt mit 
der Entwicklung in der Tasche zu den Grossen hausieren gegangen. Zwei 
Vorstelleingsgespräche, zwei Zusagen. Hatten die zugegebenermassen 
amerikanischen Firmen (Sitz in Deutschland) nicht interessiert, daß ichs 
nicht gepackt hatte. Die sahen nur was ich geschaffen hatte "und das 
ganz alleine, Respekt".

und vor einem Jahr hats mich dann wieder in den Fingern gejuckt und 
wieder hab ich was eigenes angefangen. Fazit: Jetzt läuft der Laden 
besser als ichs dachte... Erfahrung ist schon ziemlich was wert wenn man 
selbstständig werden will. Aber selbst wenns wieder eng werden würde: 
Dann mach ich halt wieder was anderes. Mein Lebenslauf ist so krumm, da 
würd ich wohl nie bei Siemens anfangen können ;) aber das will ich auch 
garnicht.

Tim: Hinfallen ist keine Schande, nur liegenbleiben !

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@Susi:Ich muss Bernd Recht geben.

Die Arbeitszeit, die ich täglich mit Entwicklung verbringe, liegt 
deutlich über sieben Stunden. Da bleiben immer noch zwei Stunden für den 
Rest.

Vielleicht muss man, um die Effizienz aufzuzeigen, nicht nur den 
eigentlichen Arbeitsablauf sehen:

1.) Ein Team muss erstmal zusammenkommen - sprich: viel vergeudete Zeit 
für die Fahrt zu und von der Arbeit. Diese Zeit kann ich mit Büro im 
Haus schon für mich nutzen! Vom Stress, den Kosten und dem Unfallrisiko 
mal ganz abgesehen.

Ich habe Bekannte, die sitzen täglich zwei Stunden im Auto - was für 
eine Verschwendung von Arbeitszeit und Lebensqualität! In der Zeit habe 
ich locker den "Bürokrams" erledigt.

2.) Lohnbuchhaltung fällt komplett weg.

3.) Berufsgenossenschaft? Was ist das? :-)

4.) Ganz wichtig: jeder benötigt Pausen - niemand entwickelt acht 
Stunden nonstop, ohne sich geistige Auszeiten zu nehmen. Je kreativer 
man ist, desto größer werden die Pausen.

Was macht ein Entwicklungsingenieur, wenn er mal nicht kreativ ist?
Was sagt man dem, wenn der meint, er brauche jetzt mal eine Stunde 
Pause, weil er sich festgebissen hat?

Ich mache dann z.B. Bestellungen, beantworte E-Mails (oder schreibe 
auch mal hier :-) - ich nutze diese Zeit anderweitig.
Diese Effizienz hat man schon in mittleren Betrieben nicht mehr: ein 
Entwickler kann nicht mal eben Rechnungen schreiben.

Und um es mit Brecht zu sagen: Wer es versucht, kann scheitern - wer es 
nicht versucht, ist schon gescheitert  .... oder so ähnlich ;-)

@Peter: Recht hast Du! Man kann hinfallen - man sollte nur immer wieder 
aufstehen. Meinen Glückwunsch und Respekt hast Du!

Christoph

Autor: Susi (Gast)
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@ Peter Nidetzky

> Tim: Hinfallen ist keine Schande, nur liegenbleiben !

Diskutiere das mal mit Leuten, die nach einem "Anfängerfehler" sich 
irgendwann auf die Privatinsolvenz gefreut haben. Frage sie ruhig auch, 
wie das die Kinder, die Frau und die helfenden Verwandten so sehen?

Wie Du schon indirekt sagtest, Erfolg ist (häufig) mit Erfahrungen 
verbunden.

