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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Vergleich Elektrotechniker Mediziner

Autor: bergero (Gast)
Datum: 07.04.2008 14:33

Vergleich Elektrotechnikstudium und Medizinstudium. Diese Daten habe ich
in meinem

Bekanntenkreis in den letzten 20 Jahren erforscht.

Wahrscheinlichkeit: (E..Elektrotechnik, M...Medizin)

für direkten Berufseinstieg nach UNI im Technik - Medizinbereich: E:30%,
M:95%

für 20 Jahre im selben Bereich (z.B.Software, SPS, Hardware, Hals Nasen,
Augen, etc...): E:5%, M:90%

für Arbeitslosigkeit (in den nächsten 3 Jahren): E:95%, M:5%

für Wiedereinstig nach Arbeitslosigkeit als Ing oder Mediziner (Alter
40): E:40%, M:95%

für Wiedereinstig nach Arbeitslosigkeit als Ing oder Mediziner (Alter
50): E:25%, M:85%

für ein planbares Leben  (Arbeitsort, Verdienst, für nächten 10 Jahre):
E:5%, M:90%

Ansehen in Bevölkerung: E:20%, M:95%

für ständig steigendes Gehalt: E:10%, M:100%

für ständiges dazulernen: E:100%, M:70%

für Hartz4: E:80%, M:10%

für Arbeit in Zeitarbeitsfirma: E:75%, M:5%

für Beamtenstatus: E:10%, M:70%

für Wertschätzung bei Lösung eines techn. Problems, Heilung durch Firma,
Patient: E:10%,

M:95%

für erfolgreiche Selbstständigkeit im Ing oder Arzt Bereich: E:5%, M:90%

für grosse Ausbeutung der Arbeitskraft: E:80%, M:90%


Dies ist nur ein kleiner Bereich der den Mediziner mit dem
Elektrotechniker vergleicht.

Doch zeigt sich dass ein Elektrotechnikstudium nur wirklich dann
durchgezogen werden sollte

falls es ein 100%iges Hobby des Studenten ist. Denn der Vergleich mit
dem Arzt zeigt ganz

klar, dass das Berufsleben als ING sehr schwer planbar und finanziell
eine Bauchlandung

ist. Und wer im Herbst anfängt zu studieren und vielleicht zw. dem Beruf
als ING oder

Mediziner hin und hergerissen ist sollte sich für den Arztberuf
entscheiden.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 07.04.2008 14:37

Hier ist dein Fisch: <°)))o><
Autor: Gast (Gast)
Datum: 07.04.2008 16:00

im Bekanntenkreis? sehr repräsentativ...

schon gewusst, nachts ist es draußen kälter als dunkel
Autor: Willi Wacker (williwacker)
Datum: 07.04.2008 18:01

Spaß an der Arbeit:

E: 99,85546183764r44637-123,4223444555566923%
M: Weiß nicht

nur um mal einmal genaue Zahlen ins Gespräch zu bringen, nicht Deine
wilden Schätzungen :-)
Autor: Willi Wacker (williwacker)
Datum: 07.04.2008 18:03

Will sagen, mir würde ein Job als Mediziner viel weniger Spaß machen,
obwohl ich in meinem Job recht viel ... (na Ihr wisst schon) machen
muss.
Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum: 07.04.2008 19:16

>obwohl ich in meinem Job recht viel ... (na Ihr wisst schon) machen
>muss.

Du bist Elektro-Proktologe?
Autor: David (Gast)
Datum: 07.04.2008 22:13

hmmm einige entscheindende punkte vergessen....
- Arbeitszeiten, Arbeiten in der Nacht, am Wochenende...
- abhängigkeit vom staat (das gesundheitswesen muss sparen, in zukunft
wohl vermehrt auf kosten des personals)

um mal 2 punkte zu nennen, welche deine einschätzung wahrscheinlich
stark zugunsten des ing verschieben würden...

aber an und für sich ist sowiso schwachsinn, man sollte machen was einem
spass macht, was einen interessiert, alles andere wird kaum von dauer
sein...
Autor: Ich (Gast)
Datum: 07.04.2008 22:23

Viel Spass dabei als Mediziner an Leichen rumzuschnipplen, ewig viele
überstunden in mem krankenhus rumzuhängen und die ganze Anatomie des
Menschen  im Sudium auswendig zu lernen.
Da würd ich viel lieber E-technik sudieren und es später interessant
aber etwas mühsamer zu haben.
Ich studiere Chemie und mach Elektronik als Hobby, aber irgendwie würde
mich die Hobbyelektronik anscheissen, wenn ich das auch den ganzen Tag
lang im Studium machen dürfte und beim Hobby an blöde profs etc denken
müsste.
Autor: mr.chip (Gast)
Datum: 07.04.2008 22:27

...irgendwie werde ich das Gefühl nicht so ganz los, dass über solche
Themen nur frustrierte und erfolglose reden, weil die guten und
motivierten Ingenieure/Techniker/whatever einfach liebern in die
fachlichen Bereiche des Forums schauen und dort tatkräftig helfen. (Oder
gar nicht erst ins Forum kommen, weil sie auch noch andere Hobbys
haben.)
Autor: peterguy (Gast)
Datum: 08.04.2008 09:54

Was für ein schwachsinniger Vergleich. Machen sollte man das was einem
Spaß macht, denn nur dann ist man wirklich gut.

Zu den "Fakten" die aufgezählt wurden:
Ich kann mir nur vorstellen, daß der Threadersteller eine Vollhupe ist,
denn im Ingenieursbereich eine Hartz4-Wahrscheinlichkeit von 80%
anzugeben zeugt von absuluter Ahnungslosigkeit.
Ein direkter Vergleich würde wahrscheinlich andersrum aussehen, denn für
Medizin muss man:
a) Länger Studieren
b) Miserable Arbeitszeiten in Kauf nehmen
c) Miserable Bezahlung in Kauf nehmen (v.a. als Einsteiger)

Was Anderes ist es natürlich, wenn man sich einen Chefartzt anschaut,
nur dann sollte man fairerweise auch einen Ingenieur in entsprechender
Position zum Vegleich heranziehen ;)

Aber wie gesagt, beide Berufe kann man nur schwer mit nackten Zahlen
bewerten, denn ohne Überzeugung wird man mit keinem von beiden
Glücklich.
Autor: Rumpelstilz (Gast)
Datum: 08.04.2008 10:31

Mediziner ist ein geregelter Beruf.
Da sagen irgenwelche andere, ob es dich braucht.
Irgendwelche andere sagen was deine Arbeit wert ist.
Ein Fehler und der Bannstrahl der anderen zeigt auf dich
Moeglicherweise gibt es sogar eine Zulassung, die irgendwelche andere
dir entziehen koennen.

