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Forum: Offtopic Lieferkosten aus Asien, was habe ich falsch gemacht?


Autor: Flori (Gast)
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Hallo lieben Mitglieder,

ich habe mir neulich mal ein Angebot aus China reingeholt, da wollte ich 
fragen, ob die Rechnung im Anhang so seine Richtigkeit hat, oder ob der 
Preis für die 5 ICs mehr als übertrieben ist.
Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrung beim Importieren von ICs 
(kleinmengen) ???
Wäre für eine Antwort sehr dankbar...

MFG Flo

Autor: Alexander (Gast)
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Für die Versandkosten kann man schon 10kg aus China schicken.
"Bank Change" liegt wohl im Ermessen des Verkäufers. "sonstige Kosten" 
sozusagen. Da weiß ich nicht, was üblich ist.

Autor: Bri (Gast)
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Ich hab mir vor kurzem ein paar LEDs aus Hong Kong schicken lassen. Die 
kamen in einem Luftpolsterumschlag. Versandkosten waren für mich 
kostenlos, laut den aufgeklebten Briefmarken so ca. 1,70 Euro. Da 
scheinen mir deine Versandkosten etwas hoch.

Autor: Moritz (Gast)
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ich hoff mal für dich, dass die Teile nicht gefälscht sind!

Autor: Flori (Gast)
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Danke für die schnelle Antowrt.
Das habe ich jetzt schon oft gehört, dass die Lieferkosten für ein paar 
Bauteile so um die (max) 7-8Euro wären. Aber ich würde echt gerne 
wissen, was die da so alles berechnet haben. Ist mir schon ein Rätsel.
gruß Flo

Autor: Mikki Merten (mmerten)
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Für Firmen die keinen Massenversandhandel betreiben, sind die Kosten 
durchaus üblich. Daher lohnen sich dort Kleinmengen eher weniger.

Autor: Flori (Gast)
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Aber es muss doch eine Möglichkeit geben an die ICs (auch kleinmengen) 
dranzukommen, oder???
digikey, spoerle und andere Versandhäuser haben die Teile nicht.
kennt noch jemand Onlineversandhäuser, wo ich noch mein glück versuchen 
könnte???
Vielen Dank für die Antworten.
MFG Flo

Autor: Aufsicht (Gast)
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Hey Flo, sag doch mal welches IC du da suchst, auf deiner Rechnung 
scheinen es PIC-Prozessoren zu sein?

Autor: gast (Gast)
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Uns wurde schon einmal ca. 30-40 Dollar für eine E-Mail verrechnet.
Kann man sich anscheinend nicht gross dagegen wehren...

Autor: yalu (Gast)
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Sind auf der Webseite des Herstellers Princeton unter "Global Sales"
keine anderen Distributoren, darunter vielleicht welche in Europa,
angegeben? Bei mir hängt leider die Flash-K*cke auf dieser Webseite,
so dass ich mir die Distributoren nicht ansehen kann.

Autor: yalu (Gast)
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Wird der Baustein überhaupt noch hergestellt? Bei den Products kann ich 
ihn nicht finden, nur welche mit ähnlichen Produktbezeichnungen.

Autor: Rainer (Gast)
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Das ist absolut normal und OK. So eine Firma will auch nicht an 
Studenten oder arme Schüler liefern, sondern an Unternehmen. Und wer als 
firma so einen Chip braucht, der lacht nur über solche Extrakosten. Ist 
im wahrsten Sinne des Wortes Portokasse.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Das Flash-Applet auf der Princeton-Seite ist definitiv defekt. Auch im 
IE.
Den PT2260 findet man über die Suche, die Gegenstücke sind PT2270/2272.
Nur, ich stelle jetzt mal die ketzerische Frage: Muß das sein?
Dieser Aufwand für ein paar Encoder-ICs. Die Holtek-Encoder/Decoder sind 
in DL erhältlich, z.B. beim großen C und mit etwas Gehirnschmalz kann 
man das auch einem ATTiny2313 beibringen. Und dann waren da noch die 
Motorola-Teile (MC14026/27).