Gruß, Susi

Autor: Harry Up (harryup)
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hi,
um mal auf die frage zurückzukommen, hier wurde einiges genannt, was du 
nicht darfst: ...handwerkskammer zuständig!
hat tim gefragt, ob er einen strippenzieher mimen darf? klar, darf er 
nicht, dürfen nur die elektrikers, und nur die mit dem grossen 
qualifikationsnachweis (wir leben echt im mittelalter)
aber tim möchte kein elektriker werden, sonst hätte er wohl 'ne lehre 
gemacht. er hat aber studiert und möchte das jetzt beruflich umsetzen.
ok tim, mach einfach los, und zwar, was du willst!
menschen, die die backen aufpusten und dir erklären, dass ohne ihr ok 
hier mal garnix läuft, wirst du genug treffen. egal, lass es mal drauf 
ankommen, die laut bellenden hunde beissen nicht recht gut.
grosse firmen als wettbewerber, die dich von der platte putzen? dass ich 
nicht lach', ich habe noch nie sowas unbewegliches erlebt, wie 'grosse 
firmen'. man muss sich halt in nischen bewegen, in denen die 
marktanteile für 'grosse' zu klein sind. nischen gepaart mit 
beweglichkeit und schnelligkeit => erfolg.
basis dieser 'infamen' behauptungen: unsere kleine firma, 3 mann 'stark' 
im 5. geschäftsjahr, tendenz stabil bis steigend.
grüssens & alles gute für deinen start, harry

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Susi wrote:
> @ Peter Nidetzky
>
>> Tim: Hinfallen ist keine Schande, nur liegenbleiben !
>
> Diskutiere das mal mit Leuten, die nach einem "Anfängerfehler" sich
> irgendwann auf die Privatinsolvenz gefreut haben. Frage sie ruhig auch,
> wie das die Kinder, die Frau und die helfenden Verwandten so sehen?

Ich wuste gar nicht, dass Tim verheiratet ist und Kinder hat.

Ich würde aber lieber diejenigen Entwickler fragen, die mit 50 auf der 
Straße stehen, weil sie eben doch nicht mehr ganz so "dynamisch, 
teamfähig, effizient und hochmotiviert" sind. Davon dürfte es deutlich 
mehr geben. Und das Schlimme ist: die können sich dann nicht einmal 
selbst die Schuld geben. Ich habe mein Glück selbst in der Hand.

Man findet für jeden Lebensweg Leute, die es nicht gepackt haben. Ich 
behaupte aber einfach mal, dass unter allen, die Privatinsolvenz 
anmelden, gescheiterte Selbstständige deutlich in der Minderheit sind.

> Wie Du schon indirekt sagtest, Erfolg ist (häufig) mit Erfahrungen
> verbunden.

Insbesondere ist Erfolg mit MUT verbunden, es zu versuchen. Und den 
sollte man sich nicht von irgendwelchen Schwarzmalereien nehmen lassen.

Noch etwas zur "Hochmotivation": Das Wissen, etwas auf eigene Rechnung 
zu machen, selbst Verantwortung für sich zu tragen - ein Unternehmen 
aufzubauen und seine Ideen zu verwirklichen: das motiviert mehr als 
alles andere. Und es gibt ein gutes Gefühl.

Ich sehe durchaus die vielen Vorteile einer Anstellung und respektiere 
eine Entscheidung zugunsten einer Anstellung (gerade auch mit Kind und 
Kegel).

Aber man schaut dann doch sehr verwundert auf manche Kommentare hier: 
Bedenkenträger, Wenn und Aber, teilweise sogar Häme, wenn jemand 
scheitert.
Wo leben wir eigentlich?

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo Andreas.

>prinzipiell ist man mit dem Abschluss des Studiums der Elektrotechnik
>eine "Fachkraft". Was einem allerdings fehlt ist eine
>Berufshaftpflichtversicherung,

Eher Praxis und im Zweifel auch Begabung.

>Was einem allerdings fehlt ist eine
>Berufshaftpflichtversicherung,

Nein. Das ist etwas, was ich nicht wirklich gebrauchen kann. Wegen 
mangelnder Begabung muss ich sehr oft auf Risiko arbeiten. Das ist nicht 
nur grob, das ist auch bewusst Fahrlässig. D.h. eine Versicherung würde 
nicht Zahlen. Dann hätte ich die ganzen Versicherungsbeiträge umsonst 
ausgegeben.....sinnvoller wäre gewesen, sie selber zurückzulegen. 
Allerdings würde das im zweifel wohl auch nicht langen.


>falls also mal was brutzelt wird das
>nicht nur teuer, sondern doppelt unangenehm:
> 1. Man hat Mist gebaut
> 2. Man hätte eigentlich wissen müssen, wie man es richtig macht
>Sowas kann dann schonmal als grob fahrlässig bis vorsätzlich
>interpretiert werden. Also lieber mal drüber nachdenken, was man machen
>darf und was man machen will.