Die irgendwelchen anderen sind in der regel Laien, Politiker, Buchhalter
Autor: gast (Gast)
Datum: 08.04.2008 10:45

>Mediziner ist ein geregelter Beruf.
E-Techniker auch!

>Da sagen irgenwelche andere, ob es dich braucht.
E-Techniker auch! Das sagen es die Firmen und die Wirtschaft.

>Irgendwelche andere sagen was deine Arbeit wert ist.
E-Techniker auch! Da tut es der Chef und der Kunde!

>Ein Fehler und der Bannstrahl der anderen zeigt auf dich
E-Techniker auch! Selbständig Ingenieure werden daurnd für etwas haftbar
gemacht und müssen persönlich blut. Elektronikingenieure in der
Medizintechnik gehen sogar teilweise ins Gefängnis! Ärtze, die an
derselben Sache beteiigt sind, NICHT!

>Moeglicherweise gibt es sogar eine Zulassung, die irgendwelche andere
>dir entziehen koennen.
Theoretisch ja, praktisch nein, weil Ärzte den größten Scheiss machen
können.
Autor: Timo (Gast)
Datum: 08.04.2008 12:35

Wie beknackt ist diese Statistik denn bitte?

>für Beamtenstatus: E:10%, M:70%

Alleine das zeigt ja schon die Representativität ;-)

Sind deine Bekannten alles Ärzte im Gesundheitsamt?
Autor: Rumpelstilz (Gast)
Datum: 08.04.2008 13:22

Das mit dem geregelten Beruf ist nicht so einfach. Als El.Ing muss ich
mich nur selbst weiterbilden worauf ich Lust habe, und kann mich dann
als Spezialisten dazu herausputzen. Kein zusaetzlichen Pruefungen,
nichts. Keine Standesorganistaion die auch noch was will.

Wenn mich eine firma nicht mehr will/braucht gibt's noch endlos viele.
Als Mediziner geht das so nicht. Wenn die Politiker sparen sagen bringt
der Wechsel an ein anderes Spital nichts. Wenn die Kassen die Tarife
senken, war's das. Wenn die Standesorganisation meint du musst ihr
Papier zurueckgeben, war's das.
Autor: The one (Gast)
Datum: 08.04.2008 15:31

Wieviele Bekannte hat der Knabe eigentlich? - Vielleicht 10 und davon
vielleicht 3 die Ärzte sind. Also diese Statistik ist sehr
repräsentativ.

Mediziner möcht ich gar nicht sein: Den ganzen Tag an fremden Männern
rumfummeln? Davor würde ich mich ekeln.
Autor: gast (Gast)
Datum: 08.04.2008 15:33

@bergero:
Wieviele E-Techniker und wieviele Mediziner hast du denn befragt? Und wo
haben deine E-Techniker studiert? Ich denke, dass deine Zahlen eher
abends beim Bierchen enststanden sind.

Wsa machst du denn beruflich?
Autor: NightCruiser (Gast)
Datum: 11.04.2008 06:58

Er hat keinesfalls unrecht mit seinen Ausführungen, wobei ich die Zahlen
mal dahingestellt lasse. Fakt ist aber das ein Mediziner im Regelfall
als Niedergelassener nur etwa 100 Standartkrankheiten drauf haben muss
ansonsten schreibt er wegen keine Ahnung ne Überweisung an den
"Fachidioten".

Die Praxis-Mediziner meckern derzeit wieder mal rum, sind aber die
bestverdienensten Akademiker im ganzen Land. Nach Praxismiete, Gehältern
der Tussen und Steuern bleiben im Schnitt etwa 4000 Euro netto in der
Kitteltasche und damit weit mehr als das Doppelte dessen, was ein
Dipl.Ing netto hat! Das ist aber nur das reguläre einkommen, OHNE die
Goodys der Pharmas, wie Luxusreisen Geschenke und vieles mehr......

Ausserdem machen die nur Routine und können da nicht viel verkehrt
machen. Versucht das mal als EntwicklungsIngenieur oder als
Berechnungsingenieur wo ständig was neues Unbekanntes kommt,
was in keine Standartschublade passt!

PraxisArzt = hochbezahlter Auswendiglerner!

Und das Jobrisiko ist bei solchen Topverdiensten im Vergleich zu
Ingenieuren geradezu lächerlich.

Fast schon wie Manager, wo bei ner SpekulationsPleite in Deutschland
dann die Rückversicherungen zahlen. In Amiland gehen solche Leute dann
mal eben für 5-20 Jahre in den Knast, wenn sie spekulative Scheisse
gebaut, oder wie derzeit aktuell die Telekom Bilanzfälschungen begangen
haben, um Kleinaktionäre zu ködern.
Autor: Moe (Gast)
Datum: 11.04.2008 14:53

lol also so viel dummes Geschwätz hab ich ja schon lang nicht mehr
gehört. Jetzt geht ihr Ingenieure schon auf Ärtze los. Macht doch mal
selber was dagegen wenn ihr doch so wenig verdient. Wenn ihr so toll und
kreativ seit und keine Auswendiglernen dann macht doch ne Firma auf und
schwups in 3-4 Jahren seit ihr Millionär. Geht ins Ausland in die USA
und verwirklicht euren Traum.
Aber verdammt nochmal hört endlich auf zu jammern. Kann ja keiner mehr
aushalten hier in diesem Forum...

Moe, der selber Ingenieur is aber auch ganz glücklich is das zu studiert
zu haben und nicht auf anderen Berufsgruppen (BWLern, Ärtzen) rumweint.
Autor: Jakob (Gast)
Datum: 11.04.2008 22:14

> Ich studiere Chemie und mach Elektronik als Hobby, aber irgendwie würde
> mich die Hobbyelektronik anscheissen, wenn ich das auch den ganzen Tag
> lang im Studium machen dürfte und beim Hobby an blöde profs etc denken
> müsste.

Im E-Technik-Studium gibts nur sehr wenig Elektronik. Da gibt es maximal
2-3 Vorlesungen dazu. Die Elektronikkenntnisse muss man sich fürs
spätere Berufsleben selber aneignen.

@ bergero

Auch wenn deine Zahlen aus der Luft gegriffen sind, hast du mit deiner
Aussage völlig recht. Das Risiko eines Elektrotechnikstudiums ist zu
hoch und ein finanzielles Desaster, meistens jedenfalls. Da steht ja ein
Facharbeiter finanziell besser da als ein Ing, beachtet den
Verdienstausfall während des Studiums! Findet man kurz nach dem Studium
keinen Job, was gar nicht so selten ist, dann hat man verloren und wird
nirgendwo mehr als Ing eingestellt. Als Mediziner ist dir ein Job sicher
und die Arbeitszeiten sind auch nicht länger und stressiger als bei
einem Entwicklungsing. Es ist zwar nicht Jedermanns Sache, an Menschen
rumzuschnippeln und manche sind auch ziemlich eklig, aber dafür ist es
für einen Hausarzt ein einfacher und gleichzeitig abwechslungsreicher
Routinejob. Das meiste machen ohnehin die Selbstheilungskräfte des
Patienten, die Medikation ist meist nicht ausschlaggebend und
komplizierte Fälle und/oder Operationen übergibt man Fachärzten.

