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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Analog-Digital-Wandlung


Autor: Diogenes (Gast)
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Hallo

Ich würde mich freuen wenn jemand über diesen Schaltplan gucken würde. 
Um mir vielleicht zusagen, ob sich Fehler in diesem befinden, vielleicht 
hat auch jemand Verbesserungsvorschläge.

Zu dem Projekt:

Ich will mit Hilfe eines Atmega8 ein analoges Signal verarbeiten und 
dieses dann auf 10LED ausgeben.
Die maximale Spannung des Eingangssignals beträgt 9V.
Die Arbeitsspannung des Atmegas beträgt 5V.

Nun habe ich mich durch einige Forenbeiträge und durch das Tutorial 
durchgearbeitet und bin der Meinung das ich das Projekt softwaremäßig 
bewältigen könnte, aber was Hilft mir das, wenn ich schon bei der 
Hardware Fehler mache.

Ronald

Autor: Hubert G. (hubertg)
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An den Reset-Pin noch einen 10n nach GND.
Wenn du das noch genauer machen willst dann die Filterschaltung laut 
Datenblatt für AVCC.
Die 5V an den ULN kannst du dir sparen, die sind nur für induktive Last.
Die Vorwiderstände zu den ULN kannst du dir sparen, die sind im ULN 
enthalten.

Autor: spider80 (Gast)
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hallo,

anbei ein paar Tips, die Treiberbausteine für deine LED's kannst du 
weglassen!! Du kannst sie direkt an die Portpins anschließen.
Allerdings musst du invertiert arbeiten!! Du musst die Anode über einen
470 Ohm Widerstand an VCC anschließen. Die Kathode schließt du am 
Portpin
an. Wenn du ein Highsignal am Portpin hast, dann ist die LED aus.
Bei Lowsignal an.

Bei deinem Reset solltest du noch ein 100nF parallel zu dem Widerstand
anschließen!!

Der Spannungsteile sieht in Ordnung aus. Widestandswerte habe ich
nicht kontrolliert :)

Autor: spider80 (Gast)
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du hast den Quartz noch in deiner Schaltung vergessen!!

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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wozu Quartz ?

der atmega 8 hat einen internen RC-Oszillator, da kommt man gut OHNE 
Quarz aus

Autor: Lötkünstler (Gast)
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Resetkondensator fehlt.
Quarz fehlt.
(interenen Generator würde ich nicht nehmen da Temperatur-empfindlich)
R11-20 verstehe ich nicht wozu die dienen sollen?
Der Uln2004 hat gemäß TI-Datenblatt bereits einen Widerstand.
D1 Polschutz?
An R22 sollte ein anderes Power-Symbol genommen werden damit man den 
nicht
mit 5V verwechselt(selbst wenn die Spannung danebensteht)
Wo kommemn die 9V denn her? Wenn extern über eine lösbare 
Verbindung,würde ich auch ein entsprechendes Symbol wählen.
Die Kondensatoren an der Spannungsstabilisierung sollten Werte haben.
Ebenso die Widerstände.
Einen Kondensator (wie C3) würde ich am Prozessor von VCC nach Masse
chipnah schalten (zu ablocken von Störungen).

Ansonsten schon ganz ordentlich.
Irrtumvorbehalten
Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>

Autor: Diogenes (Gast)
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Das hört sich doch ganz gut an. Also scheint ja der Grundaufbau ok zu 
sein.

Die Treiberbausteine hab ich eingebaut, weil ich im Datenblatt des 
Atmegas gelesen habe, das er nur max 200mA verkraftet, das wird dann mit 
10LED knapp.

Die 5V hab ich an die Treiber gelegt, weil es doch nichts anderes als 
Transistor Arrays sind, oder nicht, und die brauchen doch eine 
Arbeitsspannung, könnte da doch dann auch 12V nehmen.

Einen Quartz hab ich nicht angeschlossen, weil ich den Systemtakt nehmen 
will.

Danke für die schnellen Antworten

Autor: spider80 (Gast)
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wenn du sie nach Masse schaltest, dann kannst du auch mehr schalten!!

Autor: Diogenes (Gast)
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Ok, verstehe

Autor: Diogenes (Gast)
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Also Spar ich mir die Treiber-Stufen und drehe die LEDs.

Habe dann noch eine Leitung vom RESET zum Abblockkondensator 
hinzugefügt. Hoffe das reicht, oder soll ich lieber ein extra 
Kondensator nehmen?

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Reset mit Aref zu verbinden ist falsch. Reset muss getrennt bleiben und 
mit eigenem Kondensator versehen sein.
Aref sollte auch nicht direkt an AVCC liegen, besser ca. 1 kOhm 
dazwischen schalten. Wenn z. B. beim Programmieren die interne 
Referenzspannung eingeschaltet wird, kommt es zum Kurzschluss zwischen 
Aref und AVCC, das könnte Aref zerstören.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Aref sollte mit nem Kondesator mit GND verbunden werden! Nix 
Widerstand...