Grundsätzlich richtig. Auf der anderen Seite gilt: Lieber tot als Hartz 
IV.

Im nachhinein stelle ich leider auch immer wieder fest, das mein 
E-Technik Studium eine Schnapsidee war. Auch die Berufsausbildung als 
Energieanlagenelektroniker davor ist so lange her, das ich mich fast 
nicht mehr daran erinnern kann .......mal abgesehen davon, das eine 
veraltete Erfahrung ein Ballast ist, und nichts, womit man bei einer 
Bewerbung sinnvoll prahlen könnte.
Statt der vielen Jahre Schlacht mit Mathematik hätte ich das Leben 
geniessen sollen. :-(

Wie sagte noch einer meiner vielen Ex-Cheffs: Wirklich gute Leute 
schliessen Ihr Studium nicht ab, sondern werden vorher von der Industrie 
aufgekauft.....recht hatte er. :-(

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus

 Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
 Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
 Wirtschaft auf Schiebung.
 Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber
 eine Hürde, zu dieser Welt zu gehören.
 Ethik ist Marktpflege und nutzt im allgemeinen nur dem, der sie 
vertritt.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo @ susi @ Peter Nidetzky

>> Tim: Hinfallen ist keine Schande, nur liegenbleiben !

>Diskutiere das mal mit Leuten, die nach einem "Anfängerfehler" sich
>irgendwann auf die Privatinsolvenz gefreut haben. Frage sie ruhig auch,
>wie das die Kinder, die Frau und die helfenden Verwandten so sehen?

>Wie Du schon indirekt sagtest, Erfolg ist (häufig) mit Erfahrungen
>verbunden.



Hinfallen ist zwar keine Schande, aber oft der erste Hinweis, das man 
theroretisch laufen gelernt hat, aber keine Beine besitzt.

Auch mit Erfahrung mache ich immer noch "Anfängerfehler". Weil ich 
ständig vor neues gestellt werde und mir meine Erfahrung nicht 
weiterhilft, oder mich sogar auf Abwege bringt. Erfahrung kann auch 
Ballast sein.

Und ich weigere mich, meinen geistigen und körperlichen Verfall mit dem 
Euphemismus Reife zu umschreiben.

>Wie Du schon indirekt sagtest, Erfolg ist (häufig) mit Erfahrungen
>verbunden.

Das Problem ist, das es Erfahrung nur gibt, wenn etwas schief gegangen 
ist.
Oder durch das beobachten, was andere machen.....und selbst das kostet 
Zeit, und die Erfahrung ist veraltet, wenn ich zum Zuge kommen könnte, 
und darum besser die Unterlassensalternative wähle.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus

 Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
 Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
 Wirtschaft auf Schiebung.
 Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber
 eine Hürde, zu dieser Welt zu gehören.
 Ethik ist Marktpflege und nutzt im allgemeinen nur dem, der sie
 vertritt.

Autor: TheEngineer (Gast)
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Bernd, dann hast Du das Falsch studiert. Wenn Dir die Mathe und die 
Technik im Studium nicht gefallen hat, ist der Ingenieursberuf sicher 
nicht das Richtige.

Autor: TheEngineer (Gast)
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@Susi:

Was hat denn nun Privatinsolvenz mit Insolvenz zu tun? Und schon mal was 
von einer GmbH gehört?

Mein Gott, es gibt tausende Existenzgründungen in Deutschland. Die einen 
schaffen es, die anderen nicht. Es gibt keine Garantien und keinen 
Königsweg.

Autor: TheEngineer (Gast)
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HÄ?

Iss schon blöd, wenn zwei Forumsteilnehmer den gleichen Namen benutzen, 
oder?
Also, ich war der erste "TheEngineer" und habe den letzten Post an Bernd 
nicht geschrieben!!!
Dafür war ich aber der erste unter diesem Nickname ganz oben!

Autor: Oliver Keller (ozel-)
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ohje ohje, "wir sind Marktführer"... klingt ja fast so schräg wie wir 
sind Weltmeister.
Das Pauschalargument Absolventen hätten nichts drauf, hält sich ja 
wirklich prima und kommt sicher überwiegend von Leuten, die nicht 
studiert haben.

Kopf hoch, Tim! Las' dich nicht entmutigen.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo TheEngineer

>Bernd, dann hast Du das Falsch studiert.

Nicht ganz, es war eine dumme Idee, überhaupt zu studieren.