 NightCruiser bringt es auch auf den Punkt!
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 11.04.2008 23:33

@Jakob,

"Als Mediziner ist dir ein Job sicher und die Arbeitszeiten sind auch
nicht länger und stressiger als bei einem Entwicklungsing. "

Ich nehme an, Du schiebst wie Krankenhausärzte regelmäßig 36-48h
Schichten.

"...aber dafür ist es für einen Hausarzt ein einfacher und gleichzeitig
abwechslungsreicher Routinejob."

Also was jetzt abwechslungsreich oder Routinejob? Aber egal, als
Entwicklungsing kupfert ihr einfach die Ideen der Konkurrenz ab, lötet
noch einen Klingelton an und fertig ist die Innovation.

Eure Leistungsfähgikeit habt ihr bei Toll-Collect und der
Kabelbaumpleite bei Airbus wirklich unter Beweis gestellt.
Autor: blubber (Gast)
Datum: 12.04.2008 10:27

> Ich nehme an, Du schiebst wie Krankenhausärzte regelmäßig 36-48h
> Schichten.

Du musst als Arzt nicht in einem Krankenhaus arbeiten. Bestenfalls am
Anfang mal vorrübergehend. Also troll dich.
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 12.04.2008 11:22

@blubber,

Du bist wahrscheinlich Experte in der medizinischen Ausbildung. Für eine
Facharztzulassung brauchst Du eine entsprechende Ausbildung, i.a. in
einem Krankenhaus.
In unserer Nachbarschaft ist ein niedergelassener Hausarzt. Und wenn ich
mir seine Arbeitszeiten so ansehe, bin ich froh, kein Arzt zu sein.

Dein Geblubbere, auch wenn Du mit Deinem Nick dazu stehst, ist nicht
sehr intelligent.
Aber vermutlich ist das der Neid der Besitzlosen, weil es für ein
Medizinstudium vom Abi-Schnitt her nicht gereicht hat.
Autor: Dildo (Gast)
Datum: 12.04.2008 11:50

@The one

>Mediziner möcht ich gar nicht sein: Den ganzen Tag an fremden Männern
>rumfummeln? Davor würde ich mich ekeln.

Da würde sich für Dich die Gynäkologie anbieten... :)
Autor: blabla (Gast)
Datum: 12.04.2008 15:02

@  Bewunderer

Dein Gesülze ist nicht sehr intelligent. Tut mir nicht leid, dass deine
Intelligenz nicht dazu ausreicht zu verstehen, dass nicht jeder Arzt im
Krankenhaus Doppelschichten schieben muss. Mein Hausarzt hat das nicht
gemacht. Blubber und andere hier im Forum sprachen nicht von Fachärzten.
Wenn es dein Ego befriedigt hier zu erzählen, dass du weniger arbeitest
als ein niedergelassener Hausarzt, so sei glücklich damit. Die Regel ist
das bei Elektroingenieuren zumindest aber nicht. Die 40h-Woche gibt es
nur auf dem Papier. Unbezahlte Weiterbildungsmaßnahmen in der Freizeit
kommen bei Ingenieuren auch noch dazu, auch wenn es "nur" Selbststudium
ist. Besonders die selbstständigen Ingenieure arbeiten sehr viel mehr
bei hohem Risiko und niedergelassene Ärzte muss man ja zu den
Selbstständigen zählen.
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 12.04.2008 16:14

@blabla,

wenn ewas unerträglich ist, dann ist es euer Geheule über die
vermeintliche Ungerechtigkeit.
Der erste entscheidende Intelligenztest im Leben ist die Berufswahl. Daß
Ärzte zu den Besserverdienendenden gehören, ist auch seit Jahrzehnten
bekannt.
Wenn Dir also erst jetzt klar geworden ist, daß Du den falschen Beruf
ergriffen hast, dann hast Du diesen Intelligenztest eben nicht
bestanden.

"Wenn es dein Ego befriedigt hier zu erzählen..."

Der Punkt ist wohl eher, daß Ihr unter Minderwertigkeitskomplexen
leidet. Ich verdiene wahrscheinlich weniger als Ärzte,  jammere aber
nicht über die Ungerechtigkeit der Welt rum.
Leute wie Du werden immer unzufrieden sein. Und sei es, daß der dümmere
Kollege nebenan mehr verdient.

Führt Euch mal das Kabarett-Programm von Ekkehard Hirschhausen zu
Gemüte. Eine seiner Aussagen ist, daß der ständige Vergleich mit anderen
nicht glücklich macht.

Übrigens, welche herausragende Verantwortung tragen denn bitteschön
Ingenieure? Ich habe noch nie etwas über Kunstfehlerprozesse gegen Ings
gelesen oder gehört.
Aber wahrscheinlich seid ihr so genial, daß keine Fehler vorkommen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 12.04.2008 17:03

Bewunderer du bist der Größte. Ich bewundere Dich bezüglich deines
Weitblicks und deiner Besserwisserei. Ich vermute, dass eher du glaubst,
mit deinem Senf hier deine Minderwertigkeitskomplexe kompensieren zu
können. Wenn du glaubst, bei dir sei alles in Ordnung, so lebe glücklich
damit - lass aber andere Leute auch mal kritisch denken.

kopfschüttel
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 12.04.2008 18:29

@Gast,

"Bewunderer du bist der Größte."

Wo habe ich das denn behauptet?

"Wenn du glaubst, bei dir sei alles in Ordnung, so lebe glücklich
damit..."

Wenn ich mit meinem Leben zufrieden bin, habe ich in Deinen Augen also
einen Minderwertigkeitskomplex? Interessante Sichtweise.

"...lass aber andere Leute auch mal kritisch denken."

Hälst Du dieses ewige "Ich bin der Größte, aber keiner merkt's" wirklich
für eine kritische, intelligente Denkweise.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 12.04.2008 19:39

> Wenn ich mit meinem Leben zufrieden bin, habe ich in Deinen Augen also
> einen Minderwertigkeitskomplex? Interessante Sichtweise.

Bist du wirklich zufrieden? Kann ich kaum glauben. Denn sonst hättest du
das dämliche Getrolle hier nicht nötig um dein Ego aufzubauschen.
Nicht wer zufrieden ist, hat einen Minderwertigkeitskomplex, sondern der
der außer dämliches Getrolle nichts vorzuweisen hat.

> Hälst Du dieses ewige "Ich bin der Größte, aber keiner merkt's" wirklich
> für eine kritische, intelligente Denkweise.