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Flori (Gast)
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Vielen Dank für eure Hilfe und eure Beiträge,

also Flash ist defekt, habe ich auch vor einiger zeit festgestellt und 
mich schwarz geärgert...
Holtek schön und gut, würde ich gern nehmen, allerdings möchte ich ein 
Gerät, der schon mit dem 2270 ausgestattet ist, mit dem 2260 ansteuern.
Wenn ich wüsste, ob die Holtek-Serie kompatibel ist, dann ist das ja 
kein Thema. Selber programmieren habe ich auch schon überlegt, 
allerdings ist mein Problem, die Sache mit dem DOUT-Pin, keine Ahnung 
was da gesendet wird.
Die Bezeichnung ist PT2260, sieht allerdings fälschlicherweise aus wie 
eine PIC-Bezeichnung, dank JPEG...
Bin echt am verzweifeln, weil ich echt keine Lust habe "so viel" für 5 
ICs zu zahlen.
Wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr mir vielleicht bescheid geben könnt, 
falls jemand zufällig auf einen distri stößt der die Teile vertreibt.
Vielen Vielen Dank für eure Mühe...

MFG Flo

Autor: Flori (Gast)
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Und falls jemand ein Vorschlag oder ein Tip hat wie man die PT2260 
selber programmieren kann, wäre ich für jede Hilfe sehr dankbar...

MFG Flori

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Flori wrote:
> Und falls jemand ein Vorschlag oder ein Tip hat wie man die PT2260
> selber programmieren kann, wäre ich für jede Hilfe sehr dankbar...

Du kannst den PT2260 nicht programmieren. Selbst der Hersteller kann das 
nicht. Genauso gut könntest du fragen, wie man ein 74HC04 progrmmiert ;)

Äh... oder willst du wissen, wie man einem µC evtl. die Funktionalität 
eines PT2260 verleihen kann? Das wäre prinzipiell machbar.

Gruß,
Magnetus

Autor: Flori (Gast)
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ist schon klar, dass keiner auf den gedanken kommt, den PT2260 zu 
programmieren ;-)
natürlich meinte ich, mit zum beispiel einem mega oder tiny die 
funktionalität eines PT2260 zu simulieren. Hättest du eine Idee, oder 
wolltest du das nur mal klarstellen???

Autor: Magnus Müller (Gast)
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> natürlich meinte ich, mit zum beispiel einem mega oder tiny die
> funktionalität eines PT2260 zu simulieren. Hättest du eine Idee, oder
> wolltest du das nur mal klarstellen???

Die Zusammensetzung der Datenpakete ist im Datenblatt auf den Seiten 4-6 
ausreichend genau dokumentiert.

Beim Softwaredesign müsste man nun wissen:

- welcher Typ (PT2260-R2 oder -R4) emuliert werden soll. Der R2-Typ
  verfügt über 10 Adress- und 2 Datenleitungen, der R4-Typ hingegen
  über 8 Adress- und 4 Datenleitungen.

- ob die Adresse ohne Codeanpassung (wie beim Original) extern
  (z.B. über Jumper) festgelegt werden sollen, oder ob die Adresse
  einmalig bei der Programmierung festgelegt werden soll. Bei der
  externen Variante benötigt man einen "größeren" Controller mit
  8 bzw. 10 Analogeingängen gekoppelt mit einem Widerstandsnetzwerk
  aus 10 bzw. 12 Widerständen.

- mit welcher Taktfrequenz die Daten gesendet werden sollen (dies wird
  beim Original über einen Widerstand festgelegt).

Das Ganze wäre im einfachsten Falle mit einem 8-Pinner zu 
bewerkstelligen.

Gruß,
Magnetus

Autor: Flori (Gast)
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Danke für die Antwort,

also ich würde es gern so handhaben, dass ich den PT2260 (oder den 
eigenentwurf) mit einem mega8 ansteuere, also keine codeanpassung. Des 
weiteren würde ich den R4 benutzen, wobei allerdings 2 von den DataPins 
(D2 und D3) nicht beschaltet werden und in der luft hängen.
Ich benötige zum ansteuern 3 kanäle und 2 zustände. Die beschaltung 
beschränkt sich auf A0 (high), die Pins A4-A6 schalten je nach pegel 
Kanal 1-3 und je nachdem ob D0 oder D1 gesetzt ist, an oder aus.
Zu der Taktfrequenz kann ich nicht viel sagen, ausser, dass zwischen dem 
Orginal ein SMD-Widerstand (685) 680K??? hängt. Aber leider kann ich aus 
dem Datenblatt nur entnehmen, dass die Frequenz so um die 250-300k 
liegt.
Ich habe allerdings Probleme mit dem Widerstandsnetzwerk. Wofür ist das 
gut? Welche Aufgabe verbirgt sich dahinter und mir ich unklar, wie ich 
den DOUT simuliere, zumal es mir ein Rätsel ist, in welcher Form die 
Daten (DOUT) gesendet werden bzw ob das ein konstater Pegel, eine 
Wechselspannung oder was anderes gesendet wird.
Dass die Daten am DOUT aus den Adress- und Datapins entstehen ist schon 
klar, aber in welcher form???
Könnte ich das auch mit einem bereits vorhandenen Mega8 codieren und die 
Funktion simulieren??? Es sollten noch genügend Ports frei sein und so 
könnte ich das alles mit einem uC realisieren (wenn ich denn genügend 
infos hätt).
Vielen Dank für eure antworten...