> Wenn Dir die Mathe und die Technik im Studium nicht gefallen hat,

Nun, interessant war es schon. Tatsächlich ist Technik persönlich eher 
meine Stärke, aber das Problem ist, das die anderen immer schneller und 
besser sind. Ich bin eben etwas unterdurchschnittlich intelligent.

Bei sozialer Kompetenz sieht es noch schlechter aus. Führung und 
Organisation  ist komplett duster.

>ist der Ingenieursberuf sicher nicht das Richtige.

Ja.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus

 Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
 Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
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 Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber
 eine Hürde, zu dieser Welt zu gehören.
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 vertritt.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo TheEngineer.

>Iss schon blöd, wenn zwei Forumsteilnehmer den gleichen Namen benutzen,
>oder?

Das Problem eines "Gast" Status halt.

>Also, ich war der erste "TheEngineer" und habe den letzten Post an Bernd
>nicht geschrieben!!!

Ns, grundsätzlich hat Dein Doppelgänger ja auch recht. Er hat Dich gut 
vertreten. Deine Rechtschreibung scheint aber deutlich besser zu sein 
als seine, wenn ich mir bei dem Müll, den ich oft schreibe, überhaupt 
ein Urteil über Rechtschreibung erlauben darf.

Seit der letzten Rechtschreibreform zähle ich mich übrigens formal zu 
den Analphabeten.

>Dafür war ich aber der erste unter diesem Nickname ganz oben!

Was machst Du, wenn Dein Doppelgänger kommt, und behauptet, er war das? 
:-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus

 Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
 Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
 Wirtschaft auf Schiebung.
 Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber
 eine Hürde, zu dieser Welt zu gehören.
 Ethik ist Marktpflege und nutzt im allgemeinen nur dem, der sie
 vertritt.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo TheEngineer.

>@Susi:
>Was hat denn nun Privatinsolvenz mit Insolvenz zu tun? Und schon mal was
>von einer GmbH gehört?

Zu einer GmbH gehört immer ein Kapitalstock, den man erst mal haben 
muss, und wo man sich auch noch entscheiden muss, ob man das Geld nicht 
lieber fest anlegt, statt in das eigene Unternehmen zu stecken.
Wiederspricht etwas der Risikostreung: Wenn die GmbH kaputt ist, ist man 
das Geld UND den Arbeitsplatz los.

>Mein Gott, es gibt tausende Existenzgründungen in Deutschland. Die einen
>schaffen es, die anderen nicht. Es gibt keine Garantien und keinen
>Königsweg.

Das ist Richtig. Aber ich finde, es wird zu vielen Leuten dazu geraten, 
sich selbstständig zu machen, die definitiev nicht dafür geeignet sind. 
:-)
Wenn man selber keine Chance mehr in einer Selbstständigkeit sieht, geht 
man hin, und macht sich selber selbstständig, indem man anderen gut 
zuredet, sich selbstständiog zu machen und dafür Geld nimmt? :-)


Es wird einfach zuviel positiv gedacht. Ich finde das unseriös.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus

 Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
 Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
 Wirtschaft auf Schiebung.
 Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber
 eine Hürde, zu dieser Welt zu gehören.
 Ethik ist Marktpflege und nutzt im allgemeinen nur dem, der sie
 vertritt.

Autor: David (Gast)
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Irgenwie lustig, da will einer was eigenes auf die beine stellen, und 
alle wissen das er von anfang keine chance hat...

zugegeben, ich hätte nach dem studium keine chance gehabt, was jedoch 
nicht auf andere projezieren würde (ok auf die meisten schon, aber nicht 
auf alle) ...

Die frage obs realistisch ist, hängt wohl stark mit dem bereich in dem 
er sich selbständig machen wird (hoffs doch das er sich nicht entmutigen 
lässt) zusammen. Mit der richtigen idee in einem eng abgesteckten 
produtebereich sind durchaus chancen vorhanden....