Eins ist jedenfalls klar: deine "Denkweise" ist nicht intelligent. Lebe
wie du glaubst glücklich zu sein und verschließe deine Augen nach
belieben vor Alternativen. Wer nicht kritikfähig ist, ist nicht
lernfähig. Überlasse aber anderen Leuten das Recht über den Tellerrand
zu blicken und für sich selber zu entscheiden, was für sie besser ist.
Heule hier nicht ständig rum.

Krieche wieder unter deinen Stein, dein Getrolle interessiert hier
keinen.
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 12.04.2008 20:24

@Gast,

„Denn sonst hättest du das dämliche Getrolle hier nicht nötig um dein
Ego aufzubauschen“
Ich muß zumindest nicht andere klein machen, um selber größer zu wirken.

„...sondern der der außer dämliches Getrolle nichts vorzuweisen hat.

Wie sieht denn Deine Leistungsbilanz aus?

" Überlasse aber anderen Leuten das Recht über den Tellerrand zu blicken
"
Du bezeichnest dieses „ich bin mehr Wert als ein Arzt aber keiner
merkt’s“ Geweine wirklich als über den Tellerrand blicken. Oder Aussagen
wie

„PraxisArzt = hochbezahlter Auswendiglerner!“
„...Niedergelassener nur etwa 100 Standartkrankheiten drauf haben
muss...“
oder die geniale Statistik des Thread-Eröffners.
Wenn das für Dich anspruchsvoll ist, dann hast Du wirklich mein vollstes
Mitleid.

"Krieche wieder unter deinen Stein..."
Ich verkrieche mich nicht, das tun diese ewig Unzufriedenen, zu denen Du
offenbar auch gehörst.
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 12.04.2008 21:08

>klar, dass das Berufsleben als ING sehr schwer planbar und finanziell
>eine Bauchlandung

Das stimmt schon. Ärtze, Lehrer etc.. haben es da etwas einfacher. Aber
etlichen Berufgruppen geht genau so.

>ist. Und wer im Herbst anfängt zu studieren und vielleicht zw. dem Beruf
>als ING oder

Ich denke nur das man allen Jungen Leuten sagen sollte das es keinen
Ingenieurmangel gibt. Aber wem es spaß macht sollte es studieren.
Autor: schnudl (Gast)
Datum: 13.04.2008 19:47

Da meine Frau Medizinerin ist, fühle ich mich hier genötigt, auch was
(nur schnell hingetippt, aber dafür aus erster Hand) zu sagen:

Erstens Arbeitszeiten:

Während ICH eine geregelte Arbeitszeit habe und nach 9 Stunden nach
Hause gehen darf, hat sie typischerweise 60-70 Wochenarbeitsstunden (das
heisst nun nicht, dass ich um 17 Uhr den Bleistift fallen lasse, aber
ICH darf in 90% aller Fälle SELBST entscheiden, wann ich Überstunden
mache, nicht jemand anderer). Klar gibt es extra Geld für diese
Buttelei, jedoch habe ich noch NIE das Gefühl gehabt, dass dadurch die
Lebensqualität meiner Frau auch nur im entferntesten steigt: Ganz im
Gegenteil: Stellt dir mal vor du machst Dienst von 8-17 Uhr, dann ein
anschliessender Nachtdienst (wo man theoretisch schlafen kann, praktisch
mit der Bettdecke jedoch nie in Berührung kommt); dann gehts ohne
Frühstück weiter in den Dienst des nächsten Tages; ebenfalls bis 17 Uhr.
Und all dies Tätigkeiten wo du 100% geben musst, jede falsche
Entscheidung kann ein Leben kosten und du würdest sofort geklagt werden.
Und dann stell dir vor, du machst so ein Rad 2x pro Woche. Du wirst dann
vielleicht sagen, dann erhohle ich mich am Wochenende? Falsch, denn es
gibt mindestens jedes zweite Wochenende einen Doppeldienst: Sa voll,
dann noch die Nacht auf Sonntag. Du kommst sonntags heim, hast aber von
diesem Tag nichts, da du durchschläfst, um für den Montag halbwegs
gerüstet zu sein. Und dann stell dir vor, du machst das jahrelang, Woche
für Woche, Monat für Monat. Urlaub bekommst du maximal 2-3 Wochen im
Jahr, da ständig not am Mann ist wegen Personalmangel. Die restliche
freie Zeit musst du privat für Fortbildung aufwenden, da dafür in der
Arbeitszeit kein Platz ist.
...
Was glaubst du, wie du im Vergleich zu einem E-Techniker dann wohl nach
10-20 Jahren aussiehst und wer früher mit Herzinfarkt ins "Gras beisst"
(um das mal absichtich geschmacklos zu formulieren).

Zweitens Gehalt:

Wenn du es als Arzt nicht nach 10 Jahren an die Spitze geschafft hast
Und das schaffen nur die allerhärtesten), bleibst du in einer
schlechtbezahlten Oberarztposition und versumperst zeitlebens in einem
Spital. Selbständig machen (Praxis) ist zwar möglich aber ein ziemlich
lustloser Broterwerb, da du um die Kreditzinsen zurückzahlen zu können,
pro Patient höchstens 5min aufwenden kannst und eigentlich dein Studium
nicht wirklich anwenden kannst. Und selbst an der Spitze (Primar, etc..)
hast du so einen Stress, dass diese Position mit Familie und/oder Kinder
T-O-T-A-L unvereinbar ist. Jene männlichen Ärzte die Kinder haben, da
sorgt die Frau meist 100% für die Kinder, den Vater kennen sie nur so
nebenbei. Und Frauen bekommen bei so einem Stress sowieso keine Kinder
und es hat sich damit erledigt.

Zusammengefasst:

Ich würde es mir wirklich SEHR SEHR gut überlegen, deine Berufswahl nur
nach Kriterien wie "Ansehen", "Jobsicherheit" und "Gehalt" auszuwählen.
Mit der Wahl eines Medizienstudiums legst du gewisse Lebens-Weichen, die
u.U. in eine Richtung gehen, die du nicht haben willst. Ich kenne
WIRKLICH dutzende Fälle in meinem Bekanntenkreis, die das Studium der
Medizin bereut haben, weil sie sich etwas total anderes und vor allem
erfüllenderes vorgestellt haben als die Realität bietet.

