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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Heizöltank Füllstandanzeige (Ultraschall)


Autor: ChristophK (Gast)
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Ich bin eigentlich auf der Suche nach etwas fertigem, sofort käuflichen, 
aber wie immer, gibt die Ingenieurseele keine Ruh' und fragt sich, ob 
man sowas nicht selbermachen kann, μC versteht sich.

Ich habe das Forum durchsucht und fand auch, daß das Thema 
"Füllstandanzeige" ein Dauerbrenner ist oder zumindest des öfteren immer 
wieder hochkommt.

Also, Styroporklotz kommt ja bei Heizöl nicht in Frage und auch der 
Freiraum über dem Heizöltank im Keller ist gerade so groß, daß ein Mann 
da über die 5 2000 l Tanks herüberrobben kann, um da einen 
Ultraschallsensor anzubringen.

Ich habe bisher keine Erfahrung mit Ultraschall (US) Sensorik. Ist der 
Geber und Empfänger eine Einheit? Oder hat man zwei getrennte Elemente?

Sowohl zum Thema μC-basierende Lösung wie auch Verweise auf etwas 
fertiges würde ich mich auf Antworten freuen. Vielleicht gibt es ja eine 
Kit-basierende μC-Lösung?

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Hallo,

sowohl im elektor und dem ELV-Magazin waren fertige Schaltungen 
beschrieben. Schau doch mal die letzten 3 Jahre durch, da wird sich 
sicher was finden!

Helmut.

Autor: ChristophK (Gast)
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Elektor - meine erste ist aus dem Jahr 1970, die letzte 9/84.
Kann man die Online durchblättern?

Autor: rayelec (Gast)
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Die machen sowas: www.baumerelectric.com
Weiss zwar nicht genau, wieviel so ein US-Füllstandsensor kostet, aber 
ich denke, falls Die Anforderungen an die Genauigkeit nicht zu hoch 
sind, wäre das noch bezahlbar...

Gruss
rayelec

Autor: Patrick (Gast)
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Sowas in der Art wäre das richtige für Dich. Aber auch etwas teuer
https://www.distrelec.com/ishopWebFront/catalog/pr...

Autor: Mike (Gast)
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Schau mal hier:

http://www.projet.de/

Ich habe vor knapp einen Jahr einen Füllstandssensor über eba* im 
Internet von denen gekauft. Funktioniert bis heute perfekt. Sogar der 
tägliche Verbrauch der Heizung ist messbar.
War einfach zu installieren: Vorhandenen mechanische Messuhr ab- und 
Ultraschall-Sensorkopf eingeschraubt (eventuell Adapter nötig). Auf 
einer separaten Anzeigeeinheit wird nun der Füllstand angezeigt. Der 
Bastler kommt auch nicht zu kurz: Auf einer RS-232 Schnittstelle werden 
alle Daten ausgegeben und können von einem uC weiterverarbeitet werden 
(z.B. Fernübertragung oder Speicherung). Das Protokoll ist offengelegt.

Gruss
Mike

Autor: pingpingpalu (Gast)
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Hallo!

Füllstandsensoriken lassen sich auch gut mit kapazitiven Sensoren 
realisieren. Die sind auch bei brennbaren Flüssigkeiten unbedenklich. 
Grundidee: am Boden eine Elektrode, oben im Tankdeckel eine, Flüssigkeit 
dazwischen ist Dielektrikum. Füllstand ändert sich -> dielektrikum 
ändert sich.

Das ganze lässt sich sehr leicht mit den µC von Cypress aufbauen, die 
können kapazitive Sensoren direkt.

pingping

Autor: ChristophK (Gast)
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Danke für die bisherigen Vorschläge. Die Dinger von Baumer sind sicher 
Industriequalität, robust, gekapselt usw., aber vermutlich ebenso so 
teuer wie die Distrelec/Schuricht-Produkte. Da brauch ich wahrscheinlich 
gar nicht erst nachzufragen.

Den Anbieter projet.de hatte ich auch schon gefunden und das Gerät 
scheint mir ganz passabel zu sein, zumal ich ja auch etwas verwenden 
sollte, was elektrisch zugelassen ist für Heizöltanks. Nicht daß ich mir 
etws bastele und nachher kommt da eine Heizöltank-Fernzündung dabei 
heraus :)


Bleibt die vielleicht interessantere Frage übrig: "Wie könnte man eine
Ultraschall-Entfernungsmessung mit preiswerten Komponenten aufbauen?"

Piezogeber? Elektret-Mikro als Empfänger? Ein bißchen Op-Amp/Komparator, 
μC usw?

Mit Kapazitätsmessung kann ich mich beim besten Willen nicht anfreunden.

Autor: C. H. (_ch_)
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Hallo ChristophK,

wie wär's damit?
http://www.icplan.de/seite16.htm

Wollte ich für die Zisterne im Garten auch schon mal nachbauen - leider 
bis jetzt noch keine Zeit dazu gehabt.

Gruß
Christian

Autor: Der Schelm (derschelm)
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UST-40 heißt einer den ich kenne, es gibt einen Sender und Empfänger und 
im Internet einige Beispielprogramme / Schaltungen. Preislich ok, habe 
ich als Einzelstückpreis zu 2x3,80 gesehen +  Platine + MC + 
Hühnerfutter bist Du mit deutlich unter 20 Teuronen dabei.

Autor: phil (Gast)
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Hi

du kannst es auch mit einem (z.b. piezokeramischen) Drucksensor bauen. 
Misst dann quasi die Höhe der Ölsäule über der Sensorfläche.



mfg phil

Autor: ChristophK (Gast)
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Danke, Christian und auch derschelm,

beides sehr gute Hinweise.

Autor: ChristophK (Gast)
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phil:

"piezokeramischer Drucksensor"

Ja, das wäre auch eine Möglichkeit. Aber das würde wieder ein Rohr und 
Kabelage erfordern. Eichung? Öl ist kein Wasser (leichter).

Ich bekam heute das Gerät von projet.de. Funktioniert prima, allein 
schon im Trockenen als Abstandsmesser gibt es einen Modus, der die 
Geber-Rohdaten liefert (Abstand in cm, bzw. Laufzeit des Signals).

Was mich aber daran fasziniert hat, ist die Tatsache, daß die einen - 
scheinbar - konzentrischen Geber/Sensor verwenden.

Nun ist das Teil allerdings in eine 1"-Muffe eingebaut und irgendwie
mit einer elastischen Masse vergossen und verklebt. Keine Chance, 
zerstörungsfrei das Bauelement offenzulegen.

Was aber auffällt, ist die Tatsache, daß nur ein RG58 Koax-Kabel von der 
Elektronik zum Geber geht. Die Stirnfläche, also die 
Geber/Empfänger-fläche ist ein beigefarbenes Silikon oder Gummi.

Wäre eigentlich eine Tauchspul-Mikrofonkapsel tauglich als US-Geber und 
Sensor?

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