Autor: Harry Up (harryup)
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hi,
donnerwetter, so duster sehen können will aber auch beherrscht sein.
jeder, der sich selbständig machen will, wird wohl abwägen, ob er die 
finanzielle unsicherheit tragen kann und will. ob aus dieser erwägung 
immer die richtige entscheidung resultiert, zeigt sich dann schon 
irgendwann. aber dann - im worst-case - ist man noch nicht tot und die 
erde dreht sich weiter.
zu den marktführern: ICH WILL DER KÖNIG SEIN!!!
mein gott - marktführer, das musst du dir mal auf der zunge zergehen 
lassen. uns rennen täglich leuts die bude ein, die selbstverständlich 
alle marktführer sind, hat fast schon was ulkiges, weil deren wettbewerb 
auch ganz ausgeschlafen daher kommt und manchen stich macht.
zu all jenen, die sich selbständig machen möchten:
erst wenn alle märkte von marktführern beherrscht werden, brauchst du 
keinen gedanken mehr daran verschwenden. aber solange in dir der gedanke 
tobt, es müsste ... geben, mach dich daran, denn andere tun es nicht, 
sonst gäbe es ... schon zu kaufen und du bräuchtest es nicht zu 
entwickeln.
und von den ... gibbet noch richtig viele zu entwickeln.
grüssens, harry

Autor: Heinz (Gast)
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So viele Vollidioten hier...die "Susi" und ich denke die Leute von "R&S" 
haben das einzig richitge gesagt, bei dem Rest der Anwesenden habe ich 
das Gefühl, dass es einen ernsten Grund gibt, warum sie so viel Zeit 
haben, ihren Müll von sich zu geben.


Gruß
FA Rosenberger

Autor: Oliver Keller (ozel-)
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Schon klar. Viel Spaß beim abwechslungsreichen Steckerdesignen und 
Kabelkonfektionieren.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@Oliver:

Immer ruhig bleiben - wenn Frustrierte keine Argumente haben, werden sie 
oft ausfallend.

Ich (und offensichtlich auch andere hier) brauchen keine 
Streicheleinheiten, um zu wissen, dass wir uns richtig entschieden haben 
:-)

So, Tagwerk erledigt - Schaltung läuft - endlich! :-)

Allen eine gute Nacht,
Christoph

Autor: J. D. (medtech)
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@Tim: Wie gesagt nur Mut...

http://www.dihk.de/index.html?/inhalt/themen/start...

auch Siemens&Co haben irgendwann angefangen....

Die sind ja alle nur neidisch weil sie es selber fachlich nicht 
draufhaben oder keinen Arsch in der Hose.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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@ Bernd Wiebus (Gast)

... offenbar ein Seelenverwandter von mir.

@ Susi

Du bist Deinem Chef aber schon seeehr ähnlich! Hör Dir doch mal wieder 
das Lied "Der Macher" von Volker Lechtenbrink (den ich sehr verehre) an.

@ Wir(5)

Bekommt Ihr Euer Gehalt steuerfrei, weil es als Schmerzenzsgeld 
ausgewiesen wird? Gebt mir wertvolle Tipps!
Oder seid ihr eher masochistisch veranlagt?
Genauso so wurde uns der böse Kapitalismus in der DDR auch immer 
dargestellt!


Endlich mal ein Thread voll aus dem Leben!

Autor: TheEngineer I. (Gast)
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Guten Morgen,

also hier der erste TheEngineer, deshalb nun TheEngineer I. :-))))

@Bernd Wiebus:

Gebe dir in allen Punkten recht, die du gestern nach meinem letzten 
Beitrag gepostet hast.

>Seit der letzten Rechtschreibreform zähle ich mich übrigens formal zu
>den Analphabeten.

Höhö, da muss ich echt grinsen, dass geht mir auch so! Das ist auch 
wieder sowas typisch deutsches: Da versuchen sie's zu vereinfachen, und 
am Ende stehen sie sich selbst im Weg :-))))


@Heinz:

Du bist ja wohl voll die Obergranate! R&S??? Siehste, dass ist nämlich 
genau der Fehler in deiner und Susi's Argumentation. R&S entwickelt 
Hightech-Produkte, die sicherlich keiner in einer Hinterhofwerkstatt 
herstellen kann - aber auch keiner will! Ihr bedient mit euren Geräten 
ja auch nicht den privaten Consumer, sondern eher den industriellen. Um 
solche Geräte zu entwickeln, braucht man Teams, die aus sehr erfahrenen 
Spezialisten bestehen. Wer will so naiv sein, dass Gegenteil zu 
behaupten?