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Auf jeden Fall sollte außen am IC keine direkte Verbindung zu AVCC 
geschaltet sein.

Ich habe das ganze Datenblatt nicht im Kopp, wahrscheinlich wird in dem 
Fall in dem man die 5V als Referenzspannung verwendet, intern eine 
Verbindung geschaltet, also kann man sich den 1kOhm wirklich ersparen.

Ein Abblock-Kondensator am Aref-Anschluss sollte aber wirklich sein, 
auch wenns hier nicht darauf ankommt, schließlich werden nur 10 Stufen 
Auflösung gebraucht und nicht etwa 10 bit.

Autor: Lötkünstler (Gast)
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wenn AREF nicht mit AVCC verbunden und genutzt wird,kann dieser Pin 
unbeschaltet bleiben.
Allerdings ist für genaue Anzeigen die Nutzung AREF=>AVCC besser
als AVCC an VCC.

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum Löten>

Autor: Lötkünstler (Gast)
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Muß mich korregieren

hier stehts richtig:

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_ADC

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>

Autor: Ronald Gast (diogenes)
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Lötkünstler wrote:
> wenn AREF nicht mit AVCC verbunden und genutzt wird,kann dieser Pin
> unbeschaltet bleiben.
> Allerdings ist für genaue Anzeigen die Nutzung AREF=>AVCC besser
> als AVCC an VCC.
>
> Lötkünstler
>
> <Mit der Lizenz zum Löten>

Also kann ich AREF weglassen, da ich ja keine Referenzspannung anliegen 
habe??? Dafür sorgt AVCC, also meine 5V

 Richtig?

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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"if no external voltage is applied to the AREF-pin the user may switch 
between AVcc  and 2,56 V...." (Datenblatt)

Also KEINE Verbindung zwischen AREF-pin und einer äußeren 
Spannungsquelle ( Der Widerstand schadet nichts, ist aber unnötig ).

Autor: Ronald Gast (diogenes)
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Habe in einem meiner schlauen Bücher folgenede Schaltung zu der Sache 
gefunden.

AVcc und AREF verbunden, durch einen Kondensator an AGND und GND 
verbunden, dazu noch einen 1kohm Widerstand an VCC(von AvCC und AREF).

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Das gefällt mir schon recht gut, nur wird AVCC dabei hochohmig (1kOHM) 
versorgt.
Das kann dann zu Schwierigkeiten führen, wenn die Portleitungen, die 
über AVCC versorgt sind, als Ausgänge genutzt werden.
atmel empfiehlt als Siebglied eine Festinduktivität von ca 100 uH 
anstelle des Widerstandes.
In der Anwendung hier ist es aber OK.

Autor: Ronald Gast (diogenes)
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Gut, dann geht es jetzt ans aufbauen, danke.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Laß den AREF offen und nimm die interne Referenz, die ist stabiler als 
der 7805.

Und die LEDs natürlich gegen GND schalten !!!

Sonst verschiebt sich Dein GND für die AD-Wandlung je nach Anzahl der 
leuchtenden LEDs.

1k für AVCC ist viel zu hochohmig, max 10 Ohm.


Peter

Autor: Gast (Gast)
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Für R10 nimm 1k und für R11 10Ohm oder 1mH.

Autor: Ronald Gast (diogenes)
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Gut, also wird der 1Kohm Widerstand kleiner und AREF lass ich frei und 
Programmiere dann die interne Referenzspannung.

Und die LED können so bleiben, wenn ich das richtig verstanden habe.

Autor: Gast (Gast)
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>Programmiere dann die interne Referenzspannung.

Obwohl das bei 10%igen Messungen völlig nebensächlich ist.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

es ist zwar interessant, was man mit AREF so alles anstellen kann, ich 
glaube aber weiterhin dem Datenblatt des Mega8...
AREF über 100n an GND, ansonsten dort eine externe Referenzspannung ran, 
wenn man die benötigt. AVcc und inerne Referenzsspannung werden über die 
Controlbits festgelegt. Es gibt also keinen Grund, AREF extern mit AVCC 
zu verbinden man riskiert höchstens, bei einem Programmfehler (AREF auf 
interne Referenz (2,56V( und der Pin an AVcc (5V) den AVR zu überlasten.

AVCC wird mit einer Drossel 100µH mit VCC verbunden und mit 100n an GND 
gelegt. Die Spannung an AVcc darf nicht mehr als 0,3V niedriger sein als 
Vcc, da verbieten sich irgendwelche Widerstände von allein.

PS: in der ersten Schaltung mit dem ULN2ßß4 würde sowieso nichts 
leuchten, schon mal ins Datenblatt geschaut? Das sind Darlingtontreiber, 
ddie Ausgänge sind also die Kollektoren und werden gegen GND leitend.
Betriebsspannung bracht das IC also sowieso nicht, Pin 9 sind die Anoden 
der internen Freilaufdioden bei induktiver Last (Relais).

Gruß aus Berlin
Michael

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