...
Autor: schnudl (Gast)
Datum: 13.04.2008 19:51

Ich meinte natürlich

Medizinstudium

nicht

Medizienstudium


(** peinlich **)
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 14.04.2008 00:30

>Klar gibt es extra Geld für diese
>Buttelei, jedoch habe ich noch NIE das Gefühl gehabt, dass dadurch die
>Lebensqualität meiner Frau auch nur im entferntesten steigt: Ganz im
>Gegenteil

Das stimmt schon. Krankenhausärzte haben es da nicht leicht. Dennoch
werden sie meiner Meinung nach nicht schlecht bezahlt. Das mit den
Nachtdiensten (die meiner Kenntniss laut irgendnem Europäischnen
Gerichtsurteil nicht mehr als Arbeitsbereitschaft gelten)ist total
bekloppt und könnte durch zusätzlich Ärtze sicher anders geregelt
werden. Allerdings gibt es ja auch sehr viele Niergelassene Ärzte, bei
denen gibt es dieses Problem nicht. Interessant wäre jetzt zu Wissen
wieviel % der Ärtze in Krankenhäusern, Praxen oder Betrieben Arbeiten.
Vermutlich ist der Anteil in Krankenhäusern am geringsten.

>Wenn du es als Arzt nicht nach 10 Jahren an die Spitze geschafft hast
>Und das schaffen nur die allerhärtesten), bleibst du in einer
>schlechtbezahlten Oberarztposition und versumperst zeitlebens in einem
>Spital.

Wieviel Euro ist denn schlecht bezahlt.

>Selbständig machen (Praxis) ist zwar möglich aber ein ziemlich
>lustloser Broterwerb, da du um die Kreditzinsen zurückzahlen zu können,
>pro Patient höchstens 5min aufwenden kannst

Auch das kommt wieder drauf an. Ein Radiologe,Zahnarzt müßen wirklich
einiges investieren. Mein Hausarzt hat zum Beispiel garnix. Nicht mal
nen altes Röntgengerät.

>Ich kenne WIRKLICH dutzende Fälle in meinem Bekanntenkreis, die das >Studium der
Medizin bereut haben, weil sie sich etwas total anderes und >vor allem
erfüllenderes vorgestellt haben als die Realität bietet

So weit mir bekannt ist der Studiengang Medizin restlos überlaufen. Egal
wo man hinkommt nichtmal NC's schrecken die ABI-Meute noch ab. Sogar
Nachbarländer beschweren sich weil deutsche Medizinstudenten an deren
Universitäten strömen. Bei Ingenieurberufen sieht es da ganz anders aus.
Irgendeinen Grund müßen die ja haben.
Autor: schnudl (Gast)
Datum: 14.04.2008 07:36

>Wieviel Euro ist denn schlecht bezahlt.

zB meine Frau hat nach 10 Jahren Berufserfahrung ein Grundgehalt von ca.
3000EUR brutto monatlich als Oberarzt in einer Klinik. Mehr gibts nicht,
ist öffentlicher Dienst und (in Österreich länderweise) genau geregelt.
Mit den Überstunden kommt sie auf 4000EUR. Die ersten 7 Jahre (bis sie
das Fach bekam) arbeitete sie für 2000EUR (Überstunden NICHT bezahlt).

Kann sein dass das jemand viel findet - ich nicht:
Jeder E-Techniker, der sich nicht gerade total ungeschickt anstellt, hat
nach 10 Jahren (in Österreich) 4000EUR ohne Überstunden. Und das ist
noch nicht mal das Gehalt einer Führungskraft...
Autor: Matthias (Gast)
Datum: 14.04.2008 09:52

> zB meine Frau hat nach 10 Jahren Berufserfahrung ein Grundgehalt von ca.
> 3000EUR brutto monatlich als Oberarzt in einer Klinik. Mehr gibts nicht,

Schnudl, das kann so nicht stimmen. Ein Freund macht gerade seinen
Facharzt, arbeitet also an Kliniken, und verdient ledig und kinderlos
fast 2.000 Euro netto. In absoluten Zahlen gesehen ein hohes Gehalt,
relativ gesehen niedrig, weil es sich auf mind. 50 Wochenstunden
verteilt.

Trotzdem hat der Ursprungsposter schon recht:
- Risiko der Arbeitslosigkeit: bei Ings geringfügig höher
- planbares Leben: bietet beides nicht
- Ansehen in der Bevölkerung: Da liegt der Arzt wohl leicht vorne...
- ständig steigendes Gehalt: Mmmh, wahrscheinlich bei Ärzten eher
gegeben, keine Ahnung
- ständiges dazulernen: Hier muß sich der Ing glaube ich mehr
anstrengen, welcher Hausarzt bildet sich schon großartig weiter ?
- Arbeit in Zeitarbeitsfirma: Hier sind Ings gearscht oder kennt jemand
einen Arzt, der dort arbeitet
- Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Selbstständigkeit: Hier liegt der
Arzt klar vorne, welcher Ing aus dem Nachrichtentechnikbereich hat schon
ein Ing-Büro ? Die meisten selbständigen Ings sind Bauings oder
Architekten
Schade eigentlich, in einer großen Firma bin ich nämlich genauso ein
kleines Rädchen wie der Schlosser in der Betriebstechnik, hatte ich mir
anders vorgestellt ! Liegt aber wohl auch am mangelnden Ständebewußtsein
der Ings, die von sich aus ihr Studium schon schlechtreden.

> Und wer im Herbst anfängt zu studieren und vielleicht zw. dem Beruf
> als ING oder Mediziner hin und hergerissen ist sollte sich für den
> Arztberuf entscheiden.

Tja, ich Sepp hatte damals fünf Studienplätze Medizin ausgeschlagen....
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 14.04.2008 15:26

>Schnudl, das kann so nicht stimmen. Ein Freund macht gerade seinen
>Facharzt, arbeitet also an Kliniken,..

Scnudl kommt scheinbar aus Österreich. Evtl. haben die da andere Tarife.
Autor: freak (Gast)
Datum: 14.04.2008 19:30

<klar, dass das Berufsleben als ING sehr schwer planbar und finanziell
<eine Bauchlandung ist

ha ha ha ha
Autor: schnudl (Gast)
Datum: 14.04.2008 22:18

ja,

1.) ich bin aus Österreich.
2.) ich will die klinische Institution nicht mit Namen nennen nennen
(ist im Land Niederösterreich)
Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum: 15.04.2008 11:05

>Jeder E-Techniker, der sich nicht gerade total ungeschickt anstellt, hat
>nach 10 Jahren (in Österreich) 4000EUR ohne Überstunden. Und das ist
>noch nicht mal das Gehalt einer Führungskraft...


Irgendwie muss sich das ja äußern:
>>So weit mir bekannt ist der Studiengang Medizin restlos überlaufen. Egal
>>wo man hinkommt nichtmal NC's schrecken die ABI-Meute noch ab. Sogar
>>Nachbarländer beschweren sich weil deutsche Medizinstudenten an deren
>>Universitäten strömen. Bei Ingenieurberufen sieht es da ganz anders aus.
>>Irgendeinen Grund müßen die ja haben.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum: 15.04.2008 12:12

Und da meint man studierte hängen sich nicht an irgendwelchen
kleinigkeiten auf.
1. kann man nicht alle Ärzte über einen Kamm scheeren
2. Schauts bei den Ing. auch so aus. Da gibts genug die gut verdienen
und auch mehr als ein Standard Hausarzt oder Oberarzt.