Aber: Das war doch nicht Tim's Ausgangsfrage! Wenn er sich mit einfachen 
"was-weiss-ich" Rolladensteuerungen, Heizungsregelungen und/oder 
Alarmanlagen selbstständig machen will, wozu braucht er dann zum 
Beispiel die Kenntnis, um einen Leistungs- und Reflexionsmesser oder 
TV-Messempfänger zu entwickeln, wie es R&S beherrscht?
In diesem Fall besteht noch nicht einmal ein Konkurrenzverhältnis zu 
R&S, weil er den privaten Endkunden bedienen würde!

Also, Heinz, wenn das Müll ist, was die Leute hier schreiben, dann frage 
ich mich, warum du mit schwachen Argumenten und Beschimpfungen 
ausartest, wo weder dein noch Susi's Einwände auch nur irgendetwas mit 
der Sache zu tun haben. Könnte ja im Gegenzug behaupten, dass euch die 
HF nicht bekommt.

Schaut mal über den Tellerrand und seht euch die Mittelständler an, 
die's geschafft haben - und die haben's schwerer als diese 
megasubventionierten Grosskonzerne.

Und mancher Tamagotchi-Tüftler sitzt heute nicht bei R&S in der 
Entwicklungsabteilung, sondern in der Karibik und sonnt sich kompetent - 
auch hochmotiviert ;-)!

Gruss
TheEngineer I.

Autor: Susi (Gast)
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@ Bernd Gansert

Ob Du es glaubst oder nicht, es gibt Firmen, die an ihrem positiven 
Geschäftsergebnis auch ihre Mitarbeiter teilhaben lassen. (Es gibt nicht 
nur Nokia oder wie sie alle heißen mögen.)

Natürlich setzt das voraus, daß es auch Erfolge gibt!

Auch bei uns haben schon Leute frisch von der Uni angefangen, die schon 
nach eigenem Ermessen wer weiß was konnten und sich teilweise schon beim 
ersten Projekt voll auf die Fresse gelegt haben. Auch von ihnen kamen 
Sprüche wie:

> Glaubt mir, meine "nebenstudentischen Tätigkeiten" haben mich in
> Sachen soziale Kompetenz, Netzwerk usw. schon enorm viel aufbauen
> lassen.

Nach dem dritten Projekt haben sie dann einvernehmlich die Firma 
verlassen.

Nein, die wirklich erfolgreichen Leute kommen anders daher.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@Susi:

Natürlich gibt es Leute, die nur heiße Luft ablassen (auch bei 
Unternehmern nach dem Motto: "Ich bin Unternehmer, weiss alles und bin 
der Beste").
Danach hörte sich Tim aber nicht an.

Ich rede lieber nicht so viel sondern mache und das machen andere 
erfolgreiche Starter auch.
Und nein, dafür benötigt man kein Team - das kann man anfangs mit 
geeigneten Produkten durchaus alles selbst machen.
Stärker motiviert als man selbst ist kein Team.

Wie TheEngineer I. sagte: niemand wird auf die Idee kommen, alleine 
einen EMV-Messplatz zu entwickeln und zu vermarkten. So etwas geht nur 
mit mehreren Leuten.
Aber es gibt nicht nur solche Projekte und gerade mit kleinen, pfiffigen 
Lösungen kann man eine Menge Geld verdienen und wachsen.

Und in zehn Jahren sind einige von denen dann nämlich diejenigen, die 
Euch einstellen und zusammen mit Euch die Messplätze entwickeln :-)

Christoph

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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@ Susi

ich nehme Dir das alles voll ab. Das Leben hält eben jegliche 
Überraschungen bereit. Meine vorletzte Position als Angestellter war die 
des Hauptabteilungsleiters einer Entwicklungsabteilung mit 80 
Mitarbeitern.
Damit glaube ich, fast alle Höhen und Tiefen der Sache zu kennen.
Kennengelernt habe ich dabei die unterschiedlichsten Menschen. Der von 
Dir eben beschriebene Typus war dabei gar nicht mal so sehr selten.

Nichts läßt sich komplett in die bestehenden Vorurteile einbauen und in 
Schubladen sortieren. Dazu ist das Leben zu bunt.

Wenn Tim aber meint, daß er diesen Weg gehen möchte, kann ihn niemand 
daran hindern, obwohl ich aus meiner bisherigen Erfahrung zumindest 
skeptisch wäre, was das Gelingen betrifft.

