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Forum: Offtopic was ist der dritte anschluss bei li-ion-akkus?


Autor: von ionen geplagter (Gast)
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hallo forum!
ich bin grad dabei, mir eine akkubetriebene schaltung auszudenken und 
mir stellt sich die frage, was denn bei manchen li-ion-akkus der dritte 
"pol" macht.
ist das vllt sinniger weise ein signal, das temperaturabhängig ist?
messen kann ich leider nix, da ich noch keinen akku hab.

danke für antworten schon mal,
grüße, gast

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Die häufigsten Varianten:
- Temperatursensor (einfacher NTC oder PTC)
- Datenleitung (Eindrahtbus) zu einem Controller im Akku

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Das wird der Abgriff zwischen 2 Zellen sein damit man den Akku balancen 
kann.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Robin Tönniges wrote:
> Das wird der Abgriff zwischen 2 Zellen sein damit man den Akku balancen
> kann.

Also ich hänge den Akku mit einem Bindfaden an dem Abgriff auf und 
balanciere ihn dann aus?
Nein, der Abgriff ist für die (Schäuble-)Wanze vorbereitet, die ja 
bekanntlich mit weniger Spannung betrieben wird. Der Anschluß ist jetzt 
per Gesetz bei allen neu verkauften Akkus Pflicht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Oh Dirk, der Witz ist ja nur unbedeutend schlechter, als der beste aus 
der Serie, die du im Witz-Thread abgesondert hast...

Autor: von ionen geplagter (Gast)
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hallo,
danke für die antworten! ich hab mir mittlerweile einen akku aus einem 
alten ipod mini besorgt und den ersten schrumpfschlauchüberzug 
aufgeschnitten.
da ist tatsächlich eine kleine platine mit 2 ics (?) und vier 
rcl-bauteilen drauf. von der beschaltung würde ich auf 4 kondensatoren 
tippen.
die ics haben keine "ordentliche" beschriftung, sondern nur ein 
zahlenkürzel, zu dem sich nichts finden lässt.
das dumme an der sache: ich kann nirgends eine spannung messen. es wird 
sich also wohl um eine art controller handeln. den ipod kann ich nicht 
mehr reaktivieren und nachschaun, was da auf den drähten los ist.
was würdet ihr mir raten? platine runter?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Dieser Anschluss soll verhindern, dass dir der Ipod in den Händen 
explodiert, wie das von Handys ja schon gelegentlich berichtet wurde.

Bitte beachten: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumul...

Autor: von ionen geplagter (Gast)
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hallo,

das mit dem mittelabgriff kann ich mir nicht vorstellen, weil es sich 
bei meinem akku um einen 3,7V-typ und damit wohl um eine einzelzelle 
handelt. fällt mir grade so auf.
hab auch grade noch den akku aus einem alten nokia genommen und gemerkt, 
dass es sich bei diesem beim dritten anschluss tatsächlich um einen ntc 
handelt. macht sinn, hab ich aber noch nie gehört. feine sache.

es wird bei der zelle, die ich hernehmen will, aber wohl ein 
"controller" eingesetzt. was tut der denn auf dem akku?
die laderegler sind doch normalerweise nicht direkt auf dem akku 
untergebracht, oder?

grüße, ionenschubser

Autor: Thilo M. (Gast)
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Bei Sony heißt das 'Info-Lithium'.
Das ist eine Schnittstelle, die dem Gerät den Ladezustand des Akkus 
mitteilt.

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Jau so isses, hab mal 2 davon auseinandergenommen weil der camcorder 
dazu schon lange über den Jordan ist, da sitzt wohl die Laderegelung 
drauf.
Außerdem teilt das ding dem Camcorder mit wie es mit dem Ladezustand 
aussieht.

Autor: gafu (Gast)
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Zur kleinen Platine: bei nicht-intelligenten Akkus scheinen meist 2 IC 
drinn zu sein. Der kleine im 6pin SOIC-gehäuse ist so eine art doppelter 
Komparator mit interner Spannungsreferenz, der größere mit 8 Pin 
beeinhaltet 2 MosFET die mit geringer Gatespannung schon richtig 
niedrige DS-on-Widerstände erreichen können.
Der kleine 6pin IC steuert die beiden MosFET. Diese haben jeweils eine 
schutzdiode. Die FET liegen beide in der (-)-leitung des Akku.
Der komparator für die tiefentladeschutzabschaltung (schaltet so um 2,6V 
aus, das ist für den akku schon schädlich, normalerweise schaltet das 
handy/ipod VORHER schon von selbst ab) steuert einen FET zu, wenn der 
akku leer ist. Der FET ist so geschaltet, dass über die Schutzdiode im 
FET trotzdem wieder geladen werden kann.
Ein gutes Ladegerät lädt dann vorsichtig mit geringen strom (0,1 * C) 
bis der akku wieder spannung hat.

Der zweite FET liegt ebenfalls in der (-)-leitung zum Akku, ist aber 
andersherum eingebaut, d.h. S und D vertauscht. Dadurch ist die 
Schutzdiode freileich auch andersherum und lässt nach abschalten keinen 
strom mehr von außen auf den akku. Abschaltung hier bei 4,3...4,5V. Auch 
diese Spannung ist für den Akku schon schädlich, maximal 4,2V darf er 
bekommen. Es schützt aber zumindest vor der unkontrollierten Zerstörung 
aufgrund überhitzung durch starke überladung.

Kurzum, eine Akku-Lebensversicherung, aber keine Ladeschaltung.

Was auf dem dritten PIN passiert, ist von akku zu akku unterschiedlich, 
bei meinem Akku hab ich das noch nicht herausgefunden.

gafu

Autor: Frank B. (frankman)
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Der einzige, der wirklich Ahnung hat, ist Uwe.
Der dritte Anschluss ist ein Temperaturfühler.
Oder ein 1-Wire-Bus. Damit kann der Akku mit einer Seriennummer 
ausgestattet oder mit einem geheimen Schlüssel versehen werden, um sich 
vor billigen Imitaten zu schützen.
Ein Mittelabgriff ist es definitiv nicht. Zumal die meisten Akkus nur 
eine Zelle enthalten.

Sonst kommt es mir irgenwie vor, als wenn hier zwanzig Leute nur 
Bockmist schreiben.

Dann bitte lieber nix.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Dann bitte lieber nix.

Hätteste dich mal dran gehalten!
Was soll der gereizte Ton?

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