Kommt drauf an wen man vergleicht. Auch nicht jeder Ing. bildet sich
weiter, schon mal daran gedacht?
Ebenso gibts Ärzte die sich weiterbilden und welche die sich nicht
weiterbilden.

Wie kann man eigentlich so engstirnig denken??? Man muss doch in der
Lage sein einen gewissen weitblick, über den Tellerrand hinaus zu haben.
Und dann dieses ganze Neiddenken, die habens leichter als ich und haben
mehr Geld. So ein Schmarrn!!!
Am besten mal an die eigene Nase fassen bevor man an anderen rummeckert,
vielleicht stellt man dan fest was bei einem selber nicht stimmt.
Autor: Matthias (Gast)
Datum: 15.04.2008 12:35

> Wie kann man eigentlich so engstirnig denken??? Man muss doch in der
> Lage sein einen gewissen weitblick, über den Tellerrand hinaus zu haben.
Es dürfte hier jedem klar sein, daß diesen 'Beobachtungen' keinerlei
fundierte Erkenntnisse zugrundelegen. Trotzdem kann man doch derartige
Vermutungen äußern und diskutieren. Mit Aussagen wie 'man kann nicht
alles über einen Kamm scheren' oder 'engstirniges Denken' läßt sich jede
Diskussion im Ansatz ersticken, am besten wir halten alle die Klappe !

> Und dann dieses ganze Neiddenken, die habens leichter als ich und haben
> mehr Geld. So ein Schmarrn!!!
Es soll Leute geben, die nicht nur aus reinem Vergnügen studieren,
sondern weil sie mal ein halbwegs angenehmes Leben führen möchten. Wenn
sich im nachhinein herausstellt, daß andere mit weniger Aufwand mehr
erreicht haben, darf man sich darüber durchaus aufregen (wenngleich es
an der Situation selbst nichts ändern wird).
Autor: Betrachter (Gast)
Datum: 15.04.2008 13:38

Klar lässt sich so jede Diskussion ersticken, aber hier wird
pauschalisiert. Und das ist nicht Sinn und Zweck. Denn nicht alle Ärzte
verdienen super und nicht alle Ing. verdienen schlecht.
Aber gut verdienen tun se beide ;-)

Das Leute nur des Geldes wegen studieren ist auch falsch. Man bekommt
dadurch vielleicht andere Jobs als ein Handwerker, aber dennoch hat man
dadurch kein Anrecht mehr Geld zu verdienen als andere. Wenn der KFZ
Meister eben eine gut laufende Werkstatt hat und mehr Geld verdient als
der Ing. der Sachbearbeiter ist, dann is das doch O.K., der tut dauch
was dafür. Das nur als Beispiel.
Klar denke ich mir auch manchmal, mist der verdient aber mehr als ich.
Aber so viel gesunden Menschenverstand habe ich , das ich es ihm gönne.
Sofern ich keinen Schaden davon trage, passts. Wenn die Person eben das
Glück hat eventuell mit weniger Aufwand (darüber lässt sich streiten)
mehr Geld zu verdienen.
Autor: Markus T (Gast)
Datum: 15.04.2008 18:55

Um ein Ingenieurstudium durchzuziehen und als Ingenieur tätig zu sein
braucht es in der Tat eine Menge Idealismus, Risikobereitschaft und
Fähigkeit zur Stressbewältigung. Finanziell lohnt sich der Spass selten.
Bleibt nur das Argument, dass einem die Arbeit Erfüllung und
Befriedigung erbringt. Dies muss dann letztendlich jeder für sich selber
entscheiden, ob er dafür so viele Abstriche machen will. Zumal außerdem
die Chancen überhaupt eine Anstellung als Ingenieur zu finden, entgegen
der Behauptungen der Industriepropaganda, eher rückläufig sind. Es gibt
nämlich immer mehr gut ausgebildete Leute auf der Welt. Der
Konkurrenzdruck steigt ständig, Forschung und Entwicklung, Produktion
sowieso, kann man immer einfacher in Billiglohnländer verlagern.
Autor: Markus T (Gast)
Datum: 15.04.2008 19:07

> Und da meint man studierte hängen sich nicht an irgendwelchen
> kleinigkeiten auf.
> 1. kann man nicht alle Ärzte über einen Kamm scheeren
> 2. Schauts bei den Ing. auch so aus. Da gibts genug die gut verdienen
> und auch mehr als ein Standard Hausarzt oder Oberarzt.

Full ACK
Man muss eben die Durchschnittswerte, die breite Masse der Ärtze und
Ingenieure bertachten; und das Risikoverhältnis für Arbeitslosigkeit
berücksichtigen. Klar gibt es Einzelfälle von Ings, die mehr verdienen,
als ein Chefartzt.

Bei dieser Betrachtungsweise ist jedem halbwegs intelligenten Menschen
klar, dass Ärzte im allgemeinen besser dastehen als Ingenieure.

> Kommt drauf an wen man vergleicht. Auch nicht jeder Ing. bildet sich
> weiter, schon mal daran gedacht?
> Ebenso gibts Ärzte die sich weiterbilden und welche die sich nicht
> weiterbilden.

Ein (Haus)artzt, der sich nicht weiter bildet, hat noch immer einen
sicheren Arbeitsplatz und in der Regel ein höheres Gehalt als die
meisten Ingenieure, die sich nicht weiter bilden.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum: 15.04.2008 19:22

Auch nicht jeder Arzt kann Chefarzt werden.
Also müsst ich wenn schon einen durchschnitts Ing mit nem normalen
Hausarzt vergleichen. Oder nen Abteilungsleiter mit nem Chefarzt.
Und ob jeder Hausarzt so gut dasteht will ich nicht behaupten, schlecht
gehts ihnen mit Sicherheit nicht, aber ob ein Hausarzt aufm Dorf so die
große Kohle macht wage ich zu bezweifeln.
Ich denke verallgemeinern kann man es nicht das Ärzte besser dastehen.
Autor: Markus T (Gast)
Datum: 15.04.2008 19:49

> Auch nicht jeder Arzt kann Chefarzt werden.

Stimmt. Das hat hier aber auch niemand behauptet. Auch wenn du das, wie
auch andere Aussagen, gelegentlich den anderen Postern in den Mund legen
willst.

> Also müsst ich wenn schon einen durchschnitts Ing mit nem normalen
> Hausarzt vergleichen. Oder nen Abteilungsleiter mit nem Chefarzt.

Ja.