Es ist in der Tat leider so, daß fast jeder in Deutschland weiß, was 
alles nicht ausdrücklich erlaubt ist. Daraus wird messerscharf 
geschlußfolgert, das der Rest verboten ist.
Manche Freiheiten muß man sich an Kleingeistern vorbei auch einfach 
nehmen.

Außerdem benutzen Damen das Wort "Fresse" nicht! Das könnte als ordinär 
angesehen werden.

Autor: Susi (Gast)
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@ Bernd Gansert

Ich denke, wir stimme im Wesentlichen überein (vielleicht nicht 
unbedingt in der Umfangsdefinition des aktiven Wortschatzes).

> Manche Freiheiten muß man sich an Kleingeistern vorbei auch einfach
> nehmen.

Diese Aussage bedeutet für mich, dass ich technisch Dinge anfasse, die 
von vielen durchaus kompetenten Fachleuten schon mal schlicht als 
unmöglich bezeichnet werden. Da unser ganzes Team in kreativer 
Aufgeschlossenheit dieser Devise folgt, können wir auch in 
wirtschaftlicher Hinsicht auf viele Erfolge zurückblicken. Natürlich 
setzt das voraus, seine Grenze sehr gut zu kennen. Auch sollte man bei 
Problemen statt "Schuldige" besser Lösungen suchen.

> Wenn Tim aber meint, daß er diesen Weg gehen möchte, kann ihn niemand
> daran hindern, obwohl ich aus meiner bisherigen Erfahrung zumindest
> skeptisch wäre, was das Gelingen betrifft.

Da ich auch einiges hinter mir habe (Lehre, Studium, Beschäftigungen in 
ganz kleinen bis ganz großen Firmen ...) sagt mir mein Gefühl, Tim 
sollte vielleicht doch erst einmal an der Summe seiner Erfahrungen 
arbeiten.

Gruß, Susi

Autor: TheEngineer I. (Gast)
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Wenn Linus Torvalds so gedacht hätte wie manche hier, hätte er vorher 
bei Microsoft angefangen und Linux hätte es nie gegeben.

Komisch, es war nur seine Diplomarbeit - und heute programmiert die 
ganze Welt Microsoft das Fürchten bei.

Musste Torvalds erst zuvor eine 20Jahre-Karriere hinlegen bis in ein 
Team von Fachleuten eines Marktführers?

Nein, aber er könnte/kann heute (fast) überall anfangen und hat so 
manchem Marktführer Beine gemacht!

Hätte er all den Zweiflern, Besserwissern und Pessimisten zugehört, dann 
gehörte Windows wohl die Welt von Heinz Heinz alleine.

Solche und ähnliche Beispiele gibt es haufenweise.


Es gibt nicht DEN Weg!

Autor: Harry Up (harryup)
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hätten die herren william hewlett und david packard doch nur gewusst, 
dass ein berufsstart in einer garage zum untergang verurteilt ist, bevor 
er noch richtig beginnt, so hätten sie sicherlich eine mittlere bis gute 
karriere in einem bestehenden unternehmen erleben dürfen.
stattdessen sind die halt nur grösster computerhersteller der welt 
geworden. hut ab vor den ahnungslosen dieser welt.

Autor: Susi (Gast)
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Äh???

Tim möchte nicht mit einer revolutionären Betriebssystemidee oder einem 
MP?-Player, der schnell die 100.000.000-Stück-Hürde nimmt in den Markt 
eintreten, sondern mit einer STEUERUNG.

Das das bestimmt keine revolutionäre Idee ist, und es allein in 
Deutschland viele 1.000 Lösungen dazu gibt, wird er es als Massenprodukt 
wohl kaum durchsetzen können.

Gruß, Susi

Autor: 80C167 (Gast)
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Naja, Herr Torewalds hatte nie vor, ein ganzes Betriebssystem auf die 
Beine zu stellen. Er hatte in seiner Freizeit weit vor seiner 
Diplomarbeit an einem Sheduler, der an ein Minix angelehnt war, gebaut. 
Der Kern war allerdings komplett neu entwickelt, so daß er mit den 
komerziellen UNIX-Anbietern keine Probleme bekam. Danach stellte er 
seinen Sheduler im Internet zur Diskussion. Nacheinander strickten 
andere Programmierer Module hinzu (v. a. Postfix!). Nach und nach 
entstand das Urlinux. Ein Selbstläufer, dessen Erfolg auch Linus nie 
voraussehen konnte.