Lieben gruss Flo

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Im Anhang befindet sich das Datenblatt, auf welches ich mich im 
Folgenden beziehe.

Flori wrote:
> also ich würde es gern so handhaben, dass ich den PT2260 (oder den
> eigenentwurf) mit einem mega8 ansteuere, also keine codeanpassung. Des

Wie... "keine Codeanpassung" ???

> weiteren würde ich den R4 benutzen, wobei allerdings 2 von den DataPins
> (D2 und D3) nicht beschaltet werden und in der luft hängen.
> Ich benötige zum ansteuern 3 kanäle und 2 zustände. Die beschaltung

Definiere "3 Kanäle" und "2 Zustände".

> beschränkt sich auf A0 (high), die Pins A4-A6 schalten je nach pegel
> Kanal 1-3 und je nachdem ob D0 oder D1 gesetzt ist, an oder aus.
> Zu der Taktfrequenz kann ich nicht viel sagen, ausser, dass zwischen dem
> Orginal ein SMD-Widerstand (685) 680K??? hängt. Aber leider kann ich aus
> dem Datenblatt nur entnehmen, dass die Frequenz so um die 250-300k
> liegt.

Mit einem 680K Widerstand müsste die Oszillatorfrequenz bei knapp über 
300KHz liegen.

> Ich habe allerdings Probleme mit dem Widerstandsnetzwerk. Wofür ist das
> gut? Welche Aufgabe verbirgt sich dahinter und mir ich unklar, wie ich

Vorweg eine Feststellung: Der PT2260 erkennt an den Adresseingängen 
drei (!) verschiedene Zustände (High, Low und Not connected / 
Floating).

Das Widerstandsnetzwerk bräuchtest du bei einem µC mit ADC-Eingängen für 
die korrekte Ermittlung der zu verwendenden Adresse. Mit dem 
Widerstandsnetzwerk könntest du die "Adresseingänge" mit einem DC-Offset 
versehen, welcher benötigt wird, um "offene" Adresseingänge von denen, 
die High oder Low führen, zu unterscheiden.

> den DOUT simuliere, zumal es mir ein Rätsel ist, in welcher Form die
> Daten (DOUT) gesendet werden bzw ob das ein konstater Pegel, eine
> Wechselspannung oder was anderes gesendet wird.
> Dass die Daten am DOUT aus den Adress- und Datapins entstehen ist schon
> klar, aber in welcher form???

Wie bereits erwähnt: Siehe Datenblatt Seite 4-6.

- Im Ruhezustand führt der DOUT-Pin Low Pegel.

- Jede zu übertragende Informationseinheit (High, Low, Floating)
  besteht aus zwei Impulsen. Die Ausnahme bildet nur das Sync-Bit,
  welches aus nur einem Impuls besteht.
* HIGH:
    _________     _________
   |         |___|         |___
       384    128    384    128

* LOW:
    ___           ___
   |   |_________|   |_________
    128    384    128     384

* FLOAT:
    ___           _________
   |   |_________|         |___
    128    384       384    128

* SYNC:
    ___
   |   |______________________________________________________________
    128                               3968

   Die Zahlen geben die Dauer des jeweiligen Pegels in
   Oszillatorzyklen an.


- Ein komplettes Datenpaket setzt sich zusammen aus 8 Adressbits,
  4 Datenbits und einem Syncbit.



> Könnte ich das auch mit einem bereits vorhandenen Mega8 codieren und die
> Funktion simulieren??? Es sollten noch genügend Ports frei sein und so
> könnte ich das alles mit einem uC realisieren (wenn ich denn genügend
> infos hätt).

Ja, das wäre möglich. Allerdings lässt sich damit (wie mit allen anderen 
AVRs) kein pinkompatibler Ersatz realisieren. Es müsste also zumindest 
eine Adapterplatine angefertigt werden. Wenn du ein komplett neues 
Design anstrebst, ist das natürlich kein Thema.

> Vielen Dank für eure antworten...

Bitteschön ;)

Magnetus

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