> Und ob jeder Hausarzt so gut dasteht will ich nicht behaupten,

Jeder vermutlich nicht. Auch das hat hier niemand behauptet. Aber die
Mehrheit steht sicher besser da als die Mehrheit der Ingenieure.
Und ob der Hausarzt auf dem Dorf oder in der Stadt praktiziert ist wohl
nebensächlich. Die Wartezimmer sind überall voll.

> Ich denke verallgemeinern kann man es nicht das Ärzte besser dastehen.

Ich denke das kann man.
Autor: Galenus (Gast)
Datum: 15.04.2008 20:31

Hallo Leser,

Vergleich Elektrotechnikstudium und Medizinstudium. Diese Daten habe ich
in meinem Bekanntenkreis in den letzten 2000 Jahren erforscht.

Wahrscheinlichkeit: (E..Elektrotechnik, M...Medizin)
Ansehen in Bevölkerung: gut aber gehen ins Ausland. Warum?

für ständig steigendes Gehalt: bei Krieg , Kost und Legie
für ständiges dazulernen:  längeres Leben
für Hartz4: Menschen sterben und werden immer Krank
für Arbeit in Zeitarbeitsfirma: lieber nicht. Die sterben zu kurz
für Beamtenstatus: lieber nicht sonst leben wir noch im Mittelalter
für Wertschätzung bei Lösung eines techn. Problems, Heilung durch Firma,
Patient: lebt und Familie ist froh.
für erfolgreiche Selbstständigkeit im Ing oder Arzt Bereich: Leben und
Gesundheit und Familie und keine Seuchen
für grosse Ausbeutung der Arbeitskraft: einfach krank schreiben

Mediziner hin und hergerissen ist sollte sich für den Arztberuf
entscheiden.
Gibtes denn  da einen Unterschied zischen Medizin und Tech. Ingenieur.
Wenn die Medizin sich weiterentwickelt und die Patente wie. z.B. das
Medilab endlich von Siemens auf den Markt kommt dann muss ein Arzt Tech.
Ing. und Arzt sein. Nur wenn beide Bereiche in zukunft Fusionieren kann
die Medizin weiterkommen. Eine solide Analyse und Aufnahmen und ein
Handwerkszeug und das Wissen des Arztes, Natur, Zeit können den
Patienten heilen.

Filme wiede Louis Pasteur, Robert Koch, Galenus, Quicklab zeigen das
Elend und die Lösung. Idealisten gibt es überall. Junge Studenten
versuchen die Zukunft zu zeigen aber ihre Arbeiten enden in Patenten die
dann bei Firmen wie Siemens Jahre in der Schublade liegen anstatt dem
Menschen heilung zu bieten. Opensource wäre da besser und internationale
Teamarbeit zwischen Elektrotechnike, Mediziner, Chemiker, Apotheker.
Alle auf eine Insel und denen ein Jahr Zeit geben um das Problem zu
lösen. Nur Vorschläge keine Kritik ohne Verbesserungsvorschläge sind
erlaubt zum Wohle der Menschheit ohne Gewinnmaximierung. Oder die Kohle
dem Bundespräsidenten zurückgeben die man als Preis bekommen hat und das
Patent öffentlich freigeben damit alle dran arbeiten können.

http://www.chemlin.de/news/nov04/2004111202.htm
Autor: Betrachter (Gast)
Datum: 15.04.2008 21:05

Ich lege niemandem was in den Mund, es kam bei manchen nur so rüber das
jeder Arzt die große Kohle macht.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 15.04.2008 22:44

> Ich lege niemandem was in den Mund, es kam bei manchen nur so rüber das
> jeder Arzt die große Kohle macht.

Schlechter Witz.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum: 15.04.2008 23:05

Dann passt auf das du nicht lachst.
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum: 16.04.2008 09:06

>Jeder vermutlich nicht. Auch das hat hier niemand behauptet. Aber die
>Mehrheit steht sicher besser da als die Mehrheit der Ingenieure.
>Und ob der Hausarzt auf dem Dorf oder in der Stadt praktiziert ist wohl
>nebensächlich. Die Wartezimmer sind überall voll.

Was bringen schon volle Praxen? Die sind voll von Kassenpatienten, an
denen ein Arzt nichts verdient. Die meisten Behandlungen, auch bei
Hausärzten, kosten mehr Geld als die Versicherung zahlt. Mein ehemaliger
Hausarzt hat ständig sein Budget überzogen und aus eigener Tasche
draufgelegt, damit er niemanden heim schicken muss.

Andere Ärzte finanzieren mit den 10% Privatpatienten, die zu ihnen
kommen, die große Masse an Kassenpatienten.
Autor: DDB (Gast)
Datum: 16.04.2008 10:32

Ich weiß noch, wie ein Urologe schon vor einigen Jahren beim Telefonat
mit seinem Steuerberater über seine verbleibenden 3000 DM/Monat (netto)
trotz Arbeit bis in den späten Abend sprach. Das war im Osten in einer
Polyklinik.

Also irgendwie beneide ich ihn nicht.

Auch finde ich die Entwicklung von neuer Technik viel spannender, als
täglich 95% routinäre Standardkrankheitsbilder. Ich bin nie auf die Idee
gekommen, wegen des Geldes einen akademischen Beruf einem anderen,
persönlich interessanteren vorzuziehen. Zu Geld kann man auch an der
Börse mit geeigneten Tradingsystemen u. etwas Risikobereitschaft kommen.
Richtung spielt da keine Rolle (außer für den Riesterfonds).
Autor: Paul (Gast)
Datum: 16.04.2008 10:36

> Ich lege niemandem was in den Mund, es kam bei manchen nur so rüber das
> jeder Arzt die große Kohle macht.

Lesen und verstehen ist wohl deine Schwäche.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum: 16.04.2008 11:49

Nein ist es nicht. Hauptsache du verstehst alles oder?
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 16.04.2008 14:10

>Auch finde ich die Entwicklung von neuer Technik viel spannender, als
>täglich 95% routinäre Standardkrankheitsbilder.

Viele, und das ist ein Großteil, finden Technik richtig großen Mist.

>Ich bin nie auf die Idee gekommen, wegen des Geldes einen akademischen >Beruf
einem anderen, persönlich interessanteren vorzuziehen.

Hmm das ist wirklich schwierieg. Auf der einen Seite hast du wirklich
recht,man sollte das studieren was spaß macht und interessant ist. Auf
der anderen Seite geht schon ein lachen durch den Raum wenn jemannd sagt
er hätte Pädagogik studiert. Es ist einfach gesellschaftlich verankert
das bestimmte Berufe einfach kein Geld bringen und die Zukunft immer
ungewiss ist. Wenn man das ab 10 Klasse schon mitbekommt bildet man sich
evtl. unterbewusst eine Meinung und glaubt am Ende nur noch Kunst,
Musik, Geschichte,Religion,Philosophie würde einen nicht interessieren.