Autor: Harry Up (harryup)
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na und? hatten die herren hewlett-packard vom start weg die idee, einen 
weltkonzern zu basteln?

Autor: J. D. (medtech)
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Ach Susi..nur die harten kommen in den Garten.

Autor: Susi (Gast)
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Es ist aber auch nicht alles Geld was glonzt.

Gruß, Susi

Autor: TheEngineer I. (Gast)
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@Susi:

Du hast Tim's Frage schon nicht verstanden, folglich nehme ich dir nicht 
übel, dass du das, was ich mit dem Torvalds-Beispiel ausdrücken wollte, 
auch nicht verstanden hast.

Es ist schon gut, dass du nach all deinen Erfahrungen in einem 
"hochmotivierten" und "hochkompetenten" Team gelandet bist, alleine als 
Selbstständige wärst du mit deinen Ansichten eh verloren.


Übrigens: Torvalds hatte auch nicht die Absicht, ein so erfolgreiches OS 
zu proggen, wie 80C167 schon anmerkte, es war nur ein "primitiver" Teil 
des heutigen Linux. Er hatte das, was jeder neben Kompetenz auch 
braucht, um zu überleben: GLÜCK!

Wenn ich an meine Zeit im Automotive zurückdenke, dann fällt mir sofort 
eine Firma ein, deren alleiniger Inhaber in den 90ern auch eine zündende 
Idee hatte - und heute nicht nur Marktführer ist, sondern auch 
superreich - er hat es sich verdient und hat nicht geknatscht, bevor es 
überhaupt weh tat. Die "Steuerung" war anfangs so primitiv, dass man sie 
als Hobbybastler hinbekommt - die Idee zählte, nicht die Stückzahl. Die 
Erfahrung wächst mit den Projekten.

Autor: Susi (Gast)
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@ TheEngineer I.

Auf Tims Fragen gab es schon mehrere richtige Antworten, die brauchte 
ich doch wohl nicht noch mal zu wiederholen, oder?

Sein ganzes Konzept aber ist nicht nur mir sehr fragwürdig erschienen. 
Dazu gab es dann einige Antworten.

> Wenn ich an meine Zeit im Automotive zurückdenke, dann fällt mir sofort
> eine Firma ein, deren alleiniger Inhaber in den 90ern auch eine zündende
> Idee hatte

Meinst Du die Firma "B......."?
Wenn ja, dann kann ich Dir nur sagen, dass er auch ganz viel GLÜCK 
hatte. Frag ihn mal, wer ihm in seinen Anfangsjahren seinen seinerzeit 
größten Kunden "h.." (mit etwa 50% Umsatzanteil) weggeschnappt hat, was 
wohl ganz schön weh tat.

Gruß, Susi

Autor: Timo (Gast)
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Alter Lachs, was für ein ätzendes Gelaber hier!

Autor: TheEngineer I. (Gast)
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@Susi:

Nix B....weder falsch. Egal.


@Tim:

Lass dich von den Neidern, dies selbst nie probiert oder geschafft 
haben,  entmutigen. Gibt ja genug hier, die auch über positive 
Erfahrungen berichten können.

Schluss für mich.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Man findet immer Leute, die gescheitert sind.
Niemand von den Befürwortern hat behauptet, dass es einfach ist, Erfolg 
zu haben.

Die einen nennen es Glück, andere harte Arbeit :-)

Natürlich muss man Rückschläge verkraften und man muss bereit sein, auch 
Einschränkungen hinzunehmen.

Wenn man sich vernünftig vorbereitet, sehe ich keinen Grund, sich nicht 
als Einzelkämpfer selbstständig zu machen.

Und von wegen "gesättigter Markt": der gute Mensch, der diesen 
Weihnachtsbaumständer erfunden hat, hat mittlerweile ausgesorgt.

Ein guter Bekannter von mir hat spezielle Schutzkappen für Schrauben 
entwickelt, patentieren lassen und lebt als GmbH jetzt sehr gut davon - 
obwohl es schon Dutzende Systeme gab...

Manchmal muss auch erst jemand mit einer Idee kommen, um den Markt mal 
durchzuschütteln und den Filz der Großen zu entfernen.

Christoph

P.S.: Tim? (liest der Arme überhaupt noch mit? ;-)

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