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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mit uC regelbare OpAmp-Verstärkung


Autor: Patrick (Gast)
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Ich habe folgende Schaltung auf dem Steckbrett aufgebaut.
Ich versuche damit die Verstärkung eines Opamps über mehrere Stufen mit 
einem Microcontroller  mehr oder weniger genau zu regeln. (Indem ich 
weitere Transistoren mit anderen Widerständen dazuhänge und diese über 
nen Demultiplexer eizeln ansteuere)
Die Schaltung scheint zu funktionieren (habe mit 2Ch Oszi gemessen, 
Offset verschiebt sich nicht), und zwar auch ohne Feldeffektransistor 
oder Optokoppler, wie es viele Schaltungen in der Literatur zur 
galvanischen Trennung benutzen.
Geht das wirklich oder soll ich lieber nen FET oder Optokoppler 
benutzen.
Mich wundert es, dass man sowas in der Literatur nicht findet.
Wenn man die Regeltranse anschaltet (an + hängt), dann kann der Strom 
doch nur von der P-Schicht in die N-Schicht vom Emitter fliessen, das 
Kollektorpotential sollte doch eigenlich nicht mehr als 0,5 oder 1V 
steigen, oder?
Es muss nicht allzu genau sein, dient nur zum optimalen Auslastung einer 
ADC-bandbreite über einige dB.

Autor: Patrick (Gast)
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Gimp hat leider die .jpg Endung gefressen

Autor: I_ H. (i_h)
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Der Strom durch den Transistor ist nicht konstant, desswegen bekommst du 
ein paar Verzerrungen rein (Verstärkung hängt vom Kollektorstrom ab, der 
hängt von der Ausgangsspannung vom OP ab).

Richtig dimensioniert werden diese zwar klein, aber sind nach wie vor 
da. Und je nach Zweck kann dieses "klein" ziemlich schnell ziemlich groß 
werden.

Auf die Schnelle: Genauer wird's wenn du das mit Opamps machst, die am 
Kollektor der Transistoren eine definierte Spannung einregeln. 
Transistoren dürfen dann auch nicht gegen Masse sondern gegen V-.

Autor: I_ H. (i_h)
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Der Strom ist natürlich ganz und garnicht konstant, was'n Blödsinn. Die 
Ableitung ist aber auch nicht konstant, sprich Widerstand+Transistor 
verhalten sich nicht linear.

Autor: Fritz (Gast)
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Mit einem DAQ z.B. DAQ0800 kann man beim REF-Eingang das Signal anlegen 
und am Digitaleingang die Verstärkung schalten.
Habe schon derartige Applikatonen gesehen, aber derzeit die konkrete 
Schaltung leider nicht bei der Hand. Aber so kompilziert kann das nicht 
sein.

Gruß
Fritz

Autor: reflection (Gast)
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Wieso nicht mit einem digitalen Poti? Das kannste dann bequem vom uP aus 
steuern

Gruss

Autor: Christian R. (supachris)
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Nimm ein digitales Poti (etwas schlechter wegen Rauschen) oder gleich 
einen VGA (Variable Gain Amplifier), die gibts mit analoger oder 
digitaler Einstellung. Das ist die saubere Lösung.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Einen Analogschalter wie den 4051 plus entsprechende Widerstände oder 
einen DAC.

> Mich wundert es, dass man sowas in der Literatur nicht findet.

Beides ist bereits in meiner alten Ausgabe des Tietze, Schenk 
beschrieben.

Autor: derwarze (Gast)
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So was macht man doch besser mit nem OTA (zB LM13700) oder ähnlichen 
programmierbaren Verstärker.

Für Audioanwendungen gibt es sowohl digital als auch analog ansteuerbare 
Verstärker IC, ist allemal besser und auch meist billiger als da eine 
Schaltung mit Digitalpoti oä aufzubauen.

Autor: Chriss S. (chriss)
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Hallo erst mal,
bin auch auf der suche nach programmierbaren Verstärker.
Dabei bin ich auch schon auf den LM13700 gestoßen.
Allerdings bin ich bei dem noch nicht ganz dahintergekommen wie die 
Verstärkung einzustellen ist. In den Schaltbeispiel Stero Volume Control 
komme ich auf einen max. Verstärkungfaktor von 1,8. Allerdings müsste 
man doch noch eine höhere Verstärkung erzielen können.
Soweit ich das richtig verstanden habe kann man mit dem Dioden Bias noch 
etwas die Verstärkung ändern.
Aber wie?
Datenblatt(LM13700):
http://www.national.com/ds/LM/LM13700.pdf

Da ich die Verstärkung digital regeln möchte müsste ich noch ein 
Digitalpoti benutzen.
Da ich aber gerade gelesen habe das es die auch dierkt mit 
Digitalansteuerung gibt würden sich die ja anbieten.
Hab allerdings noch keinen günstigen gefunden.
Es wäre ganz nett wenn mir
1. jemand bei meinem Prob. mit dem LM13700 weiter helfen kann.
und
2. jemand ein günstigen digital programmierbaren Verstärker empfehlen 
könnte.

Achja es soll der Audio Verstärkung dienen.

MfG
Chriss

Autor: Düsentrieb (Gast)
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>es soll der Audio Verstärkung dienen
warum nicht mit nem
tda7318  , 2,80
tda8196 , 75ct
tda8198 , 1,50
tda8799 , 85ct

Autor: Chriss S. (chriss)
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Danke für die schnell Antwort.
Hab grad mal schnell über die Datenblätter geschaut.
Hab ich das richtig gesehen, dass die erst verstärken und dann über die 
Volume Control dämpfen.(Sry aber hab heut einfach ein Brett vorm Kopf)
Wenn ja sieht der TDA7318 nicht schlecht aus.
Besser wäre der TDA8196 mit c.a 20dB Verstärkung SMD Gehäuse und digital 
Ansteuerung. Da ich zwei Audio Signale verstärken und schalten will.
Wenn da noch einer einen kennt.
Werd mich nächsten Tage noch weiter umschauen.

Autor: Düsentrieb (Gast)
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na dann passt der TDA7318 doch !
4 inputs , max +18 db verstärkung

+4 outputs + klangregler ..falls benötigt

Autor: Chriss S. (chriss)
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Jo stimmt.
Da ich nur ein Mono Signal habe könnte ichs auch zur Not zwei mal 
durchlaufen lassen um eine größere Gain zu bekommen.
Danke noch mal.
MfG

Autor: Chriss S. (chriss)
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Nur blöd das der keine variable Chip Adresse besitz ansonsten wäre er 
perfekt der gute TDA7318.
Oder kennt jemand einen Käfer mit der gleichen fuktionalität des TDA und 
variable Chip Adresse.

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