Klar auf Lehramt aber sag mir mal bitte wo ein Philosoph heute
unterkommt. Und Philosophie ist in meinen Augen hochinteressant und die
Göttin der Geiteswissenschaften. Eigentlich sollte Philosophie ab der 1
Klasse bis ans Ende des Studium in jedem Studienfach gelehrt werden.
Aber das ist ein anders Kapitel.

Wie wäre es auch sonst zu erklären das ein großteil aller Studenten sich
brennend, vermutlich ab dem 5 Lebensjahr, für Jura, BWL, VWL
interessiert.

Wobei gerade das die stumpfsten Fächer sind Jura ist ein einzigstes
auswendiglernen auch VWL und BWL sind sicher wichtig und berechtigt aber
die breite Masse studiert dies einfach nicht aus persönlichem Interesse.
Sondern einfach aus dem Grund weil jeder weiss, daß man mit BWL früher
oder später irgendwo unterkommt und immer Chancen auf nen Mangerposten
hat.

So und jetzt nochmal zu der Ärzten, habe hier was gegoogelt:

http://www.ecqmed.de/frames/karriere/987.pdf

Hier kurze Auszüge für die, die zu faul sind:

"...Das mittlere Jahreseinkommen in der ersten Beschäftigung lag
danach bei 44 000 €, 13 Prozent verdienten in ihrer ersten
Beschäftigung sogar mehr als 60 000 €..."

"So waren 35 Prozent der Geringverdiener mit einem Jahresverdienst
unter 20 000 € in Arztpraxen beschäftigt, obwohl deren Anteil an allen
Befragten nur 4 Prozent beträgt."

Aber lest es Euch mal selbst durch sehr interessant. ist von 2005.
Autor: Jochen (Gast)
Datum: 17.04.2008 22:14

Betrachter, der Forentroll dreht ja wieder mit geschwollener Brust voll
auf. Wahrscheinlich ist er Lehrer, denn auch diese können eigene Fehler
nicht zugeben. Meistens jedenfalls. Mein Opa sagte schon: "Gott weiß
alles und ein Lehrer (und Betrachter), glaubt er wüsste alles besser."
Aber wer nicht kritikfähig ist, ist nicht lernfähig. Wer selbst zum
lesen zu dumm ist, möge dumm sterben.


Jetzt fehlt hier noch Uhu und fast alle Kasper sind beisammen.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum: 18.04.2008 10:52

Kritikfähig bin ich durchaus, je nachdem wie man´s sagt. Dumm anreden
lasse ich mich nicht. Kann natürlich sein das ich etwas anders
verstanden hab als es der Schreiber gemeint hat /geschrieben hat. Jedoch
kam es bei mir so an. Dennoch brauche ich mich nicht so doof anreden zu
lassen.
Da es ja wie oben scon erwähnt wurde eine Diskussion ist, darf auch
jeder seine Meinung sagen und ich habe niemanden persönlich angegriffen
ich habe mir nur eine Meinung über das Thema und über manche Beiträge
erlaubt zu schreiben so wie sie bei mir rüber kamen. Ich habe dabei aber
auch nicht pauschal gesagt das jeder Beitrag so rüberkommt sondern das
es manche sind.
Seine Meinund darf man ja wohl äußern oder? Was anders habe ich nicht
gemacht.

Und pauschalaussagen gehen mir eben mal auf den Geist.

Hey, wir hatten nen neuen Audi der oft macken hatte, ist Audi jetzt im
allegmeinen schlecht??? Ich find sie weiterhin gut, wir hatten halt nur
das Pech einen solchen zu erwischen.
Ich hatte ein Sony Handy was andauernd kaputt war, ich persönlich kam
damit nicht so klar und fand es nicht gut. Aber ist Sony E. allgemein
schlecht? Es gibt genug Leute die sagen das die Handy gut sind.
Ebenso waren manche Aussagen z.B....Hausärze müssen ja nichts machen und
bilden sich nicht weiter und nur ein paar Krankheiten wissen. Klar gibts
die aber, nicht alle.
Autor: Markus (Gast)
Datum: 22.04.2008 16:38

Der einzige in diesem Thread, der unpassend reagiert und andere doof
anredet, nennt sich Betrachter.
Autor: Mediziner (Gast)
Datum: 08.05.2008 08:51

Die persönlichen Erfahrungen entbehren jeglicher sachlichen Grundlage...
Um nur mal 2 "Wahrscheinlichkeiten" rauszugreifen:
- 70% Beamtentum unter Medizinern?
- 100% ständig steigendes Gehalt?
In welchem Land bitte schön lebst Du??? Dahin würde ich als Mediziner
glatt auswandern!
Oder einfach nur über den eigenen Job frustriert???
Als Mediziner könnte man es glatt auch sein: Noch nie gab es so viele
Schließungen von Praxen aus wirtschaftlichen Gründen. Ganze Landstriche
insbesondere im Osten sind völlig unterbesetzt (weil diesen Job niemand
mehr machen möchte!) Und 50% der Medizinstudenten mit Abschluss wandern
in andere Arbeitsbereiche ab...
Überlege Dir den Blödsinn, den Du verzapft hast einfach noch einmal...
Gruß
Ein Mediziner
Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum: 08.05.2008 13:36

Wenn man als Arzt mit 1000 Euronen netto glaubt seine Praxis dicht
machen zu müssen ist man selber schuld. Sei doch froh dass du Arzt bist.
Mehr als 100 Standard Krankheiten musst du nicht kennen. Du kannst mit
75 auch noch immer deine Patienten behandeln. (zum Vergleich 18% der
Ings arbeiten noch mit 50 als Ing siehe
http://www.wiwo.de/karriere/die-maer-vom-ingenieur...)

Wenn man als Arzt natürlich glaubt Millionen  machen zu müssen ist man
natürlich falsch gewickelt worden (Ausnahmen Schönheitschirugen).
Autor: Timo (Gast)
Datum: 08.05.2008 15:44

@Tommi

Cooooler Post! Warst du stoned?

>Wenn man als Arzt mit 1000 Euronen netto glaubt seine Praxis dicht
>machen zu müssen ist man selber schuld.

Häh? Für 1000 € netto? Da würde ich keine 60+ h arbeiten!

>Sei doch froh dass du Arzt bist. Mehr als 100 Standard Krankheiten musst du
>nicht kennen.

Müssen muss man nicht, sollten schon! Sonst hat man die Haftungsklage am
Hals, wenn man die 101. nicht erkannt hat.

>Du kannst mit 75 auch noch immer deine Patienten behandeln. (zum Vergleich
>18% der Ings arbeiten noch mit 50 als Ing siehe

blablabla...

Verbesser mal dein Leseverständnis! Blöd, wenn man Artikel zitiert, die
man selbst nicht mal versteht!